Ferrari Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von discodancer
Erfolgsstory in Rot
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo User,
Heute will ich euch mal etwas über die Geschichte von Ferrari erzählen, über deren Höhen und Tiefen, bevor Michael Schuhmacher zu den Roten kam. Viel Spaß beim Lesen!
Suzuka, Japan, 8. Oktober 2000. Michael Schumacher ist im Ziel und endlich Weltmeister. Nach 21 Jahren hat er Ferrari wieder zum Titelgewinn verholfen.
Ohne Schumacher keine Siege
Ferrari ist mehr als eine Automarke: Ferrari ist ein Synonym für den Motorsport. In der Formel 1 mischen die Roten aus Modena seit 1950, dem ersten WM-Jahr, mit. Die Bilanz des erfolgreichsten Formel-1-Rennstalls liest sich wie ein Zeugnis,summa cum laude: 135 Siege, 137 Pole-Positions, 144-mal schnellste Rennrunde. Zehn Ferrari-Piloten wurden Weltmeister. Genauso oft holte die ruhmreiche Scuderia die Konstrukteurs-WM. Aber in der Geschichte Ferraris gibt es auch düstere Kapitel. Von 1991 bis 1993 wurde kein einziger Großer Preis gewonnen. Im Sommer 1993 verpflichtete man daher den damals schon bekannten Franzosen Jan Todt als Teamchef.
Danach lief es dann wieder ein bisschen besser, den in den Jahren 1994 und 1995 gelang immerhin je ein Sieg. Dank der glorreichen Vergangenheit hielten weltweit die Ferraristi den cavello rampante, dem springenden Pferd, das gleichzeitig auch das Wappen von Ferrari ist, immer noch die Treue. Im August 1995 folgte dann der große Coup: Ferrari nahm Michael Schumacher, den damaligen Weltmeister und anerkannt besten Piloten, für die Saison 1996 unter Vertrag. Vergeblich hatte Flavio Briatore, Chef des Rennstalls Benetton und Noch-Arbeitgeber des PS-Stars, damit gedroht, sich zu erschießen, falls der gebürtige Kerpener tatsächlich wechseln würde.
Der Wandel im Crande Casino
Diese italienisch-teutonische Ehe wurde zunächst weder nördlich noch südlich der Alpen bejubelt. Schumi, so fürchteten die Fans in seiner Heimat, habe wegen des schnöden Mammons in ein Verlierer-Team locken lassen. Und den Tifosis schmeckte der Doppelweltmeister nicht, weil es ihm angeblich an Herzenswärme fehlte. In Italien machte Karikaturen die Runde, die Ferrari-Mechaniker unter preußischen Pickelhauben zeigten. Auf Fantransparenten konnte man lesen.Lieber Alesi als 100 Schuhmacher. Wie Ihr seht, hatte es am Anfang bei Ferrari sehr schwer, vor allem bei den Fans.
Einen Wechsel seiner bewährten Techniker Ross Brawn und Rory Byrne von Enstone, dem Benetton-Sitz, nach Modena lehnte Schumacher damals noch ab. Er glaubte, dass bei Ferrari hoch qualifizierte Ingeneure arbeiten, die fähig waren, ihm ein siegfähiges Rennauto zu bauen.
Mit dem Deutschen ging ein Ruck durch die italienische Crew. Es gab gute Gründe, warum sich das hektische Treiben im Team bei Insidern als Grande Casino bekannt in zielstrebige Arbeit wandelte. Zum einem machte sich zunehmend die Handschrift von Jean Todt, dem kleinen Napoleon, bemerkbar. Zum anderen engagierte sich Scuderia mit Schumacher nicht nur den besten Piloten, sondern auch einen ungemütlichen Zeitgenossen: Der zweifache Champion verlangte vor allem technische Modifikationen. Und es gab einen dritten Grund: Weil der Superstar jetzt im Team war, gab es keine Ausreden mehr, das technische Potential sei von den Piloten auf der Piste nicht genutzt worden.
