Gillette Mach 3 Turbo Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Handhabung & Komfort:
- Haltbarkeit:
Erfahrungsbericht von holsi
sanf, sanfter, Mach3
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Einleitung
Über meine Vorliebe, oder besser gesagt meine nicht vorhandene Vorliebe zum rasieren habe ich ja schon in anderen Berichten ausreichend bekundet.
Aber was ist eigentlich das wichtigste bei der Nass-Rasur? Der Rasierschaum? Das After-Shave? Nein, meiner Meinung nach ist das wichtigste bei einer Nass-Rasur der Rasierapparat und die verwendeten Klingen.
Einen exzellenten Vertreter der Gattung Nass-Rasierer möchte ich euch in diesem Bericht ein wenig näher bringen. Es geht um den Gillette Mach 3. Also viel Spaß beim lesen.
Design
Über die Verpackung muss ich hier nicht viel sagen, da diese nur einmal zum tragen kommt, nämlich dann, wenn man den Rasierer neu kauft. Nur so viel, sie besteht aus Pappe und Plastik und ich hatte so meine Probleme den Inhalt frei zu legen, aber mit der nötigen Gewalt hat es dann aber doch geklappt.
Bemerkenswert ist, dass nicht nur der eigentliche Rasierer geliefert wird, sondern auch eine Art Aufbewahrungsbox. Diese Box besteht aus schwarzem Plastik und der Rasierer wird in ihr mittels eines Schnappverschlusses sicher gehalten. Unterhalb des Rasierers ist eine Spiegelfolie angebracht. Wo der Klingenkopf sitzt ist die Halterung durchsichtig und hat eine Öffnung, damit etwaiges Wasser noch abtropfen kann.
Auf der Unterseite ist eine Halterung für ein Magazin angebracht, indem man vier frische Klingen verstauen kann.
Kommen wir aber jetzt zum Rasierer selbst. Der besteht komplett aus Metal, wobei auf der Unterseite weicher Gummi angebracht ist. Auf der Oberseite gibt es diesen dann nochmals, aber nicht in einem Stück, sondern in Form von drei geschwungenen Reihen. Dieser Gummi hat die Aufgabe für einen sicheren Halt in der Hand zu sorgen.
Die Kline wird mittels eines Klickverschlusses an den Rasierer angebracht. Einfach mit dem Metallgestell in die in der Klinge vorgesehene Ausbuchtung fahren, leicht drücken und die Klinge sitzt fest am Rasierer. Zum lösen der Klinge einfach einen Knopf drücken und Klinge abziehen.
Klinge
Das Markenzeichen der Klinge ist, dass sie drei Schneiden hat. Dadurch kann sie sehr gründlich die Barthaare abschneiden. Das ist aber noch nicht alles, denn die Klinge selbst hat noch zwei weitere nette Details. So ist ganz oben ein blauer Streifen mit irgendeinem Material, dass wenn es nass wird, eine Art Gleitfilm auf die Haut legt, auf dem die Klinge dann schön leicht gleiten kann.
Weiter gibt es dann unterhalb der drei Schneiden noch ein Feld mit vier Kunststofflameelen. Die sorgen dafür, dass auf der Haut keinerlei Reste von Barthaaren oder Rasierschaum bleibt.
Die Klinge ist federnd gelagert, so dass sie sich den Konturen des Gesichtes anpassen kann. Dabei ist aber ihre Beweglichkeit lediglich horizontal, also hoch und runter und nicht vertikal (rechts und links). Aber das langt, jedenfalls für mein Gesicht.
Die Schneiden sind höllisch scharf, durch den Gleitfil schneidet man sich aber sehr selten, wenn man nicht mit zu viel Druck arbeitet.
Der Abstand zwischen den Schneiden ist optimal gewählt, denn er ist groß genug, so dass man die Klinge sehr gut im Wasser reinigen kann. Es bleiben keinerlei Barthaare oder Schaumreste zwischen den Klingen hängen, auch wenn man die Klinge nur kurz im Wasser auspühlt.
Meiner Erfahrung nach hat der blaue Gleitstreifen noch einen netten anderen Nebeneffekt. Stellt man fest, dass sich dieser langsam auflöst, sollte man die Klinge austauschen. Generell hält die Klinge so um die 20 bis 30 Rasuren.
Preise
Der Mach 3 ist nicht ganz billig. So kostet der Rasierer inklusive zwei Klingen so um die 8 Euro und vier Ersatzklingen liegen so um die 6 Euro, je nachdem wo man sie kauft, variiert der Preis natürlich.
Anwendung
Wie bereits beschrieben liegt der Rasierer durch sein Design immer sicher in der Hand, so dass man nie das Gefühl hat, er könne abrutschen, auch bei nassen Händen.
