Epson Stylus C70 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Druckqualität:
- Betriebskosten:
- Installation:
- Support & Service:
Erfahrungsbericht von coranick
Der Neue macht Druck
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Neun Jahre lang war er nun im Einsatz, mein alter Deskjet 500C, und er funktioniert immer noch. Doch seine Technik ist mittlerweile derart veraltet, dass der in Ehren ergraute Drucker sein Gnadenbrot als Entwurfs- und Textdruckmaschine erhält, denn zum Wegwerfen ist er mir immer noch zu schade. Ich bin Schwabe, ich kann nicht anders... ;-)
Der Entschluß zur Anschaffung eines neuen Druckers kam sehr schnell zustande, als wir kürzlich unsere Fotosammlung anschauten. Wir waren recht fleißig übers Jahr mit der Fotografiererei und einige Bilder verdienten es, ausschnittsweise vergrößert im Rahmen an der Wand zu hängen. Nun kann man diese Arbeit natürlich von einem guten Fotolabor erledigen lassen, doch lege ich gerne selbst Hand an und besitze darüber hinaus auch einen sehr guten - wenn auch älteren - Scanner mit Durchlichtaufsatz, ideal um Negative oder Diapositive zu scannen. So mußte ein Drucker her, der A4 in vernünftiger Qualität auf gutes Fotopapier zu drucken in der Lage ist. Natürlich durfte das Gerät wie üblich kaum was kosten...
Welcher darf\'s denn sein ?
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Farbdrucker findet man heutzutage in jeder Ausführung an jeder Ecke und nach einigem Suchen entdeckte ich bei Arlt in Reutlingen den Epson Stylus C70, ein Gerät, das etwa seit Anfang 2002 auf dem Markt ist. Praktisch baugleich mit dem C70 ist der C80, der sich von ersterem durch eine schnellere Antriebseinheit und einen um ca. sechzig Euro höheren Preis unterscheidet. Doch wirklich langsam ist der C70 deswegen nicht, aber dazu später mehr. Warum gerade dieser, wenn ich doch bisher mit HP recht zufrieden war? Was mich beim Deskjet immer gewaltig nervte war der Umstand, daß ich eine Farbpatrone wegwerfen mußte sobald eine Farbe leergedruckt war, die beiden anderen Farben hingegen noch halb voll waren. Bei den meisten bezahlbaren HP-Druckern (und anderen) ist das auch heute noch so. Die Betonung liegt hierbei auf \"bezahlbar\", denn wenn Geld keine Rolle spielt, dann kriegt man wirklich alles. Und bezahlbar heißt für mich, daß ich nicht mehr als hundertfünfzig Euro ausgeben wollte. Zu meiner Freude kostete der C70 gerade mal deren hundertzwanzig. Und das mit einzeln auswechselbaren Farbpatronen für schwarz, cyan, gelb und magenta. Gekauft!
Design und Ausstattung
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Manche Filmstars kriegen einen Oscar und man fragt sich wofür. Der Stylus C70 kriegte bei seiner Markteinführung irgendeinen Designerpreis und ich frage mich wo die Jurymitglieder ihre Brillen kaufen, denn das Ding sieht aus wie eine Badewanne mit Deckel. Über das Design eines technischen Gerätes gehen die Meinungen auseinander, meine Frau findet\'s schön, mir soll\'s recht sein...
Verpackt ist der Drucker in einem stabilen Karton mit den üblichen Styroporformteilen und einer Anzahl Plastikfolien, in denen sich Software, die vier Tintenpatronen, Netzkabel, eine Kurzanleitung und ein Parallelkabel befinden. Ein USB-Kabel fehlt dagegen, obwohl der Drucker auch über eine USB-Schnittstelle verfügt. Wer diese Schnittstelle benutzen will muß also gleich beim Kauf für ein solches Kabel extra blechen, das find\' ich nicht so gut. Ein gedrucktes Handbuch ist nicht an Bord, selbiges findet sich auf der CD als HTML-Datei. Zum Anschluß und zur ersten Inbetriebnahme des Gerätes reicht die Kurzanleitung aber völlig aus, auch technisch Unbedarfte kommen gut damit zurecht. So setzte ich als erstes die Farbpatronen ein, hängte die Papierstütze in den Einzug und schloß den Drucker an. Der Netzschalter mit Kontroll-LED befindet sich oben am Deckel, ebenso wie die Papier- und Tintentasten. An der Vorderseite klappt man die Papierausgabe herunter, diese ist in zwei Stufen ausziehbar, sehr praktisch wenn man nur kleine Formate wie Briefumschläge, Karteikarten oder Fotos bedrucken will.
