Dr. Oetker Culinaria Greek Style Testbericht

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ab 12,82
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5 Sterne
(11)
4 Sterne
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3 Sterne
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2 Sterne
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1 Stern
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0 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  schwierig

Erfahrungsbericht von Harko

Wenn Griechen und Italiener sich streiten...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Pizza und Gyros kombienieren?

Mit dieser Idee ist der Lebensmittelhersteller Dr. Oetker an seine neueste Pizzakreation aus der Culinaria Serie heran gegangen.
Gyros mag ich, Pizza mag ich und da ich als fleischfressende Pflanze bekannt bin, hat mich die Idee, gestützt von der derzeitigen Werbekampagne und einem Pizzafoto auf der Verpackung, das eine reichlich belegte Pizza verspricht , doch davon überzeugt diese neue Pizza einmal auszuprobieren. Man hat ja schließlich nicht jeden Tag Muße und Zeit das Abendessen im Restaurant einzunehmen oder aufwendig zu kochen.

Eine gute Idee ist allerdings längst keine Garantie für ein gutes Produkt und ein appetitliches Foto sagt nichts über den wahren Inhalt aus.

Die Entwicklung dieser Pizza kann ich mir daher nur wie folgt vorstellen – Ein Italiener und ein Grieche müssen bei der Diskussion um die Zutaten fürchterlich in Streit geraten sein der darin gipfelte, dass der Grieche dem Italiener die Reste seines Gyrosfladenbrotes hinterher geschmissen hat und vereinzelte Fleischteilchen auf dem vom Italiener bereit gehaltenen Pizzaboden gelandet sind. Anders kann ich mir diese ungeheure, mit bloßem Auge kaum erkennbare, Gyrosfleischeinlage von 38 gr. (lt. Hersteller) nicht erklären. Wer jetzt der Meinung ist zuviel Fleisch ist eh ungesund und 38 gr. sind schließlich besser als nichts, den muß ich zusätzlich auch noch in geschmacklicher Hinsicht enttäuschen. Mit köstlichem frischem, saftigem Gyrosfleisch vom Spieß hat es nichts gemein.
Allenfalls ein abgelaufenes, aufgetautes, wieder eingefrorenes und aufgewärmtes Pfannengyros kann hier einem Vergleich standhalten.

Da der Grieche aufgrund des Streits ja die weitere Zusammenarbeit verweigerte, musste der Italiener Grieche spielen und überlegte sich wohl welche Zutaten er noch verwenden könnte. So schaute er sich im heimischen Gemüsegarten um und fand einige Zutaten die, so vermutete er, wohl auch in Griechenland verwendet werden könnten.

So bediente er sich sporadisch roter, sehr klein gehackter Zwiebeln, Zucchinis (konnte ich weder visuell noch geschmacklich feststellen), schwarzer Oliven ohne Eigengeschmack und Gemüsepaprika.

In der Annahme nun genug Zutaten für ein italienisch-griechisches Gaumenfestival beieinander zu haben nahm er seinen Hefeteig, breitete ein wenig Mozzarella in Verbindung mit Creme fraische anstelle des üblichen Tomatenmarks aus, bettete seine erlesenen Zutaten darauf und rundete seine Kreation mit ein wenig Knoblauch und Petersilie ab.

Die Welt würde ihm dankbar sein war er sich siegesgewiß, aber Undank ist nun mal der Welten Lohn und ausgerechnet mir viel sein 340 gr. schweres, den Gaumen beleidigendes, geschmacksneutrales Etwas in die Hand.

Im Fazit kann ich nur sagen, Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so. Für mich ist diese Tiefkühlpizza eine echte Enttäuschung. Angeregt von dem wirklich appetitlichem Produktfoto auf der Verpackung folgt die Ernüchterung der Optik bereits beim Auspacken der Pizza. Da ist nichts vom leckeren Aufmacher wieder zu erkennen. Lieblos und maschinell zusammen geklatscht sind die meisten Zutaten nicht einmal erkennbar.
Hieran ändert sich auch leider im Verlauf der 15 minütigen Zubereitung bei 210 Grad nichts. Geschmacklich nicht definiert, lasch gewürzt, und den typischen Geschmack griechischer Würzmischungen vermissend kommt hier keine besondere Gaumenfreude auf. Einzig der Knoblauch wurde in lobenswerter Weise eingesetzt, nicht zu dominant und aufdringlich in einer leichten Note.

Abhilfe schafft hier nur ein Pizzatuning. Eine ausgiebige Runde mit der Pfeffermühle und einige Stückchen eingelegter Schafskäse verhelfen dieser Pizza zu einem genießbarem Zustand und der Erfüllung ihrer Aufgabe den Probanden zu sättigen.

Positiv kann ich lediglich den Pizzaboden und den Sättigungsgrad bewerten. Nicht zu dick und nicht zu dünn präsentierte sich der Boden nach der angegebenen Zubereitungszeit in einem knusprigem Zustand. Für einen Preis von EUR 2,79 ist das allerdings zu wenig. Von mir daher nur zwei Sterne für dieses Produkt und den Tipp bei Appetit auf Gyros doch lieber gleich zum Griechen zu gehen.



