Düsseldorf Testbericht

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Erfahrungsbericht von wpwebmaster

Machen wir die Nacht zum Tag

Pro:

Viele tolle Kneipen, viele nette Menschen, eine ganze Menge Spaß, Großteils sind die Kneipen nah beieinander

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist vielen bekannt, als die Stadt der schlechten Verkehrsführung,
doch, so könnte man meinen, ist einem auch jedem die Bezeichnung \"Die Stadt mit der längsten Theke der Welt\" bekannt. Die Stadt mag jedem Kölner ein Dorn im Auge sein, doch ich als Ur-Hesse verbringe dort gerne samstägliche Nächte und mache selbige zum Tag.

Man mag es nicht meinen. Wenn man mit dem Auto nach Düsseldorf kommt, wirkt diese Stadt in
erster Linie hektisch und je mehr man in die Innenstadt hervordringt, desto mehr
verdichtet sich dieses Bild. Doch wer einmal eine Nacht in der Düsseldorfer Altstadt verbracht hat,
kennt das Gefühl sich wie in einer, zwar hektischen, aber dennoch schönen Kleinstadt zu fühlen.
Sobald man sich in der Altstadt befindet, ist nämlich auch die Verkehrsführung vergessen,
denn dort fahren so gut wie keine Auto\'s - ansich höchstens das Ein oder Andere Taxi, dafür
trifft man um so mehr Menschen an.

Und so verläuft ein Samstag Abend - zumindest im Sommer - bei mir:

Zunächst begebe ich mich an die Rheintreppen und mache es mir dort gemütlich. In den frühen Abendstunden sind dort viele Menschen und man findet immer den ein oder anderen Menschen
für gemütliche Unterhaltungen oder um viel Spaß miteinander zu haben. Ausserdem genießt
man einen recht romantischen Ausblick auf den Rhein, der tagsüber so garnicht romantisch wirkt.
Ich für meinen Teil habe an den Rheintreppen schon viele tolle Menschen kennengelernt
und das schöne Panorama genossen.

Anschließend geht es - aufgrund meines Musikgeschmacks - in der Regel in die Liefergasse,
denn dort findet sich eine kleine Metal-Kneipe namens Papidoux. Auf den ersten Blick
möchte man meinen, dass sich dort nur Gruftidioten rumtreiben, mit denen eine Kommunikation
sehr unwahrscheinlich oder gar unmöglich ist. Doch wer sich hier auf der Hacke rumdreht, verpasst etwas, denn der Schein trügt. Das Papidoux - die Kneipe mit der etwas anderen Musik - ist für
den, der die Musik ab kann, ein sehr angenehmes Ambiente, denn wenn man sich nicht all zu dumm
anstellt, lernt man hier sehr schnell sehr nette Menschen kennen oder trifft Leute
wieder, die man an den Rheintreppen kennengelernt hat. Die Bedienung im Papidoux ist in aller Regel freundlich und vorallem fix. Ich habe selten länger als 5 Minuten auf mein geliebtes
Alt-Bier gewartet! Und wer nicht einfach nur in der Kneipe rumsitzen oder rumstehen will,
der gesellt sich eben zu den Tischfußball-Spielern und spielt dort ein paar Runden mit.

Aber Düsseldorf hat noch mehr zu bieten. Von legendären Kneipen wie dem Eulenspiegel oder dem Engelchen bis hin zu Discos für die Freunde poppiger Musik bietet sich, für den der sich ins Düsseldorfer Nachtleben stürzt, so einiges.

Das Schöne daran ist, dass man es nie weit von einer zur anderen Kneipe hat, da sich alles sehr nah beieinander befindet, was Kneipentouren deutlich erleichtert.

Fazit: Alles in Allem hat Düsseldorf viele tolle Möglichkeiten um wegzugehen. Man sollte sich nur viel Zeit nehmen, wenn man die erkunden will.

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