Fiat Panda Testbericht

Fiat-panda
Abbildung beispielhaft
ab 38,78
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  • Fahreigenschaften:  sehr gut
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Erfahrungsbericht von modschegibbchen

AUCH KLEINE PANDAS WERDEN EINMAL GROSS

5
  • Fahreigenschaften:  sehr gut
  • Fahrkomfort:  sehr gut
  • Platzangebot:  großzügig
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut
  • Besitzen Sie das Produkt?:  nein
  • Dauer des Besitzes & der Nutzung:  seit 1 Woche

Pro:

zu vieles (s. bericht)

Kontra:

nicht wirklich was (s. auch bericht)

Empfehlung:

Ja

Hallo,

letztens hatte ich euch ja von meinen Erlebnissen mit der Buchbinder Autovermietung berichtet und euch auch verraten, dass wir für 1 Woche und knapp 2.000 km einen Fiat auf Herz und Nieren getestet hatten. Am Ende war ich eigentlich sehr begeistert von dem Auto, hat er mich doch nicht nur in der Größe positiv überrascht, sondern auch von der Fahrleistung her und dem Spritverbrauch.

Heute will ich mal versuchen, einen Bericht über dieses Auto zu schreiben. Es geht um den

Fiat Panda Dynamic 1,2.

Als ich an der Theke der Autovermietung hörte, wir haben da einen süßen Fiat Panda, da waren sie alle wieder da:


1. MEINE VORURTEILE

Bis zu diesem Zeitpunkt war der Fiat ein "Fahrzeug in acht Teilen" und sah winzig klein, eckig und eigentlich wie ein Supermarkteinkaufswagen mit Motor aus. Fahrer und Beifahrer fühlten sich so, als wenn sie im Kleinteilefach des besagten Einkaufswagens sitzen und Komfort bietet so eine Kiste ja schon mal gar nicht.

Vor meinem geistigen Auge fuhr der schreiend pinkfarbene Panda einer ehemaligen Nachbarin hin und her und sagte, Ätsch, das hast du nun davon, weil du immer über mich gelästert hast.

Zudem kannte ich auch einen anderen Fiat-Typ, den ich mal als Werkstattersatzwagen eine Woche mit ebenfalls fast 2.000 km durch die Gegend gehetzt hatte und wo ich am Ende das Gefühl hatte, ich kauf die Tankstelle am besten gleich mit, denn ich war damals ständig auf der Autobahn zwischen Regensburg und München und am Wochenende auch noch zwischen Regensburg und Leipzig unterwegs und meine besten Freunde wurden die Tankstellenpächter unterwegs auf der Strecke..

Ich war skeptisch, sehr skeptisch und überlegte schon, wie ich mein Urlaubsgepäck von 1 Koffer und einer Tasche auf Rucksack und Handtasche zusammenstreiche…

Aber dann kam alles ganz anders, und jedenfalls völlig anders als ich dachte. Hier mein Bericht, bloß gut, dass ich mir das Handbuch gut durchgelesen und ein paar Notizen gemacht hatte, denn nach einer Woche stand fest, ich will euch von dem Kleinen berichten:


2. ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN

Bevor ich auf das Fahrzeug in einigen Punkten näher eingehe, hier ein paar technische Details, die sicherlich nicht unwichtig sind. Da es für mich bisher völlig ausreichend war, dass ein Auto 4 Räder, ne Bremse und einen Tank hatte, schreibe ich hier einfach mal die Fahrzeugdaten auf, die ich mir aus den Fahrzeugunterlagen abgeschrieben hatte:


- Hubraum:………1242 ccm
- Leistung:……….44 kW/60 PS
- 4 Zylinder
- Kraftstoff:……..Super bleifrei
- Höchstgeschwindigkeit: 155 kmh (aber ich schwör´s auch 170 hat er mühelos geschafft)
- durchschnittlicher Verbrauch auf 100 km liegt bei ca. 6,5 Liter
- von 0-100 km/h: ca. 14 Sekunden
- elektrische Servolenkung
- Citymodus, der das Lenken bis 30 kmh noch leichter macht
- Zentralverriegelung
- durch Kat für 2 Jahre steuerbefreit


3. AUSSEHEN

Mit dem früheren Aussehen hat er nichts, aber auch gar nichts mehr gemein. Zwar gehört er immer noch in die Kleinwagenklasse, aber er ist erwachsen geworden, der kleine Panda von Fiat. Verschwunden sind die Zwergenmaße und die kastige Form. Er hat sich zu einem knuddligen, schönen Flitzer entwickelt und weist jetzt folgende Maße vor:

