Fieber Testbericht
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Erfahrungsbericht von bigmanu
Die kleinen Patienten ein bißchen verwöhnen:o)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich kann mich noch genau erinnern, wann mein Sohn das erste Mal Fieber hatte. Er war so ziemlich genau 3 Monate alt, und ich war allein im Haus. Mein Mann besuchte einen einwöchigen Lehrgang in Frankfurt und hatte das Auto dabei, meine Eltern waren auch beide nicht zu erreichen.
Da war ich nun allein mit dem Kleinen, der plötzlich fast 40 Grad Fieber hatte. In meiner Not rief ich erst einmal unseren Kinderarzt an, der mich beruhigte und mir erklärte, das Kinder oft plötzlich hoher Fieber bekommen. Er ging mit mir die Syntome durch, und es stellte sich heraus, das es wohl nur eine herannahende Erkältung ist. Trotzdem bin ich so bald wie möglich mit dem Kleinen zum Arzt gefahren, sicher ist sicher. Es stellte sich dann heraus, das es wirklich nur eine Erkältung war, und keine unerklärliche Krankheit.
Danach habe ich mir erst einmal ein Buch über Kinderkrankheiten gekauft, um wenigstens ein bisschen vorbereitet zu sein, denn die nächste Krankheit kommt bestimmt.
Bei Kindern spricht man von Fieber, wenn die Temperatur 38 Grad erreicht hat und diese überschreitet. Temperaturen bis 38 Grad gelten bei Kindern nur als erhöhte Temperatur. Eine Temperatur von 38-38,5 Grad wird als mäßiges Fieber bezeichnet und uns noch nicht besorgniserregend. Steigt die Temperatur dagegen auf 39-40,5 Grad an, dann ist das schon hoher Fieber und man sollte sich Gedanken machen. Wirklich gefährlich sind Temperaturen über 41,5 Grad weil diese die körpereigenen Eiweiße zerstören können. Dann sollte man sofort den Arzt benachrichtigen!
Das messen des Fiebers bei Kindern ist ja so eine Sache. Die Messungen in der Achselhöhle und auch die Messungen im Ohr sollen etwas ungenau sein. Es gibt ja jetzt auch die Möglichkeit, mit einem Thermometer an der Stirn das Fieber zu messen. Die exaktesten Messungen erhält man im Mund oder im After. Für den Mund gibt es auch Schnuller-Thermometer, solch eines haben wir auch.
Mein Kinderarzt hat mir empfohlen, ab einem Fieber von 38,5 Grad mit ihm Kontakt aufzunehmen, entweder anrufen oder gleich in die Praxis zu kommen. Man erkennt es schon vor der Messung, wenn das Kind Fieber hat. Meist sind sie dann müde und schlapp, meine sind auch immer sehr weinerlich. Bei Kleinkindern besteht auch die Gefahr, das sie Fieberkrämpfe bekommen können. Deshalb sollte man auch versuchen das Fieber zu senken.
Und damit wären wir dann bei den fiebersenkenden Maßnahmen.
Fieber kann einmal durch die Einnahme von Medikamenten gesenkt werden. Meist verschreibt der Kinderarzt fiebersenkende Mittel in Form von Saft, Zäpfchen oder Tabletten. Mein Kinderarzt bevorzugt ein Zäpfchen, was immer sehr gut wirkt und hilft.
Alternativ gibt es auch die Behandlung ohne Medikamente. So sollte man fiebernde Kinder nicht zu warm anziehen, da diese Kleidung die Hitze nicht entweichen lässt. Auch Wadenwickel können Kühlung verschaffen und das Fieber senken. Diese Methode wende ich selber oft mit Erfolg an. Dabei taucht man Baumwolltücher in lauwarmes Wasser (nicht in kaltes Wasser), etwa 20 Grad kalt und wickelt diese Tücher dann um die Waden des kranken Kindes. Durch die Verdunstung des Wassers wird für Kühlung gesorgt und das Fieber wird gesenkt.
Auch das Abreiben mit lauwarmem Wasser, oder ein Bad in lauwarmes Wasser senkt meist das Fieber. Durch das Senken der Zimmertemperatur kann dem Kind auch Erleichterung verschafft werden.
Es gibt viele Ursachen, warum ein Kind Fieber bekommt. Oft sind es fiebrige Erkältungen, Halsenzündungen oder Mittelohrentzündungen. Dann gibt es auch das sogenannte Dreitagefieber, das haben wir auch schon mitgemacht. Dabei hat das Kind 3 Tage lang hohes Fieber, ist aber ansonsten gesund. Am 4. Tag bedeckt dann ein Ausschlag mit roten Flecken den ganzen Körper, der aber nach 3 Tagen wieder verschwunden ist.
