Ein Chef zum Verlieben (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Vortax
Jung, dynamisch, unselbstständig
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein Chef zum Verlieben ist mal wieder so ein typischer Film den man sich anschaut, sich recht gut unterhalten fühlt, an den man aber schon keine Gedanken mehr verschwendet wenn der Abspann läuft. Da mir der Film für eine Lovestory aber recht gut gefallen hat, will ich ihn doch noch einmal in mein Gedächtnis rufen und einen kleinen Bericht darüber schreiben:
Die Story ist schnell erzählt, auch wenn sie garnicht mal so unkreativ ist - Hugh Grant spielt einen extrem erfolgreichen Imobilientycoon, der sich recht wenig um das Schicksal anderer Menschen kümmert, solange für ihn der Profit stimmt. Sandra Bullock dagegen ist die engagierte, hochintelligente Anwältin, die sich für die Rechte armer Menschen einsetzt und nun versucht das neuste Abrießziel vor Hugh Grant zu retten. Als sie ihn vor seinem Büro abfängt und versucht ihn zur Rede zu stellen dreht dieser das Ganze kurzerhand um und engagiert sie für sich.
Ab hier nimmt die ganze Geschichte einen sehr vorhersehbaren Ablauf - Sie wird immer wichtiger in Seinem Leben und die Beiden beginnen, sich zunächst unbewußt, zu mögen. Allerdings wird Hugh Grant mit der Zeit immer unselbstständiger und braucht bei jeder Kleinigkeit die Hilfe seiner Anwältin. Als er sie schließlich von einer Hochzeit zu sich klingelt, nur weil er sich nicht sicher ist, welchen Anzug er tragen soll beschließt sie endgütlig zu kündigen und das Unternehmen zu verlassen sobald eine neue Anwältin eingearbeitet ist. Dies geschieht in Form einer jungen, gutaussehenden Harvard Absolventin, die es auch so gleich auf ihren Chef abgesehen hat. Ab hier entwickelt sich dann das Finale und auch wenn es wohl keinem schwerfallen wird sich jetzt schon das Ende auszumalen höre ich mit meiner Beschreibung der Story an diesem Punkt auf, ich will ja auch nicht Alles verraten.
Romantisch ist der Film alle mal, glücklicherweiße wurde das Ganze aber rech dezent gestreut - so wurde komplett auf Kitschszenen verzichtet, dafür sind viele Szenen sehr liebevoll und stilvoll insziniert. Daraus resultiert auch ein großteil des stark vorhandenen Humors in Ein Chef zum Verlieben, den viele Szenen bringen einen einfach zum Schmunzeln, machmal muß man sogar laut lachen. Dazu gesellen sich einige gute Witze und Sprüche, die sehr elegant in den Film eingebaut wurden und so zwar auflockernd wirken, aber nur selten wirklich vom eigentlichen Film ablenken.
Bild- und Tontechnisch ist nichts an dem Film auszusetzen, die Kameraführung ist in keiner Weiße besonders, aber sie ist auch nicht schlecht. Die Synchronstimmen sind die bereits bekannten deutschen Stimmen von Sandra Bullock und Hugh Grant, was auch dazu führt, daß man sich den beiden Hauptdarstellern von Anfang an ein wenig verbunden fühlt. Ansonsten ist die Synchronisation sehr ordentlich gelungen, an ein oder zwei Stellen wirken die Dialoge etwas schwammig, lippensynchron sind sie dafür fast immer.
Es wird zwar versucht durch die Obligatorische Beziehungskrise im zweiten Drittel des Films Spannung aufzubauen, da sich der Film aber in recht festen Bahnen entwickelt wird wohl nie Jemand am Happy End zweifeln - dies ist auch der große Kritikpunkt, da man schon nach 5 Minuten ziemlich sicher sagen kann wie es weitergehen wird - dies war wohl auch den Machern bewußt, da sie einige Entwicklungsstufen der Beziehung einfach überspringen und so mehrere Monate in wenigen Minuten abhandeln.
Meine Meinung über den Film ist Alles in Allem etwas gespalten - der Unterhaltungsfaktor ist sicher da, man muß auch recht oft lachen - dafür wirken viele Szenen in denen Beziehungskrise thematisiert wird auf den Nichtlovestory Fan eher langweilig und uninteressant, da man immer annimmt, daß sie sich am Ende ja doch wieder finden. Love Story Freunde werden mir nun entgegen halten, daß dies nunmal zu einer guten Love Story gehört, weshalb ich diesen Kritikpunkt auch nicht in meine Bewertung einfließen lasse, der einzige Kritikpunkt bleibt also allgemein die vorhersehbare Geschichte.
Fazit: Für eine Lovestory wurde ich bestens unterhalten, würden sich mehr Romanzen nicht so ganz Ernst nehmen wie dieses Beispiel, so würden Liebesgeschichten wohl auch unter den männlichen Kinogängern mehr Freunde finden. Als Bewertung gebe ich eine 2, die eine Notenstufe Abzug begründet sich durch die simple Story. Empfehlenswert ist der Streifen dennoch allemal - wenn ihr bzw. euer Partner derzeit einen romantischen Film sehen will, dann geht nichts an diesem vorbei - Manhatten Love Story ist meiner Meinung nach kein Gegner für Ein Chef zum Verlieben!
