Fackelmann Schneebesen Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Design:
- Qualität & Verarbeitung:
- Funktionalität:
- Reinigung:
Erfahrungsbericht von aragorn2000
Schneebesen = Vanillepudding
Pro:
schnell
Kontra:
etwas unhandlich durch zu kurzen Griff
Empfehlung:
Ja
Lange konnte ich mich gegen die Verwendung von Produkten aus dem Hause Fackelmann erfolgreich wehren, wenn dann hatte ich höchstens mal eines unbewusst benutzt. Doch nun bekam ich einen Schneebesen von Fackelmann geschenkt und schlagartig waren meine guten Vorsätze über den Haufen geworden, denn nun konnte ich nicht mehr widerstehen.
Zunächst einmal zur Beschreibung des Schneebesens, er ist ca. 20cm lang womit er wohl eher zur kleineren Gattung zählen dürfte. Auffällig dabei ist jedoch, dass der Griff gerade einmal ein fünftel ausmacht, womit ich dann auch schon die ersten Bedanken hatte ob er sich so überhaupt richtig greifen lassen würde, aber dazu später noch mehr. Dass es sich um ein Produkt von Fackelmann handelt lässt sich leider nur an einem kleinen Aufkleber am Griff erkennen, es befindet sich keinerlei Gravierung zur Kennzeichnung auf dem Schneebesen. Beim abwaschen das Schneebesens ist also höchste Vorsicht geboten, damit sich der Aufkleber nicht ablöst und mein Schneebesen zum no-name Produkt degradiert wird. Schließlich soll jeder sofort erkennen können, welch hochwertiges Produkt da in meiner Küche zum Einsatz kommt.
Eine Bedienungsanleitung liegt dem Schneebesen leider nicht bei und damit fingen dann meine Probleme auch an, denn ich konnte beim besten Willen den Anschluss für das Stromkabel nicht finden. Es handelt sich doch offenbar um ein Küchengerät und Küchengeräte verbrauchen prinzipiell Strom, ich meine wozu habe ich mir die 380KV-Leitung und die Steckdosenleiste in meiner Küche legen lassen, wenn ich dann erst wieder auf Muskelkraft zurückgreifen muss. Doch etwas sauer gebe ich die Suche auf und füge mich meinem Schicksal.
Auf der Suche nach einer Anwendung ist natürlich nur das Beste gut genug für meinen Fackelmann Schneebesen und so wählte ich einen Vanillepudding Gala von Dr. Oetker. Den Pudding habe ich bisher immer mit einem Löffel in die kochende Milch ein gerührt, obwohl auf der Rückseite ausdrücklich darauf hingewiesen wird, einen Schneebesen zu verwenden und nun freute ich mich wie ein Schneekönig darauf, dass auch ich nun endlich einen Selbigen verwenden durfte.
Also, nicht lange gefackelt, die Milch zum Kochen gebracht und dann mit dem Schneebesen das mit Milch verquirlte Puddingpulver gekonnt unter gerührt. Dabei stellte ich dann das bereits erwähnte Problem fest, nämlich dass der Griff viel zu kurz und klein ist um ihn mit der ganzen Hand zu umklammern und einen optimalen Wirkungsgrad zu erreichen. Bei Pudding hält sich das Problem noch in Grenzen, weil er ja recht dünnflüssig ist und so wenig Widerstand leistet, doch bei festeren Substanzen dürfte es sich als sehr schwierig erweisen, keinen Krampf in der Hand zu bekommen, gerade bei Milchreis, welcher ja dann auch noch stundenlang, permanent gerührt werden muss wäre mir ein elektrisch betriebener Schneebesen wesentlich lieber. Allerdings lies sich der Pudding etwas schneller unterrühren, als bisher mit einem Löffel.
Nach getaner Arbeit muss das Werkzeug natürlich von den Resten befreit werden und da Pudding ja so lecker ist darf natürlich nichts abhanden kommen, was sich durch gekonntes abschlecken bewerkstelligen lässt. Hier muss ich sagen, dass der Löffel gegenüber dem Schneebesen klar im Vorteil ist, denn durch die vielen Schlaufen gestaltet es sich beim Schneebesen als sehr kompliziert, gerade an die innen liegenden Teile kommt man nur durch präzise Zungentechnik heran. Der Anfänger sollte vielleicht auf die nicht ganz so elegante Art zurückgreifen und die Finger benutzen.
Geschmacklich konnte ich zwischen der Löffel-Variante und der Schneebesen-Version keinerlei Unterschied feststellen, der Pudding lies sich unter Verwendung von beiden Arten frei von Klümpchen ein rühren und war absolut lecker. Natürlich ist mir eine ganze Packung Vanillepudding viel zu viel und so bekommt die Spenderin des Schneebesens morgen noch eine Portion. Was sagt uns das also? Ganz einfach, wenn ihr Vanillepudding wollt dann verschenkt einfach Schneebesen von Fackelmann.
