Die Toten Hosen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Schiffsturbine
Auswärtsspiel in Frankfurt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das also sollte mein erstes richtiges Konzert werden: ausgerechnet die Toten Hosen, von denen man doch so viel gehört hat, dass dort die Fans am wildesten sind, der Unfall beim 1000. Konzert... Aber das alles waren keine wirklichen Hinderungsgründe, und so kauften wir die Karten...
Je näher der Tag kam, desto mehr freute ich mich auf das Konzert. Tagelang hörte ich mir die neue CD "Auswärtsspiel" und auch ältere Sachen an, um mich mental einzustimmen ;-) Und schließlich war er da, der 6.5.
Nachdem wir vor der Festhalle dann endlich mal den richtigen Eingang gefunden hatten stellten wir uns voller Vorfreude in die Menge der wartenden Fans. Und endlich dann standen wir in der Halle, die schon recht gut gefüllt war. Jetzt hieß es warten.
Gegen 20.00 Uhr, wir hatten uns schon ein Stück zur Mitte hin vorgearbeitet, kam dann plötzlich Campino auf die Bühne. Die erste Nachricht: Bayern München ist NICHT Meister geworden! Damit konnte der Abend eigentlich nicht mehr danebengehen...
Doch zunächst kam die Vorband auf die Bühne: Dover. Nie gehört. Doch das muss nichts heißen! Denn sie legten ordentlich los, und ich war schon nach dem zweiten Lied von ihnen von oben bis unten nass. Vom Schweiß natürlich.
Dann war auch Dover fertig. Doch wir mussten uns noch gedulden. Erst um 9 Uhr ging das „richtige“ Konzert los. Mit einem fulminanten Intro.
Zur griechischen "Nationalhymne" Sirtaki blinkten Scheinwerfer im Rhythmus auf, wie die Flutlichter eines Stadions. Alle klatschten begeistert mit, bis plötzlich Campino, Kuddel, Breiti, Andi und Vom auf die Bühne gerannt kamen und mit dem ersten Stück loslegten – natürlich "Auswärtsspiel". Danach ging es ohne Unterbrechung weiter, erst nach drei Stücken begrüßte Campino uns Fans.
Dabei waren natürlich auch einige Seitenhiebe auf die Eintracht, für die es nicht gerade rosig aussieht: "Ich bin froh, mal wieder in einer Stadt zu spielen, in der es für die Fußballfans auch nicht so rosig aussieht wie in Düsseldorf!". Aber so richtig übel nahm ihm das natürlich keiner.
Vom ersten Lied an war die Stimmung super. Alle machten mit, und vorne an der Bühne wurde ausgiebig gepogt und gesungen (eher gebrüllt) und Party gemacht. Die wenigen Wasserflaschen, die von der Bühne ins Publikum flogen, brachten nicht wirklich viel. Aber machte das was??
Was mich wunderte war, dass die Hosen sehr viele alte Sachen spielten, eben ihre Klassiker. Wie "Alex", "Alles aus Liebe", "Das Wort zum Sonntag", "Pushed again", "1000 gute Gründe", "Bonnie & Clyde" usw. Und nicht mal alle Lieder der neuen Platte waren vertreten. Aber das war egal, da das ja auch die Lieder waren, die die Fans hören wollten.
Die ganze Zeit über war Action von angesagt, vor allem von Campino. Zweimal riss er sich das T-Shirt vom Leib und sprang mitten in die Menge zum Crowdsurfing. Oder er kletterte auf das 10 Meter hohe Stahlgerüst, sang von dort oben und zündete ein Bengalo-Feuer an, das die ganze Halle rot leuchten ließ. Es wurde nie langweilig, und man hat gemerkt, dass die Toten Hosen absolut keine Berührungsängste mit ihren Fans haben, was sie so sympathisch macht.
Irgendwann hieß es zwar, das Konzert sei vorbei, doch keiner nahm das wirklich ernst. Und wirklich kamen die Hosen noch zwei/dreimal zurück auf die Bühne, um noch eine und noch eine Zugabe zu spielen. Bis dann schließlich nach ungefähr drei Stunden geballter Power das Licht in der Halle anging und wir die Festhalle verließen.
Draußen war die erste Station natürlich erst mal der T-Shirt – Stand. Zwar waren die Preise etwas teuer, aber das war dann auch egal. Wir waren dabei!
Dieses Konzert hat meine Sympathie gegenüber den Hosen auf jeden Fall weiter verstärkt, und sollte die Gelegenheit wieder mal kommen, bin ich auf jeden Fall mit dabei!
