Lauf, Jane, lauf / Goldmann Wilhelm GmbH (Taschenbuch) / Joy Fielding Testbericht



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Erfahrungsbericht von nise88
Lauf nicht davon!
Pro:
spannend, ausschmückend, ergreifend...
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
Wieder einmal möchte ich euch ein Buch meiner Lieblingsautorin Joy Fielding vorstellen. Mit diesem Buch, welches ein Weltbestseller ist, hatte sie 1991 ihren internationalen Durchbruch.
- Klappentext des Buches -
„An einem Nachmittag im Frühsommer ging Jane Whittacker zum Einkaufen und vergaß, wer sie war…“
So beginnt der Alptraum einer Frau, die sich plötzlich blutbefleckt, die Taschen voller Geld und ohne Erinnerungsvermögen auf den Straßen Bostons wieder findet. Wer ist dieser Mann, den man ihr als ihren Ehemann vorstellt? Was sind das für Medikamente, die ihr angeblich helfen sollen? Warum fühlt sie sich als Gefangene im eigenen Haus? Verzweifelt kämpft Jane von nun an um ihr Gedächtnis – es wird ein Kampf auf Leben und Tod …
- Inhalt des Buches -
Die Frau steht an einer Straße. Einer Reiseführerin zufolge auf den Straßen Bostons.
Doch wer war sie? Sie lief umher und findet sich an einem Spielplatz wieder. Sie trug flache Schuhe, und spürte durch den zugeknöpften Mantel, dass sie schlank war. Doch wer war sie? Als zwei Frauen, jede mit einer Handtasche, an ihr vorbeiliefen, suchte sie vergeblich nach ihrer eigenen Handtasche, da diese verraten würde wer sie war. Sie fand keine.
Sie lief in einen kleinen Laden und schaute sich eine Zeitung an. Dann fragte sie den Verkäufer, ob er wusste wer sie war. Aber da sie anscheinend niemand berühmtes war, kannte er sie nicht. Er wollte dass sie die Zeitung in ihrer Hand bezahlt. Doch sie erwiderte darauf nur, sie habe ihre Handtasche zu Haus vergessen. Der Verkäufer wurde grantig. Sie schob eine Hand in ihre Manteltasche und fühlte etwas. Sie holte nagelneue 100 Dollarscheine heraus. Dann wurde ihr komisch zu mute und sie musste auf Toilette. Der Verkäufer zeigte ihr seine Private.
Dort machte sie sich erst einmal frisch. Bei dem Anblick ihres Spiegelbildes erschrak sie, da sie keine vertrauten Züge erkannte. Doch erst als sie ihren Mantel öffnete und darunter das blaue Kleid, was mit Blut durchtränkt war, sah, machte sich große Verblüffung auf ihrem Gesicht breit. Was hatte sie getan? Was war passiert?
Nachdem sie den Laden verlassen hatte, stieg sie in ein Taxi und fuhr zum Lennox Hotel. Dort mietete sie sich ein Zimmer für zwei Nächte.
Auf ihrem Zimmer zerschlug sie sich den Kopf darüber, wessen Blut an ihrem Kleid klebte. Außerdem beäugte sie sich nackt vor dem Spiegel und fand sich gut gebaut.
Am nächsten Tag beschloss sie sich neu einzukleiden.
Später ging sie zur Polizei und ließ sich helfen. Sie wollte herausfinden, wer sie war.
Sie wurde in ein Krankenhaus in Boston gebracht. Dort führten sie verschiedene Tests mit ihr durch, um heraus zu finden, warum sie ihr Gedächtnis verloren hatte.
Als sie wieder auf den Dr. Meloff, der sie behandelte, wartete, wurde sie von einer Ärztin angesprochen. Dr. Irene Borovoy, eine Assistenzärztin im Kinderkrankenhaus. Sie behauptete sie zu kennen. Jane Whittaker, sagte sie. Frau von Dr. Whittaker.
Dann begegnete sie ihrem angeblichen Mann, Michael. Er klärte sie auf, dass sie seit elf Jahren verheiratet sind und sie zur Hochzeit 23 war. Sie rechnete und kam auf ihr jetziges Alter: 34. Ihre Mutter lebt noch, in Connecticut, während ihr Vater gestorben ist, als sie dreizehn war. Außerdem erfuhr sie, dass sie eine kleine Tochter namens Emily hat.
Er erzählt ihr die wichtigsten Dinge aus ihrem Leben, um sie zum erinnern anzuregen.
Später wird sie zu ihrem gemeinsamen Haus mit Michael gebracht. Dort soll sie sich erholen. Sie wird auf bestimmte Medikamente eingestellt und wenn Michael auf Arbeit ist, so ist die Haushälterin Paula da.
