Erfahrungsbericht von ghostwriterk
Ich bin dafür
Pro:
siehe Meinung
Kontra:
siehe Meinung
Empfehlung:
Nein
das auf Dosen ein Pfand eigeführt wird. Auch wenn jetzt einige aus Industrie und Handel laut aufschreien werden, so halte ich das für eine sehr sinnvolle Sache.
Zunächst einmal meine Argumente, die für den Dosenpfand sprechen:
Die Einwegdose ist nach meiner Ansicht ein Synonym für unsere Wegwerfgesellschaft. Was ich nicht mehr brauche, das bekommt einen Tritt und kümmert mich nicht mehr. Nach diesem Motto verfahren einige (nicht alle) Menschen, auch wenn es um Ressourcen geht.
Das Aluminium der Dosen ist zum Beispiel so eine Ressource. Aluminium muß gefördert werden, in wie weit das eine Belastung für die Umwelt ist, kann ich jetzt nicht beurteilen. Des weiteren gibt es diesen Rohstoff auf unserem Planeten nicht in unbegrenzter Menge. Obwohl es das Metall ist, das am häufigsten in der Erdkruste vorkommt.
Zur Info: Aus 4 t Bauxit (so nennt sich der Rohstoff) läßt sich etwa 1 t Aluminium gewinnen. Irgend wann einmal werden wir uns so oder so mit dem Gedanken der Wiederverwertung noch mehr auseinandersetzen müssen, als das bisher der Fall ist.
Deshalb ist es besser jetzt damit zu beginnen, als erst dann, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Das sind wir unseren Nachkommen schuldig. Der wichtigste Grund ist aber der Energieverbrauch.
Die Verhüttung von Aluminium ist ein Vorgang, der sehr viel Energie benötigt. Eigentlich ist dieses Material deshalb viel zu kostbar, um es irgendwo in die Ecke zu werfen. Energieintensiv ist die Erzeugung, weil Aluminium in zwei aufeinanderfolgenden Prozessen hergestellt wird. Zunächst wird aus dem Bauxit Aluminiumoxid oder sog. Tonerde. Diese wird dann in einem weiteren Arbeitsgang im Schmelzofen zu Aluminium. Schon aus dem Grund ist wohl sinnvoller, das alte Aluminium wieder zu verwerten. Soweit das möglich ist.
Zwar redet heute alles vom Recycling, wenn ich aber mal an einer Landstraße entlang gehe, sehe ich allerdings, das nicht alle das auch beherzigen. Das gleiche trifft auf Rad- und Wanderwege zu, speziell wenn sie durch den Wald führen. Ich möchte aber auch anmerken, das es vor 20 Jahren weitaus schlimmer war, als heute. Einigen Leuten geht das immer leider immer noch sonst wo vorbei und die sollen dann auch für ihre Kurzsichtigkeit zahlen. Vielleicht werden sie etwas sorgfältiger, wenn sie mit den Dosen auch ihr Pfand wegwerfen.
Deshalb halte ich ein Dosenpfand für eine sehr gute Sache. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob die Herstellung dieser „Blechbüchsen\" überhaupt noch notwendig ist. Bei Konserven mag das ja der Fall sein, aber bei Getränkedosen?
Das Argument, das Flaschen zu schwer sind, zieht seit Einführung der Pet-Flaschen nicht mehr. Einige mögen diese Flaschen zwar nicht, weil sie Angst vor Keimen haben, aber das halte ich für maßlos übertrieben. Ich frage mich, ob diese Menschen auch ihr Geschirr nach jedem Essen wegwerfen. Dann gibt es noch die Menschen, die einfach den Geschmack von ihrem Bier oder sonstigen Getränk aus der Dose mögen. Diesem Personenkreis fehlt ohne Getränkedosen sicher etwas. Ich gehöre aber nicht dazu, im Gegenteil. Ich finde die Limo oder ein sonstiges Getränk aus der Dose ekelhaft. Einfach vom Geschmack her.