Die Klingen sind extrem scharf, bei mir muss ich nur einmal über eine Stelle fahren und der Bart ist ab und die Haut ist glatt. OK, es gibt einige Stellen unter dem Kinn wo ich öfters ran muss, aber da musste ich mit anderen Rasierern definitiv mehrere male ran. Dadurch das ich nicht so oft über eine bestimmte Stelle fahren muss ist meine Haut auch weniger irritiert und die Gefahr sich zu schneiden ist deutlich reduziert.
Den Reinigungsvorgang habe ich ja auch schon bereits angesprochen, möchte ihn aber trotzdem nochmals ausdrücklich erwähnen, da dies nicht der Regelfall ist. Normalerweise bleibt immer etwas zwischen den Schneiden hängen und wenn es trocken ist, können sich darin sehr leicht Bakterien bilden.
Wo wir schon einmal beim Thema Bakterien sind. Durch die Aufbewahrungsbox liegt der Rasierer nicht auf dem Boden, sondern die Klinge schwebt in der Luft, was ja auch nicht unbedingt ein Nachteil ist. Wenn die Box jetzt noch einen Deckel hätte, würde sie sogar vor Staub und Fusseln schützen.
Fazit
Eine wirklich durchdachte Angelegenheit, dieser Mach 3. Tolles Design, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass Gillette das Teil günstiger verkaufen würde und den Rasierer deswegen auch aus Plastik hätte fertigen können. Aber die Anschaffungskosten fallen ja nur einmal an.
Anders ist es bei den Klingen. Die sind zwar extrem teuer, aber da ich mich ja nur alle drei Tage rasiere komme ich mit einer Klinge so um die drei Monate aus. Macht bei vier Klingen für 6 Euro ein Jahr. Da kann man auch nicht meckern.
Aber das Beste ist seine Gründlichkeit. Einmal über normale Stellen im Gesicht gefahren und glatt wie ein Babypopo. Nebenbei noch gut für die Haut, da man ja nicht so oft darüber fährt.
Nette Idee ist auch die Box und das Lagerfach für die Klingen, so hat man immer alles zusammen und muss nicht lange suchen. Da ich auch oft verreise eine gute Sache. Was ich mir noch wünschen würde wäre ein Deckel für die Box, aber man kann ja nicht alles haben.
Von mir bekommt dieser Rasierer die volle Wertung, da er eigentlich alles hat was man sich wünscht und noch einiges mehr.
Über meine Vorliebe, oder besser gesagt meine nicht vorhandene Vorliebe zum rasieren habe ich ja schon in anderen Berichten ausreichend bekundet.
Aber was ist eigentlich das wichtigste bei der Nass-Rasur? Der Rasierschaum? Das After-Shave? Nein, meiner Meinung nach ist das wichtigste bei einer Nass-Rasur der Rasierapparat und die verwendeten Klingen.
Einen exzellenten Vertreter der Gattung Nass-Rasierer möchte ich euch in diesem Bericht ein wenig näher bringen. Es geht um den Gillette Mach 3. Also viel Spaß beim lesen.
Design
Über die Verpackung muss ich hier nicht viel sagen, da diese nur einmal zum tragen kommt, nämlich dann, wenn man den Rasierer neu kauft. Nur so viel, sie besteht aus Pappe und Plastik und ich hatte so meine Probleme den Inhalt frei zu legen, aber mit der nötigen Gewalt hat es dann aber doch geklappt.
Bemerkenswert ist, dass nicht nur der eigentliche Rasierer geliefert wird, sondern auch eine Art Aufbewahrungsbox. Diese Box besteht aus schwarzem Plastik und der Rasierer wird in ihr mittels eines Schnappverschlusses sicher gehalten. Unterhalb des Rasierers ist eine Spiegelfolie angebracht. Wo der Klingenkopf sitzt ist die Halterung durchsichtig und hat eine Öffnung, damit etwaiges Wasser noch abtropfen kann.
Auf der Unterseite ist eine Halterung für ein Magazin angebracht, indem man vier frische Klingen verstauen kann.
Kommen wir aber jetzt zum Rasierer selbst. Der besteht komplett aus Metal, wobei auf der Unterseite weicher Gummi angebracht ist. Auf der Oberseite gibt es diesen dann nochmals, aber nicht in einem Stück, sondern in Form von drei geschwungenen Reihen. Dieser Gummi hat die Aufgabe für einen sicheren Halt in der Hand zu sorgen.
Die Kline wird mittels eines Klickverschlusses an den Rasierer angebracht. Einfach mit dem Metallgestell in die in der Klinge vorgesehene Ausbuchtung fahren, leicht drücken und die Klinge sitzt fest am Rasierer. Zum lösen der Klinge einfach einen Knopf drücken und Klinge abziehen.
Klinge
Das Markenzeichen der Klinge ist, dass sie drei Schneiden hat. Dadurch kann sie sehr gründlich die Barthaare abschneiden. Das ist aber noch nicht alles, denn die Klinge selbst hat noch zwei weitere nette Details. So ist ganz oben ein blauer Streifen mit irgendeinem Material, dass wenn es nass wird, eine Art Gleitfilm auf die Haut legt, auf dem die Klinge dann schön leicht gleiten kann.
