Eierschneider Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Dorish96
Ein Weichlebensmittelscheibenschneider,
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
oder ein Eierscheibenschneider, dass ist hier die Frage. Sicherlich ist uns allen ein Eierschneider bekannt. Bei fast jedem führt so ein Eierschneider sein Dasein mehr oder weniger erfüllt in unseren Küchenschränken. Auch bei mir hat vor langer Zeit so ein Fackelmann Eierscheider seinen Lebensweg begonnen.
Ich kann mich zwar nicht mehr genau an die Zeit und wo erinnern, aber für einen Preis von ca. 3,50 Euro, damals, fand ich seine Figur bei meinem Einkauf im Supermarkt. Mal wieder haben meine Kinder den Eierschneider als Engelsharfe missbraucht und stahlseillos ist sein Einsatz nicht mehr gerade praktisch und vor allem FUNKTIONSTÜCHTIG.
Es gab für mich keinen besonderen Grund, warum es ausgerechnet der von Fackelmann sein sollte, nein es war wirklich ein Gelegenheitskauf. Zuerst war ich über die Haltbarkeit etwas skeptisch, da mein Eierschneider, der als Harfe verendete komplett aus Metal war. Aber im Zeitalter des Fortschrittes ist Kunststoff ja kein Problem mehr und so wanderte der Eierschneider, mit seinem Bauch aus Kunststoff in unsere Küche.
Zuerst tat er seine Arbeit ohne Muren und Knurren, für die Arbeit wo er angeschafft wurde. Eine Besonderheit war auch er nicht. Genauso wie bei meinem vorherigen Eierscheider gab es die gleiche Sauerei, wenn ich mal wieder die Eier nicht lange genug gekocht hatte. Aber wenn die Eier genau richtig sind, nahm er freudestrahlend alle Eier auseinander. Die Anwendung brauchte man auch nicht erklären (Anwendungshinweis war glaube ich nicht vorhanden). Im Prinzip ganz einfach, Eier kochen, vorher pellen und einfach in die Mulde der Kunststoffwanne legen. Es ist übrigens von großem Vorteil, wenn man vorher die Klappe mit der „Harfe“ öffnet und dann die Klappe nach unter drückt. Wenn man ein Platzen der Eier verhindern will, empfehle ich noch gerne, die Eier bei dem ersten Druck der Klappe ganz leicht drehen in der Mulde. So wird das Ei sehr gut eingeschnitten und nicht einfach nur die Drähte in das Ei gepresst.
Was unser Freund von Fackelmann nicht so gerne mag, ist es wenn man ihn zu lange im Geschirrspüler liegen lässt. Sehr gerne stelle ich den Geschirrspüler an, bevor ich ins Bett gehe. Wenn ich dann von der Arbeit nach Hause komme räume ich den dann leer. Da musste ich leider schon kleine Stellen von Flugrost an meinem Eierschneider entdecken. Da ist es doch besser, gleich nach Gebrauch den Eierschneider zu reinigen und nicht im Geschirrspüler liegen zu lassen.
Aber nur als Eierscheibenschneider ist er bei mir nicht mehr im Einsatz. Mit der Zeit überlegte ich, wie ich den Burschen noch weiter im Haushalt einsetzen konnte. Von einer Freundin erfuhr ich einmal, dass sie ihren Mozarella damit schneidet und dann fing meine Fantasie an zu leben. Ich missbrauchte nun die Eierscheibenschneider nicht nur für die Zerteilung von Eiern, sondern ich setze ihn nun auch noch bei weiteren Verschönerungen von Lebensmitteln ein.
Mein erster Versuch war die Zerteilung von Kartoffelknödeln. Knödel als Klöße, dass kann ja jeder. Aber Klöße in Scheiden geschnitten und dann liebevoll serviert, nun kann ich es auch. Dabei hilft mir einfach nun mein Weichlebensmittelscheibenschneider. Sieht wirklich ganz nett aus, wenn die Pfanniknödel nicht einfach so auf dem Teller liegen, sondern als eine Art Ziehharmonika serviert werden.