Erster Erfolg in Barcelona 1996
Der erste Sieg ließ nicht lange auf sich warten, bereits im siebten Anlauf schlug,Michele, zu. Souverän, mit mehr als 45 Sekunden Vorsprung, gewann der Ferrari-Neuzugang 1996 die Wasserschlacht von Barcelona.Zwar war der rote Renner eigentlich noch kein Siegerauto, aber auf der überfluteten Strecke punktete der F310, seine Mängel traten in den Hintergrund. Großzügig lobte der Pilot sein Auto.
Dank seiner fahrerischen Qualitäten und seines Humors wurde Schumacher immer beliebter. Der Mann aus dem Norden verdiente sich die Anerkennung der Crew, als er sich in weniger erfolgreicher Zeiten mit dem Team solidarisch erklärte. Auf dem Sieg in Spanien folgte nämlich ein schwarzer Sommer für die Scuderia. Ausfall in Montreal:
Nach einem Boxenstopp verlor der Ferrari des Deutschen die linke Antriebswelle. Ausfall in Magny-Cours: Im Verlauf der Einführrunde explodierte der Motor . Ausfall in Silverstone: Nach vier Runden streikte die Getriebehydraulik. Und wie reagierte Schumacher auf die peinliche Serie? Wie ein Champion:Das ist zwar absurd, aber solche Dinge passieren, auch wenn sie noch so seltsam wirken. Drei Ausfälle in Folge sind für das Team frustrierender als für mich. Gemeinsam müssen wir diese Phase überwinden, und wir werden es schaffen.Mit dieser Aussage gewann der Deutsche einen neuen Freund: Jean Todt, dem es gewaltig imponierte, wie der Pilot auf jede Schuldzuweisung verzichtete und sich zum Teamsport bekannte. Mit Siegen in Spa und Monza meldete sich Ferrari tatsächlich vor Saisonende zurück.
Der fatale Crash mit Villeneuve
Dank der Beziehungen des Deutschen konnte Ferrari im Winter 1996/97 entscheidend aufrüsten: Die Ingeneure Ross Brawn und Byrne wurden nun doch aus Schumachers Ex-Team Benetton verpflichtet. Teamchef Todt war am Ziel: Er hatte eine Mannschaft zusammen, mit der der Sprung an die Spitze gelingen konnte. Breits im Verlauf von Schumachers zweitem Ferrari-Jahr war der Titelgewinn möglich. Mit Siegen in Monaco, Montreal, Magny-Cours, Spa und Suzuka läutete der Kerpener die Renaissance von Ferrari ein. Aber 1997 musste auch Frust verarbeitet werden. Ausgerechnet beim Heimrennen auf dem Nürburgring krachte er mit seinem Bruder Ralf zusammen.
Anschließend siegte Michael Schumacher in Japan dank einer taktischen Meiserleistung, die er mit der Teamführung ausgeheckt hatte. Mit einem Punkt Vorsprung vorm seinem Rivalen Jacques Villeneuve reiste er zum WM-Finale nach Spanien. Im Qualifying wurde deutlich, wie dicht die Spitze beieinander lag: Villeneuve, Michael Schumacher und Heinz-Harald Frentzen fuhren die gleiche Zeit. Im Rennen kam es dann zum Crash zwischen Schumacher und Villeneuve, doch nur der Deutsche flog von der Piste. Der Kanadier wurde Champion. Rechtzeitig vor Beginn der Saison 1998 drängte Schumacher darauf, Reifenpartner Goodyear zu verlassen; Bridgestone schien ihm die bessere Wahl zu sein. Doch es gab gültige Verträge und so scheiterte der Wechsel.
Beim Finale in Japan zog Schumacher schon wieder den Kürzeren – diesmal gegen den Finnen Mika Häkkinen, der in einem McLaren-Mercedes fuhr. Bereits am Start spielte die Kupplung des Ferraris vollkommen verrückt. Unbeabsichtigt rollte der Wagen an. Frühstart. Schumi wurde von der Pole in die letzte Startreihe verbannt. Damit war der Titel verloren. Wieder einmal. Trotz dieser Enttäuschung bedankte sich Michael Schumacher demonstrativ per Handschlag bei jedem einzelnen aus seinem Team.
Rückblickend sind sich die Experten einig: Die Reifensituation war für die Niederlage verantwortlich.