Weiter gibt es dann unterhalb der drei Schneiden noch ein Feld mit vier Kunststofflameelen. Die sorgen dafür, dass auf der Haut keinerlei Reste von Barthaaren oder Rasierschaum bleibt.
Die Klinge ist federnd gelagert, so dass sie sich den Konturen des Gesichtes anpassen kann. Dabei ist aber ihre Beweglichkeit lediglich horizontal, also hoch und runter und nicht vertikal (rechts und links). Aber das langt, jedenfalls für mein Gesicht.
Die Schneiden sind höllisch scharf, durch den Gleitfil schneidet man sich aber sehr selten, wenn man nicht mit zu viel Druck arbeitet.
Der Abstand zwischen den Schneiden ist optimal gewählt, denn er ist groß genug, so dass man die Klinge sehr gut im Wasser reinigen kann. Es bleiben keinerlei Barthaare oder Schaumreste zwischen den Klingen hängen, auch wenn man die Klinge nur kurz im Wasser auspühlt.
Meiner Erfahrung nach hat der blaue Gleitstreifen noch einen netten anderen Nebeneffekt. Stellt man fest, dass sich dieser langsam auflöst, sollte man die Klinge austauschen. Generell hält die Klinge so um die 20 bis 30 Rasuren.
Preise
Der Mach 3 ist nicht ganz billig. So kostet der Rasierer inklusive zwei Klingen so um die 8 Euro und vier Ersatzklingen liegen so um die 6 Euro, je nachdem wo man sie kauft, variiert der Preis natürlich.
Anwendung
Wie bereits beschrieben liegt der Rasierer durch sein Design immer sicher in der Hand, so dass man nie das Gefühl hat, er könne abrutschen, auch bei nassen Händen.
Die Klingen sind extrem scharf, bei mir muss ich nur einmal über eine Stelle fahren und der Bart ist ab und die Haut ist glatt. OK, es gibt einige Stellen unter dem Kinn wo ich öfters ran muss, aber da musste ich mit anderen Rasierern definitiv mehrere male ran. Dadurch das ich nicht so oft über eine bestimmte Stelle fahren muss ist meine Haut auch weniger irritiert und die Gefahr sich zu schneiden ist deutlich reduziert.
Den Reinigungsvorgang habe ich ja auch schon bereits angesprochen, möchte ihn aber trotzdem nochmals ausdrücklich erwähnen, da dies nicht der Regelfall ist. Normalerweise bleibt immer etwas zwischen den Schneiden hängen und wenn es trocken ist, können sich darin sehr leicht Bakterien bilden.
Wo wir schon einmal beim Thema Bakterien sind. Durch die Aufbewahrungsbox liegt der Rasierer nicht auf dem Boden, sondern die Klinge schwebt in der Luft, was ja auch nicht unbedingt ein Nachteil ist. Wenn die Box jetzt noch einen Deckel hätte, würde sie sogar vor Staub und Fusseln schützen.
Fazit
Eine wirklich durchdachte Angelegenheit, dieser Mach 3. Tolles Design, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass Gillette das Teil günstiger verkaufen würde und den Rasierer deswegen auch aus Plastik hätte fertigen können. Aber die Anschaffungskosten fallen ja nur einmal an.
Anders ist es bei den Klingen. Die sind zwar extrem teuer, aber da ich mich ja nur alle drei Tage rasiere komme ich mit einer Klinge so um die drei Monate aus. Macht bei vier Klingen für 6 Euro ein Jahr. Da kann man auch nicht meckern.
Aber das Beste ist seine Gründlichkeit. Einmal über normale Stellen im Gesicht gefahren und glatt wie ein Babypopo. Nebenbei noch gut für die Haut, da man ja nicht so oft darüber fährt.
Nette Idee ist auch die Box und das Lagerfach für die Klingen, so hat man immer alles zusammen und muss nicht lange suchen. Da ich auch oft verreise eine gute Sache. Was ich mir noch wünschen würde wäre ein Deckel für die Box, aber man kann ja nicht alles haben.
Von mir bekommt dieser Rasierer die volle Wertung, da er eigentlich alles hat was man sich wünscht und noch einiges mehr.
15 Bewertungen, 4 Kommentare
-
31.03.2003, 13:11 Uhr von BigPepe
Bewertung: sehr hilfreichRasieren ist ein Fall für sich, sehr interessant dein Bericht.
-
21.03.2003, 21:27 Uhr von FLESCH
Bewertung: sehr hilfreichHat mein Mann auch.
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16.03.2003, 16:55 Uhr von MONETIX
Bewertung: sehr hilfreichJawohl, das einzig wahre: Die Nass-Rasur, aber selbst die brauch ich nicht;-)
-
15.03.2003, 18:34 Uhr von jorka1965
Bewertung: sehr hilfreich..nach vielen Tests meine Stammmarke.
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