Software
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Für alle gängigen Windows-Versionen und für Mac-OS befinden sich Treiber auf der beigelegten CD, und die sind sogar recht aktuell: Version 6.2c auf CD und 6.22 auf der Webseite von Epson. Die Installation der Software verläuft völlig unspektakulär und roblemlos, eben so wie man das erwartet. Nach einem Reboot ist der Drucker betriebsbereit und es kann losgehen. Es empfiehlt sich, mit dem Treiber auch gleich den Statusmonitor mit zu installieren, denn dieser zeigt einem den aktuellen Füllstand der Patronen während des Druckens an, eine sehr nützliche Sache.
Praxis
---------
Etwa hundert Blatt Normalpapier passen in den Papiereinzug und der C70 ist scheinbar ein wahrer Allesfresser was Papiersorten und -gewichte betrifft.
Ob normales Papier, 250g-Fotokarton, kleine Karteikarten, Briefumschläge und anderes; wo sich mein alter Drucker stets verweigerte verschlingt der C70 alles Dargebotene bereitwillig. Da bin ich positiv überrascht. Weniger gut gefällt mir das Arbeitsgeräusch: Mit lautem Geschepper wird ein Blatt eingezogen, so wie wenn man einen Hammer in einen Blecheimer wirft. Doch nachdem dieser Schreck verdaut ist hört man vom eigentlichen Druckvorgang nur noch ein leises Summen.
Werbung und Wirklichkeit liegen auch bei diesem Produkt -wie so oft- ein gutes Stück auseinander. Sagenhafte 16 Seiten soll der Drucker pro Minute ausspucken können, ein Wert, der sich zumindest bei mir noch nie eingestellt hat, sieht man einmal vom absolut indiskutablen \"Entwurfsmodus\" ab. Derselbe ist wirklich zu gar nichts zu gebrauchen, doch dies dürfte bei nahezu jedem anderen Drucker ähnlich sein. Nimmt man jedoch halbwegs brauchbares Inkjet-Papier und druckt eine Seite schwarzen Text, so kommt die Qualität bereits in der Normaleinstellung des Druckertreibers verdammt nah an die Qualität eines Laserdruckers heran. Allerdings ist je nach Schwärzung eine Druckleistung von acht bis maximal zehn Seiten pro Minute das Allerhöchste. Für einen Tintenspritzer nicht schlecht! Auf qualitativ hochwertigem Inkjet-Papier ist das Schriftbild des C70 im Präsentationsmodus auf den ersten Blick vom Laser nicht zu unterscheiden, erst bei genauem Hinsehen zeigt sich feinster Nebel um die Buchstaben. So muß ich sagen, daß dieser Drucker mit Sicherheit jeden Normaluser hinsichtlich seiner Textdruckeigenschaften zufrieden stellen wird, sofern er nicht gerade auf Klopapier drucken soll. Darüber hinaus sind die Ausdrucke deutlich wischfester als alles andere was ich bisher an Tintendrucken gesehen habe. Das liegt vermutlich daran, dass es sich bei dieser Tinte um eine sogenannte pigmentierte Tinte auf Feststoffbasis handelt. Ich bin kein Chemiker und kenne mich mit diesem Thema nicht aus, wer sich dafür interessiert findet entsprechende Informationen bei Epson.
Der Farbdruck hat mich vollends überzeugt: Zwar gibt es Fotodrucker, die deutlich schneller zu Werke gehen -für ein Foto in A4 und höchster Auflösung läßt sich der Stylus C70 etwa sechs Minuten Zeit- doch kosten die auch wesentlich mehr. Nun, solange ich auf den Ausdruck warte, scanne ich schon mal das nächste Bild oder gieße einen Kaffee ein und rauche \'ne Zigarette...
