Die drei ??? (1) - Der Super-Papagei (Hörbuch) Testbericht
B
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Summe aller Bewertungen
Erfahrungsbericht von DieEine
Ein spezialgelagerter Sonderfall
Pro:
spannend, gruselig, Rätsel, Sprecher
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor kurzem habe ich in der Uni ein Seminar über Detektivgeschichten für Kinder besucht und war total begeistert, dass es in einer Stunde um die drei Fragezeichen gehen sollte. Ich habe mich als Fan der Serie für ein Referat gemeldet und obwohl mein Thema ein anderes war, habe ich mich, um mitreden zu können, intensiv mit \"Die drei Fragezeichen und der Superpapagei\" beschäftigt. Diese Folge wurde als erstes ???-Hörspiel veröffentlicht, obwohl die Bücher der Serie die Folge \"Gespensterschloss\" als erste vorsehen. Durch diese Tatsache kommt es während des Hörspiels zu kleinen Fehlern, auf die ich aber am Ende meines Berichtes noch kommen möchte.
Darf ich Ihnen einmal unsere Karte zeigen???
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Erster Detektiv, Justus Jonas: ist der Kopf der drei Fragezeichen. Er ist sehr intelligent, hat einen guten Spürsinn, eine gute Beobachtungsgabe und ein sehr großes Kombinationsvermögen. Darüber hinaus ist er ein wenig altklug und bringt seine beiden Kollegen mit den kompliziertesten Satzkonstrukten für einfache Begebenheiten so manches mal zum Verzweifeln. Justus ist ein wenig mollig und spielte deshalb in seiner Kindheit das Pummelchen in einer Kinderserie. Seine Eltern sind bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen und seitdem lebt Justus bei Tante Mathilda und Onkel Titus Jonas, die einen Schrottplatz in Rocky Beach betreiben, der den Jungs als Detektivzentrale die richtige Umgebung bietet.
Zweiter Detektiv, Peter Shaw: ist die Sportskanone bei den drei Fragezeichen. Allerdings ist er auch sehr ängstlich, so dass er die Verfolgung von Verbrechern immer mit etwas Murren aufnimmt. Wenn es drauf ankommt, überwindet er seine Angst jedoch und wächst schonmal über sich hinaus. Seit neuestem hat Peter auch immer ein Dietrich-Set dabei, vor dem keine verschlossene Tür sicher ist.
Recherchen und Archiv, Bob Andrews: übernimmt alle Recherche-Aufgaben. Wenn es etwas über alte Indianerstämme, Wappen etc. rauszufinden gilt, geht Bob in die Bibliothek oder sucht im Internet nach Antworten. Meistens findet er auch entscheidende Hinweise für einen Fall. Bob ist im Prinzip sehr ruhig und unauffällig und fügt sich meist dem, was Justus sagt.
Die drei Fragezeichen und der Superpapagei
**************************************
Justus und Peter sind von Alfred Hitchcock zum Haus von Malcolm Fentriss geschickt, um dessen verschwundenen Papagei zu suchen. Auf dem Weg zu dem Anwesen, hören die Jungs Hilfeschreie und schon hat Peter Angst weiter zu gehen. Berechtigt wie sich nach ein paar Sekunden herausstellt, denn hinter den beiden Detektiven taucht ein Mann auf, der sie mit einer Pistole bedroht.
Nach einer kurzen Unterhaltung, bei denen auch die obligatorische Visitenkarte der drei Fragezeichen zum Einsatz kommt, wird der dicke Herr etwas umgänglicher und erzählt den Jungs, dass Alfred Hitchcock ihm ihren Besuch angekündigt hatte und er sie nur ein wenig erschrecken wollte. Es sei auch alles in Ordnung im Haus. Lucky, der Papagei sei wieder aufgetaucht und die Detektive werden nicht mehr benötigt.
Auf dem Rückweg fällt Justus auf, dass zum Haus von Mr. Fentriss keine Telefonleitung führt und er somit gar keinen Anruf von Mr. Hitchcock erhalten haben kann. Da an der Sache also etwas faul ist, drehen die Detektive und ihr Chauffeur Morton um, wobei ihnen ein Sportwagen, der aus der Ausfahrt kommt, fast ins Auto fährt.
Sie kehren zum Haus zurück und finden den echten Mr. Fentriss gefesselt hinter einem Blumenständer.
