Fallen - Evanescence Testbericht


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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von vampire-lady
unsterblich schön
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Also das war jetzt wieder eine Aktion... hab die CD gekauft und seit her dreiundsiebzigtau-send mal zum Auto und zurück geschleppt, weil ich doch darüber schreiben wollte – oder auch nicht... weil oben angekommen, hatte ich keine Lust mehr – jetzt auch nicht, aber mein Fernsehbild ist verkrisselt und ich bekomme nur die öffentlich-rechtlichen Abzockerpro-gramme rein und mein Sittich hat auch schlechte Laune... Scheißgewitter!
So gekauft habe ich das Teil, weil mir der Bericht vom Barkeeperquark in den Hirnwindun-gen hängen geblieben war... irgendwann schaltete ich mal, was ich ungern tue (ich habe Angst vor Mola und seinen pickligen Zahnspangenfreunden), auf VIVA und da lief ein Video, was ich OK fand – und die Musik war sogar richtig gut. Es handelte sich um die erste Single „bring me to live“ aus dem Album Fallen. Ich hackte dann noch eine Weile durchs Internet bis ich den Bandnamen endlich intus hatte, für mich ist „Evanescence“ so ein Hirnfurz, der immer wieder entschwindet.
Als ich die CD denn kaufen wollte – zu der Zeit war noch nix mit Charts und so – sollte sich dies noch nicht mal als einfach herausstellen – dazu musste ich Samstag nachmittags um halb vier doch tatsächlich noch die Innenstadt wechseln und die fünften CD-Laden heimsuchen. Wieder im Auto habe ich mir dann erst mal Lied 2 richtig aufgedreht – so zur Beruhigung.
Das CD-Cover ist in schwarz, weiß und blau gehalten und zeigt die Sängerin Amy... also das Foto ist so ein Effekt, als wenn man sinnlos an einem Bildbearbeitungsprogramm herumdad-delt um Fotos zu verschlimmbessern. Das Booklet enthält die Songtexte – erfreulicherweise in lesbarer Schrift und noch ein Bandfoto.
Was mir besonders gefällt ist die Stimme von Amy. Irgendwie mochte ich früher keine Frau-enstimmen, was sich mittlerweile geändert hat. Amy hat eine tolle Bandbreite – also die könn-te beide Parts von Shakespeare’s Sisters alleine singen – irgendwo zwischen fies und dunkel und dann wieder hoch und klar... schon schön!
1. Going Under
Schon der erste Pluspunkt – ich bin immer schon sehr erheitert, wenn sich der erste Song auf einer Scheibe als klasse erweist. Allerdings glaube ich nicht, daß dieses Lied jedermanns Sache ist – die Strophen klingen leicht aggressiv und dumpf. Umso schö-ner und melodischer ist dagegen der Refrain.
2. Bring Me To Life
Hier gibt es den Vampirbonus für den Text „bring my blood to run“ *gg. Der Song ist eine Art Duett. Er beginnt verhältnismäßig ruhig mit Klavierklängen, dann singt Amy, eine Gitarre kommt dazu – der Refrain geht dann richtig ab und Amy bekommt Unter-stützung von einem Bandmitglied. Die Scheibe klingt wie eine Mischung aus viel Lin-kin' Park (nur besser ohne Geschreie) und einer Prise Guano Apes.
3. Everybody`s Fool
hui, ein Teil wirkt fast klerikal – unterstützt von einem Frauenchor – da hört man die Engel im Himmel singen... nein so schlimm ist es dann doch nicht. Die Strophen sind sehr rhythmisch, mit sehr viel Gitarrenunterstützung. Der Refrain ist dann wieder we-sentlich melodiöser. Somit zwar nicht mein Favorit, aber er stört mich nicht, weil er sehr abwechslungsreich ist.
4. My Immortal
Einfach nur zum Heulen schön!!! Klavier und Geigen und nur Amys Gesang – die Frau kann es einfach... also zum Kaputtgehen schön. Eine Ballade unter den Balladen. So richtig schön traurig – auch der Text... *seufz*
(Kam übrigens jetzt auch als Single heraus, allerdings ist die Radioversion nicht ganz so schön, weil irgendwie aufgemotzt)
5. Haunted
Hier hört man die andere Seite von Amys Stimme. Der Song ist eher düster – hat aber ein starkes Gitarrensolo gegen Ende welches von Chorgesang abgelöst wird, was mir diesmal sehr gut gefällt. Ich sag mal, der Song steigert sich zum Ende.