Die erzielbare Auflösung entspricht dem derzeitigen Standard, je nach verwendetem Medium sind maximal 2880x720 dpi möglich. Dazu muß man aber anmerken, daß es keinen sichtbaren Unterschied zwischen der höchsten Auflösung von 2880 und der niedrigeren mit 1440dpi gibt, außer daß der Ausdruck bei 2880dpi eben viel länger dauert und natürlich auch mehr Tinte benötigt. Die Farben wirken sehr brillant und natürlich, leider ist kein randloser Druck mit diesem Gerät möglich was mich persönlich aber nicht besonders stört. Der Druck von farbigen Grafiken und Tabellen auf normalem Papier sieht tadellos aus, keine Streifen sind zu sehen. Einzig schwarz und gelb scheinen sich manchmal nicht so recht zu vertragen, diese Farben verlaufen bei hoher Intensität etwas ineinander.
Apropos Tintenverbrauch: Nach zwanzig Blatt A4 \"Premium Glossy Photo Paper\" mit der Auflösung von 1440 bedruckt steht die Tintenverbrauchsanzeige bei den Farbtanks auf etwas mehr als halb voll, die schwarze Patrone ist noch zu ca.siebzig Prozent voll und es sind etwa hundert Seiten schwarz bedruckt worden. Rechnen wir mal hoch: Gehe ich davon aus, dass die Farbtanks nach allerspätestens fünfzig Seiten restlos leer sind, so ergibt das einen Kostensatz von etwa 1,70 bis 1,80 Euro pro Seite, je nachdem wo man Papier und Tinte kauft und ob man Original- oder kompatible Produkte verwendet.
Die Kosten für Fotodruck liegen somit in einem erträglichen Rahmen, sie lassen sich durch den Einsatz von kompatiblen Tintenpatronen in die Gegend von einem Euro drücken. Über die Qualität letzterer kann ich noch keine Aussagen treffen, werde es aber testen und dann darüber berichten.
Der Seitenpreis für Schwarzdruck dürfte knapp unter 5 Cent liegen, ein Wert mit dem sich durchaus leben läßt.
Fazit kurz und knapp:
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Denke ich an meinen alten DeskJet 500C, der 1993 als Auslaufmodell stolze 650,-DM kostete, so sind hundertzwanzig Euro für den Epson Stylus C70 wirklich nicht zu viel. Super Druckbild bereits auf Normalpapier, anprechende Ergebnisse im Fotodruck und moderate Druckkosten machen dieses Gerät zu einem echten Schnäppchen für den Heimanwender. Die kleinen Schwächen verschmerze ich da gerne und hoffentlich hält das Teil auch wieder neun Jahre, man muß ja sparen ;-)
Der Entschluß zur Anschaffung eines neuen Druckers kam sehr schnell zustande, als wir kürzlich unsere Fotosammlung anschauten. Wir waren recht fleißig übers Jahr mit der Fotografiererei und einige Bilder verdienten es, ausschnittsweise vergrößert im Rahmen an der Wand zu hängen. Nun kann man diese Arbeit natürlich von einem guten Fotolabor erledigen lassen, doch lege ich gerne selbst Hand an und besitze darüber hinaus auch einen sehr guten - wenn auch älteren - Scanner mit Durchlichtaufsatz, ideal um Negative oder Diapositive zu scannen. So mußte ein Drucker her, der A4 in vernünftiger Qualität auf gutes Fotopapier zu drucken in der Lage ist. Natürlich durfte das Gerät wie üblich kaum was kosten...
Welcher darf\'s denn sein ?
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Farbdrucker findet man heutzutage in jeder Ausführung an jeder Ecke und nach einigem Suchen entdeckte ich bei Arlt in Reutlingen den Epson Stylus C70, ein Gerät, das etwa seit Anfang 2002 auf dem Markt ist. Praktisch baugleich mit dem C70 ist der C80, der sich von ersterem durch eine schnellere Antriebseinheit und einen um ca. sechzig Euro höheren Preis unterscheidet. Doch wirklich langsam ist der C70 deswegen nicht, aber dazu später mehr. Warum gerade dieser, wenn ich doch bisher mit HP recht zufrieden war? Was mich beim Deskjet immer gewaltig nervte war der Umstand, daß ich eine Farbpatrone wegwerfen mußte sobald eine Farbe leergedruckt war, die beiden anderen Farben hingegen noch halb voll waren. Bei den meisten bezahlbaren HP-Druckern (und anderen) ist das auch heute noch so. Die Betonung liegt hierbei auf \"bezahlbar\", denn wenn Geld keine Rolle spielt, dann kriegt man wirklich alles. Und bezahlbar heißt für mich, daß ich nicht mehr als hundertfünfzig Euro ausgeben wollte. Zu meiner Freude kostete der C70 gerade mal deren hundertzwanzig. Und das mit einzeln auswechselbaren Farbpatronen für schwarz, cyan, gelb und magenta. Gekauft!
