Fackelmann Schneebesen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Design:
- Qualität & Verarbeitung:
- Funktionalität:
- Reinigung:
Erfahrungsbericht von ClaudiaRetzmann
Theoretisch top - in der Praxis flop
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Mancher mag nun vielleicht denken „Oh Gott, nun hat sie der Fackelmann-Virus auch erwischt“ ;-), doch dem ist wahrlich nicht so. Zwar besitze ich – wie ich mittlerweile feststellte – viele Fackelmann-Produkte in meinem Haushalt (sogar die Zahnstocher!!!), aber bislang brauchte ich meinen Senf nicht hinzu geben, da die Produkte im Großen und Ganzen doch ihren Zweck zu meiner Zufriedenheit erfüllten und somit nicht weiter erwähnenswert waren.
Anders ist es jedoch mit dem Schneebesen dieser berühmten Firma. Denn im Gegensatz zu den bisherigen Berichten hierüber, kann ich die Serie der Lobeshymnen nicht unbedingt fortsetzten. Doch kommen wir erst einmal zum
PRODUKT:
Zugegeben, der Fackelmann Schneebesen besticht durch sein Design, doch Aussehen allein ist nicht alles. Wie ein Schneebesen aussieht, brauche ich wohl nicht zu erklären, im Gegensatz zu den normalen Schneebesen aus Metall ist der Fackelmann Schneebesen jedoch aus einem speziellen Material hergestellt, welches mir erlaubt, ihn auch in beschichteten Pfannen zu verwenden, ohne dass ich den Pfannen damit ihr Leben aushauche – sprich, er zerkratzt die Teflon-Beschichtung nicht. Ich wollte mich mal über das Material auf der Homepage von Fackelmann schlau machen, habe da aber leider nichts gefunden, außer der zusätzlichen Produktbezeichnung „Nylon“. Darum bin ich dann darauf angewiesen, mich hier ein wenig laienhaft diesbezüglich auszudrücken.
Es ist also kein normaler Kunststoff, aus dem der Schneebesen hergestellt wurde, sondern er wirkt als hätte er eine Spezialbeschichtung, die eben besonders schonend zu den beschichteten Pfannen ist und nicht kratzt. Der Schneebesen an sich ist vom Material gesehen recht flexibel (also nachgiebig) ohne jedoch im Gegensatz zu Kunststoffgeräten zu zerbrechen. Das an sich ist schon ein Pluspunkt meiner Meinung nach.
Mein Fackelmann Schneebesen ist farblich in Anthrazit gehalten. Oben am Griff, dort wo sich die Öse zum Aufhängen an der Küchenleiste befindet, ist er weiß abgesetzt. Auf der einen Seite lediglich an der Öse selbst, auf der anderen Seite findet sich am kompletten Griff eine längliche farblich weiße Absetzung. Darauf findet man dann auch den Namen Fackelmann.
Das Teil, welches man dann zum Rühren selbst benutzt, der „Besen“ besteht aus drei übereinanderliegenden „Streben“, die – wie bei Schneebesen meist üblich – von einer Seite des Griffs zur anderen verlaufen und somit die typische Schneebesen-Form ergeben. Vom Griff aus verlaufen somit sechs Streben. Ohne meine Meinung hier nun großartig vorwegnehmen zu wollen, empfinde ich dies persönlich schon als Nachteil. Mein Schneebesen aus Metall (den ich Gott sei Dank nicht mülltechnisch entsorgt habe) hat z.B. insgesamt 12 Streben. Des weiteren sind die einzelnen Streben beim Fackelmann Schneebesen mit 0,5 cm Durchmesser recht dick, was sich ebenfalls meiner Meinung nach nachteilig auswirkt, doch dazu später mehr.
DER HERSTELLER und DER PREIS:
Wie man unschwer erkennen kann ist Hersteller dieses Produkts die Firma Fackelmann GmbH & Co.KG, Werner-von-Siemens-Str. 6 in 91217 Hersbruck, www.fackelmann.de.
Ich habe mir diesen Schneebesen vor zwei Jahren zugelegt. Damals gab es bei PLUS ein Angebot, welches gleich 5 Küchenhelfer-Produkte von Fackelmann (Schneebesen, Schlitzwender, Suppenkelle, Soßenkelle und Bratkartoffelwender) beinhaltete, zum damaligen Preis von 19,90 DM, was umgerechnet pro Teil knapp 4 DM bedeutet. Heute kostet ein Schneebesen wohl um die 3 Euro.
