Gillette Mach 3 Turbo Testbericht

Gillette-mach-3-turbo
ab 33,89
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
5 Sterne
(45)
4 Sterne
(14)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(1)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Haltbarkeit:  sehr gut

Erfahrungsbericht von MatthiasHuehr

Einmal statt dreimal

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Schlaftrunken schwankt man am frühen Morgen ins Bad, der Schädel brummt noch vom letzten Abend, mit den noch zugekniffenen Augen bahnt man sich den Weg zu Waschbecken und blickt in den Spiegel. Was einem von dort entgegenlächelt schaut nicht gerade ansprechend aus und könnte eher ohne Probleme den Titel „Mr. Fusselfresse“ gewinnen. Was muß man also tun, damit man diese Schönheit auf die Menschheit loslassen, das heißt auf die Straße lassen kann? Nachts sind alle Katzen grau, aber man muß auch bei Tageslicht raus. Somit fällt dieser Lösungsvorschlag schon einmal aus. Die einzige Möglichkeit ist die Entfernung der Haare mittels einer mehr oder weniger gründlichen Rasur.

Eine Rasur kann man mittels verschiedener Methoden durchführen. Zum Beispiel kann man es mit einem elektrischen Rasierer machen. Die Modelle sind äußerst unterschiedlich. Um so mehr man bezahlt um so besser ist das Ergebnis der Rasur. Wenn man ein Billiggerät benutzt, dann bekommt man meist nur ein mittelmäßiges Ergebnis, das man nicht als befriedigend bezeichnen kann. Die teureren Geräte rasieren zwar besser, aber auch sie sind nicht gründlich genug. Aufgrund der Gestaltung und Anordnung der Klingen ist die Schnittlänge der Barthaare relativ lang, was dazu führt, daß man bei starken Bartwuchs am Abend schon wieder wie vor der Rasur am Morgen ausschaut. Wer das vermeiden will, der muß schon gründlicher rasieren. Und das geht nur mit einer anständigen Naßrasur mit guten Klingen.

Naßrasur ist nicht gleich Naßrasur. Das Prinzip ist gleich, aber aufgrund der Form und der Stellung der Klingen ist das Ergebnis recht unterschiedlich. Ich benutzte vor ein paar Jahren die Rasierer von Wilkinson, hatte damit aber immer ein Problem. Selbst nach längerem Gebrauch der Klingen habe ich mir jedesmal ein paar mal beim Rasieren geschnitten. Das war für mich natürlich ein Grund warum ich bei der Einführung eines Konkurrenzproduktes die Fronten gewechselt habe.

Das Konkurrenzprodukt war die neue Klinge von Gillette namens Mach3. Ich hatte in einer Zeitschrift gelesen, daß Gillette 1 Mrd. $ in die Entwicklung des Rasierers gesteckt hatte. Bei so viel Geld kann es nur über eine extreme Geldverschwendung oder um die notwendigen Forschungsausgaben für ein neues Superprodukt reden. Was man davon halten kann, kann man nur durch einen Selbstversuch herausfinden und da der Rasierer bei der Einführung im Sonderangebot war, habe natürlich zugegriffen. Das Startpaket bestand aus einem Rasierergriff, einer Halterung und ein paar mitgelieferten Ersatzklingen.

Das Geheimnis des Erfolges bei der Rasur besteht im Aufbau der Klinge. Anstatt wie andere Rasierer besitzt Mach3 nicht nur eine Klinge, sondern drei. Diese drei Klingen sind hintereinander angeordnet und kommen beim Rasieren nacheinander zum Einsatz. Die erste Klinge rasiert die langen Haare, die zweite Klinge rasiert die kurzen Haare und damit es wirklich gründlich ist, übernimmt die dritte Klinge all das, was dann noch übrig geblieben sein sollte. Dieses Prinzip bei der Klingengestaltung bewirkt, daß man nicht mehrmals dieselbe Stelle rasieren muß, sondern daß meistens schon ein einziger Zug genügt. Die Klingen befinden sich aus Sicherheitsgründen in einem Gehäuse, das dafür sorgt, daß man sich nicht schneiden kann. Damit man weiß, wann man die Klingen wechseln muß, gibt es einen blauen Streifen aus Gummi, der auch für die Reinigung der rasierten Haut zuständig sein soll. Verliert er seine Farbe und ist weiß, muß man die Klingen wechseln. Die Reinigung ist einfach, denn man muß nur den Rasierer unter fließend Wasser halten und mit Hilfe des Wasserstahles die Verunreinigungen ausspülen.