6. Tourniquet
Wohl wieder etwas für die düstereren Gesellen unter der Sonne (oder für die, die Tex-te gar nicht lesen – ich tu das auch nicht immer, aber bei Evanescence ist das nicht un-interessant) – mir hat dieser Titel auf Anhieb gefallen. Die Musik ist abwechslungs-reich, die Gitarrenparts sind stark – die Melodie bleibt hängen. Lediglich die teilweise verzerrte Gesangsstimme nervt etwas. Einige Abschnitte erinnern wieder an die Lin-kin' Park / Guano Apes –Mischung.
7. Imaginary
Der Titel ist wieder eine Ballade – aber eine der „heftigen“ Machart... sehr getragener Gesang, fast verträumt, Streicher und dazu aber wieder starke Gitarrenriffs. So was hat man früher irgendwie öfters gehört. Ich finde die Kombination genial – Ballade ohne einzuschlafen – Sauber!
8. Taking Over Me
ein beklimpertes Piano leitet einen etwas schnelleren melodischen Song ein, an dem mir aber eher die präsente Gitarre gut gefällt. Auch hier wieder ein schöner Text – obwohl es ein Lovesong ist.
9. Hello
Hier folgt ein dezenter Hinweis auf Lied Nummer 4... nur dass ich „Hello“ nicht ganz so schön und ganz so gelungen finde – einfach eher langweilig. Wieder singt Amy nur mit Klavierbegleitung – Streicher tauchen erst im Lauf des Songs auf.
10. My Last Breath
Keine Ballade diesmal, aber auch keine rasendes Tempo. Wieder wurde Amys klarer Stimme ein melodiöses Stück mit kleinen Gimmicks gegönnt, damit es nicht langwei-lig wird. Beim Refrain schlägt der Gitarrist wiederum gnadenlos zu – und das ist gut so!
11. Whisper
Der Beginn ist nahezu altmodisch – eigentlich wie man es gewohnt ist, bei Rockmusik jedenfalls. Sofort eine Gitarre reinknallen und fertig, finde ich ja auch nicht wirklich verkehrt. Gewispert wird auf jeden Fall nicht sonderlich viel. Etwas störend sind die immer wieder aufjaulenden Chöre, aber ich habe Chöre noch nie gemocht. Dafür be-komme ich dann wieder ein E-Solo... damit kann ich dann wieder leben.
„Fallen“ ist wirklich ein äußerst abwechslungsreiches Album, wobei man das Problem hat, daß man nicht von der bekannten Singleauskopplung auf den Rest der CD schließen kann – so etwas hat immer ein gewisses Enttäuschungspotential. Ich bin rundweg zufrieden und die Scheibe wird bestimmt noch eine ganze Weile mit mir Autofahren. Übrigens wertet ein ge-wisses Maß an LAUTSTÄRKE diese Platte noch zusätzlich auf!
So gekauft habe ich das Teil, weil mir der Bericht vom Barkeeperquark in den Hirnwindun-gen hängen geblieben war... irgendwann schaltete ich mal, was ich ungern tue (ich habe Angst vor Mola und seinen pickligen Zahnspangenfreunden), auf VIVA und da lief ein Video, was ich OK fand – und die Musik war sogar richtig gut. Es handelte sich um die erste Single „bring me to live“ aus dem Album Fallen. Ich hackte dann noch eine Weile durchs Internet bis ich den Bandnamen endlich intus hatte, für mich ist „Evanescence“ so ein Hirnfurz, der immer wieder entschwindet.
Als ich die CD denn kaufen wollte – zu der Zeit war noch nix mit Charts und so – sollte sich dies noch nicht mal als einfach herausstellen – dazu musste ich Samstag nachmittags um halb vier doch tatsächlich noch die Innenstadt wechseln und die fünften CD-Laden heimsuchen. Wieder im Auto habe ich mir dann erst mal Lied 2 richtig aufgedreht – so zur Beruhigung.
Das CD-Cover ist in schwarz, weiß und blau gehalten und zeigt die Sängerin Amy... also das Foto ist so ein Effekt, als wenn man sinnlos an einem Bildbearbeitungsprogramm herumdad-delt um Fotos zu verschlimmbessern. Das Booklet enthält die Songtexte – erfreulicherweise in lesbarer Schrift und noch ein Bandfoto.
Was mir besonders gefällt ist die Stimme von Amy. Irgendwie mochte ich früher keine Frau-enstimmen, was sich mittlerweile geändert hat. Amy hat eine tolle Bandbreite – also die könn-te beide Parts von Shakespeare’s Sisters alleine singen – irgendwo zwischen fies und dunkel und dann wieder hoch und klar... schon schön!
1. Going Under
Schon der erste Pluspunkt – ich bin immer schon sehr erheitert, wenn sich der erste Song auf einer Scheibe als klasse erweist. Allerdings glaube ich nicht, daß dieses Lied jedermanns Sache ist – die Strophen klingen leicht aggressiv und dumpf. Umso schö-ner und melodischer ist dagegen der Refrain.