Alles sprach dafür, dass es im dritten Anlauf klappen würde. Die Kombination Schumacher/Ferrari war jetzt reif für den Titel . 16. Mai 1999. Ein historisches Datum: Schuhmacher gewann seinen 16. Grand Prix im Diensten der Scuderia und wurde zum erfolgreichsten Piloten im Rennstalls noch vor dem legendären Niki Lauda, der 15-mal siegte.
Beinbruch verhindert Titelgewinn
Im weiteren Saisonverlauf kam es jedoch zum schwärzesten Moment in der Karriere des Deutschen: Alle Titel-Hoffnungen waren dahin, als Schumacher beim Großen Preis von England in Silverstone wegen eines Bremsendefekts verunglückte. Beim Aufprall an der Pistenbegrenzung brach er sich den rechten Unterschenkel. Die Folge: Zwangspause, sieben Rennen lang. In Japan krönte der Deutsche beim Saisonfinale sein Comeback mit einem Sieg.
2000 dann der Triumphzug: Neun Siege, 108 Punkte. Als nach dem 17. WM-Lauf Bilanz bezogen wurde, betrug Michael Schumachers Vorsprung vor Vizemeister Mika Häkkinen 19 Punkte. Ein Jahr später als prophezeit, gewann der Deutsche das Formel-1-Fahrer-Championat und sicherte außerdem Ferrari die Konstrukteurs-Welt-
Meisterschaft. Ferrari war am Ziel. Alla Scuderia! das hat Jean Todt erkannt. Und mit diesem Worten will er auch in diesem Jahr wieder feiern.
Kurze Erklärungen:
Suzuka = Großer Preis von Japan
Spa =Großer Preis von Belgien
Montreal = Großer Preis von Kanada
Barcelona = Großer Preis von Spanien
Nürburgring = Großer Preis von Europa
Magny-Cours = Großer Preis von Frankreich
Monaco = Großer Preis von Monaco
Silverstone = Großer Preis von England
©volumen
Danke für´s Lesen
euer discodancer
Heute will ich euch mal etwas über die Geschichte von Ferrari erzählen, über deren Höhen und Tiefen, bevor Michael Schuhmacher zu den Roten kam. Viel Spaß beim Lesen!
Suzuka, Japan, 8. Oktober 2000. Michael Schumacher ist im Ziel und endlich Weltmeister. Nach 21 Jahren hat er Ferrari wieder zum Titelgewinn verholfen.
Ohne Schumacher keine Siege
Ferrari ist mehr als eine Automarke: Ferrari ist ein Synonym für den Motorsport. In der Formel 1 mischen die Roten aus Modena seit 1950, dem ersten WM-Jahr, mit. Die Bilanz des erfolgreichsten Formel-1-Rennstalls liest sich wie ein Zeugnis,summa cum laude: 135 Siege, 137 Pole-Positions, 144-mal schnellste Rennrunde. Zehn Ferrari-Piloten wurden Weltmeister. Genauso oft holte die ruhmreiche Scuderia die Konstrukteurs-WM. Aber in der Geschichte Ferraris gibt es auch düstere Kapitel. Von 1991 bis 1993 wurde kein einziger Großer Preis gewonnen. Im Sommer 1993 verpflichtete man daher den damals schon bekannten Franzosen Jan Todt als Teamchef.
Danach lief es dann wieder ein bisschen besser, den in den Jahren 1994 und 1995 gelang immerhin je ein Sieg. Dank der glorreichen Vergangenheit hielten weltweit die Ferraristi den cavello rampante, dem springenden Pferd, das gleichzeitig auch das Wappen von Ferrari ist, immer noch die Treue. Im August 1995 folgte dann der große Coup: Ferrari nahm Michael Schumacher, den damaligen Weltmeister und anerkannt besten Piloten, für die Saison 1996 unter Vertrag. Vergeblich hatte Flavio Briatore, Chef des Rennstalls Benetton und Noch-Arbeitgeber des PS-Stars, damit gedroht, sich zu erschießen, falls der gebürtige Kerpener tatsächlich wechseln würde.
