Medal Of Honor: Frontline (PS2 Spiel) Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von axelkothe
Dieses Spiel hat sich eine Ehrenmedaille verdient!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gliederung:
1. Der Test
2. Allgemeine Informationen
---
1. Der Test
Jimmy Patterson zieht wieder in den Krieg gegen Deutschland! Der Held aus dem ersten Teil der Medal of Honor – Spiele kehrt zurück in den zweiten Weltkrieg, um die diabolischen Pläne der deutschen Machthaber endgültig zu vereiteln... Und ihr seid mit dabei, wenn ihr mit dem Szenario kein Problem habt...
Wir schreiben den 6. Juni 1944, der Tag der endgültig die Wende im zweiten Weltkrieg bringen sollte – die Alliierten landen mit tausenden Soldaten an der Küste der Normandie um Europa von Hitlers Truppen zurückzuerobern. Einer davon ist Lieutenant Jimmy Patterson, Seite an Seite mit seinen Kameraden. Obwohl jeder Soldat einen wichtigen Beitrag zur Berfreiung Europas leistete, sollte er eine noch wichtigere Rolle im Sieg der Alliierten Spielen...
Denn wenn ihr schon eine Spielfigur durch einen Ego-Shooter steuert, soll das ja nicht ein Aallerweltssoldat sein, sondern ein echter Held. So erwarten euch nach der Landung an Frankreichs Küste zahlreiche hochbrisante Aufträge, die nur ihr erledigen könnt. Denn kaum einer der anderen Soldaten hat die Erfahrung, die ihr dank der Geschehnisse im ersten Teil, mit den Deutschen machen konntet. Ihr infiltriert geheime Waffenfabriken, macht deutsche U-Boote unbrauchbar und stehlt HO-9-Pläne.
Das alles macht ihr in bester Ego-Shooter Manier mit zahlreichen Waffen in der Hand. Hier könnt ihr auf ein reichhaltiges Arsenal zurückgreifen, von der simplen Pistole angefangen, über Schrotflinte und Sturmgewehr sowie fest installierten Maschinengewehrnestern bis hin zu Panzerfäusten und Handgranaten. Jede dieser Waffen benötigt natürlich auch spezielle Munition, die ihr in Munitionskisten oder in den Hinterlassenschaften der Gegner findet. Doch nicht immer ist es sinnvoll, die Waffen sprechen zu lassen. In einer Mission müsst ihr zum Beispiel als deutscher Offizier die feindliche Basis infiltrieren, und dabei würde eine Waffe im Anschlag negativ auffallen.
In den meisten der 19 Missionen seid ihr alleine unterwegs, doch es gibt auch welche, in denen Seite an Seite mit euren Kameraden kämpft, wie zum Beispiel die furiose Eröffnungssequenz, die Landung in der Normandie. Dann müsst ihr den Kollegen Feuerschutz geben, oder sie aus misslichen Lagen befreien oder den Weg freischießen. Ebenso wechseln sich offene Feuergefechte mit mehreren Feinden mit dem taktischen Ausschalten einzelner Soldaten ab. Diese reagieren auf euch recht intelligent, sie verschanzen sich hinter umgeworfenen Tischen, Säulen und Mauern. Wenn sie unterlegen sind, ziehen sie sich zurück, bis Unterstützung kommt, und es kann schon mal vorkommen, dass sie euch eure Handgranate wieder zurückwerfen. Trotzdem gibt es auch Kanonenfutter, nicht alle sind gleich schlau.
Aber eure Aufgaben lauten ja nicht nur Feinde ausschalten, sondern ihr müsst auch immer bestimmte Missionsziele erreichen. So müsst ihr bestimmte Pläne finden, ein U-Boot sabotieren, indem ihr dort Sprengsätze anbringt oder eine bestimmte Anzahl von Panzern ausschalten. All das geschieht in der durchdachten Steuerung durch einen einzigen Knopf, mit dem ihr je nach Situation die Bombe legt oder eine Tür öffnet. Die Steuerung bietet mehrere vorgegebene Varianten, darunter die klassische Medal of Honor – Belegung oder eine Halo – ähnliche Belegung. Wer keine davon mag, kann sich eine eigene Tastenbelegung zusammenstellen.
