Erfahrungsbericht von Ruhollah
Einfach hervorragend
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ende 1997 bekam ich Fifa 98 (mit Andi Möller auf der Verpackung) und ich war sehr begeistert. Hervorragende Grafik, gute Musi, einfach perfekt schien es zu sein. Bis vor kurzem spielte ich es auch noch. Nun habe ich Fifa 2002 auf der Platte. Das ist ein Sprung von vier Jahren. Ich kam mit den Zwischenversionen nur selten in Berührung (ab und zu mal Fifa 99 auf der Playstation) und ihr könnt euch sicherlich vorstellen, was das für eine starke Veränderung für mich ist.
Nun, bei Fifa 2002 ist nicht mehr Andi Möller auf der Packung, sondern sein jetziger Kollege Gerald Asamoah, der wohl weitaus sympathischer als Möller ist. Die CD ist nun in einer kleineren Verpackung. Schade eigentlich, denn die großen Pappkartons konnte man sich wie Trophäen ins Regal stellen (bei mir stehen NBA 98, Fifa 98 und Fifa-Soccer-Manager 98). Aber die kleineren Verpackungen haben auch so ihre Vorteile.
Die Grafik ist schon richtig klasse. Wenn dann Tore fallen, dann wird es richtig bunt. Dann bilden die Spieler meist eine Traube und es wird so dicht mit der „Kamera" herangeholt, dass man die Bartstoppeln von Ulf Kirsten sieht, jedenfalls wenn man wie gerne mit Bayer Leverkusen spielt. Im Allgemeinen ist Grafik topp. Die Details werden immer mehr, sodass nun auch schon die einzelnen Zuschauer erkennbar sind und alle jubeln eine wenig anders!
Die Tonausgabe ist auch nicht schlecht gelungen. Die Kommentatoren sind Wolf-Dieter Poschmann und Jörg Dahlmann; ich habe die Kommentare ausgeschaltet. Positiv ist aber, dass Werner Hansch nicht Kommentator ist. Seit welcher Version eigentlich? Man sieht, ich habe die Entwicklung ein wenig verpasst. Die typische Geräuschkulisse eines Fußballstadions ist auch immer dabei.
Auch viele Möglichkeiten bietet das Spiel. Man kann UEFA-Pokal, Meisterliga („Champions League"), Freundschaftspiele, nationale (Deutschland, Italien, Spanien... alles dabei!) und selbstzusammengestellte Ligen spielen. Europameisterschaft und Weltmeisterschaft kann man auch spielen. Damit dürfte für genug Spannung gesorgt sein. Vielleicht werde ich bei der kommenden WM einige Spiele nachspielen oder im Voraus. Am Donnerstag habe ich Leverkusen gegen Kaiserslautern gespielt.
Geändert hat sich mit dieser Version die Spielsteuerung, wie ich im PC-Games-Test lese (ich kann schlecht mit der 2001er Vers. vergleichen, daher brauche ich die Unterstützung eines solchen Testes). Diese Änderungen sind für einen alten 98er-Spieler noch größer. Passen, flanken und schießen funktionieren ganz neu und es ist von Bedeutung, wie lange man z. B. die Schusstaste gedrückt hält. Die Härte des Schusses und die Höhe hängen davon ab.
Positiv überrascht haben mich die Schiedsrichter. Ich weiß jetzt nicht, wie es in der 2001er Version war, aber bei 98er haben es die Schiedsrichter mit den Regeln nicht sehr ernst genommen. In der aktuellen 2002er Version hat es sich stark gebessert. Zum Beispiel werden Notbremsen prinzipiell mit einer roten Karte gewertet und wenigstens gibt es jetzt die gelb-rote Karte. Bei Fifa 98 wurde statt der gelb-roten Karte, die rote Karte gezogen, prinzipiell!
Einige inhaltliche Fehler gibt es aber doch noch. Die Programmierer wissen anscheinend immer noch nicht, was ein Hattrick ist. Und traurig bin ich darüber, dass einige Spieler von manchen Mannschaften einfach wegrationalisiert worden sind. Bei Leverkusen fehlt Bernd Schneider und es fehlt Berbatov, obwohl die nun schon länger als ein Jahr bei Leverkusen spielen. Und wenn mich nicht alles täuscht, fehlt bei Schalke Victor Agali und bei Dortmund Amoruso.
Was mich dann wieder besser stimmt, ist, dass die Schwierigkeit zu gewinnen, höher ist. Ich hatte es anfangs sehr schwer im Amateur-Modus, aber nun klappt es wunderbar. Die Modi „Profi" und „Weltklasse" sind für mich noch zu hoch. Gespielt habe ich schon in diesen beiden Modi und es ist gar nicht so leicht, mal an jemanden vorbei zu dribbeln oder ungestört zu schießen. Und der Rechner wird dann auch ziemlich gemein, wenn er gleich zwei Fernschüsse hintereinander in die Maschen haut.
Alles in allem ein hervorragendes Spiel. Wenn man einige inhaltliche Fehler beiseite lässt, hat man ein hervorragendes Spiel. Es ist insgesamt noch realistischer geworden. Zum Beispiele fabriziere ich mehr Fehlpässe als noch bei Fifa 98. Pässe, die immer ankommen, sind unrealistisch und machen keinen Spaß. Ich war so fasziniert von diesem Spiel, sodass ich gleich anderthalb Stunden am Stück es gedaddelt und Bayer Leverkusen bis ins Achtelfinale der Meisterliga gebracht habe (gegen AS ROM). Nicht das ihr denkt, ich sei Bayer-Fan. Leverkusen (insbesondere der Spieler Oliver Neuville) ist mir äußerst sympathisch, aber Anhänger bin ich von Hansa.