MEINE MEINUNG / ERFAHRUNG und MEIN FAZIT:
Wie bereits gesagt, kaufte ich mir den Fackelmann Schneebesen zusammen mit anderen Küchenhelfern aus dem gleichen Material (welche übrigens meiner Meinung nach sehr gut sind, aber nicht von mir in eigenen Berichten erwähnt werden *g*). Damals war ich zunächst positiv angetan, dachte ich doch gleich daran, dass ich nun auch endlich die Soßen direkt in meinen beschichteten Pfannen zubereiten kann, ohne diese zu zerkratzen.
Hier muß ich auch gleich positiv eingestehen, dass der Schneebesen bei seinem Einsatz in beschichteten Pfannen doch recht gut zu überzeugen weiß. Durch sein spezielles Material kann ich hier meine Soße anrühren, ohne dass auf dem Pfannenboden auch nur ein einziger Kratzer sichtbar wird. Ein weiterer Vorteil, der mir aufgefallen ist, ist der, dass das Material doch sehr hitzebeständig ist. So kann ich den Schneebesen getrost in der heißen Pfanne auf dem Herd belassen, ohne dass sich das Material verformt oder gar schmilzt.
Auch die Tatsache, dass das Material recht flexibel, also sehr nachgiebig ist, ohne zu zerbrechen, wie es z..B. bei Kunststoff der Fall ist, bezeichne ich als positiv, wobei ich bemerken muß, dass ich einen 100%igen Bruchtest noch nicht vollzogen haben. Aber beim normalen Hausgebrauch passiert zumindest nichts.
Die Reinigung des Schneebesens ist auch unkompliziert. Er wandert – wenn ich ihn denn mal benutze – in die Spülmaschine und kommt dort auch immer blitzblank wieder raus.
Der Griff an sich ist flach. Hier sehe ich schon einen Vorteil, da der Schneebesen an sich dadurch besser in der Hand liegt als z.B. mein metallener Schneebesen, der über einen runden Griff verfügt.
Nun wird vielleicht mancher sagen „Hört sich doch gut an, was hat sie denn dann zu meckern?“, drum komme ich auch gleich zu den Punkten, die ich persönlich an diesem Schneebesen negativ finde.
Ich persönlich bevorzuge gerade beim Kochen Produkte, die ich überall einsetzen kann. Speziell bei einem Schneebesen bedeutet dies, ich will ihn nicht nur in beschichteten Pfannen nutzen – dafür mache ich dann doch viel zu selten die Soßen direkt in der Pfanne -, sondern auch im normalen Topf oder in der Schüssel nutzen können. Und hier versagt der Fackelmann Schneebesen Nylon (so die richtige Produktbezeichnung) meiner Meinung nach kläglich.
Beim Einsatz im normalen Kochtopf oder auch in meinem großen 1-l-Meßbecher hat sich dieser Schneebesen aufgrund seiner dicken Streben als nicht geeignet erwiesen. Wenn ich z.B. im Topf eine Mehlschwitze herstellen will, so habe ich beim Fackelmann Schneebesen das Problem, dass er aufgrund seiner dicken Streben nicht in die Topf“ecken“ kommt. So passiert es dann, dass sich dort ein richtiger Schmand bildet und ich wahrlich Mühe habe, die entstandenen Klümpchen wieder herauszuschlagen bzw. zu rühren. Das gleiche passiert auch beim Anrühren von flüssigen Teigen (z.B. Pfannkuchenteig). Sobald man ein hohes Gefäß nimmt bleibt in den „Ecken“ immer ein Schmandrand, den man nicht verrührt bekommt. Dies ist meines Erachtens nicht unbedingt Sinn und Zweck eines Schneebesens. Auch das Verschlagen von flüssigen Teigen gestaltet sich mit diesem Schneebesen recht unhandlich. Zum einen denke ich sind dafür die recht dicken Streben verantwortlich, zum anderen meiner Meinung nach auch die geringe Anzahl derselben. Bei meinem metallenen Schneebesen mit insgesamt 12 Streben geht das Schlagen oder schnelle Verrühren einfacher und effektiver.