Aber es ist noch nicht alles, wo ich nun fantasievoll wurde. Heute benutze ich ihn auch gerne zur Zerteilung von Rohmarzipan, bei der Tortenherstellung. Oder ich schneide eine Kugel Eis in Scheiben und setzte dazwischen einfach schöne Leckerein. Der Anblick der Eisspeise zum Beispiel, sieht nicht nur perfekt aus, sondern meine Gäste wundern sich, wie schnell ich doch den Nachtisch gezaubert habe. Dazu aber nur ein Tipp für Ausprobierer. Haltet immer vor dem Schnitt, durch die Eiskugel die Drähte kurz in heißes Wasser. Achtet auch darauf, dass das Eis wirklich kalt ist also wirklich hart gefroren ist. Sonst wird es wirklich nicht sehr einfach mit dem Schneiden.
Schlusswort
Als Eierscheibenschneider kommt er heute bei mir weniger zum Einsatz. Als Knetmassenschneider wurde er zwar auch schon von meinen Kindern genutzt, aber hauptsächlich wird er bei mir als Weichlebensmittelscheibenschneider verwendet. Er ist praktisch, leicht zu reinigen und bei mir im Haushalt nicht mehr weg zudenken. Nur als Eierscheibenschneider dient er bei mir nicht nur. Aber am Ende möchte ich bei Euren Fantasieausführungen noch eine kleine Warnung ausgeben. Wenn ihr bei Euren Versuchen seid, dann wendet bitte nicht zuviel Kraft an. Sollte doch einmal etwas zuviel Kraft angewendet werden, dann endet das Leben des Fackelmanneierschneiders mit einem leisen Pling. Dieses Geräusch wird verursacht durch die gerissenen Drähte. Hört ihr allerdings kein Geräusch und die Drähte sind locker, dann kann es sein, dass der Weichlebensmittelscheibenschneider wieder einmal etwas zu lange im Geschirrspüler gewartet hat. Aber auch dann ist das Leben des Fackelmannweichlebensmittelscheibenschneiders leider zu Ende.
Ich kann mich zwar nicht mehr genau an die Zeit und wo erinnern, aber für einen Preis von ca. 3,50 Euro, damals, fand ich seine Figur bei meinem Einkauf im Supermarkt. Mal wieder haben meine Kinder den Eierschneider als Engelsharfe missbraucht und stahlseillos ist sein Einsatz nicht mehr gerade praktisch und vor allem FUNKTIONSTÜCHTIG.
Es gab für mich keinen besonderen Grund, warum es ausgerechnet der von Fackelmann sein sollte, nein es war wirklich ein Gelegenheitskauf. Zuerst war ich über die Haltbarkeit etwas skeptisch, da mein Eierschneider, der als Harfe verendete komplett aus Metal war. Aber im Zeitalter des Fortschrittes ist Kunststoff ja kein Problem mehr und so wanderte der Eierschneider, mit seinem Bauch aus Kunststoff in unsere Küche.
Zuerst tat er seine Arbeit ohne Muren und Knurren, für die Arbeit wo er angeschafft wurde. Eine Besonderheit war auch er nicht. Genauso wie bei meinem vorherigen Eierscheider gab es die gleiche Sauerei, wenn ich mal wieder die Eier nicht lange genug gekocht hatte. Aber wenn die Eier genau richtig sind, nahm er freudestrahlend alle Eier auseinander. Die Anwendung brauchte man auch nicht erklären (Anwendungshinweis war glaube ich nicht vorhanden). Im Prinzip ganz einfach, Eier kochen, vorher pellen und einfach in die Mulde der Kunststoffwanne legen. Es ist übrigens von großem Vorteil, wenn man vorher die Klappe mit der „Harfe“ öffnet und dann die Klappe nach unter drückt. Wenn man ein Platzen der Eier verhindern will, empfehle ich noch gerne, die Eier bei dem ersten Druck der Klappe ganz leicht drehen in der Mulde. So wird das Ei sehr gut eingeschnitten und nicht einfach nur die Drähte in das Ei gepresst.