Länge:……………..ca. 3,50 m
breite:……………..ca. 1,40 m
Höhe: ……………..ca. 1,54 m
Gesamtgewicht: .ca. 1.305 kg
Zuladung: ………..ca. 370 kg

Wer ihn das erstemal sieht, so ging es zumindest mir, der konnte es gar nicht fassen. Für einen Kleinwagen wirkt er sehr geräumig, was nicht nur dadurch kommt, dass er mit 1,54 m ziemlich hochgewachsen für einen Kleinwagen ist. Auch im Innenraum haben meine langen Beine wunderbar Platz und sehr viel Beinfreiheit. Meine Angst, dass ich beim Fahren die Knie an den Ohren habe, war völlig unbegründet. Auch der Beifahrerbereich verfügt über ausreichend viel Platz.

Aufgrund der optimalen Höhe und der sehr großzügigen Abmessungen der Fahrer- und Beifahrertür ist das Ein- und Aussteigen bei diesem Panda sehr komfortabel und auch für ältere Fahrer oder die, die körperliche Gebrechen und mit der normalen Fahrzeugtiefe immer ein winziges Problem haben, sehr gut geeignet. Sitzt man erst einmal drin, so sorgen die angenehmen Sitze (dazu später mehr) und die große Kopffreiheit dafür, dass ich nicht bei jedem Hüpfer gleich an der Decke bin.

"Unser" Panda war ein 5 Türer, der es auch Mitfahrern, die auf den hinteren Plätzen sitzen, ermöglicht, bequem einzusteigen. Der Platz hinten schien ausreichend, aber ausprobiert hatte ich es nicht, denn hinten saß auf ihrer Autoschutzdecke Fräulein Müller und die hatte genügend Platz. Die hinteren Türen sind etwas kleiner als die Vordertüren, aber immer noch für ein leichtes Ein- und Aussteigen ausreichend großzügig und so gut gestaltet, dass sie sich in die Gestaltung der Karosse wunderbar einfügen.

Hatte der kleine Kasten-Panda von früher eine eher steil nach unten verlaufende Windschutzscheibe, so hat man beim neuen Panda eine wunderbare Panoramafrontscheibe, die nicht wieder so steil, sondern schräg abfallend eingesetzt wurde, so dass auch die Konsole großzügig erscheint und eine Menge Platz bietet.
Sehr angenehm, besonders beim Einparken fand ich das dritte Seitenfenster, das sich in der sogenannten C-Säule befindet. Was mir beim Einparken zusätzliche Hilfe bietet, macht sich auch im Gesamtdesign sehr pfiffig.
Die Heckscheibe ist ebenfalls groß genug, passt sich wunderbar in die Karosserie ein und bietet genug Sicht auf den nachfolgenden Verkehr.

Die Gestaltung der Karosserie insgesamt würde ich als schnörkellos und klar bezeichnen. Verstärkt wird das durch den schlichten Kühlergrill und die eckige Gestaltung der Scheinwerfer vorn und die Gestaltung der entsprechend dem hohen Heck des Wagens abgepassten hinteren Leuchten, die durch ihre gesamthöhe dominieren. Insgesamt finde ich den neuen Panda rein äußerlich sehr gelungen und er fügt sich eigentlich rein äußerlich gut und nahtlos in die Reihe der von mehreren Herstellern (z.B. Opel, Hyndai, Honda) seit kurzem angebotenen Kleinwagen mit ähnlich ansprechendem Design ein. Er hat von seinem Vorfahren eigentlich nur noch den Namen und muss sich heute nicht mehr belächeln lassen.


4. INNENRAUM

Ich hatte es ja schon angedeutet, auch im Innenraum bietet der neue Panda seinem Benutzer einige Überraschungen. Ich will hier nur auf die Sitze, die Mittelkonsole und den Kofferraum näher eingehen.

Der Innenraum "unseres" Pandas wirkte sehr edel, freeundlich und hell, in den hellen Grau- und Blautönen. Bis auf die Sitzpolster und die Seitenbespannung der Tür, die in einem angenehm hellen blau gehalten waren, war der Rest der Inneneinrichtung eben im hellen Grau - von der Mittelkonsole bis zum Autohimmel.