In der Praxis sieht es dann bei mir so aus, dass der Fackelmann Schneebesen Nylon sein Dasein zum größten Teil an der Küchenleiste fristet (denn dort sieht er aufgrund seines Designs doch recht nett aus) und ab und an von mir liebevoll vom Staub befreit wird (der wird hier übrigens schneller angezogen als z.B. bei Kunststoff- oder Metallteilen oder ist vielleicht auch nur aufgrund der Farbe schneller sichtbar). Ich bin doch froh, dass ich meinen Schneebesen aus Metall am Leben ließ, denn der ist im alltäglichen Gebrauch doch weitaus einsatzfreudiger und praktischer zu handhaben. Zudem haben ich mit ihm bislang noch keine Negativerfahrung in puncto Klümpchen machen müssen.
Kritiker werden nun vielleicht sagen, dass der Fackelmann Schneebesen ja speziell für die Nutzung in beschichteten Pfannen hergestellt wurde. Gut, das mag wohl so sein, doch denke ich persönlich Schneebesen ist Schneebesen und sollte auch als solcher verwendet werden können und hier ist der Einsatz dieses Schneebesens eben nur bedingt möglich, was ich persönlich nicht mag. Für die paar Male, wo ich meine Soßen gleich in der Pfanne anrühre, kann ich auch meinen Holzkochlöffel – der dies zuvor auch immer mit Bravour gemeistert hatte – verwenden.
Gemessen an meinen obigen Ausführungen empfinde ich persönlich auch das Preis-/Leistungsverhältnis als zu hoch, wenn man sich diesen Schneebesen als Einzelstück kauft. Da ich damals ja eine Komplettserie, bestehend aus 5 Teilen, gekauft hatte und die übrigen Küchenhelfer mich jedoch überzeugen, schmerzt mich die Anschaffung dann doch nicht so sehr.
Mein Fazit fällt hier ausnahmsweise nicht positiv aus, wie man meiner Meinung wohl schon entnehmen konnte. Wer – wie ich – ein Angebot mit mehreren Küchenhelfern in einem erstehen kann, dem kann ich die Fackelmann-Serie schon empfehlen. Doch wer nur auf der Suche nach einem Schneebesen ist, der sollte sich lieber anderweitig umsehen. Den Fackelmann Schneebesen Nylon als Einzelstück kann ich nicht empfehlen.
Zwar ist positiv zu bemerken, dass dieser Schneebesen dank seines Materials in beschichteten Pfannen eingesetzt werden kann, er trotz seiner Flexibilität recht bruchsicher ist und auch über eine gute Hitzebeständigkeit verfügt, negativ überwiegt jedoch der nur eng begrenzte Einsatz. Demzufolge ziehe ich zwei Punkte ab, so dass ich hier letztendlich nur noch drei Punkte vergeben kann.
© by Claudia Retzmann 2002
Anders ist es jedoch mit dem Schneebesen dieser berühmten Firma. Denn im Gegensatz zu den bisherigen Berichten hierüber, kann ich die Serie der Lobeshymnen nicht unbedingt fortsetzten. Doch kommen wir erst einmal zum
PRODUKT:
Zugegeben, der Fackelmann Schneebesen besticht durch sein Design, doch Aussehen allein ist nicht alles. Wie ein Schneebesen aussieht, brauche ich wohl nicht zu erklären, im Gegensatz zu den normalen Schneebesen aus Metall ist der Fackelmann Schneebesen jedoch aus einem speziellen Material hergestellt, welches mir erlaubt, ihn auch in beschichteten Pfannen zu verwenden, ohne dass ich den Pfannen damit ihr Leben aushauche – sprich, er zerkratzt die Teflon-Beschichtung nicht. Ich wollte mich mal über das Material auf der Homepage von Fackelmann schlau machen, habe da aber leider nichts gefunden, außer der zusätzlichen Produktbezeichnung „Nylon“. Darum bin ich dann darauf angewiesen, mich hier ein wenig laienhaft diesbezüglich auszudrücken.
Es ist also kein normaler Kunststoff, aus dem der Schneebesen hergestellt wurde, sondern er wirkt als hätte er eine Spezialbeschichtung, die eben besonders schonend zu den beschichteten Pfannen ist und nicht kratzt. Der Schneebesen an sich ist vom Material gesehen recht flexibel (also nachgiebig) ohne jedoch im Gegensatz zu Kunststoffgeräten zu zerbrechen. Das an sich ist schon ein Pluspunkt meiner Meinung nach.