Auch andere Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps oder Windpocken können von Fieber begleitet sein oder sich durch Fieber ankündigen. Man sollte deshalb bei einer Temperatur von mehr als 38,5 Grad auf jedem Fall den Kinderarzt aufsuchen. Unser Kinderarzt kommt bei hohem Fieber auch ins Haus, das mussten wir zum Glück aber erst einmal in Anspruch nehmen.
Sehr wichtig ist es auch, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wenn das Kind nicht essen mag, dann sollte man es nicht dazu zwingen. Aber trinken ist sehr wichtig und sollte kontrolliert werden. Als Getränke empfehlen sich Tee, Zitronenwasser oder frisch gepresster Orangensaft, 1:1 mit Wasser verdünnt.
Wenn das Kind 1-2 Tage nicht richtig essen mag, dann ist das nicht schlimm. Allerdings sollte man nach dieser Zeit auf eine leichte Aufbaukost achten. Eine gute Suppe ist leicht zu schlucken und kräftigt den Körper. Auch Obst, als Kompott zubereitet, Joghurt mit Obstmus und Sahne, sogar Eiscreme sind als Ernährung zu empfehlen.
Sehr wichtig ist es auch, sein Kind aufzumuntern und bei Laune zu halten. Meine dürfen dann immer auf dem Sofa im Wohnzimmer liegen, und sich auch mal ihren Lieblingsfilm ansehen. Ich richte das Essen dann für meinen Sohn auf einem extra Tablett an, und dekoriere es auch ein bisschen. So versuche ich seinen Hunger zu wecken, und meist klappt es auch. Am tollsten findet er es, wenn Oma und Opa hochkommen, und einen Krankenbesuch machen, das muntert auf.
Ansonsten ist Schlaf einfach das beste, Kinder schlafen sich meist schnell wieder gesund. Man sollte sie dann auch lassen, sie schlafen trotzdem nachts, auch wenn sie tagsüber viel geschlafen haben.
Mein Fazit:
Bei hohem Fieber auf jedem Fall den Arzt aufsuchen oder ins Haus kommen lassen. Vielleicht erst einmal ohne Medikamente versuchen das Fieber zu senken. Viel trinken, leichte Kost und viel Schlaf sind wichtig. Die kleinen Patienten bei Laune halten und ruhig ein bisschen verwöhnen. Dann werden sie auch schnell wieder gesund und munter.
Gruss von Eurer BigManu
Da war ich nun allein mit dem Kleinen, der plötzlich fast 40 Grad Fieber hatte. In meiner Not rief ich erst einmal unseren Kinderarzt an, der mich beruhigte und mir erklärte, das Kinder oft plötzlich hoher Fieber bekommen. Er ging mit mir die Syntome durch, und es stellte sich heraus, das es wohl nur eine herannahende Erkältung ist. Trotzdem bin ich so bald wie möglich mit dem Kleinen zum Arzt gefahren, sicher ist sicher. Es stellte sich dann heraus, das es wirklich nur eine Erkältung war, und keine unerklärliche Krankheit.
Danach habe ich mir erst einmal ein Buch über Kinderkrankheiten gekauft, um wenigstens ein bisschen vorbereitet zu sein, denn die nächste Krankheit kommt bestimmt.
Bei Kindern spricht man von Fieber, wenn die Temperatur 38 Grad erreicht hat und diese überschreitet. Temperaturen bis 38 Grad gelten bei Kindern nur als erhöhte Temperatur. Eine Temperatur von 38-38,5 Grad wird als mäßiges Fieber bezeichnet und uns noch nicht besorgniserregend. Steigt die Temperatur dagegen auf 39-40,5 Grad an, dann ist das schon hoher Fieber und man sollte sich Gedanken machen. Wirklich gefährlich sind Temperaturen über 41,5 Grad weil diese die körpereigenen Eiweiße zerstören können. Dann sollte man sofort den Arzt benachrichtigen!
Das messen des Fiebers bei Kindern ist ja so eine Sache. Die Messungen in der Achselhöhle und auch die Messungen im Ohr sollen etwas ungenau sein. Es gibt ja jetzt auch die Möglichkeit, mit einem Thermometer an der Stirn das Fieber zu messen. Die exaktesten Messungen erhält man im Mund oder im After. Für den Mund gibt es auch Schnuller-Thermometer, solch eines haben wir auch.
