Erfahrungsbericht von MikeStar
Vor- und Nachteile.....!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo
Ich wollte euch mal meine Meinung über die voraussichtiliche Gesetzesänderung bei Jugendlichen schreiben. Es geht dadrum, dass einige Mitglieder der rot-grünen Regierung wollen voraussichtilich Kindern und Jugendlichen künftig mehr Verantwortung übertragen. Die Jugend- und Familienministerin Christine Bergmann, SPD, befürwortet diese Idee und will eine Gesetzesänderung vornehmen hinsichtlich dessen, dass Jugendliche mit 14 Jahren bis 23 Uhr und Jugendliche mit 16 Jahren bis 1 Uhr in Discotheken und Kneipen bleiben dürfen. Dieses Vorhaben kritisiert aber die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, weil eine höhere Begründungslast für Eltern entstünde, wenn diese Änderungen in Kraft treten würden. Es soll aber nicht nur das Jugendschutzgesetz, sondern auch die Straßenverkehrsordnung geändert werden, hier will die Ministerin die Erlaubnis zum Autofahren auf 17 Jahre heruntersetzen. Dies aber nur unter der Bedingung, dass eine erfahrene Begleitperson dabei ist und der Jugendliche max. 130 km/h fährt. Der ADAC und Verkehrsminister Kurt Bodewig, SPD, wehren sich gegen diese Idee, da es unklar sei, wer bei einem eventuellen Unfall die Verantwortung übernehme und weil die nötigen Kontrollen sehr aufwendig ausfallen würden. Fraglich ist zudem, ob die Vorschläge überhaupt politisch durchsetzbar sind, da sie der Zustimmung der Länder bedürfen.
Naja mehr Spaß für Jugendliche und Kinder ist ein wichtiger positiver Aspekt der Gesetzesnovelle. Wenn Teenager länger weg dürfen oder früher Autofahren können, bedeutet das für viele mehr Spaß und Erfahrung. Wenn man anstatt um 24 Uhr erst um 1 Uhr aus der Disco raus muss, kann man in dieser Stunde richtig Fun haben, weil zu diesem Zeitpunkt in den meisten Discotheken deutlich mehr Leute auf der Tanzfläche sind als zwischen 22 und 24 Uhr. Was das Autofahren mit 17 betrifft, so ist auch hier festzustellen, dass es ein angenehmes, weil sicheres Gefühl ist, wenn man seine ersten Fahrerfahrungen unter der Anleitung einer erfahrenen Begleitperson machen kann. Die Gesetzesänderung dürfte daher von vielen Jugendlichen begrüßt werden.
Ein gravierender Nachteil beim Autofahren mit 17 higegen für die Polizei die erschwerten Kontrollen. Da es für die jungen Fahrer mehrere Extraeinschränkungen im Bezug auf das Fahren und die Geschwindigkeit gibt, wird es zwangsläufig nötig zu kontorllieren, ob diese Beschränkungen auch Folge geleistet wird. Doch die Ordnungshüter würden damit vor einer schweren Aufgabe stehen. Eine der Einschränkungen ist bsw., dass neben dem Jugendlichen ein Erziehungsberechtigter oder eine Person mit mindestens 7-jähriger Fahrpraxis sitzen muss. Um zu überprüfen, ob sich wirklich jeder daran hält, müsste die Polizei jeden etwas jüngeren Autofahrer anhalten und sowohl ihn als auch seinen Beifahrer auf Alter, Führerscheinbesitz und gegebenfalls Unfallfreiheit kontrollieren. Hinzu käme noch der Aufwand, alle Autofahrer, die über 130 km/h fahren, auf ihr Alter zu überprüfen. Da dies so gut wie unmöglich ist, besteht Gefahr, dass sich nur wenige der neuen Autofahrer an die Einschränkungen halten.
Ein letzter negativer Aspekt ist die Gesundheitsgefahr, die für den Jugendlichen aus der frühen Freigabe des Alkohols entsteht. Wenn einem Heranwachsenden im Bereich des Drogenkonsums zu früh eine große Freiheit zugestanden wird, kann es sein, dass er seine Grenzen noch nicht erkennt und dadurch langfristig abhängig wird. Gerade beim Alkohol ist es für Minderjährige in Gesellschaft Älterer oft nicht leicht zu erkennen oder zuzugeben, dass sie schon mehr oder minder angetrunken sind. Wiederholen sich solche Situationen öfters, so kann der Alkoholkonsum durchaus zu einer Gewohnheit werden, von der man nicht mehr lassen kann. Je mehr Rechte die Jugendlichen haben, desto größer ist auch die Gefahr eines Missbrauchs dieser Rechte.