Mein Fackelmann Schneebesen ist farblich in Anthrazit gehalten. Oben am Griff, dort wo sich die Öse zum Aufhängen an der Küchenleiste befindet, ist er weiß abgesetzt. Auf der einen Seite lediglich an der Öse selbst, auf der anderen Seite findet sich am kompletten Griff eine längliche farblich weiße Absetzung. Darauf findet man dann auch den Namen Fackelmann.
Das Teil, welches man dann zum Rühren selbst benutzt, der „Besen“ besteht aus drei übereinanderliegenden „Streben“, die – wie bei Schneebesen meist üblich – von einer Seite des Griffs zur anderen verlaufen und somit die typische Schneebesen-Form ergeben. Vom Griff aus verlaufen somit sechs Streben. Ohne meine Meinung hier nun großartig vorwegnehmen zu wollen, empfinde ich dies persönlich schon als Nachteil. Mein Schneebesen aus Metall (den ich Gott sei Dank nicht mülltechnisch entsorgt habe) hat z.B. insgesamt 12 Streben. Des weiteren sind die einzelnen Streben beim Fackelmann Schneebesen mit 0,5 cm Durchmesser recht dick, was sich ebenfalls meiner Meinung nach nachteilig auswirkt, doch dazu später mehr.
DER HERSTELLER und DER PREIS:
Wie man unschwer erkennen kann ist Hersteller dieses Produkts die Firma Fackelmann GmbH & Co.KG, Werner-von-Siemens-Str. 6 in 91217 Hersbruck, www.fackelmann.de.
Ich habe mir diesen Schneebesen vor zwei Jahren zugelegt. Damals gab es bei PLUS ein Angebot, welches gleich 5 Küchenhelfer-Produkte von Fackelmann (Schneebesen, Schlitzwender, Suppenkelle, Soßenkelle und Bratkartoffelwender) beinhaltete, zum damaligen Preis von 19,90 DM, was umgerechnet pro Teil knapp 4 DM bedeutet. Heute kostet ein Schneebesen wohl um die 3 Euro.
MEINE MEINUNG / ERFAHRUNG und MEIN FAZIT:
Wie bereits gesagt, kaufte ich mir den Fackelmann Schneebesen zusammen mit anderen Küchenhelfern aus dem gleichen Material (welche übrigens meiner Meinung nach sehr gut sind, aber nicht von mir in eigenen Berichten erwähnt werden *g*). Damals war ich zunächst positiv angetan, dachte ich doch gleich daran, dass ich nun auch endlich die Soßen direkt in meinen beschichteten Pfannen zubereiten kann, ohne diese zu zerkratzen.
Hier muß ich auch gleich positiv eingestehen, dass der Schneebesen bei seinem Einsatz in beschichteten Pfannen doch recht gut zu überzeugen weiß. Durch sein spezielles Material kann ich hier meine Soße anrühren, ohne dass auf dem Pfannenboden auch nur ein einziger Kratzer sichtbar wird. Ein weiterer Vorteil, der mir aufgefallen ist, ist der, dass das Material doch sehr hitzebeständig ist. So kann ich den Schneebesen getrost in der heißen Pfanne auf dem Herd belassen, ohne dass sich das Material verformt oder gar schmilzt.
Auch die Tatsache, dass das Material recht flexibel, also sehr nachgiebig ist, ohne zu zerbrechen, wie es z..B. bei Kunststoff der Fall ist, bezeichne ich als positiv, wobei ich bemerken muß, dass ich einen 100%igen Bruchtest noch nicht vollzogen haben. Aber beim normalen Hausgebrauch passiert zumindest nichts.
Die Reinigung des Schneebesens ist auch unkompliziert. Er wandert – wenn ich ihn denn mal benutze – in die Spülmaschine und kommt dort auch immer blitzblank wieder raus.
Der Griff an sich ist flach. Hier sehe ich schon einen Vorteil, da der Schneebesen an sich dadurch besser in der Hand liegt als z.B. mein metallener Schneebesen, der über einen runden Griff verfügt.
Nun wird vielleicht mancher sagen „Hört sich doch gut an, was hat sie denn dann zu meckern?“, drum komme ich auch gleich zu den Punkten, die ich persönlich an diesem Schneebesen negativ finde.
Ich persönlich bevorzuge gerade beim Kochen Produkte, die ich überall einsetzen kann. Speziell bei einem Schneebesen bedeutet dies, ich will ihn nicht nur in beschichteten Pfannen nutzen – dafür mache ich dann doch viel zu selten die Soßen direkt in der Pfanne -, sondern auch im normalen Topf oder in der Schüssel nutzen können. Und hier versagt der Fackelmann Schneebesen Nylon (so die richtige Produktbezeichnung) meiner Meinung nach kläglich.