Mein Kinderarzt hat mir empfohlen, ab einem Fieber von 38,5 Grad mit ihm Kontakt aufzunehmen, entweder anrufen oder gleich in die Praxis zu kommen. Man erkennt es schon vor der Messung, wenn das Kind Fieber hat. Meist sind sie dann müde und schlapp, meine sind auch immer sehr weinerlich. Bei Kleinkindern besteht auch die Gefahr, das sie Fieberkrämpfe bekommen können. Deshalb sollte man auch versuchen das Fieber zu senken.
Und damit wären wir dann bei den fiebersenkenden Maßnahmen.
Fieber kann einmal durch die Einnahme von Medikamenten gesenkt werden. Meist verschreibt der Kinderarzt fiebersenkende Mittel in Form von Saft, Zäpfchen oder Tabletten. Mein Kinderarzt bevorzugt ein Zäpfchen, was immer sehr gut wirkt und hilft.
Alternativ gibt es auch die Behandlung ohne Medikamente. So sollte man fiebernde Kinder nicht zu warm anziehen, da diese Kleidung die Hitze nicht entweichen lässt. Auch Wadenwickel können Kühlung verschaffen und das Fieber senken. Diese Methode wende ich selber oft mit Erfolg an. Dabei taucht man Baumwolltücher in lauwarmes Wasser (nicht in kaltes Wasser), etwa 20 Grad kalt und wickelt diese Tücher dann um die Waden des kranken Kindes. Durch die Verdunstung des Wassers wird für Kühlung gesorgt und das Fieber wird gesenkt.
Auch das Abreiben mit lauwarmem Wasser, oder ein Bad in lauwarmes Wasser senkt meist das Fieber. Durch das Senken der Zimmertemperatur kann dem Kind auch Erleichterung verschafft werden.
Es gibt viele Ursachen, warum ein Kind Fieber bekommt. Oft sind es fiebrige Erkältungen, Halsenzündungen oder Mittelohrentzündungen. Dann gibt es auch das sogenannte Dreitagefieber, das haben wir auch schon mitgemacht. Dabei hat das Kind 3 Tage lang hohes Fieber, ist aber ansonsten gesund. Am 4. Tag bedeckt dann ein Ausschlag mit roten Flecken den ganzen Körper, der aber nach 3 Tagen wieder verschwunden ist.
Auch andere Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps oder Windpocken können von Fieber begleitet sein oder sich durch Fieber ankündigen. Man sollte deshalb bei einer Temperatur von mehr als 38,5 Grad auf jedem Fall den Kinderarzt aufsuchen. Unser Kinderarzt kommt bei hohem Fieber auch ins Haus, das mussten wir zum Glück aber erst einmal in Anspruch nehmen.
Sehr wichtig ist es auch, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wenn das Kind nicht essen mag, dann sollte man es nicht dazu zwingen. Aber trinken ist sehr wichtig und sollte kontrolliert werden. Als Getränke empfehlen sich Tee, Zitronenwasser oder frisch gepresster Orangensaft, 1:1 mit Wasser verdünnt.
Wenn das Kind 1-2 Tage nicht richtig essen mag, dann ist das nicht schlimm. Allerdings sollte man nach dieser Zeit auf eine leichte Aufbaukost achten. Eine gute Suppe ist leicht zu schlucken und kräftigt den Körper. Auch Obst, als Kompott zubereitet, Joghurt mit Obstmus und Sahne, sogar Eiscreme sind als Ernährung zu empfehlen.
Sehr wichtig ist es auch, sein Kind aufzumuntern und bei Laune zu halten. Meine dürfen dann immer auf dem Sofa im Wohnzimmer liegen, und sich auch mal ihren Lieblingsfilm ansehen. Ich richte das Essen dann für meinen Sohn auf einem extra Tablett an, und dekoriere es auch ein bisschen. So versuche ich seinen Hunger zu wecken, und meist klappt es auch. Am tollsten findet er es, wenn Oma und Opa hochkommen, und einen Krankenbesuch machen, das muntert auf.
Ansonsten ist Schlaf einfach das beste, Kinder schlafen sich meist schnell wieder gesund. Man sollte sie dann auch lassen, sie schlafen trotzdem nachts, auch wenn sie tagsüber viel geschlafen haben.
Mein Fazit:
Bei hohem Fieber auf jedem Fall den Arzt aufsuchen oder ins Haus kommen lassen. Vielleicht erst einmal ohne Medikamente versuchen das Fieber zu senken. Viel trinken, leichte Kost und viel Schlaf sind wichtig. Die kleinen Patienten bei Laune halten und ruhig ein bisschen verwöhnen. Dann werden sie auch schnell wieder gesund und munter.
Gruss von Eurer BigManu
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