Ein Vorteil des Schneebesens bleibt vielleicht noch vorzuheben, denn am Ende befindet sich eine Schlaufe mit der sich der Schneebesen an entsprechenden Haken aufhängen lässt und von jedem bewundert werden kann. Da meine Küche jedoch nicht über solches Interieur verfügt landet er bei mir eben etwas unliebsam im Besteckkasten.
Zunächst einmal zur Beschreibung des Schneebesens, er ist ca. 20cm lang womit er wohl eher zur kleineren Gattung zählen dürfte. Auffällig dabei ist jedoch, dass der Griff gerade einmal ein fünftel ausmacht, womit ich dann auch schon die ersten Bedanken hatte ob er sich so überhaupt richtig greifen lassen würde, aber dazu später noch mehr. Dass es sich um ein Produkt von Fackelmann handelt lässt sich leider nur an einem kleinen Aufkleber am Griff erkennen, es befindet sich keinerlei Gravierung zur Kennzeichnung auf dem Schneebesen. Beim abwaschen das Schneebesens ist also höchste Vorsicht geboten, damit sich der Aufkleber nicht ablöst und mein Schneebesen zum no-name Produkt degradiert wird. Schließlich soll jeder sofort erkennen können, welch hochwertiges Produkt da in meiner Küche zum Einsatz kommt.
Eine Bedienungsanleitung liegt dem Schneebesen leider nicht bei und damit fingen dann meine Probleme auch an, denn ich konnte beim besten Willen den Anschluss für das Stromkabel nicht finden. Es handelt sich doch offenbar um ein Küchengerät und Küchengeräte verbrauchen prinzipiell Strom, ich meine wozu habe ich mir die 380KV-Leitung und die Steckdosenleiste in meiner Küche legen lassen, wenn ich dann erst wieder auf Muskelkraft zurückgreifen muss. Doch etwas sauer gebe ich die Suche auf und füge mich meinem Schicksal.
Auf der Suche nach einer Anwendung ist natürlich nur das Beste gut genug für meinen Fackelmann Schneebesen und so wählte ich einen Vanillepudding Gala von Dr. Oetker. Den Pudding habe ich bisher immer mit einem Löffel in die kochende Milch ein gerührt, obwohl auf der Rückseite ausdrücklich darauf hingewiesen wird, einen Schneebesen zu verwenden und nun freute ich mich wie ein Schneekönig darauf, dass auch ich nun endlich einen Selbigen verwenden durfte.
Also, nicht lange gefackelt, die Milch zum Kochen gebracht und dann mit dem Schneebesen das mit Milch verquirlte Puddingpulver gekonnt unter gerührt. Dabei stellte ich dann das bereits erwähnte Problem fest, nämlich dass der Griff viel zu kurz und klein ist um ihn mit der ganzen Hand zu umklammern und einen optimalen Wirkungsgrad zu erreichen. Bei Pudding hält sich das Problem noch in Grenzen, weil er ja recht dünnflüssig ist und so wenig Widerstand leistet, doch bei festeren Substanzen dürfte es sich als sehr schwierig erweisen, keinen Krampf in der Hand zu bekommen, gerade bei Milchreis, welcher ja dann auch noch stundenlang, permanent gerührt werden muss wäre mir ein elektrisch betriebener Schneebesen wesentlich lieber. Allerdings lies sich der Pudding etwas schneller unterrühren, als bisher mit einem Löffel.
Nach getaner Arbeit muss das Werkzeug natürlich von den Resten befreit werden und da Pudding ja so lecker ist darf natürlich nichts abhanden kommen, was sich durch gekonntes abschlecken bewerkstelligen lässt. Hier muss ich sagen, dass der Löffel gegenüber dem Schneebesen klar im Vorteil ist, denn durch die vielen Schlaufen gestaltet es sich beim Schneebesen als sehr kompliziert, gerade an die innen liegenden Teile kommt man nur durch präzise Zungentechnik heran. Der Anfänger sollte vielleicht auf die nicht ganz so elegante Art zurückgreifen und die Finger benutzen.
Geschmacklich konnte ich zwischen der Löffel-Variante und der Schneebesen-Version keinerlei Unterschied feststellen, der Pudding lies sich unter Verwendung von beiden Arten frei von Klümpchen ein rühren und war absolut lecker. Natürlich ist mir eine ganze Packung Vanillepudding viel zu viel und so bekommt die Spenderin des Schneebesens morgen noch eine Portion. Was sagt uns das also? Ganz einfach, wenn ihr Vanillepudding wollt dann verschenkt einfach Schneebesen von Fackelmann.
Ein Vorteil des Schneebesens bleibt vielleicht noch vorzuheben, denn am Ende befindet sich eine Schlaufe mit der sich der Schneebesen an entsprechenden Haken aufhängen lässt und von jedem bewundert werden kann. Da meine Küche jedoch nicht über solches Interieur verfügt landet er bei mir eben etwas unliebsam im Besteckkasten.
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