Und im Sommer sind diese Behältnisse richtig gefährlich, wenn denn ein süßes Getränk darin ist. Bienen und Wespen haben schon einige Menschen beim Trinken gestochen. Das so etwas lebensgefährlich sein kann, brauche ich wohl kaum zu sagen. Bei einer Flasche sehe ich, wenn ein Insekt im Getränk ist.
Sicher, es gibt auch Situationen, in denen Getränkedosen praktisch sind. Hautsächlich ist das aber doch nur der Fall, weil sie zur Zeit wenig Arbeit machen. Ein anderer Grund für Dosen fällt mir nicht ein. Ex und weg eben.
Nun, wenn ich ehrlich bin, gibt es schon noch einen Grund, der trifft aber mehr auf Kinder zu. Diese Aluminiumbehälter lassen sich auch als Fußball gebrauchen, wenn denn mal keiner vorhanden ist. Die Dinger haben allerdings ein paar unerwünschte Nebeneffekte, denn so weich wie ein Ball sind die Dosen natürlich nicht.
Aber zurück zum Pfand. Die Gegner behaupten, eine Einführung wird die Dosen verteuern. Das ist richtig, denn die Leute, die damit gedankenlos umgehen, werden mehr bezahlen. Für die anderen wird das keine Auswirkungen haben, außer etwas mehr Arbeit beim Entsorgen. Letzeres wird auch als Argument gegen ein Pfand angeführt. Es macht sicher Arbeit, z. B. an öffentlichen Plätzen oder in Geschäften entsprechende Behälter (Automaten) aufzustellen. Aber das ist alles nur eine Gewöhnungssache für die Benutzer. Oder regt sich heute noch jemand über die Glascontainer auf? Die beiden Argumente kommen eigentlich von der Industrie, da diese die Kosten fürchtet, das ist alles. Aber zahlen wir den Preis nicht so oder so?
Unterm Strich fallen mir fast nur Argumente für das Pfand ein und keine dagegen. Die Meinung von mir spricht sich einseitig dafür aus, aber so ist nun mal meine Position zu diesem Thema.
© ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)
Zunächst einmal meine Argumente, die für den Dosenpfand sprechen:
Die Einwegdose ist nach meiner Ansicht ein Synonym für unsere Wegwerfgesellschaft. Was ich nicht mehr brauche, das bekommt einen Tritt und kümmert mich nicht mehr. Nach diesem Motto verfahren einige (nicht alle) Menschen, auch wenn es um Ressourcen geht.
Das Aluminium der Dosen ist zum Beispiel so eine Ressource. Aluminium muß gefördert werden, in wie weit das eine Belastung für die Umwelt ist, kann ich jetzt nicht beurteilen. Des weiteren gibt es diesen Rohstoff auf unserem Planeten nicht in unbegrenzter Menge. Obwohl es das Metall ist, das am häufigsten in der Erdkruste vorkommt.
Zur Info: Aus 4 t Bauxit (so nennt sich der Rohstoff) läßt sich etwa 1 t Aluminium gewinnen. Irgend wann einmal werden wir uns so oder so mit dem Gedanken der Wiederverwertung noch mehr auseinandersetzen müssen, als das bisher der Fall ist.
Deshalb ist es besser jetzt damit zu beginnen, als erst dann, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Das sind wir unseren Nachkommen schuldig. Der wichtigste Grund ist aber der Energieverbrauch.
Die Verhüttung von Aluminium ist ein Vorgang, der sehr viel Energie benötigt. Eigentlich ist dieses Material deshalb viel zu kostbar, um es irgendwo in die Ecke zu werfen. Energieintensiv ist die Erzeugung, weil Aluminium in zwei aufeinanderfolgenden Prozessen hergestellt wird. Zunächst wird aus dem Bauxit Aluminiumoxid oder sog. Tonerde. Diese wird dann in einem weiteren Arbeitsgang im Schmelzofen zu Aluminium. Schon aus dem Grund ist wohl sinnvoller, das alte Aluminium wieder zu verwerten. Soweit das möglich ist.