Die Konsole

Diese besteht, wie bei der Preisklasse nicht anders zu erwarten, aus hellgrauer Hartplaste. Wem das zu einfach ist, kann den Hersteller ja mal mit dem Sonderwunsch nach einer Mittelkonsole aus Wurzelholz provozieren…

Die Konsole ist in 3 Bereiche, wie eigentlich jede andere Konsole auch, unterteilt. Auf der rechten Seite befindet sich das verschließbare Handschuhfach und darüber hat die Ablagefläche eine leichte Vertiefung. In der Mitte sind Radio mit CD-Spieler von Blaupunkt und verschiedene Schalter z.B. für die Heizung, das Innengebläse rechts und links (4stufig) und 4 Luftaustrittsdüsen, für die elektrischen Fensterheber (jeweils rechts und links) und in unserem Fall auch der für die Klimaanlage.

Die Lösung mit den Schalter für die elektrischen Fensterhebel als Bestandteil der Mittelkonsole halte ich für gelungen, da sie sich besser während der Fahrt bedienen lassen, als wenn sie in den Griff der Seitentüren eingelassen sind. Fensterheber gibt es nur für die vorderen Türen, hinten muss gekurbelt werden.

Zudem befindet sich dort auch eine kleine Tastatur u.a. für die Warnblinkanlage, den Schalter für die Einstellung des Citymodus und die Heckheizung.

Etwas unter den ganzen Schaltern und Tasten befindet sich der etwas höher als üblich gesetzte Schalthebel für das 5-Gang-Getriebe - Rückwärtsgang hat er natürlich auch noch. Dieser ist wunderbar in den mittleren Teil der Konsole integriert (siehe Bild).

Wie bei jedem anderen Linkslenker befindet sich dann auf der linken Seite der Konsole hinter dem Lenkrad, dass sich sehr gut und sehr leicht bedienen lässt (auch wieder eine sehr hilfreiche Verbesserung zu den früheren Modellen, denn das Auto hat Servolenkung), die Anzeigenkonsole. Beleuchtung, Wasserstand, Tankanzeige, Drehzahlmesser, Anzeige des Citymodus (wenn auch versteckt ganz in der unteren Ecke) hat man hier ebenso im Blick wie den Taro. Das kleine winzige Lenkrad des früheren Panda des Panda ist Geschichte. Dieses hier lässt sich in der Höhe verstellen, ist etwas kompakt. Für zarte Frauenpfötchen vielleicht nicht ganz so griffig.

Alle Bedienelemente sind gut erreichbar und leicht zu handhaben.


Die Sitze

Der Fahrer- und der Beifahrersitz sind ebenso wie die teil- und umklappbare Rückbank sehr komfortabel und für einen Kleinwagen eigentlich überraschend gut. Auch große, kräftige Menschen haben hier gut Platz und sitzen bequem. Manchen mögen die Sitze vielleicht als etwas zu weich erscheinen, ich fand sie nach einem leichten Hexenschuss vor dem Urlaub, sehr angenehm gepolstert.

Die Sitze sind mit einem wasserabweisenden Stoff bespannt - haben wir bemerkt als Regen durch das geöffnete Seitenfenster tropfte. Die verstellbaren Kopfstützen an den Vordersitzen waren okay.

Und noch eine kleine Überraschung zugunsten neuer Verstaumöglichkeiten hat sich Fiat einfallen lassen. Ich war begeistert als ich das große versteckte Ablagefach unter dem Beifahrersitz (s. Foto) entdeckte hatte.


Der Kofferraum

Das Kofferraumvolumen liegt bei 206 Litern und bietet ausreichen Platz für 2 nicht so große Koffer und etwas Kleingepäck oder besser für 2 große und einen kleinen Getränkekasten. Da man die Rücksitze nach vorn verschieben kann, vergrößert man dieses dadurch auf 230 Liter. In den Papieren habe ich gelesen, dass es sogar 775 Liter sein sollen. Wie man darauf kommt, im Bedarfsfall, habe ich nicht ergründet.

Für unser Gepäck war der Platz ausreichend, denn realistisch gesehen, ist er für einen Kleinwagen ausreichen groß, aber wir alle wissen - kein Kofferraum ist für Frauen ausreichend groß genug.

Aber wir hatten ja im Fahrgastraum noch genügend Platz - Müllerchen musste sich ja nicht auf der ganzen Rückbank breitmachen… Der Blick von Außen in den Kofferraum verdeckt eine Abdeckklappe, die sich bei Bedarf herausnehmen oder gar hochklappen lässt. Letzteres verdeckt dann allerdings den Blick des fahrers nach hinten auf den nachfolgenden Verkehr. Die Kofferraumklappe ist so gut gestaltet, dass sie sich ohne weiteres sehr weit öffnen lässt und man einen sehr guten Zugriff in das Innere des Kofferraumes hat.