Der Wandel im Crande Casino
Diese italienisch-teutonische Ehe wurde zunächst weder nördlich noch südlich der Alpen bejubelt. Schumi, so fürchteten die Fans in seiner Heimat, habe wegen des schnöden Mammons in ein Verlierer-Team locken lassen. Und den Tifosis schmeckte der Doppelweltmeister nicht, weil es ihm angeblich an Herzenswärme fehlte. In Italien machte Karikaturen die Runde, die Ferrari-Mechaniker unter preußischen Pickelhauben zeigten. Auf Fantransparenten konnte man lesen.Lieber Alesi als 100 Schuhmacher. Wie Ihr seht, hatte es am Anfang bei Ferrari sehr schwer, vor allem bei den Fans.
Einen Wechsel seiner bewährten Techniker Ross Brawn und Rory Byrne von Enstone, dem Benetton-Sitz, nach Modena lehnte Schumacher damals noch ab. Er glaubte, dass bei Ferrari hoch qualifizierte Ingeneure arbeiten, die fähig waren, ihm ein siegfähiges Rennauto zu bauen.
Mit dem Deutschen ging ein Ruck durch die italienische Crew. Es gab gute Gründe, warum sich das hektische Treiben im Team bei Insidern als Grande Casino bekannt in zielstrebige Arbeit wandelte. Zum einem machte sich zunehmend die Handschrift von Jean Todt, dem kleinen Napoleon, bemerkbar. Zum anderen engagierte sich Scuderia mit Schumacher nicht nur den besten Piloten, sondern auch einen ungemütlichen Zeitgenossen: Der zweifache Champion verlangte vor allem technische Modifikationen. Und es gab einen dritten Grund: Weil der Superstar jetzt im Team war, gab es keine Ausreden mehr, das technische Potential sei von den Piloten auf der Piste nicht genutzt worden.
Erster Erfolg in Barcelona 1996
Der erste Sieg ließ nicht lange auf sich warten, bereits im siebten Anlauf schlug,Michele, zu. Souverän, mit mehr als 45 Sekunden Vorsprung, gewann der Ferrari-Neuzugang 1996 die Wasserschlacht von Barcelona.Zwar war der rote Renner eigentlich noch kein Siegerauto, aber auf der überfluteten Strecke punktete der F310, seine Mängel traten in den Hintergrund. Großzügig lobte der Pilot sein Auto.
Dank seiner fahrerischen Qualitäten und seines Humors wurde Schumacher immer beliebter. Der Mann aus dem Norden verdiente sich die Anerkennung der Crew, als er sich in weniger erfolgreicher Zeiten mit dem Team solidarisch erklärte. Auf dem Sieg in Spanien folgte nämlich ein schwarzer Sommer für die Scuderia. Ausfall in Montreal:
Nach einem Boxenstopp verlor der Ferrari des Deutschen die linke Antriebswelle. Ausfall in Magny-Cours: Im Verlauf der Einführrunde explodierte der Motor . Ausfall in Silverstone: Nach vier Runden streikte die Getriebehydraulik. Und wie reagierte Schumacher auf die peinliche Serie? Wie ein Champion:Das ist zwar absurd, aber solche Dinge passieren, auch wenn sie noch so seltsam wirken. Drei Ausfälle in Folge sind für das Team frustrierender als für mich. Gemeinsam müssen wir diese Phase überwinden, und wir werden es schaffen.Mit dieser Aussage gewann der Deutsche einen neuen Freund: Jean Todt, dem es gewaltig imponierte, wie der Pilot auf jede Schuldzuweisung verzichtete und sich zum Teamsport bekannte. Mit Siegen in Spa und Monza meldete sich Ferrari tatsächlich vor Saisonende zurück.
Der fatale Crash mit Villeneuve
Dank der Beziehungen des Deutschen konnte Ferrari im Winter 1996/97 entscheidend aufrüsten: Die Ingeneure Ross Brawn und Byrne wurden nun doch aus Schumachers Ex-Team Benetton verpflichtet. Teamchef Todt war am Ziel: Er hatte eine Mannschaft zusammen, mit der der Sprung an die Spitze gelingen konnte. Breits im Verlauf von Schumachers zweitem Ferrari-Jahr war der Titelgewinn möglich. Mit Siegen in Monaco, Montreal, Magny-Cours, Spa und Suzuka läutete der Kerpener die Renaissance von Ferrari ein. Aber 1997 musste auch Frust verarbeitet werden. Ausgerechnet beim Heimrennen auf dem Nürburgring krachte er mit seinem Bruder Ralf zusammen.