Nach der erfolgreichern Beendigung einer Mission kommt die Abrechung: Je nach Effektivität werdet ihr beurteilt und erhaltet bei guten Leistungen eine Auszeichnung in Form einer Medaille. Bis dahin ist allerdings eine langer Weg, den ihr höchstwahrscheinlich sogar mehrmals gehen müsst, denn Rücksetzpunkte gibt es bei Medal of Honor Frontline nicht, verliert ihr euer Leben muss das Level noch einmal gespielt werden. Ebenso wenig gibt es einen Mehrspielermodus, das Spiel ist nur für einen Spieler ausgelegt.
Technik:
Medal of Honor Frontline versetzt euch direkt in den zweiten Weltkrieg. Die Umgebungen sind detailliert und man sieht ihnen die Jahre des Krieges deutlich an, alles ist schmutzig und die Straßen von Geröll übersät. Die Texturen vermitteln einen authentischen optischen Eindruck, die Explosionen und Schusseffekte sind überzeugend. Dass das ganze nicht in einer flüssigen Framerate rübergebracht wird ist schade, aber dank des allgemein niedrigen Spieltempos aber gut zu verkraften.
Noch wichtiger für die Atmosphäre ist aber statt der Grafik die überragende Soundkulisse. Dank hervorragender Dolby Surround – Unterstützung sausen euch die Schüsse nur so um die Ohren, Explosionen in eurer nähe lassen euch dank ihr Wucht und passendem Rumble - Effekt zusammenzucken. Die Waffengeräusche sind kraftvoll und wohl auch authentisch (mangels eigener Erfahrung ist das aber nur Spekulation meinerseits). Freund und Feind sprechen in deutscher Sprache, auch wenn einige Sätze der Deutschen wohl absichtlich etwas seltsam sind.
Axels Meinung:
Wer sich ernsthaft für Medal of Honor Frontline interessiert, sollte kein Problem damit haben, dass hier die schrecklichen Ereignisse des zweiten Weltkriegs zu einem packenden Actionabenteuer verarbeitet werden. Wer damit leben kann, dass er vor diesem Hintergrund Spaß hat, und dass historische Fakten mit erfundenen Storyelementen und amerikanischen Nationalstolz vermischt werden, erlebt eines der packendsten und besten Ego-Shooter Abenteuer das es jemals für eine Konsole gab. Vor allem die wahnsinnige Atmosphäre und Spannung bannen euch für Stunden an den Bildschirm. Die Steuerung lässt sich für jeden Geschmack einstellen, das Waffenarsenal ist riesig, und die Aufgabenstellungen erfreulich Abwechslungsreich. Vor allem die furiose Anfangssequenz wäre schon fast das Geld wert (ok, ich übertreibe), die könnte direkt aus Saving Private Ryan stammen. Die Grafik ist super und der Sound einfach phantastisch. Aber es gibt auch Kritikpunkte, die dem Spiel eine 90er Wertung verwehren. Zum einen sind da die fehlenden Checkpoints, wenn man kurz vor Ende einer langen Mission ins Gras beißt und dann wieder von vorne starten muss, dann möchte man am liebsten das Joypad gegen die wand pfeffern. Weiterhin hätte ich mir noch zusätzlich zum Soloabenteuer einen Multiplayermodus gewünscht. Als letztes ist noch die Framerate zu bemängeln, die nicht gerade hoch ist und bei Drehungen um die eigene Achse noch weiter nach unten geht. Trotzdem: Medal of Honor ist die Ego-Shooter – Referenz auf der Playstation 2!
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2. Allgemeine Informationen
Version:
Deutsche Verkaufsversion
Hersteller, Entwickler, Vertrieb:
Electronic Arts
Preis:
Ca. 59,- €
Erscheinungstermin:
6. Juni 2002
Altersempfehlung:
Nicht geeignet unter 18 Jahren
Anzahl Spieler:
1 Spieler
Sprache:
Texte und Sprachausgabe sind komplett Deutsch
Anleitung:
28 Seiten, komplett in deutsch, s/w
Speichern:
Ein Spielstand benötigt min. 149k auf der Memory Card
Andere, mir bekannte Versionen:
Medal of Honor Frontline ist bisher exklusiv für die Playstation 2, Versionen für Xbox und Gamecube sind angekündigt.
Medal of Honor ist auf der Psone erschienen und wurde von der BPjS/M indiziert.
Medal of Honor Underground gibt’s ebenfalls nur für die Psone, ist aber noch frei erhältlich.
Medal of Honor Allied Assault ist für den PC erschienen, eine Xbox-Version war angekündigt, allerdings hört man seit geraumer Zeit nichts mehr davon, nur noch von der Umsetzung von Frontline.