© Harko 2002

(Auf anderen Form unter Greece meets Italy eingestellt, der Titel war hier schon vergeben)

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-10 21:11:28 mit dem Titel Wenn Griechen und Italiener sich streiten...

Pizza und Gyros kombienieren?

Mit dieser Idee ist der Lebensmittelhersteller Dr. Oetker an seine neueste Pizzakreation aus der Culinaria Serie heran gegangen.
Gyros mag ich, Pizza mag ich und da ich als fleischfressende Pflanze bekannt bin, hat mich die Idee, gestützt von der derzeitigen Werbekampagne und einem Pizzafoto auf der Verpackung, das eine reichlich belegte Pizza verspricht , doch davon überzeugt diese neue Pizza einmal auszuprobieren. Man hat ja schließlich nicht jeden Tag Muße und Zeit das Abendessen im Restaurant einzunehmen oder aufwendig zu kochen.

Eine gute Idee ist allerdings längst keine Garantie für ein gutes Produkt und ein appetitliches Foto sagt nichts über den wahren Inhalt aus.

Die Entwicklung dieser Pizza kann ich mir daher nur wie folgt vorstellen – Ein Italiener und ein Grieche müssen bei der Diskussion um die Zutaten fürchterlich in Streit geraten sein der darin gipfelte, dass der Grieche dem Italiener die Reste seines Gyrosfladenbrotes hinterher geschmissen hat und vereinzelte Fleischteilchen auf dem vom Italiener bereit gehaltenen Pizzaboden gelandet sind. Anders kann ich mir diese ungeheure, mit bloßem Auge kaum erkennbare, Gyrosfleischeinlage von 38 gr. (lt. Hersteller) nicht erklären. Wer jetzt der Meinung ist zuviel Fleisch ist eh ungesund und 38 gr. sind schließlich besser als nichts, den muß ich zusätzlich auch noch in geschmacklicher Hinsicht enttäuschen. Mit köstlichem frischem, saftigem Gyrosfleisch vom Spieß hat es nichts gemein.
Allenfalls ein abgelaufenes, aufgetautes, wieder eingefrorenes und aufgewärmtes Pfannengyros kann hier einem Vergleich standhalten.

Da der Grieche aufgrund des Streits ja die weitere Zusammenarbeit verweigerte, musste der Italiener Grieche spielen und überlegte sich wohl welche Zutaten er noch verwenden könnte. So schaute er sich im heimischen Gemüsegarten um und fand einige Zutaten die, so vermutete er, wohl auch in Griechenland verwendet werden könnten.

So bediente er sich sporadisch roter, sehr klein gehackter Zwiebeln, Zucchinis (konnte ich weder visuell noch geschmacklich feststellen), schwarzer Oliven ohne Eigengeschmack und Gemüsepaprika.

In der Annahme nun genug Zutaten für ein italienisch-griechisches Gaumenfestival beieinander zu haben nahm er seinen Hefeteig, breitete ein wenig Mozzarella in Verbindung mit Creme fraische anstelle des üblichen Tomatenmarks aus, bettete seine erlesenen Zutaten darauf und rundete seine Kreation mit ein wenig Knoblauch und Petersilie ab.

Die Welt würde ihm dankbar sein war er sich siegesgewiß, aber Undank ist nun mal der Welten Lohn und ausgerechnet mir viel sein 340 gr. schweres, den Gaumen beleidigendes, geschmacksneutrales Etwas in die Hand.

Im Fazit kann ich nur sagen, Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so. Für mich ist diese Tiefkühlpizza eine echte Enttäuschung. Angeregt von dem wirklich appetitlichem Produktfoto auf der Verpackung folgt die Ernüchterung der Optik bereits beim Auspacken der Pizza. Da ist nichts vom leckeren Aufmacher wieder zu erkennen. Lieblos und maschinell zusammen geklatscht sind die meisten Zutaten nicht einmal erkennbar.
Hieran ändert sich auch leider im Verlauf der 15 minütigen Zubereitung bei 210 Grad nichts. Geschmacklich nicht definiert, lasch gewürzt, und den typischen Geschmack griechischer Würzmischungen vermissend kommt hier keine besondere Gaumenfreude auf. Einzig der Knoblauch wurde in lobenswerter Weise eingesetzt, nicht zu dominant und aufdringlich in einer leichten Note.

Abhilfe schafft hier nur ein Pizzatuning. Eine ausgiebige Runde mit der Pfeffermühle und einige Stückchen eingelegter Schafskäse verhelfen dieser Pizza zu einem genießbarem Zustand und der Erfüllung ihrer Aufgabe den Probanden zu sättigen.

Positiv kann ich lediglich den Pizzaboden und den Sättigungsgrad bewerten. Nicht zu dick und nicht zu dünn präsentierte sich der Boden nach der angegebenen Zubereitungszeit in einem knusprigem Zustand. Für einen Preis von EUR 2,79 ist das allerdings zu wenig. Von mir daher nur zwei Sterne für dieses Produkt und den Tipp bei Appetit auf Gyros doch lieber gleich zum Griechen zu gehen.



© Harko 2002

(Auf anderen Form unter Greece meets Italy eingestellt, der Titel war hier schon vergeben)

9 Bewertungen