Die Story ist schnell erzählt, auch wenn sie garnicht mal so unkreativ ist - Hugh Grant spielt einen extrem erfolgreichen Imobilientycoon, der sich recht wenig um das Schicksal anderer Menschen kümmert, solange für ihn der Profit stimmt. Sandra Bullock dagegen ist die engagierte, hochintelligente Anwältin, die sich für die Rechte armer Menschen einsetzt und nun versucht das neuste Abrießziel vor Hugh Grant zu retten. Als sie ihn vor seinem Büro abfängt und versucht ihn zur Rede zu stellen dreht dieser das Ganze kurzerhand um und engagiert sie für sich.
Ab hier nimmt die ganze Geschichte einen sehr vorhersehbaren Ablauf - Sie wird immer wichtiger in Seinem Leben und die Beiden beginnen, sich zunächst unbewußt, zu mögen. Allerdings wird Hugh Grant mit der Zeit immer unselbstständiger und braucht bei jeder Kleinigkeit die Hilfe seiner Anwältin. Als er sie schließlich von einer Hochzeit zu sich klingelt, nur weil er sich nicht sicher ist, welchen Anzug er tragen soll beschließt sie endgütlig zu kündigen und das Unternehmen zu verlassen sobald eine neue Anwältin eingearbeitet ist. Dies geschieht in Form einer jungen, gutaussehenden Harvard Absolventin, die es auch so gleich auf ihren Chef abgesehen hat. Ab hier entwickelt sich dann das Finale und auch wenn es wohl keinem schwerfallen wird sich jetzt schon das Ende auszumalen höre ich mit meiner Beschreibung der Story an diesem Punkt auf, ich will ja auch nicht Alles verraten.
Romantisch ist der Film alle mal, glücklicherweiße wurde das Ganze aber rech dezent gestreut - so wurde komplett auf Kitschszenen verzichtet, dafür sind viele Szenen sehr liebevoll und stilvoll insziniert. Daraus resultiert auch ein großteil des stark vorhandenen Humors in Ein Chef zum Verlieben, den viele Szenen bringen einen einfach zum Schmunzeln, machmal muß man sogar laut lachen. Dazu gesellen sich einige gute Witze und Sprüche, die sehr elegant in den Film eingebaut wurden und so zwar auflockernd wirken, aber nur selten wirklich vom eigentlichen Film ablenken.
Bild- und Tontechnisch ist nichts an dem Film auszusetzen, die Kameraführung ist in keiner Weiße besonders, aber sie ist auch nicht schlecht. Die Synchronstimmen sind die bereits bekannten deutschen Stimmen von Sandra Bullock und Hugh Grant, was auch dazu führt, daß man sich den beiden Hauptdarstellern von Anfang an ein wenig verbunden fühlt. Ansonsten ist die Synchronisation sehr ordentlich gelungen, an ein oder zwei Stellen wirken die Dialoge etwas schwammig, lippensynchron sind sie dafür fast immer.
Es wird zwar versucht durch die Obligatorische Beziehungskrise im zweiten Drittel des Films Spannung aufzubauen, da sich der Film aber in recht festen Bahnen entwickelt wird wohl nie Jemand am Happy End zweifeln - dies ist auch der große Kritikpunkt, da man schon nach 5 Minuten ziemlich sicher sagen kann wie es weitergehen wird - dies war wohl auch den Machern bewußt, da sie einige Entwicklungsstufen der Beziehung einfach überspringen und so mehrere Monate in wenigen Minuten abhandeln.
Meine Meinung über den Film ist Alles in Allem etwas gespalten - der Unterhaltungsfaktor ist sicher da, man muß auch recht oft lachen - dafür wirken viele Szenen in denen Beziehungskrise thematisiert wird auf den Nichtlovestory Fan eher langweilig und uninteressant, da man immer annimmt, daß sie sich am Ende ja doch wieder finden. Love Story Freunde werden mir nun entgegen halten, daß dies nunmal zu einer guten Love Story gehört, weshalb ich diesen Kritikpunkt auch nicht in meine Bewertung einfließen lasse, der einzige Kritikpunkt bleibt also allgemein die vorhersehbare Geschichte.
Fazit: Für eine Lovestory wurde ich bestens unterhalten, würden sich mehr Romanzen nicht so ganz Ernst nehmen wie dieses Beispiel, so würden Liebesgeschichten wohl auch unter den männlichen Kinogängern mehr Freunde finden. Als Bewertung gebe ich eine 2, die eine Notenstufe Abzug begründet sich durch die simple Story. Empfehlenswert ist der Streifen dennoch allemal - wenn ihr bzw. euer Partner derzeit einen romantischen Film sehen will, dann geht nichts an diesem vorbei - Manhatten Love Story ist meiner Meinung nach kein Gegner für Ein Chef zum Verlieben!
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