Eines Nachts hat sie einen Alptraum, doch Michael ist sofort bei ihr. Später geht sie dann ins Bad, auf Toilette. Danach blieb sie vorm Spiegel stehen und strich sich, wie Michael es zuvor gemacht hatte, eine Strähne aus dem Gesicht. Dann dachte sie daran, dass er eine Narbe an seinem Kopf hatte. Wovon hatte er diese bloß?
Nach geraumer Zeit bereiteten ihr die Medikamente Kopfschmerzen und sie fühlte sich immer schlechter. Helfen denn die Medikamente überhaupt?Sie zittert ständig und schwindelig ist ihr auch. Sie fühlt sich einfach kraftlos und von ihrem Körper verlassen.
Außerdem glaubt sie, dass ihr Gedächtnis einfach nicht wieder kommen will. Sie kann sich immer noch nicht an das erinnern, was ihr zugestoßen war. Warum nur nicht?
Später setzt sie von sich aus die Medikamente ab, um herauszufinden, ob die Tabletten Ativan sind, die ihr Arzt verschrieben hat, oder ob ihr Mann ihr andere gibt. (Textpassage)
Was hat die ganze Geheimnistuerei ihres Mannes nur auf sich? Warum gibt er ihr ein anderes Medikament? Was ist mit ihrer kleinen Tochter Emily, warum hat sie sie noch nicht wieder sehen dürfen? Sie möchte endlich wissen, was damals passiert ist, und warum ihre Taschen voller Geld und ihr Kleid voller Blut war… und wenn ihr es auch wissen möchtet, so empfehle ich euch, dieses Buch zu lesen. Denn damit die ganze Geschichte auch weiterhin spannend bleibt, möchte ich euch nicht das Ende verraten.
- Meine Meinung zum Buch -
Ich muss sagen, dass Joy Fielding mich mit jedem ihrer Bücher fasziniert hat. Genau wie dieses Buch auch eine wunderbare Kreation von ihr ist. Es ist schon Wahnsinn, wie sie die Geschichte einer Frau aufbaut, die nicht mehr weiß wer sie eigentlich ist. Vor allem kitzelt es einen, zu erfahren, was ihr zugestoßen ist.
Die Autorin baut die Spannung langsam auf und man weiß bis zum Schluss nicht, was einen erwartet. Außerdem erfährt man, was passiert, wenn man sich auf Menschen verlässt, die man glaubt zu kennen, die einem dann Medikamente geben, die einem eigentlich gar nicht helfen, sondern nur zu Verwirrung führen, um nicht herauszufinden, was denn passiert ist (auf Buch bezogen).
Natürlich ist wieder einmal alles genau beschrieben und sehr ausgeschmückt. Außerdem wird es dann zum Schluss hin etwas emotional, aber nicht schnulzig oder so was!! Da das Ende sicherlich hart aber auch gerecht ist.
Ich habe das Buch kaum aus den Händen legen können und empfehle jedem dieses Buch weiter.
- Eine ausgewählte Textpassage -
„Können Sie mir sagen, was für Tabletten das sind? Ich meine, ohne dass Sie sie erst zur Analyse wegschicken müssen?“
Der Apotheker nahm die Tabletten aus ihrer geöffneten Hand und drehte sie mehrmals hin und her, um sie sich genau anzusehen.
„Woher haben Sie die?“
„Wissen Sie, was für ein Mittel das ist?“
„Ich glaube, ich weiß es, ja.“
„Ativan?“
„Ativan? O nein, das ist kein Ativan. Ativantabletten sind schmal und oval geformt. Wer hat Ihnen gesagt, dass das Ativan ist?“
„Es ist kein Ativan?“ fragte Jane erregt.
„Nein. Das sieht mir eher nach Haldol aus.“
„Und was ist das?“
„Ein Mittel, von dem man lieber die Finger lassen sollte.“ Er kniff die Augen zusammen. „Haben Sie etwa diese Tabletten genommen? Ohne Rezept?“
Sie nickte schuldbewusst. „Ich hatte Schlafstörungen, und ein Freund sagte mir, die würden helfen.