Zwar redet heute alles vom Recycling, wenn ich aber mal an einer Landstraße entlang gehe, sehe ich allerdings, das nicht alle das auch beherzigen. Das gleiche trifft auf Rad- und Wanderwege zu, speziell wenn sie durch den Wald führen. Ich möchte aber auch anmerken, das es vor 20 Jahren weitaus schlimmer war, als heute. Einigen Leuten geht das immer leider immer noch sonst wo vorbei und die sollen dann auch für ihre Kurzsichtigkeit zahlen. Vielleicht werden sie etwas sorgfältiger, wenn sie mit den Dosen auch ihr Pfand wegwerfen.
Deshalb halte ich ein Dosenpfand für eine sehr gute Sache. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob die Herstellung dieser „Blechbüchsen\" überhaupt noch notwendig ist. Bei Konserven mag das ja der Fall sein, aber bei Getränkedosen?
Das Argument, das Flaschen zu schwer sind, zieht seit Einführung der Pet-Flaschen nicht mehr. Einige mögen diese Flaschen zwar nicht, weil sie Angst vor Keimen haben, aber das halte ich für maßlos übertrieben. Ich frage mich, ob diese Menschen auch ihr Geschirr nach jedem Essen wegwerfen. Dann gibt es noch die Menschen, die einfach den Geschmack von ihrem Bier oder sonstigen Getränk aus der Dose mögen. Diesem Personenkreis fehlt ohne Getränkedosen sicher etwas. Ich gehöre aber nicht dazu, im Gegenteil. Ich finde die Limo oder ein sonstiges Getränk aus der Dose ekelhaft. Einfach vom Geschmack her.
Und im Sommer sind diese Behältnisse richtig gefährlich, wenn denn ein süßes Getränk darin ist. Bienen und Wespen haben schon einige Menschen beim Trinken gestochen. Das so etwas lebensgefährlich sein kann, brauche ich wohl kaum zu sagen. Bei einer Flasche sehe ich, wenn ein Insekt im Getränk ist.
Sicher, es gibt auch Situationen, in denen Getränkedosen praktisch sind. Hautsächlich ist das aber doch nur der Fall, weil sie zur Zeit wenig Arbeit machen. Ein anderer Grund für Dosen fällt mir nicht ein. Ex und weg eben.
Nun, wenn ich ehrlich bin, gibt es schon noch einen Grund, der trifft aber mehr auf Kinder zu. Diese Aluminiumbehälter lassen sich auch als Fußball gebrauchen, wenn denn mal keiner vorhanden ist. Die Dinger haben allerdings ein paar unerwünschte Nebeneffekte, denn so weich wie ein Ball sind die Dosen natürlich nicht.
Aber zurück zum Pfand. Die Gegner behaupten, eine Einführung wird die Dosen verteuern. Das ist richtig, denn die Leute, die damit gedankenlos umgehen, werden mehr bezahlen. Für die anderen wird das keine Auswirkungen haben, außer etwas mehr Arbeit beim Entsorgen. Letzeres wird auch als Argument gegen ein Pfand angeführt. Es macht sicher Arbeit, z. B. an öffentlichen Plätzen oder in Geschäften entsprechende Behälter (Automaten) aufzustellen. Aber das ist alles nur eine Gewöhnungssache für die Benutzer. Oder regt sich heute noch jemand über die Glascontainer auf? Die beiden Argumente kommen eigentlich von der Industrie, da diese die Kosten fürchtet, das ist alles. Aber zahlen wir den Preis nicht so oder so?
Unterm Strich fallen mir fast nur Argumente für das Pfand ein und keine dagegen. Die Meinung von mir spricht sich einseitig dafür aus, aber so ist nun mal meine Position zu diesem Thema.
© ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)
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