Ein Chef zum Verlieben (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von cxgirl
Einfach gut gelungen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Lucy Kelson (Sandra Bullock) ist so eine romantische Seele, die ihren zarten Kern hinter einer harten Schale versteckt. Die auf Wohnbau- und Immobilienangelegenheiten spezialisierte Vollblutanwältin gehört zur absoluten Elite in ihrem Fachgebiet. Ihre bevorzugten Prozeßgegner sind die Rechtsabteilungen jener Baukonzerne, die ihre Megaprojekte ohne Rücksicht auf die Bevölkerungen mitten in Wohngebiete setzen und dabei gewachsene Strukturen zerstören, weil ihnen der Profit weit wichtiger ist als das Gemeinwohl. In anderen Worten: Lucy hält wenig von Geld und viel von Gerechtigkeit.
George Wade (Hugh Grant) ist der charmante, milliardenschwere Chef des Bauriesen Wade Corporation. Auch er macht sich nichts aus Geld, was vor allem daran liegen mag, dass er schon immer unglaublich viel davon hatte. Als George Lucy zufällig kennenlernt, ist er von ihrer Zielstrebigkeit ebenso begeistert wie von ihrer Zähigkeit und ihrer Zivilcourage. Schon nach wenigen Minuten bietet er ihr die Position als Chefanwältin seines Konzerns an.
Lucy zögert. Sie stellt sich die Frage - Warum sollte sie zum Feind überlaufen? Erst als George erklärt, dass zu ihren Aufgaben auch die Verwaltung des gutgefüllten Etats gehört, den die Wade Corporation für gemeinnützige Zwecke bereit stellt, sagt Lucy zu. Die Entscheidung wird ihr Leben verändern. Und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Nach einigen Monaten ist Lucy am Ende ihrer Kräfte. Allerdings ist es nicht der Job, der ihr die Nachtruhe raubt und Magengeschwüre bereitet, sondern der Mann der dahinter steht. Trotz aller sonstigen Fähigkeiten ist George ein exzentrischer Kindskopf, ein verwöhnter Bengel, der die Harvard-Absolventin wie eine Hausangestellte behandelt. Viel zu lange hat Lucy ihm die Anzüge gekauft, Tennisunterricht gegeben und seine Scheidungsverhandlungen geführt – jetzt wirft sie das Handtuch. Widerwillig akzeptiert George die Kündigung. Aber je weiter die beiden wieder auseinander driften, desto klarer begreifen sie, wie eng sie längst schon zusammengehören. Und irgendwann steht ohnehin nur noch eine einzige Frage im Raum: Ist es am Ende wirklich schon zu spät? - für ein \"Ich liebe dich\"
Marc Lawrences \"Ein Chef zum Verlieben\" gehört zu jener Sorte von romantischen Komödien, die so leicht und luftig wirkt, dass man im Kino gerne übersieht, wieviel Talent und Arbeit hinter einem derart grandiosem Feuerwerk aus Gags und Gefühlen steckt. Früher war Hollywood voll von Humor und Herzflattern. Aber mittlerweile wirkt ein guter Film in diesem Genre schon wie ein wahrer Glücksgriff.
Als noch alles verboten war, war es viel leichter, Witze über Sex zu machen. Heutzutage hat der Autor einer romantischen Komödie vor allem ein Problem: Wie soll er im Handlungsaufbau logisch verhindern, dass die Hauptpersonen schon nach den ersten fünf Minuten miteinander im Bett landen?
Filminformation
Titel: Ein Chef zum Verlieben
Originaltitel: Two Weeks Notice
LIEBESKOMÖDIE
USA, 2002
100 min.
Regie: Marc Lawrence
Drehbuch: Marc Lawrence
Kamera: László Kovács
Schnitt: Susan E. Morse
Produktion: Sandra Bullock
Musik: John Powell
Darsteller: Sandra Bullock, Heather Burns, Hugh Grant, David Haig, Dana Ivey, Robert Klein, Alicia Witt
Verleiher Warner Bros.
George Wade (Hugh Grant) ist der charmante, milliardenschwere Chef des Bauriesen Wade Corporation. Auch er macht sich nichts aus Geld, was vor allem daran liegen mag, dass er schon immer unglaublich viel davon hatte. Als George Lucy zufällig kennenlernt, ist er von ihrer Zielstrebigkeit ebenso begeistert wie von ihrer Zähigkeit und ihrer Zivilcourage. Schon nach wenigen Minuten bietet er ihr die Position als Chefanwältin seines Konzerns an.
Lucy zögert. Sie stellt sich die Frage - Warum sollte sie zum Feind überlaufen? Erst als George erklärt, dass zu ihren Aufgaben auch die Verwaltung des gutgefüllten Etats gehört, den die Wade Corporation für gemeinnützige Zwecke bereit stellt, sagt Lucy zu. Die Entscheidung wird ihr Leben verändern. Und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Nach einigen Monaten ist Lucy am Ende ihrer Kräfte. Allerdings ist es nicht der Job, der ihr die Nachtruhe raubt und Magengeschwüre bereitet, sondern der Mann der dahinter steht. Trotz aller sonstigen Fähigkeiten ist George ein exzentrischer Kindskopf, ein verwöhnter Bengel, der die Harvard-Absolventin wie eine Hausangestellte behandelt. Viel zu lange hat Lucy ihm die Anzüge gekauft, Tennisunterricht gegeben und seine Scheidungsverhandlungen geführt – jetzt wirft sie das Handtuch. Widerwillig akzeptiert George die Kündigung. Aber je weiter die beiden wieder auseinander driften, desto klarer begreifen sie, wie eng sie längst schon zusammengehören. Und irgendwann steht ohnehin nur noch eine einzige Frage im Raum: Ist es am Ende wirklich schon zu spät? - für ein \"Ich liebe dich\"
Marc Lawrences \"Ein Chef zum Verlieben\" gehört zu jener Sorte von romantischen Komödien, die so leicht und luftig wirkt, dass man im Kino gerne übersieht, wieviel Talent und Arbeit hinter einem derart grandiosem Feuerwerk aus Gags und Gefühlen steckt. Früher war Hollywood voll von Humor und Herzflattern. Aber mittlerweile wirkt ein guter Film in diesem Genre schon wie ein wahrer Glücksgriff.
Als noch alles verboten war, war es viel leichter, Witze über Sex zu machen. Heutzutage hat der Autor einer romantischen Komödie vor allem ein Problem: Wie soll er im Handlungsaufbau logisch verhindern, dass die Hauptpersonen schon nach den ersten fünf Minuten miteinander im Bett landen?
Filminformation
Titel: Ein Chef zum Verlieben
Originaltitel: Two Weeks Notice
LIEBESKOMÖDIE
USA, 2002
100 min.
Regie: Marc Lawrence
Drehbuch: Marc Lawrence
Kamera: László Kovács
Schnitt: Susan E. Morse
Produktion: Sandra Bullock
Musik: John Powell
Darsteller: Sandra Bullock, Heather Burns, Hugh Grant, David Haig, Dana Ivey, Robert Klein, Alicia Witt
Verleiher Warner Bros.
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