Was unser Freund von Fackelmann nicht so gerne mag, ist es wenn man ihn zu lange im Geschirrspüler liegen lässt. Sehr gerne stelle ich den Geschirrspüler an, bevor ich ins Bett gehe. Wenn ich dann von der Arbeit nach Hause komme räume ich den dann leer. Da musste ich leider schon kleine Stellen von Flugrost an meinem Eierschneider entdecken. Da ist es doch besser, gleich nach Gebrauch den Eierschneider zu reinigen und nicht im Geschirrspüler liegen zu lassen.
Aber nur als Eierscheibenschneider ist er bei mir nicht mehr im Einsatz. Mit der Zeit überlegte ich, wie ich den Burschen noch weiter im Haushalt einsetzen konnte. Von einer Freundin erfuhr ich einmal, dass sie ihren Mozarella damit schneidet und dann fing meine Fantasie an zu leben. Ich missbrauchte nun die Eierscheibenschneider nicht nur für die Zerteilung von Eiern, sondern ich setze ihn nun auch noch bei weiteren Verschönerungen von Lebensmitteln ein.
Mein erster Versuch war die Zerteilung von Kartoffelknödeln. Knödel als Klöße, dass kann ja jeder. Aber Klöße in Scheiden geschnitten und dann liebevoll serviert, nun kann ich es auch. Dabei hilft mir einfach nun mein Weichlebensmittelscheibenschneider. Sieht wirklich ganz nett aus, wenn die Pfanniknödel nicht einfach so auf dem Teller liegen, sondern als eine Art Ziehharmonika serviert werden.
Aber es ist noch nicht alles, wo ich nun fantasievoll wurde. Heute benutze ich ihn auch gerne zur Zerteilung von Rohmarzipan, bei der Tortenherstellung. Oder ich schneide eine Kugel Eis in Scheiben und setzte dazwischen einfach schöne Leckerein. Der Anblick der Eisspeise zum Beispiel, sieht nicht nur perfekt aus, sondern meine Gäste wundern sich, wie schnell ich doch den Nachtisch gezaubert habe. Dazu aber nur ein Tipp für Ausprobierer. Haltet immer vor dem Schnitt, durch die Eiskugel die Drähte kurz in heißes Wasser. Achtet auch darauf, dass das Eis wirklich kalt ist also wirklich hart gefroren ist. Sonst wird es wirklich nicht sehr einfach mit dem Schneiden.
Schlusswort
Als Eierscheibenschneider kommt er heute bei mir weniger zum Einsatz. Als Knetmassenschneider wurde er zwar auch schon von meinen Kindern genutzt, aber hauptsächlich wird er bei mir als Weichlebensmittelscheibenschneider verwendet. Er ist praktisch, leicht zu reinigen und bei mir im Haushalt nicht mehr weg zudenken. Nur als Eierscheibenschneider dient er bei mir nicht nur. Aber am Ende möchte ich bei Euren Fantasieausführungen noch eine kleine Warnung ausgeben. Wenn ihr bei Euren Versuchen seid, dann wendet bitte nicht zuviel Kraft an. Sollte doch einmal etwas zuviel Kraft angewendet werden, dann endet das Leben des Fackelmanneierschneiders mit einem leisen Pling. Dieses Geräusch wird verursacht durch die gerissenen Drähte. Hört ihr allerdings kein Geräusch und die Drähte sind locker, dann kann es sein, dass der Weichlebensmittelscheibenschneider wieder einmal etwas zu lange im Geschirrspüler gewartet hat. Aber auch dann ist das Leben des Fackelmannweichlebensmittelscheibenschneiders leider zu Ende.
19 Bewertungen, 2 Kommentare
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16.04.2002, 11:54 Uhr von Jakini
Bewertung: sehr hilfreichWas man nicht alles mit einem Eierschneider schneiden kann. Ich nutze meinen nur für Kartoffeln, wenn ich Röstkartoffeln mache, sonst gar nicht. Könnte aber doch öfter mal zum Einsatz kommen, dank deines Berichtes.
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16.04.2002, 11:35 Uhr von ClaudiaRetzmann
Bewertung: sehr hilfreichIch mißbrauche meinen Eierschneider auch immer zum schneiden von gekochten Kartoffeln (für Kartoffelsalat) und Champignons:-)
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