(hier mache ich einen Sprung, damit ihr wisst, für was Haldol verschrieben wird)
„Und das ist gar kein Mittel gegen Schlaflosigkeit?“
„Gegen Schlaflosigkeit gibt es Tausende einfacher Mittel, die Sie ohne Rezept bekommen können. Haldol gibt man bei Psychosen.“
„Was?“
„Haldol ist gewissermaßen ein letztes Mittel. Man gibt es Leuten, die an schweren Depressionen leiden. Wenn das aber jemand nimmt, der keine Depressionen hat, kann das Mittel sie hervorrufen.“
„Das heißt also, wenn jemand, der eigentlich gar nicht an Depressionen leidet, Haldol nimmt, dann bekommt er Depressionen?“
2Wenn man Haldol lange genug ohne triftigen Grund nimmt, ist man am Ende nur noch eine menschliche Hülle. Ganz abgesehen davon, dass das Mittel sämtliche Symptome der Parkinsonschen Krankheit hervorrufen kann.“
„Und was sind das für Symptome?“
„Schluckbeschwerden, Krämpfe, Zittern …“
- Allgemeine Angaben zum Buch -
Die erste Ausgabe dieses Buches erschien 1992 beim Wilhelm Goldmann Verlag. Jedoch habe ich eine neuere Ausgabe vom März 2004. Insgesamt hat das Buch 448 Seiten Lesestoff. Das Buch liegt im Taschenbuchformat vor. Die ISBN ist Folgende: 3-442-45774-2 und er Preis des Buches liegt bei ca. 7,00€.
Ich danke allen Lesern für Bewertungen und eventuelle Kommentare.
Liebe Grüße, nise
66 Bewertungen, 29 Kommentare
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23.07.2008, 16:02 Uhr von hbscgirl
Bewertung: sehr hilfreichliebe grüße
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08.07.2008, 22:17 Uhr von try_or_die87
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße aus Regensburg
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08.07.2008, 13:25 Uhr von denisinlove
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht! LG Denise
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01.07.2008, 16:26 Uhr von Iris1979
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht. LG Iris
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15.06.2008, 14:19 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH und Liebe Grüße vom STRIKER
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14.06.2008, 03:01 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr gutes Buch ist übrigens meine Lieblingsautorin, LG Pet
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31.05.2006, 01:06 Uhr von Power_Surfer
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich... lg patrick
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29.05.2006, 22:41 Uhr von Emotion
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg Claudi
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26.05.2006, 00:04 Uhr von Volker111
Bewertung: sehr hilfreichBin auch Bücherfan, wenngleich nicht unbedingt Joy Fielding. ;-)
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18.05.2006, 21:52 Uhr von iii
Bewertung: sehr hilfreich+++ sehr hilfreich +++
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18.05.2006, 21:50 Uhr von Jadefeuer
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht! Ich bin auch total begeistert von Joy Fielding.
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12.05.2006, 19:12 Uhr von Ingo_S
Bewertung: sehr hilfreich<h3>:: SH ::</h3>
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11.05.2006, 20:10 Uhr von 2Bee
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht! Hier dein <b>>(((((((((°></b> Gruß Tim
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11.05.2006, 19:59 Uhr von manuelgreulich
Bewertung: sehr hilfreichguter bericht
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10.05.2006, 09:40 Uhr von Manica
Bewertung: sehr hilfreichSH klingt sehr interessant! LG Manica
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09.05.2006, 15:10 Uhr von 12345anna
Bewertung: sehr hilfreichhatte ich auch schon oft in der hand im geschäft, werd es wohl doch mal kaufen. glg anna
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09.05.2006, 14:36 Uhr von Rym2210
Bewertung: sehr hilfreichsh!
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09.05.2006, 14:35 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreich....(´`-´´-/´).___..--´´´`-._ <br/>..... `6_.6. ...`-...(.... .`-.__.`) <br/>.....(_Y_ ´..._.. ..`._.`..``-..-´ <br/>..._..`--´_..-_/../--´_.´.,´ <br/>..(il), -´´..(li),´..((!.- LG Anja
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09.05.2006, 12:55 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr hilfreich für diesen Bericht! Gruß, sunnyburst
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08.05.2006, 23:19 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichSh…...‹(•¿•)›…..LG Ela
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08.05.2006, 23:15 Uhr von Mogry1987
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich =)
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08.05.2006, 22:40 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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08.05.2006, 22:12 Uhr von bodspy
Bewertung: sehr hilfreich<b> schöner Bericht... <br/>* * * SEHR HILFREICH * * * <br/>Sonnige Grüße ... RenÖ ;) </b>
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08.05.2006, 22:00 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan :>))))
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08.05.2006, 21:46 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich <br/>
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08.05.2006, 21:35 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSH & LG, <br/> Manuela :o))
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08.05.2006, 21:32 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreichjetzt muss man sich vorschreiben lassen, wie lange man zum lesen eines berichts zu brauchen hat!! obs gegen durchklicker hilft glaub ich nicht aber meine motivation darauf zu warten, so toll geschriebene berichte wie deinen hier auch endlich bewerten zu d
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08.05.2006, 21:28 Uhr von barbu
Bewertung: besonders wertvollhabe diesen bericht mal umbewertet da er mitlerweile sehr gut gelungen ist. ein hilfreich trifft also nicht mehr zu. weiter so! übrigens. es wäre schön wenn man gegenseitig ein bisschen liest.LG barbu
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08.05.2006, 21:16 Uhr von schnekuesschen
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht...LG Sandy :-)))
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