Je näher der Tag kam, desto mehr freute ich mich auf das Konzert. Tagelang hörte ich mir die neue CD "Auswärtsspiel" und auch ältere Sachen an, um mich mental einzustimmen ;-) Und schließlich war er da, der 6.5.
Nachdem wir vor der Festhalle dann endlich mal den richtigen Eingang gefunden hatten stellten wir uns voller Vorfreude in die Menge der wartenden Fans. Und endlich dann standen wir in der Halle, die schon recht gut gefüllt war. Jetzt hieß es warten.
Gegen 20.00 Uhr, wir hatten uns schon ein Stück zur Mitte hin vorgearbeitet, kam dann plötzlich Campino auf die Bühne. Die erste Nachricht: Bayern München ist NICHT Meister geworden! Damit konnte der Abend eigentlich nicht mehr danebengehen...
Doch zunächst kam die Vorband auf die Bühne: Dover. Nie gehört. Doch das muss nichts heißen! Denn sie legten ordentlich los, und ich war schon nach dem zweiten Lied von ihnen von oben bis unten nass. Vom Schweiß natürlich.
Dann war auch Dover fertig. Doch wir mussten uns noch gedulden. Erst um 9 Uhr ging das „richtige“ Konzert los. Mit einem fulminanten Intro.
Zur griechischen "Nationalhymne" Sirtaki blinkten Scheinwerfer im Rhythmus auf, wie die Flutlichter eines Stadions. Alle klatschten begeistert mit, bis plötzlich Campino, Kuddel, Breiti, Andi und Vom auf die Bühne gerannt kamen und mit dem ersten Stück loslegten – natürlich "Auswärtsspiel". Danach ging es ohne Unterbrechung weiter, erst nach drei Stücken begrüßte Campino uns Fans.
Dabei waren natürlich auch einige Seitenhiebe auf die Eintracht, für die es nicht gerade rosig aussieht: "Ich bin froh, mal wieder in einer Stadt zu spielen, in der es für die Fußballfans auch nicht so rosig aussieht wie in Düsseldorf!". Aber so richtig übel nahm ihm das natürlich keiner.
Vom ersten Lied an war die Stimmung super. Alle machten mit, und vorne an der Bühne wurde ausgiebig gepogt und gesungen (eher gebrüllt) und Party gemacht. Die wenigen Wasserflaschen, die von der Bühne ins Publikum flogen, brachten nicht wirklich viel. Aber machte das was??
Was mich wunderte war, dass die Hosen sehr viele alte Sachen spielten, eben ihre Klassiker. Wie "Alex", "Alles aus Liebe", "Das Wort zum Sonntag", "Pushed again", "1000 gute Gründe", "Bonnie & Clyde" usw. Und nicht mal alle Lieder der neuen Platte waren vertreten. Aber das war egal, da das ja auch die Lieder waren, die die Fans hören wollten.
Die ganze Zeit über war Action von angesagt, vor allem von Campino. Zweimal riss er sich das T-Shirt vom Leib und sprang mitten in die Menge zum Crowdsurfing. Oder er kletterte auf das 10 Meter hohe Stahlgerüst, sang von dort oben und zündete ein Bengalo-Feuer an, das die ganze Halle rot leuchten ließ. Es wurde nie langweilig, und man hat gemerkt, dass die Toten Hosen absolut keine Berührungsängste mit ihren Fans haben, was sie so sympathisch macht.
Irgendwann hieß es zwar, das Konzert sei vorbei, doch keiner nahm das wirklich ernst. Und wirklich kamen die Hosen noch zwei/dreimal zurück auf die Bühne, um noch eine und noch eine Zugabe zu spielen. Bis dann schließlich nach ungefähr drei Stunden geballter Power das Licht in der Halle anging und wir die Festhalle verließen.
Draußen war die erste Station natürlich erst mal der T-Shirt – Stand. Zwar waren die Preise etwas teuer, aber das war dann auch egal. Wir waren dabei!
Dieses Konzert hat meine Sympathie gegenüber den Hosen auf jeden Fall weiter verstärkt, und sollte die Gelegenheit wieder mal kommen, bin ich auf jeden Fall mit dabei!
15 Bewertungen, 2 Kommentare
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20.05.2002, 22:42 Uhr von OLI.G.
Bewertung: sehr hilfreichich war gestern in göttingen zum konzert
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20.05.2002, 22:40 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichToller Konzertbericht!
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