2. Bring Me To Life
Hier gibt es den Vampirbonus für den Text „bring my blood to run“ *gg. Der Song ist eine Art Duett. Er beginnt verhältnismäßig ruhig mit Klavierklängen, dann singt Amy, eine Gitarre kommt dazu – der Refrain geht dann richtig ab und Amy bekommt Unter-stützung von einem Bandmitglied. Die Scheibe klingt wie eine Mischung aus viel Lin-kin' Park (nur besser ohne Geschreie) und einer Prise Guano Apes.
3. Everybody`s Fool
hui, ein Teil wirkt fast klerikal – unterstützt von einem Frauenchor – da hört man die Engel im Himmel singen... nein so schlimm ist es dann doch nicht. Die Strophen sind sehr rhythmisch, mit sehr viel Gitarrenunterstützung. Der Refrain ist dann wieder we-sentlich melodiöser. Somit zwar nicht mein Favorit, aber er stört mich nicht, weil er sehr abwechslungsreich ist.
4. My Immortal
Einfach nur zum Heulen schön!!! Klavier und Geigen und nur Amys Gesang – die Frau kann es einfach... also zum Kaputtgehen schön. Eine Ballade unter den Balladen. So richtig schön traurig – auch der Text... *seufz*
(Kam übrigens jetzt auch als Single heraus, allerdings ist die Radioversion nicht ganz so schön, weil irgendwie aufgemotzt)
5. Haunted
Hier hört man die andere Seite von Amys Stimme. Der Song ist eher düster – hat aber ein starkes Gitarrensolo gegen Ende welches von Chorgesang abgelöst wird, was mir diesmal sehr gut gefällt. Ich sag mal, der Song steigert sich zum Ende.
6. Tourniquet
Wohl wieder etwas für die düstereren Gesellen unter der Sonne (oder für die, die Tex-te gar nicht lesen – ich tu das auch nicht immer, aber bei Evanescence ist das nicht un-interessant) – mir hat dieser Titel auf Anhieb gefallen. Die Musik ist abwechslungs-reich, die Gitarrenparts sind stark – die Melodie bleibt hängen. Lediglich die teilweise verzerrte Gesangsstimme nervt etwas. Einige Abschnitte erinnern wieder an die Lin-kin' Park / Guano Apes –Mischung.
7. Imaginary
Der Titel ist wieder eine Ballade – aber eine der „heftigen“ Machart... sehr getragener Gesang, fast verträumt, Streicher und dazu aber wieder starke Gitarrenriffs. So was hat man früher irgendwie öfters gehört. Ich finde die Kombination genial – Ballade ohne einzuschlafen – Sauber!
8. Taking Over Me
ein beklimpertes Piano leitet einen etwas schnelleren melodischen Song ein, an dem mir aber eher die präsente Gitarre gut gefällt. Auch hier wieder ein schöner Text – obwohl es ein Lovesong ist.
9. Hello
Hier folgt ein dezenter Hinweis auf Lied Nummer 4... nur dass ich „Hello“ nicht ganz so schön und ganz so gelungen finde – einfach eher langweilig. Wieder singt Amy nur mit Klavierbegleitung – Streicher tauchen erst im Lauf des Songs auf.
10. My Last Breath
Keine Ballade diesmal, aber auch keine rasendes Tempo. Wieder wurde Amys klarer Stimme ein melodiöses Stück mit kleinen Gimmicks gegönnt, damit es nicht langwei-lig wird. Beim Refrain schlägt der Gitarrist wiederum gnadenlos zu – und das ist gut so!
11. Whisper
Der Beginn ist nahezu altmodisch – eigentlich wie man es gewohnt ist, bei Rockmusik jedenfalls. Sofort eine Gitarre reinknallen und fertig, finde ich ja auch nicht wirklich verkehrt. Gewispert wird auf jeden Fall nicht sonderlich viel. Etwas störend sind die immer wieder aufjaulenden Chöre, aber ich habe Chöre noch nie gemocht. Dafür be-komme ich dann wieder ein E-Solo... damit kann ich dann wieder leben.
„Fallen“ ist wirklich ein äußerst abwechslungsreiches Album, wobei man das Problem hat, daß man nicht von der bekannten Singleauskopplung auf den Rest der CD schließen kann – so etwas hat immer ein gewisses Enttäuschungspotential. Ich bin rundweg zufrieden und die Scheibe wird bestimmt noch eine ganze Weile mit mir Autofahren. Übrigens wertet ein ge-wisses Maß an LAUTSTÄRKE diese Platte noch zusätzlich auf!
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