1. Der Test
2. Allgemeine Informationen
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1. Der Test
Jimmy Patterson zieht wieder in den Krieg gegen Deutschland! Der Held aus dem ersten Teil der Medal of Honor – Spiele kehrt zurück in den zweiten Weltkrieg, um die diabolischen Pläne der deutschen Machthaber endgültig zu vereiteln... Und ihr seid mit dabei, wenn ihr mit dem Szenario kein Problem habt...
Wir schreiben den 6. Juni 1944, der Tag der endgültig die Wende im zweiten Weltkrieg bringen sollte – die Alliierten landen mit tausenden Soldaten an der Küste der Normandie um Europa von Hitlers Truppen zurückzuerobern. Einer davon ist Lieutenant Jimmy Patterson, Seite an Seite mit seinen Kameraden. Obwohl jeder Soldat einen wichtigen Beitrag zur Berfreiung Europas leistete, sollte er eine noch wichtigere Rolle im Sieg der Alliierten Spielen...
Denn wenn ihr schon eine Spielfigur durch einen Ego-Shooter steuert, soll das ja nicht ein Aallerweltssoldat sein, sondern ein echter Held. So erwarten euch nach der Landung an Frankreichs Küste zahlreiche hochbrisante Aufträge, die nur ihr erledigen könnt. Denn kaum einer der anderen Soldaten hat die Erfahrung, die ihr dank der Geschehnisse im ersten Teil, mit den Deutschen machen konntet. Ihr infiltriert geheime Waffenfabriken, macht deutsche U-Boote unbrauchbar und stehlt HO-9-Pläne.
Das alles macht ihr in bester Ego-Shooter Manier mit zahlreichen Waffen in der Hand. Hier könnt ihr auf ein reichhaltiges Arsenal zurückgreifen, von der simplen Pistole angefangen, über Schrotflinte und Sturmgewehr sowie fest installierten Maschinengewehrnestern bis hin zu Panzerfäusten und Handgranaten. Jede dieser Waffen benötigt natürlich auch spezielle Munition, die ihr in Munitionskisten oder in den Hinterlassenschaften der Gegner findet. Doch nicht immer ist es sinnvoll, die Waffen sprechen zu lassen. In einer Mission müsst ihr zum Beispiel als deutscher Offizier die feindliche Basis infiltrieren, und dabei würde eine Waffe im Anschlag negativ auffallen.
In den meisten der 19 Missionen seid ihr alleine unterwegs, doch es gibt auch welche, in denen Seite an Seite mit euren Kameraden kämpft, wie zum Beispiel die furiose Eröffnungssequenz, die Landung in der Normandie. Dann müsst ihr den Kollegen Feuerschutz geben, oder sie aus misslichen Lagen befreien oder den Weg freischießen. Ebenso wechseln sich offene Feuergefechte mit mehreren Feinden mit dem taktischen Ausschalten einzelner Soldaten ab. Diese reagieren auf euch recht intelligent, sie verschanzen sich hinter umgeworfenen Tischen, Säulen und Mauern. Wenn sie unterlegen sind, ziehen sie sich zurück, bis Unterstützung kommt, und es kann schon mal vorkommen, dass sie euch eure Handgranate wieder zurückwerfen. Trotzdem gibt es auch Kanonenfutter, nicht alle sind gleich schlau.
Aber eure Aufgaben lauten ja nicht nur Feinde ausschalten, sondern ihr müsst auch immer bestimmte Missionsziele erreichen. So müsst ihr bestimmte Pläne finden, ein U-Boot sabotieren, indem ihr dort Sprengsätze anbringt oder eine bestimmte Anzahl von Panzern ausschalten. All das geschieht in der durchdachten Steuerung durch einen einzigen Knopf, mit dem ihr je nach Situation die Bombe legt oder eine Tür öffnet. Die Steuerung bietet mehrere vorgegebene Varianten, darunter die klassische Medal of Honor – Belegung oder eine Halo – ähnliche Belegung. Wer keine davon mag, kann sich eine eigene Tastenbelegung zusammenstellen.