Design und Ausstattung
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Manche Filmstars kriegen einen Oscar und man fragt sich wofür. Der Stylus C70 kriegte bei seiner Markteinführung irgendeinen Designerpreis und ich frage mich wo die Jurymitglieder ihre Brillen kaufen, denn das Ding sieht aus wie eine Badewanne mit Deckel. Über das Design eines technischen Gerätes gehen die Meinungen auseinander, meine Frau findet\'s schön, mir soll\'s recht sein...
Verpackt ist der Drucker in einem stabilen Karton mit den üblichen Styroporformteilen und einer Anzahl Plastikfolien, in denen sich Software, die vier Tintenpatronen, Netzkabel, eine Kurzanleitung und ein Parallelkabel befinden. Ein USB-Kabel fehlt dagegen, obwohl der Drucker auch über eine USB-Schnittstelle verfügt. Wer diese Schnittstelle benutzen will muß also gleich beim Kauf für ein solches Kabel extra blechen, das find\' ich nicht so gut. Ein gedrucktes Handbuch ist nicht an Bord, selbiges findet sich auf der CD als HTML-Datei. Zum Anschluß und zur ersten Inbetriebnahme des Gerätes reicht die Kurzanleitung aber völlig aus, auch technisch Unbedarfte kommen gut damit zurecht. So setzte ich als erstes die Farbpatronen ein, hängte die Papierstütze in den Einzug und schloß den Drucker an. Der Netzschalter mit Kontroll-LED befindet sich oben am Deckel, ebenso wie die Papier- und Tintentasten. An der Vorderseite klappt man die Papierausgabe herunter, diese ist in zwei Stufen ausziehbar, sehr praktisch wenn man nur kleine Formate wie Briefumschläge, Karteikarten oder Fotos bedrucken will.
Software
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Für alle gängigen Windows-Versionen und für Mac-OS befinden sich Treiber auf der beigelegten CD, und die sind sogar recht aktuell: Version 6.2c auf CD und 6.22 auf der Webseite von Epson. Die Installation der Software verläuft völlig unspektakulär und roblemlos, eben so wie man das erwartet. Nach einem Reboot ist der Drucker betriebsbereit und es kann losgehen. Es empfiehlt sich, mit dem Treiber auch gleich den Statusmonitor mit zu installieren, denn dieser zeigt einem den aktuellen Füllstand der Patronen während des Druckens an, eine sehr nützliche Sache.
Praxis
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Etwa hundert Blatt Normalpapier passen in den Papiereinzug und der C70 ist scheinbar ein wahrer Allesfresser was Papiersorten und -gewichte betrifft.
Ob normales Papier, 250g-Fotokarton, kleine Karteikarten, Briefumschläge und anderes; wo sich mein alter Drucker stets verweigerte verschlingt der C70 alles Dargebotene bereitwillig. Da bin ich positiv überrascht. Weniger gut gefällt mir das Arbeitsgeräusch: Mit lautem Geschepper wird ein Blatt eingezogen, so wie wenn man einen Hammer in einen Blecheimer wirft. Doch nachdem dieser Schreck verdaut ist hört man vom eigentlichen Druckvorgang nur noch ein leises Summen.