Alles in allem bin ich in Anbetracht der oben genannten Meinung, dass die geplante Änderungen für die meisten Jugendlichen zu früh kommen, denn schließlich wäre bereits ein tödlicher Autounfall oder ein jugendlicher Alkoholkranker Grund genug, die bisherigen Gesetzeslage unangetastet zu lassen.
bye
Mike
Ich wollte euch mal meine Meinung über die voraussichtiliche Gesetzesänderung bei Jugendlichen schreiben. Es geht dadrum, dass einige Mitglieder der rot-grünen Regierung wollen voraussichtilich Kindern und Jugendlichen künftig mehr Verantwortung übertragen. Die Jugend- und Familienministerin Christine Bergmann, SPD, befürwortet diese Idee und will eine Gesetzesänderung vornehmen hinsichtlich dessen, dass Jugendliche mit 14 Jahren bis 23 Uhr und Jugendliche mit 16 Jahren bis 1 Uhr in Discotheken und Kneipen bleiben dürfen. Dieses Vorhaben kritisiert aber die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, weil eine höhere Begründungslast für Eltern entstünde, wenn diese Änderungen in Kraft treten würden. Es soll aber nicht nur das Jugendschutzgesetz, sondern auch die Straßenverkehrsordnung geändert werden, hier will die Ministerin die Erlaubnis zum Autofahren auf 17 Jahre heruntersetzen. Dies aber nur unter der Bedingung, dass eine erfahrene Begleitperson dabei ist und der Jugendliche max. 130 km/h fährt. Der ADAC und Verkehrsminister Kurt Bodewig, SPD, wehren sich gegen diese Idee, da es unklar sei, wer bei einem eventuellen Unfall die Verantwortung übernehme und weil die nötigen Kontrollen sehr aufwendig ausfallen würden. Fraglich ist zudem, ob die Vorschläge überhaupt politisch durchsetzbar sind, da sie der Zustimmung der Länder bedürfen.
Naja mehr Spaß für Jugendliche und Kinder ist ein wichtiger positiver Aspekt der Gesetzesnovelle. Wenn Teenager länger weg dürfen oder früher Autofahren können, bedeutet das für viele mehr Spaß und Erfahrung. Wenn man anstatt um 24 Uhr erst um 1 Uhr aus der Disco raus muss, kann man in dieser Stunde richtig Fun haben, weil zu diesem Zeitpunkt in den meisten Discotheken deutlich mehr Leute auf der Tanzfläche sind als zwischen 22 und 24 Uhr. Was das Autofahren mit 17 betrifft, so ist auch hier festzustellen, dass es ein angenehmes, weil sicheres Gefühl ist, wenn man seine ersten Fahrerfahrungen unter der Anleitung einer erfahrenen Begleitperson machen kann. Die Gesetzesänderung dürfte daher von vielen Jugendlichen begrüßt werden.
Ein gravierender Nachteil beim Autofahren mit 17 higegen für die Polizei die erschwerten Kontrollen. Da es für die jungen Fahrer mehrere Extraeinschränkungen im Bezug auf das Fahren und die Geschwindigkeit gibt, wird es zwangsläufig nötig zu kontorllieren, ob diese Beschränkungen auch Folge geleistet wird. Doch die Ordnungshüter würden damit vor einer schweren Aufgabe stehen. Eine der Einschränkungen ist bsw., dass neben dem Jugendlichen ein Erziehungsberechtigter oder eine Person mit mindestens 7-jähriger Fahrpraxis sitzen muss. Um zu überprüfen, ob sich wirklich jeder daran hält, müsste die Polizei jeden etwas jüngeren Autofahrer anhalten und sowohl ihn als auch seinen Beifahrer auf Alter, Führerscheinbesitz und gegebenfalls Unfallfreiheit kontrollieren. Hinzu käme noch der Aufwand, alle Autofahrer, die über 130 km/h fahren, auf ihr Alter zu überprüfen. Da dies so gut wie unmöglich ist, besteht Gefahr, dass sich nur wenige der neuen Autofahrer an die Einschränkungen halten.
Ein letzter negativer Aspekt ist die Gesundheitsgefahr, die für den Jugendlichen aus der frühen Freigabe des Alkohols entsteht. Wenn einem Heranwachsenden im Bereich des Drogenkonsums zu früh eine große Freiheit zugestanden wird, kann es sein, dass er seine Grenzen noch nicht erkennt und dadurch langfristig abhängig wird. Gerade beim Alkohol ist es für Minderjährige in Gesellschaft Älterer oft nicht leicht zu erkennen oder zuzugeben, dass sie schon mehr oder minder angetrunken sind. Wiederholen sich solche Situationen öfters, so kann der Alkoholkonsum durchaus zu einer Gewohnheit werden, von der man nicht mehr lassen kann. Je mehr Rechte die Jugendlichen haben, desto größer ist auch die Gefahr eines Missbrauchs dieser Rechte.
Alles in allem bin ich in Anbetracht der oben genannten Meinung, dass die geplante Änderungen für die meisten Jugendlichen zu früh kommen, denn schließlich wäre bereits ein tödlicher Autounfall oder ein jugendlicher Alkoholkranker Grund genug, die bisherigen Gesetzeslage unangetastet zu lassen.
bye
Mike
16 Bewertungen, 4 Kommentare
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27.03.2002, 13:54 Uhr von darkeye669
Bewertung: sehr hilfreichAlso ich persönlich würde das ja nicht begrüßen, obwohl es für mich als 16-jährige auch Vorteile bringen würde.
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25.03.2002, 17:16 Uhr von hexe77
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht! Im letzten Absatz stimme ich Dir völlig zu!
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22.03.2002, 13:42 Uhr von Teamon
Bewertung: sehr hilfreichHm ich finde das ist nicht gut ab 14 nenene... Schreib nächstes mal doch bitt mit absätzen... Tschaui Robert!
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22.03.2002, 13:39 Uhr von awassa
Bewertung: sehr hilfreichmit 16 bis 1h find ich OK, aber mit 14 bis kurz vor Mitternacht? Ich als Mutter hätte irgendwie angst um mein Kind *g* LG Karo
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