Um die stumpfe Klinge zu wechseln, zieht man die alte Klinge vom Handgriff und steckt einen der Ersatzklingen, die sich in der Vorratspackung befinden, wieder drauf. Dieses ist ein Kinderspiel und bereitete noch nie Probleme. Der Griff ist nicht wie die Billigkonkurrenz aus Plastik, sondern besteht aus Metall und eingearbeiteten Gummiflächen, welche dafür sorgen, daß der Rasierer auch bei Nässe gut in der Hand liegt. Im Gegensatz zu dem Griff sieht der Halter aber relativ billig aus. Er erfüllt seinen Zweck, aber man kann sich bei Nichtgefallen zum Glück irgendeinen witzigen Rasiererhalter kaufen.

Die Ersatzklingen sind relativ teuer. Ein Viererpack kostet 6-7 Euro wenn man sie bei einem preiswerten Händler bezieht. Das dürfte kein Problem sein, denn die Klingen gibt es in jeder Drogerie und sogar im gut sortierten Supermarkt.

DIE WERBUNG LÜGT! Die Aussagen in der Werbung sind schön und gut, aber ein paar Haken gibt es aber. Die Aussage, daß man sich nicht mehr schneidet, kann man unter Märchen abbuchen. Wenn man wie ich eine sensible Haut hat, dann schneidet man sich trotz aller Sicherheitsvorkehrungen, wenn man eine nagelneue Klinge benutzt. Im Gegenteil zu den von mir vorher genutzten Klingen von Wilkinson, hören die Verletzungen spätestens nach der dritten Rasur auf. Wo gehobelt wird, da fallen Späne und Gillette hätte selbst mit 2 Mrd. $ keinen Rasierer entwickeln können, der 100%ig sicher ist. Dieser Umstand läßt diesen kleinen Makel nichtig erscheinen und fällt somit nicht negativ in die Bewertung ein.

Einen kleinen Makel hat der Rasierer aber. Der Gummistreifen, der die Notwendigkeit eines Klingenwechsels anzeigt, funktioniert höchstwahrscheinlich mittels einer Ausspülung von Farbpartikeln. Wenn man die Klingen unter fließend Wasser hält, dann bewirkt es einen Farbverlust. Die Klingen sind aber auch noch scharf, wenn der Gummistreifen schon fast weiß ist. Man sollte sich also nicht von der Anzeige täuschen lassen, sondern die Notwendigkeit ausschließlich durch das Resultat der Rasur bestimmen. Wenn man es so macht, kann man die Klingen sehr viel länger benutzen und spart somit eine Menge Geld, da die Ersatzklingen relativ teuer sind und unnötige Geldausgaben müssen nicht sein.

Seit fast zwei Jahren benutze ich dieses Gerät und bin äußerst zufrieden mit den Ergebnissen, welche ich damit erreiche. Preiswert sind die Ersatzklingen zwar nicht, aber Qualität hat nun mal seinen Preis. Wer mit den Ergebnissen seines derzeitig genutzten Rasierers nicht zufrieden ist, der sollte mal über einen Wechsel nachdenken. Wer zu denjenigen Leuten gehört, die noch so jung sind, daß sie erst noch mit dem Rasieren anfangen müssen, die sollten keine Experimente machen und gleich mit dem besten Rasierer anfangen, den es zur zeit auf dem Markt gibt. Aufgrund der besten Ergebnisse bei der Rasur, gibt es natürlich auch nur die beste Bewertung, da ich bei diesem Rasierer eher mehr Wert auf die Qualität der Rasur als auf den Preis der ab und zu notwendigen Ersatzteile lege.

25 Bewertungen, 4 Kommentare

  • anonym

    25.08.2006, 10:53 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :o)

  • campimo

    19.08.2006, 08:42 Uhr von campimo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich wünsche dir einen wunderschönen, guten Morgen!

  • anonym

    13.08.2006, 17:48 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lieben Gruß :-)) Marianne

  • schweitzman

    29.04.2002, 19:13 Uhr von schweitzman
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der einzige Nachteil: man schneidet sich auch stets dreimal...