Werbung und Wirklichkeit liegen auch bei diesem Produkt -wie so oft- ein gutes Stück auseinander. Sagenhafte 16 Seiten soll der Drucker pro Minute ausspucken können, ein Wert, der sich zumindest bei mir noch nie eingestellt hat, sieht man einmal vom absolut indiskutablen \"Entwurfsmodus\" ab. Derselbe ist wirklich zu gar nichts zu gebrauchen, doch dies dürfte bei nahezu jedem anderen Drucker ähnlich sein. Nimmt man jedoch halbwegs brauchbares Inkjet-Papier und druckt eine Seite schwarzen Text, so kommt die Qualität bereits in der Normaleinstellung des Druckertreibers verdammt nah an die Qualität eines Laserdruckers heran. Allerdings ist je nach Schwärzung eine Druckleistung von acht bis maximal zehn Seiten pro Minute das Allerhöchste. Für einen Tintenspritzer nicht schlecht! Auf qualitativ hochwertigem Inkjet-Papier ist das Schriftbild des C70 im Präsentationsmodus auf den ersten Blick vom Laser nicht zu unterscheiden, erst bei genauem Hinsehen zeigt sich feinster Nebel um die Buchstaben. So muß ich sagen, daß dieser Drucker mit Sicherheit jeden Normaluser hinsichtlich seiner Textdruckeigenschaften zufrieden stellen wird, sofern er nicht gerade auf Klopapier drucken soll. Darüber hinaus sind die Ausdrucke deutlich wischfester als alles andere was ich bisher an Tintendrucken gesehen habe. Das liegt vermutlich daran, dass es sich bei dieser Tinte um eine sogenannte pigmentierte Tinte auf Feststoffbasis handelt. Ich bin kein Chemiker und kenne mich mit diesem Thema nicht aus, wer sich dafür interessiert findet entsprechende Informationen bei Epson.
Der Farbdruck hat mich vollends überzeugt: Zwar gibt es Fotodrucker, die deutlich schneller zu Werke gehen -für ein Foto in A4 und höchster Auflösung läßt sich der Stylus C70 etwa sechs Minuten Zeit- doch kosten die auch wesentlich mehr. Nun, solange ich auf den Ausdruck warte, scanne ich schon mal das nächste Bild oder gieße einen Kaffee ein und rauche \'ne Zigarette...
Die erzielbare Auflösung entspricht dem derzeitigen Standard, je nach verwendetem Medium sind maximal 2880x720 dpi möglich. Dazu muß man aber anmerken, daß es keinen sichtbaren Unterschied zwischen der höchsten Auflösung von 2880 und der niedrigeren mit 1440dpi gibt, außer daß der Ausdruck bei 2880dpi eben viel länger dauert und natürlich auch mehr Tinte benötigt. Die Farben wirken sehr brillant und natürlich, leider ist kein randloser Druck mit diesem Gerät möglich was mich persönlich aber nicht besonders stört. Der Druck von farbigen Grafiken und Tabellen auf normalem Papier sieht tadellos aus, keine Streifen sind zu sehen. Einzig schwarz und gelb scheinen sich manchmal nicht so recht zu vertragen, diese Farben verlaufen bei hoher Intensität etwas ineinander.
Apropos Tintenverbrauch: Nach zwanzig Blatt A4 \"Premium Glossy Photo Paper\" mit der Auflösung von 1440 bedruckt steht die Tintenverbrauchsanzeige bei den Farbtanks auf etwas mehr als halb voll, die schwarze Patrone ist noch zu ca.siebzig Prozent voll und es sind etwa hundert Seiten schwarz bedruckt worden. Rechnen wir mal hoch: Gehe ich davon aus, dass die Farbtanks nach allerspätestens fünfzig Seiten restlos leer sind, so ergibt das einen Kostensatz von etwa 1,70 bis 1,80 Euro pro Seite, je nachdem wo man Papier und Tinte kauft und ob man Original- oder kompatible Produkte verwendet.
Die Kosten für Fotodruck liegen somit in einem erträglichen Rahmen, sie lassen sich durch den Einsatz von kompatiblen Tintenpatronen in die Gegend von einem Euro drücken. Über die Qualität letzterer kann ich noch keine Aussagen treffen, werde es aber testen und dann darüber berichten.
Der Seitenpreis für Schwarzdruck dürfte knapp unter 5 Cent liegen, ein Wert mit dem sich durchaus leben läßt.
Fazit kurz und knapp:
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Denke ich an meinen alten DeskJet 500C, der 1993 als Auslaufmodell stolze 650,-DM kostete, so sind hundertzwanzig Euro für den Epson Stylus C70 wirklich nicht zu viel. Super Druckbild bereits auf Normalpapier, anprechende Ergebnisse im Fotodruck und moderate Druckkosten machen dieses Gerät zu einem echten Schnäppchen für den Heimanwender. Die kleinen Schwächen verschmerze ich da gerne und hoffentlich hält das Teil auch wieder neun Jahre, man muß ja sparen ;-)
21 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.04.2008, 16:59 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichsuper beschrieben lg
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