… und noch zwei Kleinigkeiten:

Der Aschenbecher befindet sich ebenso wie der Zigarettenanzünder und ein Getränkehalter unmittelbar bei der Handbremse (s. Foto) zwischen Fahrer und Beifahrer. Da ich Nichtraucher bin, stört mich da nicht. Aber auch wenn zwischen beiden ausreichend Platz ist, würde es mich stören, wenn unmittelbar neben mir jemand mit einer brennenden Zigarette rumhantiert. Aber für alle Nichtraucher, der Ascher hat die Maße der Getränkedose - ist nur "überdacht" - und so kann dieser dann eben auch für was wirklich Nützliches zweckentfremdet werden.

Der Kleine hat sogar einen kleinen Bordcomputer, der in nullkommanichts eine Reichweiten- und Verbrauchsberechnung hinlegt und einem auch verrät, wie ökonomisch der eigene Fahrstil ist. Diese Berechnungen haben sich vorallem auf dem weitem Land, wo weit und breit nicht oft eine Tankstelle war, sehr bewährt. Abrufen kann man die einzelnen Angaben über einen kleinen Druckknopf am rechten Lenkradhebel, der eigentlich, wenn man ihn hoch und runter bewegt für die Scheibenwischer gedacht ist. Wenn man aber genau hinguckt, sieht man am Ende des Hebels den integrierten Druckknopf.


5. MOTOR/ GETRIEBE/ LENKUNG

Ich gebe zu, dass ich hier nicht so wahnsinnig gut Bescheid weiß und das alles nur aus Sicht des Verbrauchers schildern kann. Aber ich habe aus den Unterlagen zumindest folgende Aussagen entnommen:

Das Auto besitzt einen 1,2 Achtventilmotor. Die Schaltung ist sehr gut und die Gänge lassen sich "butterweich" bedienen.

Im unteren Drehzahlbereich bis etwa 3000 U/min läuft der Motor sehr ruhig und man ist immer geneigt, gleich weiter hochzuschalten. Ab 3000 U/min brummt er dann aber schon etwas mehr und man denkt, dass man diesem Brummen mit dem weiteren hochschalten etwas begegnen kann. Aber so ganz das Wahre wird es nicht. Ab Drehzahlen über 4000 U/min macht das Fahren eigentlich nicht mehr so den rechten Spass, weil der Panda dann einfach zu laut ist. Wer jedoch leise fahren möchte, der sollte sich idealerweise zwischen 2500 und 3000 u/min bewegen.

Wir haben die 2000 km in der Woche Urlaub hauptsächlich auf Autobahnen und Landstraßen, also selten im Stadtverkehr, gesammelt.

Aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass er, wenn er einmal seine Geschwindigkeit erreicht hat und man nicht mehr schalten muss, sehr ruhig im 5. Gang fährt. Auf Autobahnen gehörten wir mit den 130 - 150 kmh nicht zu den Schnellsten und haben uns wunderbar im üblichen Strom treiben lassen. Auch mit 160 kmh haben wir mal angetestet. Auch das geht, aber es dauert eine Weile bis man diese Geschwindigleit erreicht. Geht es etwas bergab, und ich glaube, dass klingt jetzt für die eingefleischten Autofreaks komisch, sind wir leicht auf 170 kmh gekommen.

Auf normalen Strecken fährt er gut, allerdings kommt er bei Strecken, die bergauf gehen und bei denen man beschleunigt schon etwas außer Puste, so dass man geneigt ist, immer weiter Gas zu geben ohne dass es schneller geht. Ja, auch der Kleine kommt an seine Grenzen.

Aber wenn man sich nicht gerade um den Titel "Pistensau Nr. 1" bewirbt, kann man mit der Fahrleistung alles in allem schon zufrieden sein. In den unteren und mittleren Geschwindigkeitsbereichen flutscht das Wägelchen schon so gut, dass man mitunter ohne es gelcih zu merken schneller ist, als es mitunter die Polizei erlaubt…

Auch der Rückwärtsgang macht überhaupt keine Probleme und lässt sich leicht einlegen. Ich kann es nicht mehr bezeugen, denn meine Opel-Zeit ist schon eine Weile her, aber ich glaube, der wird so wie beim Opel eingelegt - rechts neben dem 4. und gegenüber dem 5. Gang. Ringmanschette (oder was das nun ist) anziehen und dann in den richtigen Gang - fertig.