Das Spiel ist einfach empfehlenswert. Mit EUR 40 ist es auch nicht zu teuer und die Anforderungen liegen bei rund 500 Mhz Takt des Prozessors, 80 MB RAM und einem halben GB Platz auf der Festplatte.
Nun, bei Fifa 2002 ist nicht mehr Andi Möller auf der Packung, sondern sein jetziger Kollege Gerald Asamoah, der wohl weitaus sympathischer als Möller ist. Die CD ist nun in einer kleineren Verpackung. Schade eigentlich, denn die großen Pappkartons konnte man sich wie Trophäen ins Regal stellen (bei mir stehen NBA 98, Fifa 98 und Fifa-Soccer-Manager 98). Aber die kleineren Verpackungen haben auch so ihre Vorteile.
Die Grafik ist schon richtig klasse. Wenn dann Tore fallen, dann wird es richtig bunt. Dann bilden die Spieler meist eine Traube und es wird so dicht mit der „Kamera" herangeholt, dass man die Bartstoppeln von Ulf Kirsten sieht, jedenfalls wenn man wie gerne mit Bayer Leverkusen spielt. Im Allgemeinen ist Grafik topp. Die Details werden immer mehr, sodass nun auch schon die einzelnen Zuschauer erkennbar sind und alle jubeln eine wenig anders!
Die Tonausgabe ist auch nicht schlecht gelungen. Die Kommentatoren sind Wolf-Dieter Poschmann und Jörg Dahlmann; ich habe die Kommentare ausgeschaltet. Positiv ist aber, dass Werner Hansch nicht Kommentator ist. Seit welcher Version eigentlich? Man sieht, ich habe die Entwicklung ein wenig verpasst. Die typische Geräuschkulisse eines Fußballstadions ist auch immer dabei.
Auch viele Möglichkeiten bietet das Spiel. Man kann UEFA-Pokal, Meisterliga („Champions League"), Freundschaftspiele, nationale (Deutschland, Italien, Spanien... alles dabei!) und selbstzusammengestellte Ligen spielen. Europameisterschaft und Weltmeisterschaft kann man auch spielen. Damit dürfte für genug Spannung gesorgt sein. Vielleicht werde ich bei der kommenden WM einige Spiele nachspielen oder im Voraus. Am Donnerstag habe ich Leverkusen gegen Kaiserslautern gespielt.
Geändert hat sich mit dieser Version die Spielsteuerung, wie ich im PC-Games-Test lese (ich kann schlecht mit der 2001er Vers. vergleichen, daher brauche ich die Unterstützung eines solchen Testes). Diese Änderungen sind für einen alten 98er-Spieler noch größer. Passen, flanken und schießen funktionieren ganz neu und es ist von Bedeutung, wie lange man z. B. die Schusstaste gedrückt hält. Die Härte des Schusses und die Höhe hängen davon ab.
Positiv überrascht haben mich die Schiedsrichter. Ich weiß jetzt nicht, wie es in der 2001er Version war, aber bei 98er haben es die Schiedsrichter mit den Regeln nicht sehr ernst genommen. In der aktuellen 2002er Version hat es sich stark gebessert. Zum Beispiel werden Notbremsen prinzipiell mit einer roten Karte gewertet und wenigstens gibt es jetzt die gelb-rote Karte. Bei Fifa 98 wurde statt der gelb-roten Karte, die rote Karte gezogen, prinzipiell!
Einige inhaltliche Fehler gibt es aber doch noch. Die Programmierer wissen anscheinend immer noch nicht, was ein Hattrick ist. Und traurig bin ich darüber, dass einige Spieler von manchen Mannschaften einfach wegrationalisiert worden sind. Bei Leverkusen fehlt Bernd Schneider und es fehlt Berbatov, obwohl die nun schon länger als ein Jahr bei Leverkusen spielen. Und wenn mich nicht alles täuscht, fehlt bei Schalke Victor Agali und bei Dortmund Amoruso.
Was mich dann wieder besser stimmt, ist, dass die Schwierigkeit zu gewinnen, höher ist. Ich hatte es anfangs sehr schwer im Amateur-Modus, aber nun klappt es wunderbar. Die Modi „Profi" und „Weltklasse" sind für mich noch zu hoch. Gespielt habe ich schon in diesen beiden Modi und es ist gar nicht so leicht, mal an jemanden vorbei zu dribbeln oder ungestört zu schießen. Und der Rechner wird dann auch ziemlich gemein, wenn er gleich zwei Fernschüsse hintereinander in die Maschen haut.
Alles in allem ein hervorragendes Spiel. Wenn man einige inhaltliche Fehler beiseite lässt, hat man ein hervorragendes Spiel. Es ist insgesamt noch realistischer geworden. Zum Beispiele fabriziere ich mehr Fehlpässe als noch bei Fifa 98. Pässe, die immer ankommen, sind unrealistisch und machen keinen Spaß. Ich war so fasziniert von diesem Spiel, sodass ich gleich anderthalb Stunden am Stück es gedaddelt und Bayer Leverkusen bis ins Achtelfinale der Meisterliga gebracht habe (gegen AS ROM). Nicht das ihr denkt, ich sei Bayer-Fan. Leverkusen (insbesondere der Spieler Oliver Neuville) ist mir äußerst sympathisch, aber Anhänger bin ich von Hansa.
Das Spiel ist einfach empfehlenswert. Mit EUR 40 ist es auch nicht zu teuer und die Anforderungen liegen bei rund 500 Mhz Takt des Prozessors, 80 MB RAM und einem halben GB Platz auf der Festplatte.
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