Faber Systemlotto Testbericht

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Erfahrungsbericht von LosGatos

Ich bin schon lange Millionär...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

... gestatten Faber :-)) ....von der Firma Faber Gewinnsysteme

Ja, einer ist mit Sicherheit schon dort Millionär geworden und das ist Hr. Faber persönlich.

Und Sie können es auch. So der bekannte Spruch aus der TV-Werbung. Fragt sich nur, wie die Chancen stehen.

Die Firma Faber vermittelt verschiedene Arten von Glücksspiel: zum einen Mittwochs/Samstag-Lotto und zum anderen das Mitspiel bei der Klassenlotterie.

Ich gehe im folgenden nur auf Faber-Lottosysteme ein.

Faber Lotto-Systeme beruhen auf dem Organisieren von Tipp-Gemeinschaften. Man muss auf Monatsbasis mitspielen. Entweder nur samstags, nur mittwochs oder beides. Der mögliche Einsatz ist gestaffelt. Z.B. habe ich eine Zeitlang für 18DM am Samstag und für 6DM am Mittwoch gespielt. Man wird dann je nach Einsatz einer oder mehreren Tippgemeinschaften zugeordnet. Gespielt werden normale 6er-Tipps und/oder Systemwetten. Da die Systemwetten einen höheren Wetteinsatz erfordern (z.B. bei 7er System den 7fachen, bei 8er Systemen den 28fachen gemäß der mathematischen Möglichkeiten) ist dort dann die Zahl der Teilnehmer pro Tippgemeinschaft natürlich sehr hoch, um den Tippeinsatz im Rahmen zu halten. Enthalten ist auch das Mitspiel bei Spiel 77 und Super6.

Z.B. kann man für 18DM (jetzt entsprechender EURO-Betrag) pro Wochenende an die 2000 Tips spielen - mit vielen Mitspielern abhängig vom System. So liegt die Größe der Tippgemeinschaften bei Normallotto bei 11 Teilnehmern, beim 7er-System bei 98 und beim 13er System bei über 600. Ich habe einmal ausgerechnet, wieviel man für die gleiche Anzahl von Tipps bei gleichgroßer Tipgemeinschaft pro Mitspieler an Einsatz direkt an die Lottogesellschaft bezahlen müsste. Ergebnis:11.60DM. Faber verlangt dafür 18DM. D.h. ein Drittel des Spieleinsatzes kassiert Faber. Das ist natürlich nicht sein Reingewinn, denn er muss ja auch seine Mitarbeiter, vor allem aber seine Werbung bezahlen.

Jetzt kann man überschlagsmäßig ausrechnen, was einem bleibt, wenn man gewinnt. Sollte man im 13er-System wirklich mal einen 6er landen (über 3er bin ich in einem halben Jahr nicht hinausgekommen), hat man neben einem 6er natürlich im System noch zusätzlich jede Menge 5er, 4er und 3er. Die Gewinnsumme liegt dann z.B. bei 2 Millionen DM, die dann durch 600 gehen. Bleiben um die 3000 Mark. Bei den anderen gespielten Systemen sieht es nicht viel anders aus. Man müsste schon den Jackpot knacken, um Millionär zu werden.

Die Abrechnung erfolgt einmal im Monat. Der Gewinn pro System wird pfenniggenau ausgewiesen.

Die Werbung bei Faber ist schon sehr aggressiv. Schnelleinsendern werden Geschenke versprochen, was eine zweifelhafte Sache ist, da schwer nachprüfbar. Wer einmal in Faber’s Datenbank geraten ist (durch eigenes oder Fremdverschulden), kann sich der lebenslangen Brieffreundschaft von Faber sicher wähnen. Die Fernsehwerbung kennt wohl ohnehin jeder.

Ich habe über ein halbes Jahr bei Faber Lotto mitgespielt. Die Gewinnquote lag im Schnitt bei höchstens 20%. Der Gewinn lag nie über meinem Einsatz. Faber kann halt die mathematischen Gesetze der Wahrscheinlichkeitsrechnung auch nicht durchbrechen. Die Wahrscheinlichkeit, überhaupt etwas zu gewinnen, steigt bei Tipgemeinschaften. Die Frage ist, wieviel. Oft nur Pfennigbeträge.
Und wer einmal bei Faber mitgespielt hat, wird ihn nie wieder los...aus seinem Briefkasten.

Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 27.2.2001
Veröffentlicht bei Dooyoo, Ciao, eComments, YOPI

29 Bewertungen, 3 Kommentare

  • anonym

    09.06.2002, 21:32 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich habe auch stets mehr eingezahlt, als bekommen. Da spiele ich schon lieber alleine.

  • martinius

    10.05.2002, 16:13 Uhr von martinius
    Bewertung: sehr hilfreich

    Da gibt es Anbieter die wesentlich mehr absahnen als Faber!

  • Olli201

    10.05.2002, 16:08 Uhr von Olli201
    Bewertung: sehr hilfreich

    Genau das habe ich mir immer schon gedacht ohne es auszurechnen.