Auch wenn wir nicht so oft durh Innenstädte gefahren sind, so habe ich doch die Vorteile des Citymodus zu schätzen gelernt. Waren, Röbel und die anderen kleinen Orte rund um die Müritz haben viele kleine verwinkelte Straßen und Gassen, die man nur mit maximal 30 befahren kann. Nicht zuletzt auch deswegen, weil doch einige Baustellen für diese Geschwindigkeitsbegrenzung sorgten.

Das Lenken, nachdem ich den Citymodus eingeschaltet hatte, war wirklich angenehmer und wesentich leichter. In dem Zusammenhang fällt mir auch ein, dass der kleine Panda einen optimalen Wendekreis hat. Beim Einparken - die angebliche "Speuialität" von uns Frauen hatte ich, obwohl er so kompakt aussieht, überhaupt keine Probleme gehabt. Ich bin mühelso und ohne dem sprichwörtlichen rein/raus in die noch so kleine Parklücke gekommen.

Was mir ebenfalls aufgefallen ist, weil ich manchmal, aber wirklich nur manchmal das Runterschalten vergesse. Wenn mein Ford in solchen Situationen Protest anmeldet, kann ich mit dem Panda sogar im 4. Gang ruhig auch mal längere Strecken mit geringer Geschwindigleit - 30/ 409 kmh - zurücklegen ohne dass er gleich mault. Sogar durch die Stadt im 5. Gang, mein Ford hätte das als Zumutung reklamiert, war überhaupt kein Problem - der Panda spielte ruhig und friedlich mit.

Ich als absoluter Laie würde die Fahrleistung insgesamt als gut bezeichnen.


6. KLEINIGKEITEN; DIE DAS LEBEN LEICHTER MACHEN

Für einen Kleinwagen bietet der kleine Panda noch die eine oder andere Annehmlichkeit, die ich hier nicht unerwähnt lassen möchte. Nämlich:

1. Der Heckscheibenwischer hat da was, was mir gefiel. Ist dieser eingeschaltet z.B. um in Intervallen die hintere Scheibe zu wischen, so schaltet er automatisch auf Dauerbetrieb, wenn man den Rückwärtsgang eingelegt hat. So hat man bei Regen o.ä. immer gute Sicht beim Rückwärtseinparken und muss sich um diese Kleinigkeit nicht durch zusätzliche Handgriffe im Bedarfsfall kümmern.

2. Ich geb´s zu, ich bin manchmal ein Schusselchen und es ist mir während meiner Fahrpraxis auch schon 2, 3mal passiert, dass die Batterie leer war, wenn ich wieder weiterfahren wollte, weil das Licht gebrannt hatte - gerade, wenn man am hellen Tag aus einer Tiefgarage kommt. Mit dem Panda hat man da keine Probleme, auch wenn er keinen Lichtwarnton abgibt. Das eingeschaltete Licht wird einige Minuten nachdem man den Schlüssel gezogen hat, komplett ausgeschaltet. Das ist für alle Hektiker wie mich ideal. Will ich doch mal Standlicht haben. muss ich es bewusst wieder anschalten.

3. Auch in Punkto Sicherheit ist der kleine nicht schlecht. Fiat bietet dieses Fahrzeug inzwischen mit 4 Airbags serienmäßig an, wobei der Beifahrerairbag abschaltbar ist. Für Kindersitze sind Befestigungsmöglichkeiten vorhanden, die Bremsen sind gut eingestellt und regieren schon, wenn man sie nur sehr leicht betätigt. Wer das nicht gewöhnt ist, macht einen Satz nach vorn, wenn da nicht die gut ausgerichteten Rollgurte wären. Das Fahrzeug, das wir in Benutzung hatten hatte ABS und einen Bremsassistent, sagte mir der Mann von der Autovermietung. Fragt mich bitte nicht, was man unter einem Bremsassistenten versteht. Ich dachte mir, das klingt sicher und damit basta. Ob der allerdings zur Grundausstattung eghört oder ob es ein Sonderwunsch ist, weiß ich nicht.