Nach der erfolgreichern Beendigung einer Mission kommt die Abrechung: Je nach Effektivität werdet ihr beurteilt und erhaltet bei guten Leistungen eine Auszeichnung in Form einer Medaille. Bis dahin ist allerdings eine langer Weg, den ihr höchstwahrscheinlich sogar mehrmals gehen müsst, denn Rücksetzpunkte gibt es bei Medal of Honor Frontline nicht, verliert ihr euer Leben muss das Level noch einmal gespielt werden. Ebenso wenig gibt es einen Mehrspielermodus, das Spiel ist nur für einen Spieler ausgelegt.
Technik:
Medal of Honor Frontline versetzt euch direkt in den zweiten Weltkrieg. Die Umgebungen sind detailliert und man sieht ihnen die Jahre des Krieges deutlich an, alles ist schmutzig und die Straßen von Geröll übersät. Die Texturen vermitteln einen authentischen optischen Eindruck, die Explosionen und Schusseffekte sind überzeugend. Dass das ganze nicht in einer flüssigen Framerate rübergebracht wird ist schade, aber dank des allgemein niedrigen Spieltempos aber gut zu verkraften.
Noch wichtiger für die Atmosphäre ist aber statt der Grafik die überragende Soundkulisse. Dank hervorragender Dolby Surround – Unterstützung sausen euch die Schüsse nur so um die Ohren, Explosionen in eurer nähe lassen euch dank ihr Wucht und passendem Rumble - Effekt zusammenzucken. Die Waffengeräusche sind kraftvoll und wohl auch authentisch (mangels eigener Erfahrung ist das aber nur Spekulation meinerseits). Freund und Feind sprechen in deutscher Sprache, auch wenn einige Sätze der Deutschen wohl absichtlich etwas seltsam sind.
Axels Meinung:
Wer sich ernsthaft für Medal of Honor Frontline interessiert, sollte kein Problem damit haben, dass hier die schrecklichen Ereignisse des zweiten Weltkriegs zu einem packenden Actionabenteuer verarbeitet werden. Wer damit leben kann, dass er vor diesem Hintergrund Spaß hat, und dass historische Fakten mit erfundenen Storyelementen und amerikanischen Nationalstolz vermischt werden, erlebt eines der packendsten und besten Ego-Shooter Abenteuer das es jemals für eine Konsole gab. Vor allem die wahnsinnige Atmosphäre und Spannung bannen euch für Stunden an den Bildschirm. Die Steuerung lässt sich für jeden Geschmack einstellen, das Waffenarsenal ist riesig, und die Aufgabenstellungen erfreulich Abwechslungsreich. Vor allem die furiose Anfangssequenz wäre schon fast das Geld wert (ok, ich übertreibe), die könnte direkt aus Saving Private Ryan stammen. Die Grafik ist super und der Sound einfach phantastisch. Aber es gibt auch Kritikpunkte, die dem Spiel eine 90er Wertung verwehren. Zum einen sind da die fehlenden Checkpoints, wenn man kurz vor Ende einer langen Mission ins Gras beißt und dann wieder von vorne starten muss, dann möchte man am liebsten das Joypad gegen die wand pfeffern. Weiterhin hätte ich mir noch zusätzlich zum Soloabenteuer einen Multiplayermodus gewünscht. Als letztes ist noch die Framerate zu bemängeln, die nicht gerade hoch ist und bei Drehungen um die eigene Achse noch weiter nach unten geht. Trotzdem: Medal of Honor ist die Ego-Shooter – Referenz auf der Playstation 2!
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2. Allgemeine Informationen
Version:
Deutsche Verkaufsversion
Hersteller, Entwickler, Vertrieb:
Electronic Arts
Preis:
Ca. 59,- €
Erscheinungstermin:
6. Juni 2002
Altersempfehlung:
Nicht geeignet unter 18 Jahren
Anzahl Spieler:
1 Spieler
Sprache:
Texte und Sprachausgabe sind komplett Deutsch
Anleitung:
28 Seiten, komplett in deutsch, s/w
Speichern:
Ein Spielstand benötigt min. 149k auf der Memory Card
Andere, mir bekannte Versionen:
Medal of Honor Frontline ist bisher exklusiv für die Playstation 2, Versionen für Xbox und Gamecube sind angekündigt.
Medal of Honor ist auf der Psone erschienen und wurde von der BPjS/M indiziert.
Medal of Honor Underground gibt’s ebenfalls nur für die Psone, ist aber noch frei erhältlich.
Medal of Honor Allied Assault ist für den PC erschienen, eine Xbox-Version war angekündigt, allerdings hört man seit geraumer Zeit nichts mehr davon, nur noch von der Umsetzung von Frontline.
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