Mr. Fentriss überträgt den Detektiven den Auftrag nach dem Papagei zu suchen. Justus und Peter erfahren, dass der Papagei sprechen konnte und einen lateinischen Satz aufsagte.
Der Papagei kam von einem mexikanischen Hausierer, der noch mehr Papageien zu verkaufen hatte.
Alle diese Papageien konnten anscheinend sprechen und Sprüche aufsagen und der dicke Mann scheint hinter diesen Vögeln her zu sein.
In ihrer Zentrale beschließen die drei Fragezeichen ihre berühmte Telefonlawine (jeder ruft fünf Freunde an, die wiederum fünf Freunde anrufen, die wiederum...) Einzusetzen und nach dem Sportwagen und dem dicken Mann zu suchen.
Auf diese Anfrage meldet sich der junge Mexikaner Carlos, dessen Onkel Ramos die Papageien verkauft hat. Die Papageien hatte er von seinem Untermieter Senor Silver, der einen \"Schatz\" hatte, aber nichts weiter damit anfangen konnte. Eines Tages war dieser Schatz weg und Silver hatte stattdessen die Papageien, für die eines Tages ein dicker Mann Onkel Ramos 1000 Dollar zahlen sollte. Mr. Silver starb und Ramos musste die Papageien verkaufen, um die Beerdigung zu bezahlen. Der dicke Mann, Mr. Claudius, kam zu spät und ist seitdem hinter den Papageien her - doch kann er das Rätsel der Papageien wirklich lösen und steht er wirklich auf der Seite des Bösen oder hat es seine Richtigkeit, dass die Papageien eigentlich sowieso für Mr. Claudius gedacht waren?
Meine Meinung
**************
Als Auftakt der Hörspielserie ist dieser Fall ideal, denn er hat alles, was die drei Fragezeichen als Serie ausmacht. Der Fall ist spannend, denn er beginnt mit der Bedrohung durch die vermeintliche Pistole und geht dann weiter mit dem Fast-Autozusammenstoß, der Suche nach dem Wagen und schließlich dem Beschaffen der sprechenden Papageien. Der Fall ist aber auch gruselig, weil des Rätsels Lösung die Detektive schließlich bei Nacht und Nebel zu einem Friedhof führt, auf dem sich auch zwielichtige Gestalten rumtreiben.
Der Fall hat Rätsel, die es zu lösen gibt und man kann an der Vorgehensweise wunderbar die Charaktere der drei Detektive erkennen.
In diesem ersten Hörspielfall wird auch die berühmte Telefonlawine vorgestellt und man kann sich alles, was den drei Fragezeichen passiert und was sie denken, wunderbar nachvollziehen.
Das Alles macht für mich den Reiz an den drei Fragezeichen aus. Die Geschichte ist gut durchdacht, die Lösung liegt nicht direkt auf der Hand und die drei Jungs müssen einige Abenteuer bestehen.
Auch die Sprecher sind bei diesem Hörspiel sehr reizvoll, denn es wird ein wenig mit den Stimmen gespielt. Die tiefen, rauchigen Stimmen sind nicht zwangsläufig böse und die hohen, freundlichen nicht zwangsläufig gut. Auch das Krächzen der Papageien hat man sehr gut hinbekommen.
Sehr gut sind auch die kleinen Einspielungen mit Hinweisen von Alfred Hitchcock (der Erzähler), die sehr gut aus der Buchvorlage entnommen wurden. Kluge Köpfe können bei dem Fall durch die kleinen Tipps gut mitraten, obwohl ich glaube, dass fast niemand auf die Lösung des Falles kommt, aber es wäre ja auch langweilig, wenn das Ende schon vorher klar wäre.
Für Insider und Fans der Serie, ist diese Folge aber noch aus einem anderen Grund etwas ganz besonderes, denn in ihr gibt es sehr viele Fehler, die zwar an der Logik der Geschichte nichts ändern, aber sehr amüsant sind. Welche Fehler versteckt sind, möchte ich nicht verraten, aber achtet doch mal darauf, was Justus sagt, nachdem seine Tante ihm den Besuch von Mr. Claudius angekündigt hat oder wie das Nummernschild des Sportwagens lautet.