7. DIE PREISE

Den genauen Preis kann ich euch leider nicht nennen, wie, es sich ja um einen Leihwagen gehandelt hatte. Aber ich habe mal ein bißchen nachgeguckt und im Internet eine Preistafel gefunden. Hier mal eine kleine Preisübersicht zu den kleinen Pandas, den es in verschiedenen Ausführungen zu kaufen gibt:

1. Panda 1.2 8 V: 8.290,00 €
(40kW/55 PS, 1108 ccm, 5Türer - Normalbenzin)

2. Panda 1.2 8V 4x4: 11.700,00 €
(44 kW/60PS, 1242 ccm, 5Türer - Super bleifrei)

oder

3. Panda 1.2 8V Dynamic: 9.450,00 €
(44 kW/60 PS, 1242 ccm, 5Türer - Normalbenzin=

Genaueres zu den Preisen erfährt man sicherlich beim freundlichen Fiat-Händler des Vertrauens.


8. WÜRDE ICH MIR SO EINEN KLEINEN FLITZER KAUFEN?

Ja, wenn ich auf ein Auto täglich angewiesen wäre, würde der Panda nach meinen gemachten Erfahrungen in die engere Wahl kommen, so vieles hat mir an dem neuen Modell sehr gut gefallen.

Aber in der derzeitigen Situation nicht, weil ich gerade im Begriff bin, mein Auto abzuschaffen und mir im Bedarfsfall zukünftig auf Autovermietungen zurückgreifen werde. Die Gründe dafür sind, dass ich in der Innenstadt sehr zentral wohne und alles per Fuß oder Bus sehr schnell und sehr gut erreichen kann. Mein Auto kostet mich momentan nur viel Geld im Monat ohne dass ich einen Nutzen davon habe. Ich hole es vielleicht 1, 2 mal im Monat noch aus seinem warmen Stellplatz… Einkaufen kann ich um die Ecke. ins Büro laufe ich keine 5 Minuten und ansonsten hat Wiesbaden ein gut ausgebautes Busnetz.

Dem stehen jetzt monatlich 100 € Garagenmiete in einer sicheren Tiefgarage, Versicherungsbeiträge, ADAC, u.ä. von monatlich um die 200 € gegenüber.

Im Bedarfsfall würde ich gerne wieder bei Buchbinder den kleinen Fiat nehmen, denn ich war sehr zufrieden.


9. MEINE MEINUNG

Ich finde, dass sich bei Fiat eine ganze Menge zum Positiven hin getan hat. Mit diesem Panda ist wieder ein Kleinwagen auf dem Markt, bei dem man zu einem günstigen preis viele kleine Extras samt Auto bekommt und mit dem Fahren wieder Spass macht.

Der Preis ist, wie ich finde, gut, das Ergebnis überraschte mich am Ende doch und von meinen anfänglichen Vorurteilen hat nicht eins überlebt.

Ich war in der Woche auf den 2000 km quer durch Deutschland sehr zufrieden und fühlte mich in dem Auto richtig wohl (und sicher).

Das wars, danke fürs Lesen und Bewerten. Wer Fragen hat, den Weg kennt ihr ja…

Euer Modschegibbchen

P.s.: Wer die Bilder sehen möchte, der müsste sich schon zu Ciao bemühen, wo ich ebenfalls als modschegibbchen (schweres Wort, darf kopiert werden) schreibe.

Zu den unteren Kriterien. Wir hatten den Panda eine reichliche Woche und in der Zeit haben wir ihn ganz schön durch die Gegend gescheucht.

Baujahr: Anfang 2005 - als wir den übernommen hatten, waren gerademal 277 km runter. (Bei Baujahr musste eine Zahl eingegeben werden und die gingen nur bis 2003, daher hab ich das anklicken müssen, obwohl der Wagen wesentlich jünger war.)

59 Bewertungen, 3 Kommentare

  • bettie47

    13.03.2009, 02:11 Uhr von bettie47
    Bewertung: sehr hilfreich

    Prima berichtet.L.G. bettie47

  • kruemel02

    15.06.2005, 00:12 Uhr von kruemel02
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich hatte auch Vorurteile, wenn ich den Namen Panda höre. Fahre ja selbst einen Fiat, also nichts gegen Fiat*sfg*. Habe Kontakt mit Buchbinder aufgenommen. Leider ist kein OneWay mieten möglich. Mal sehn ob die die billigsten sind. LG Oli

  • redwomen

    14.06.2005, 23:10 Uhr von redwomen
    Bewertung: sehr hilfreich

    welches Foto??? *mariasichmalamkopfkratzt* *sfg* Aber anscheinend kenne ich vom Fiat Panda auch nur die "alte" Ausführung und die sage mir damals absolut NICHT zu. Na, dann viel Spaß damit. LG Maria