Fieber Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von MONETIX
Fieber-Heilreaktion des Körpers
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Aus aktuellem Anlass musste ich mich gestern abend etwas mit \"Fieber\" und Fieber-Krampf\" auseinandersetzen, da meine Tochter aus heiterem Himmel auf einmal hohes Fieber bekam. Im Moment macht im Hochtaunus-Kreis ein unbekannter Virus von sich reden, indem er viele Menschen mit Fieber flachlegt.
Hier nun eine Zusammenfassung von dem, was ich in diversen Zeitschriften und Büchern gefunden habe.
Sinn des Fiebers
Die Körpertemperatur bleibt im Allgemeinen sehr stabil. Im Zwischenhirn(Hypothalamus) ist die Solltemperatur wie bei einem Thermostat eingestellt. Befindet man sich in einem kalten Raum, wird dem Hirn eine tiefe Temperatur gemeldet, als Gegenreaktion wird die Schweissproduktion gestoppt und die Hautdurchblutung reduziert. Damit nun der körpereigene Thermostat höhergestellt wird, müssen sich im Körper fieberauslösende Stoffe, sogenannte Pyrogene, befinden. Neben den Pyrogenen können eine Anspannung (Lampenfieber)(und: NEIN-Stangenfieber gehört nicht dazu), körperliche Arbeit und krankhafte Hirnprozesse zu Fieber führen. Sobald ein Pyrogen das Zwischenhirn zu einer höheren Temperatureinstellung zwingt, empfindet man die normale Raumtemperatur als zu niedrig: man friert. Die Hautdurchblutung wird gedrosselt, sodass nach aussen der Wärmeverlust aufhört. Damit sich im Innern die Temperatur schnell erhöht, fangen die Muskeln an zu zittern -Zähneklappern und Schüttelfrost sind äussere Anzeichen dafür. Nun steigt die Kerntemperatur so lange bis man den eingestellten Sollwert erreicht hat. Erst jetzt hört das Kältegefühl auf und man spürt die angestiegene Hitze im Körper -das Fieber. Die Lebensbedingungen der Pyrogene verschlechtern sich schlagartig und die Immunabwehr des Körpers nimmt zu.
Sobald der Temperaturschock seine Wirkung gezeigt hat, schaltet der Thermostat im Zwischenhirn wieder auf normal. Die Hautdurchblutung verstärkt sich enorm und die Haut beginnt zu schwitzen. Jetzt sollte man sich aufdecken, damit die Wärme den Körper so schnell wie möglich verlassen kann.
Wann ist Fieber gefährlich?
Fieber hat auch eine Schattenseite, denn für Herz und Kreislauf beginnen harte Zeiten. Vom Fieber spricht man ab 38°C, bis 38,5°C ist es ein mässiges, ab 39°C hohes Fieber.
Ab 43°C kann Fieber tödlichlich sein. Bei Säuglingen und Kleinkindern, die anhaltend 41°C und mehr Fieber haben, kann es zu Komplikationen im Wasser- und Salzhaushalt kommen. Man muss unbedingt darauf achten, dass die Kinder genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.
Bei folgenden Zeichen muss der Arzt aufgesucht werden:
# das Kind bringt das Kinn nicht mehr bis zur Brust
# der Allgemeinzustand verschlechtert sich schnell
# das Fieber steigt über 40°C und lässt sich durch fiebersenkende Massnahmen und Mittel nicht beeinflussen.
# ein Fieberkrampf tritt auf
# das Kind trinkt nicht genügend
# es hat starke Schmerzen
# das Fieber dauert länger als 3 bis 4 Tage.
Ein Fieberkrampf tritt vor allem bei Kindern zwischen dem 6.Monat und dem 5. Lebensjah auf. Dabei erschreckt einen eine plötzliche Muskelstarre, die ungefähr 30 Sekunden dauert.. Das Kind verdreht die Augen und zuckt mit Armen und Beinen. In der Regel dauert ein solcher Krampf nicht länger als 5 Minuten und ist meistens nicht bedrohlich.
Natürliche Behandlungsmethoden
Ein Fieberpatient muss laufend überwacht werden. Das Fieber sollten man bei Erwachsenen alle 4 Stunden, bei Kindern stündlich messen.
Heilsame Fiebergetränke sind:
* Fiebertee vom Apotheker (jeder hat eine eigne Mischung)
* Erkältungstee (Reformhaus)
* Zwiebeltee mit Honig
* verdünnter Essig mit Honig
* Heilerde (innerlich) mit Zitronensaft
Bei Fieber steht einem so manches Hausmittel zur Verfügung:
* Ganzkörperwaschung (so kalt wie möglich und dann mit Leinen-Lappen (notfalls Baumwolle) den Patienten abrubbeln und anschliessend warm zudecken.
* Wadenwickel mit ertwas Essig oder Salz ist ebenfalls ein altbekanntes Mittel. Auch hier sollte das Wasser möglichst Kalt sein. Der Wickel wird an beiden Unterschenkeln inklusive den Füssen angelegt.
* Ein absteigendes Bad- wird langsam mit etwa 32°C beginnend gestartet. Wenn der Patient sich im Wasser befindet, wird langsam unter dauerndem Durchmischen kaltes Wasser einlaufen gelassen.
Es gibt noch diverse andere Hausmittel, aber ich denke, das jeder hier auch eigene Fieber-Rezepte parat hat.
Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen mit diesen Angaben helfen. Diese Angaben stammen teils aus der Zeitschrift \"Ethos\", sowie Angaben unseres Kinderarztes.
Vielen Dank fürs lesen und bewerten, Günter.
Hier nun eine Zusammenfassung von dem, was ich in diversen Zeitschriften und Büchern gefunden habe.
Sinn des Fiebers
Die Körpertemperatur bleibt im Allgemeinen sehr stabil. Im Zwischenhirn(Hypothalamus) ist die Solltemperatur wie bei einem Thermostat eingestellt. Befindet man sich in einem kalten Raum, wird dem Hirn eine tiefe Temperatur gemeldet, als Gegenreaktion wird die Schweissproduktion gestoppt und die Hautdurchblutung reduziert. Damit nun der körpereigene Thermostat höhergestellt wird, müssen sich im Körper fieberauslösende Stoffe, sogenannte Pyrogene, befinden. Neben den Pyrogenen können eine Anspannung (Lampenfieber)(und: NEIN-Stangenfieber gehört nicht dazu), körperliche Arbeit und krankhafte Hirnprozesse zu Fieber führen. Sobald ein Pyrogen das Zwischenhirn zu einer höheren Temperatureinstellung zwingt, empfindet man die normale Raumtemperatur als zu niedrig: man friert. Die Hautdurchblutung wird gedrosselt, sodass nach aussen der Wärmeverlust aufhört. Damit sich im Innern die Temperatur schnell erhöht, fangen die Muskeln an zu zittern -Zähneklappern und Schüttelfrost sind äussere Anzeichen dafür. Nun steigt die Kerntemperatur so lange bis man den eingestellten Sollwert erreicht hat. Erst jetzt hört das Kältegefühl auf und man spürt die angestiegene Hitze im Körper -das Fieber. Die Lebensbedingungen der Pyrogene verschlechtern sich schlagartig und die Immunabwehr des Körpers nimmt zu.
Sobald der Temperaturschock seine Wirkung gezeigt hat, schaltet der Thermostat im Zwischenhirn wieder auf normal. Die Hautdurchblutung verstärkt sich enorm und die Haut beginnt zu schwitzen. Jetzt sollte man sich aufdecken, damit die Wärme den Körper so schnell wie möglich verlassen kann.
Wann ist Fieber gefährlich?
Fieber hat auch eine Schattenseite, denn für Herz und Kreislauf beginnen harte Zeiten. Vom Fieber spricht man ab 38°C, bis 38,5°C ist es ein mässiges, ab 39°C hohes Fieber.
Ab 43°C kann Fieber tödlichlich sein. Bei Säuglingen und Kleinkindern, die anhaltend 41°C und mehr Fieber haben, kann es zu Komplikationen im Wasser- und Salzhaushalt kommen. Man muss unbedingt darauf achten, dass die Kinder genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.
Bei folgenden Zeichen muss der Arzt aufgesucht werden:
# das Kind bringt das Kinn nicht mehr bis zur Brust
# der Allgemeinzustand verschlechtert sich schnell
# das Fieber steigt über 40°C und lässt sich durch fiebersenkende Massnahmen und Mittel nicht beeinflussen.
# ein Fieberkrampf tritt auf
# das Kind trinkt nicht genügend
# es hat starke Schmerzen
# das Fieber dauert länger als 3 bis 4 Tage.
Ein Fieberkrampf tritt vor allem bei Kindern zwischen dem 6.Monat und dem 5. Lebensjah auf. Dabei erschreckt einen eine plötzliche Muskelstarre, die ungefähr 30 Sekunden dauert.. Das Kind verdreht die Augen und zuckt mit Armen und Beinen. In der Regel dauert ein solcher Krampf nicht länger als 5 Minuten und ist meistens nicht bedrohlich.
Natürliche Behandlungsmethoden
Ein Fieberpatient muss laufend überwacht werden. Das Fieber sollten man bei Erwachsenen alle 4 Stunden, bei Kindern stündlich messen.
Heilsame Fiebergetränke sind:
* Fiebertee vom Apotheker (jeder hat eine eigne Mischung)
* Erkältungstee (Reformhaus)
* Zwiebeltee mit Honig
* verdünnter Essig mit Honig
* Heilerde (innerlich) mit Zitronensaft
Bei Fieber steht einem so manches Hausmittel zur Verfügung:
* Ganzkörperwaschung (so kalt wie möglich und dann mit Leinen-Lappen (notfalls Baumwolle) den Patienten abrubbeln und anschliessend warm zudecken.
* Wadenwickel mit ertwas Essig oder Salz ist ebenfalls ein altbekanntes Mittel. Auch hier sollte das Wasser möglichst Kalt sein. Der Wickel wird an beiden Unterschenkeln inklusive den Füssen angelegt.
* Ein absteigendes Bad- wird langsam mit etwa 32°C beginnend gestartet. Wenn der Patient sich im Wasser befindet, wird langsam unter dauerndem Durchmischen kaltes Wasser einlaufen gelassen.
Es gibt noch diverse andere Hausmittel, aber ich denke, das jeder hier auch eigene Fieber-Rezepte parat hat.
Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen mit diesen Angaben helfen. Diese Angaben stammen teils aus der Zeitschrift \"Ethos\", sowie Angaben unseres Kinderarztes.
Vielen Dank fürs lesen und bewerten, Günter.
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