Ein kleiner Fehler liegt auch noch in der Tatsache verborgen, dass den Jungs der Rolls Royce zur Verfügung steht. Manchmal heißt es, sie haben ihn bei einem Preisausschreiben gewonnen, in anderen Folgen, dass ein früherer Klient den Wagen bezahlt. Dies liegt ganz einfach an der Übersetzung der Bücher aus dem Amerikanischen und an der Reihenfolge der Hörspielumsetzungen.
Weitere Fehler im Fall \"Superpapagei\" findet der aufmerksame Hörer aber bestimmt selbst und nun viel Spaß beim Hören.
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Erster Detektiv, Justus Jonas: ist der Kopf der drei Fragezeichen. Er ist sehr intelligent, hat einen guten Spürsinn, eine gute Beobachtungsgabe und ein sehr großes Kombinationsvermögen. Darüber hinaus ist er ein wenig altklug und bringt seine beiden Kollegen mit den kompliziertesten Satzkonstrukten für einfache Begebenheiten so manches mal zum Verzweifeln. Justus ist ein wenig mollig und spielte deshalb in seiner Kindheit das Pummelchen in einer Kinderserie. Seine Eltern sind bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen und seitdem lebt Justus bei Tante Mathilda und Onkel Titus Jonas, die einen Schrottplatz in Rocky Beach betreiben, der den Jungs als Detektivzentrale die richtige Umgebung bietet.
Zweiter Detektiv, Peter Shaw: ist die Sportskanone bei den drei Fragezeichen. Allerdings ist er auch sehr ängstlich, so dass er die Verfolgung von Verbrechern immer mit etwas Murren aufnimmt. Wenn es drauf ankommt, überwindet er seine Angst jedoch und wächst schonmal über sich hinaus. Seit neuestem hat Peter auch immer ein Dietrich-Set dabei, vor dem keine verschlossene Tür sicher ist.
Recherchen und Archiv, Bob Andrews: übernimmt alle Recherche-Aufgaben. Wenn es etwas über alte Indianerstämme, Wappen etc. rauszufinden gilt, geht Bob in die Bibliothek oder sucht im Internet nach Antworten. Meistens findet er auch entscheidende Hinweise für einen Fall. Bob ist im Prinzip sehr ruhig und unauffällig und fügt sich meist dem, was Justus sagt.
Die drei Fragezeichen und der Superpapagei
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Justus und Peter sind von Alfred Hitchcock zum Haus von Malcolm Fentriss geschickt, um dessen verschwundenen Papagei zu suchen. Auf dem Weg zu dem Anwesen, hören die Jungs Hilfeschreie und schon hat Peter Angst weiter zu gehen. Berechtigt wie sich nach ein paar Sekunden herausstellt, denn hinter den beiden Detektiven taucht ein Mann auf, der sie mit einer Pistole bedroht.
Nach einer kurzen Unterhaltung, bei denen auch die obligatorische Visitenkarte der drei Fragezeichen zum Einsatz kommt, wird der dicke Herr etwas umgänglicher und erzählt den Jungs, dass Alfred Hitchcock ihm ihren Besuch angekündigt hatte und er sie nur ein wenig erschrecken wollte. Es sei auch alles in Ordnung im Haus. Lucky, der Papagei sei wieder aufgetaucht und die Detektive werden nicht mehr benötigt.
Auf dem Rückweg fällt Justus auf, dass zum Haus von Mr. Fentriss keine Telefonleitung führt und er somit gar keinen Anruf von Mr. Hitchcock erhalten haben kann. Da an der Sache also etwas faul ist, drehen die Detektive und ihr Chauffeur Morton um, wobei ihnen ein Sportwagen, der aus der Ausfahrt kommt, fast ins Auto fährt.
Sie kehren zum Haus zurück und finden den echten Mr. Fentriss gefesselt hinter einem Blumenständer.
Mr. Fentriss überträgt den Detektiven den Auftrag nach dem Papagei zu suchen. Justus und Peter erfahren, dass der Papagei sprechen konnte und einen lateinischen Satz aufsagte.
Der Papagei kam von einem mexikanischen Hausierer, der noch mehr Papageien zu verkaufen hatte.
Alle diese Papageien konnten anscheinend sprechen und Sprüche aufsagen und der dicke Mann scheint hinter diesen Vögeln her zu sein.