Anschließend siegte Michael Schumacher in Japan dank einer taktischen Meiserleistung, die er mit der Teamführung ausgeheckt hatte. Mit einem Punkt Vorsprung vorm seinem Rivalen Jacques Villeneuve reiste er zum WM-Finale nach Spanien. Im Qualifying wurde deutlich, wie dicht die Spitze beieinander lag: Villeneuve, Michael Schumacher und Heinz-Harald Frentzen fuhren die gleiche Zeit. Im Rennen kam es dann zum Crash zwischen Schumacher und Villeneuve, doch nur der Deutsche flog von der Piste. Der Kanadier wurde Champion. Rechtzeitig vor Beginn der Saison 1998 drängte Schumacher darauf, Reifenpartner Goodyear zu verlassen; Bridgestone schien ihm die bessere Wahl zu sein. Doch es gab gültige Verträge und so scheiterte der Wechsel.
Beim Finale in Japan zog Schumacher schon wieder den Kürzeren – diesmal gegen den Finnen Mika Häkkinen, der in einem McLaren-Mercedes fuhr. Bereits am Start spielte die Kupplung des Ferraris vollkommen verrückt. Unbeabsichtigt rollte der Wagen an. Frühstart. Schumi wurde von der Pole in die letzte Startreihe verbannt. Damit war der Titel verloren. Wieder einmal. Trotz dieser Enttäuschung bedankte sich Michael Schumacher demonstrativ per Handschlag bei jedem einzelnen aus seinem Team.
Rückblickend sind sich die Experten einig: Die Reifensituation war für die Niederlage verantwortlich.
Alles sprach dafür, dass es im dritten Anlauf klappen würde. Die Kombination Schumacher/Ferrari war jetzt reif für den Titel . 16. Mai 1999. Ein historisches Datum: Schuhmacher gewann seinen 16. Grand Prix im Diensten der Scuderia und wurde zum erfolgreichsten Piloten im Rennstalls noch vor dem legendären Niki Lauda, der 15-mal siegte.
Beinbruch verhindert Titelgewinn
Im weiteren Saisonverlauf kam es jedoch zum schwärzesten Moment in der Karriere des Deutschen: Alle Titel-Hoffnungen waren dahin, als Schumacher beim Großen Preis von England in Silverstone wegen eines Bremsendefekts verunglückte. Beim Aufprall an der Pistenbegrenzung brach er sich den rechten Unterschenkel. Die Folge: Zwangspause, sieben Rennen lang. In Japan krönte der Deutsche beim Saisonfinale sein Comeback mit einem Sieg.
2000 dann der Triumphzug: Neun Siege, 108 Punkte. Als nach dem 17. WM-Lauf Bilanz bezogen wurde, betrug Michael Schumachers Vorsprung vor Vizemeister Mika Häkkinen 19 Punkte. Ein Jahr später als prophezeit, gewann der Deutsche das Formel-1-Fahrer-Championat und sicherte außerdem Ferrari die Konstrukteurs-Welt-
Meisterschaft. Ferrari war am Ziel. Alla Scuderia! das hat Jean Todt erkannt. Und mit diesem Worten will er auch in diesem Jahr wieder feiern.
Kurze Erklärungen:
Suzuka = Großer Preis von Japan
Spa =Großer Preis von Belgien
Montreal = Großer Preis von Kanada
Barcelona = Großer Preis von Spanien
Nürburgring = Großer Preis von Europa
Magny-Cours = Großer Preis von Frankreich
Monaco = Großer Preis von Monaco
Silverstone = Großer Preis von England
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Danke für´s Lesen
euer discodancer
20 Bewertungen, 1 Kommentar
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30.04.2002, 22:12 Uhr von XXichbinsXX
Bewertung: sehr hilfreichwünsche dir einen schönen 1.Mai :o))
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