Beim Einsatz im normalen Kochtopf oder auch in meinem großen 1-l-Meßbecher hat sich dieser Schneebesen aufgrund seiner dicken Streben als nicht geeignet erwiesen. Wenn ich z.B. im Topf eine Mehlschwitze herstellen will, so habe ich beim Fackelmann Schneebesen das Problem, dass er aufgrund seiner dicken Streben nicht in die Topf“ecken“ kommt. So passiert es dann, dass sich dort ein richtiger Schmand bildet und ich wahrlich Mühe habe, die entstandenen Klümpchen wieder herauszuschlagen bzw. zu rühren. Das gleiche passiert auch beim Anrühren von flüssigen Teigen (z.B. Pfannkuchenteig). Sobald man ein hohes Gefäß nimmt bleibt in den „Ecken“ immer ein Schmandrand, den man nicht verrührt bekommt. Dies ist meines Erachtens nicht unbedingt Sinn und Zweck eines Schneebesens. Auch das Verschlagen von flüssigen Teigen gestaltet sich mit diesem Schneebesen recht unhandlich. Zum einen denke ich sind dafür die recht dicken Streben verantwortlich, zum anderen meiner Meinung nach auch die geringe Anzahl derselben. Bei meinem metallenen Schneebesen mit insgesamt 12 Streben geht das Schlagen oder schnelle Verrühren einfacher und effektiver.
In der Praxis sieht es dann bei mir so aus, dass der Fackelmann Schneebesen Nylon sein Dasein zum größten Teil an der Küchenleiste fristet (denn dort sieht er aufgrund seines Designs doch recht nett aus) und ab und an von mir liebevoll vom Staub befreit wird (der wird hier übrigens schneller angezogen als z.B. bei Kunststoff- oder Metallteilen oder ist vielleicht auch nur aufgrund der Farbe schneller sichtbar). Ich bin doch froh, dass ich meinen Schneebesen aus Metall am Leben ließ, denn der ist im alltäglichen Gebrauch doch weitaus einsatzfreudiger und praktischer zu handhaben. Zudem haben ich mit ihm bislang noch keine Negativerfahrung in puncto Klümpchen machen müssen.
Kritiker werden nun vielleicht sagen, dass der Fackelmann Schneebesen ja speziell für die Nutzung in beschichteten Pfannen hergestellt wurde. Gut, das mag wohl so sein, doch denke ich persönlich Schneebesen ist Schneebesen und sollte auch als solcher verwendet werden können und hier ist der Einsatz dieses Schneebesens eben nur bedingt möglich, was ich persönlich nicht mag. Für die paar Male, wo ich meine Soßen gleich in der Pfanne anrühre, kann ich auch meinen Holzkochlöffel – der dies zuvor auch immer mit Bravour gemeistert hatte – verwenden.
Gemessen an meinen obigen Ausführungen empfinde ich persönlich auch das Preis-/Leistungsverhältnis als zu hoch, wenn man sich diesen Schneebesen als Einzelstück kauft. Da ich damals ja eine Komplettserie, bestehend aus 5 Teilen, gekauft hatte und die übrigen Küchenhelfer mich jedoch überzeugen, schmerzt mich die Anschaffung dann doch nicht so sehr.
Mein Fazit fällt hier ausnahmsweise nicht positiv aus, wie man meiner Meinung wohl schon entnehmen konnte. Wer – wie ich – ein Angebot mit mehreren Küchenhelfern in einem erstehen kann, dem kann ich die Fackelmann-Serie schon empfehlen. Doch wer nur auf der Suche nach einem Schneebesen ist, der sollte sich lieber anderweitig umsehen. Den Fackelmann Schneebesen Nylon als Einzelstück kann ich nicht empfehlen.
Zwar ist positiv zu bemerken, dass dieser Schneebesen dank seines Materials in beschichteten Pfannen eingesetzt werden kann, er trotz seiner Flexibilität recht bruchsicher ist und auch über eine gute Hitzebeständigkeit verfügt, negativ überwiegt jedoch der nur eng begrenzte Einsatz. Demzufolge ziehe ich zwei Punkte ab, so dass ich hier letztendlich nur noch drei Punkte vergeben kann.
© by Claudia Retzmann 2002
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