In ihrer Zentrale beschließen die drei Fragezeichen ihre berühmte Telefonlawine (jeder ruft fünf Freunde an, die wiederum fünf Freunde anrufen, die wiederum...) Einzusetzen und nach dem Sportwagen und dem dicken Mann zu suchen.
Auf diese Anfrage meldet sich der junge Mexikaner Carlos, dessen Onkel Ramos die Papageien verkauft hat. Die Papageien hatte er von seinem Untermieter Senor Silver, der einen \"Schatz\" hatte, aber nichts weiter damit anfangen konnte. Eines Tages war dieser Schatz weg und Silver hatte stattdessen die Papageien, für die eines Tages ein dicker Mann Onkel Ramos 1000 Dollar zahlen sollte. Mr. Silver starb und Ramos musste die Papageien verkaufen, um die Beerdigung zu bezahlen. Der dicke Mann, Mr. Claudius, kam zu spät und ist seitdem hinter den Papageien her - doch kann er das Rätsel der Papageien wirklich lösen und steht er wirklich auf der Seite des Bösen oder hat es seine Richtigkeit, dass die Papageien eigentlich sowieso für Mr. Claudius gedacht waren?
Meine Meinung
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Als Auftakt der Hörspielserie ist dieser Fall ideal, denn er hat alles, was die drei Fragezeichen als Serie ausmacht. Der Fall ist spannend, denn er beginnt mit der Bedrohung durch die vermeintliche Pistole und geht dann weiter mit dem Fast-Autozusammenstoß, der Suche nach dem Wagen und schließlich dem Beschaffen der sprechenden Papageien. Der Fall ist aber auch gruselig, weil des Rätsels Lösung die Detektive schließlich bei Nacht und Nebel zu einem Friedhof führt, auf dem sich auch zwielichtige Gestalten rumtreiben.
Der Fall hat Rätsel, die es zu lösen gibt und man kann an der Vorgehensweise wunderbar die Charaktere der drei Detektive erkennen.
In diesem ersten Hörspielfall wird auch die berühmte Telefonlawine vorgestellt und man kann sich alles, was den drei Fragezeichen passiert und was sie denken, wunderbar nachvollziehen.
Das Alles macht für mich den Reiz an den drei Fragezeichen aus. Die Geschichte ist gut durchdacht, die Lösung liegt nicht direkt auf der Hand und die drei Jungs müssen einige Abenteuer bestehen.
Auch die Sprecher sind bei diesem Hörspiel sehr reizvoll, denn es wird ein wenig mit den Stimmen gespielt. Die tiefen, rauchigen Stimmen sind nicht zwangsläufig böse und die hohen, freundlichen nicht zwangsläufig gut. Auch das Krächzen der Papageien hat man sehr gut hinbekommen.
Sehr gut sind auch die kleinen Einspielungen mit Hinweisen von Alfred Hitchcock (der Erzähler), die sehr gut aus der Buchvorlage entnommen wurden. Kluge Köpfe können bei dem Fall durch die kleinen Tipps gut mitraten, obwohl ich glaube, dass fast niemand auf die Lösung des Falles kommt, aber es wäre ja auch langweilig, wenn das Ende schon vorher klar wäre.
Für Insider und Fans der Serie, ist diese Folge aber noch aus einem anderen Grund etwas ganz besonderes, denn in ihr gibt es sehr viele Fehler, die zwar an der Logik der Geschichte nichts ändern, aber sehr amüsant sind. Welche Fehler versteckt sind, möchte ich nicht verraten, aber achtet doch mal darauf, was Justus sagt, nachdem seine Tante ihm den Besuch von Mr. Claudius angekündigt hat oder wie das Nummernschild des Sportwagens lautet.
Ein kleiner Fehler liegt auch noch in der Tatsache verborgen, dass den Jungs der Rolls Royce zur Verfügung steht. Manchmal heißt es, sie haben ihn bei einem Preisausschreiben gewonnen, in anderen Folgen, dass ein früherer Klient den Wagen bezahlt. Dies liegt ganz einfach an der Übersetzung der Bücher aus dem Amerikanischen und an der Reihenfolge der Hörspielumsetzungen.
Weitere Fehler im Fall \"Superpapagei\" findet der aufmerksame Hörer aber bestimmt selbst und nun viel Spaß beim Hören.
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