Eierschneider Testbericht

Eierschneider
Abbildung beispielhaft
ab 7,25
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Erfahrungsbericht von vampire-lady

da fackelt man nicht lange

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nun ist er also kaputt: Mama’s alter Eierschneider, Begleiter meiner Kindheit.. na kaputt ist er eigentlich nicht, nur das die Eier nicht mehr in Scheiben enden, sondern eher in Bröseln. Dank Ciao, wo ja mindestens jeder zweite mit einem Eierschneider der Firma Fackelmann (Info: www.fackelmann.de) gesegnet ist, habe ich letztens so im Vorbeigehen mehr aus Langeweile bei REAL einen Plastik-Eierschneider mitgenommen – was mich so um die € 3,50 ärmer machte. Einen teureren aus Edelstahl habe ich übrigens gar nicht erst eines Blickes gewürdigt, dieser macht zwar mehr her, aber da ich über die Angemessenheit des Preises noch etwas unentschlossen bin, ist mein Gedankengang wohl nachvollziehbar. Unentschlossen bin ich persönlich eigentlich auch über die Notwendigkeit. Wann schneidet man denn schon Riesenkontingente an Eiern in Scheiben? Ein paar wenige kann man auch mit einem gewöhnlichen Messer zu Leibe rücken. Aber die liebe Bequemlichkeit verlangt schließlich auch ihren Tribut. Und wenn es für den Vater schon ein Spargelschneider von WMF für sage und schreibe € 10,- sein mußte, was sind dann € 3,50 für einen Eierzerkleinerer? Zumindest mußte unser armer Kartoffelsalat als Versuchsobjekt herhalten.

Entgegen unserer alten metallenen Variante ist der neue Eierschneider aus Plaste gefertigt worden. Der Kunststoff wirkt aber vertrauenswürdig und stabil – ich denke der Kunststoff wird auch den Spülmaschinenbesitzern dieser unserer Welt gerecht. Da das Gerät recht einfach gestrickt ist, kann man es problemlos und ohne große Grundkenntnisse wieder in einen sauberen Zustand versetzen.

Für die Unwissenden sollte man wohl darstellen, was die Besonderheit einer Eierschneidevorrichtung ist. Der Eierschneider besteht aus zwei Teilen, die miteinander gelenkartig verbunden ist. Ein Teil hat eine Vertiefung, in dem Mann das fällige Ei (hartgekocht vorzugsweise) ablegt. Den anderen Teil sollte man vorher hochgeklappt haben. Dieser Teil ist mit einigen dünnen Drähten bespannt, welche das Ei in Scheiben zerteilen, wenn man das Oberteil mit zügigem stetigen Druck herunterdrückt. Der entscheidende Vorteil ist dabei natürlich, daß man gleichmäßig dicke Eischeiben erhält, was optisch natürlich hübscher ist, als verwurstelte Ergebnisse von Messerbearbeitungen. Vor allem wenn man Leute mit aufwendigen Dekorationen so richtig zu beeindrucken gedenkt. Außerdem macht es Spaß, Eier mit dem Gerät zu malträtieren, ich mochte das als Kind schon gern – zumal ich die Verletzungsgefahr als recht gering betrachte. Über eine Rostgefahr an den Drähten machen ich mir übrigens keine Sorgen, schließlich hat auch der ausgemusterte Schneider keine Rostflecken gezeigt.

Für Salate kann man übrigens die Eischeiben noch einmal gebündelt, sozusagen quer auf das kleine Gerät drapieren, so daß man statt Scheiben Würfel/Streifen erhält.

Prinzipiell hat man mit einem Eierschneider einen einfachen, nützlichen kleinen Helfer, der nicht viel Platz wegnimmt und auf die Dauer betrachtet auch kaum etwas kostet. Ob man wirklich einen haben muß, wird der Eierallergiker wohl eher verneinen, während der Küchengroßmeister höchstwahrscheinlich die Unverzichtbarkeit deklariert. Für letzteren wäre so ein (un-) sinniges Gerät übrigens auch ein hübsches kleines Mitbringsel. Es müssen ja nicht immer Blümchen sein!

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