Girls Club - Vorsicht bissig! (DVD) Testbericht

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ab 6,43
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Erfahrungsbericht von sunstar0210

Zickenalarm und bla bla

Pro:

nettes popcorn movie

Kontra:

so wie alle anderen auch

Empfehlung:

Ja

Da ist er wieder, ein Film der in die Kategorie passt „ Kenn ich schon obwohl ich ihn nicht gesehen habe“. Einer dieser typischen Teenie Highscool Movies mit den Schönen und Reichen, den kleinen Dicken, den Strebern, die Sportler und dem Rest.

Und doch habe ich mir den Film letztens angeschaut, warum?
Nun ich hatte einfach mal wieder Lust auf ein „Popcorn“ Movie

Die Geschichte ist schnell erzählt:

Cady Heron, ein gut aussehendes, schlaues und nettes 16 jähriges Gör kommt auf einmal in eine Highschool. Bis dato lebte sie in Afrika und erhielt Privatunterricht und auf einmal findet sie sich mitten in Illinois wieder.
An ihrem ersten Schultag waren ihre Eltern anscheinend mehr aufgeregt als sie selbst.

Cady gibt sich die größte Mühe ihren ersten Tag ohne Chaos zu überstehen, was natürlich nicht gelang. Denn so eine Schule besteht aus Regeln die einfach nicht gebrochen werden dürfen.
Sie freundet sich schnell mit Janis und ihrem putzigen Kumpel Damian an. Beide weisen Cady in die unendlichen Weiten und in das irre Leben einer Highschool ein.
Durch Janis lernt sie dann auch die obere Riege der Zicken kennen:
Regina und ihre beiden Lakaien = "Die Plastics"

Zusammen mit Janis macht sie es sich zum Ziel die bösartige Diva Regina zu zerstören. Sie wollen sich an ihren gemeinen Taten rächen, denn Regina lästert über jeden und hält sich selbst für eine Göttin.
Also mischt sich Cady unter die Plastics und so langsam aber sicher breitet sie ihr Netz aus um Regina zu vernichten.....
Nur hat das ganze einen Haken und so einfach endet die Story dann doch nicht, denn es gibt ein geheimes Buch und dieses Buch stellt die Highschoolwelt auf den Kopf.

Mehr möchte ich nicht verraten.

Die Darsteller und meine Meinung
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Lindsay Lohan spielt Cady Heron
Rachel McAdams spielt Regina George
Ana Gasteyer spielt Betsy Heron
Lacey Chabert spielt Gretchen Wieners
Tina Fey spielt Ms. Norbury
Tim Meadows spielt Mr. Duvall (Direktor)
Amy Poehler spielt Mrs. George
Lizzy Caplan spielt Janis Ian
Daniel Franzese spielt Damian
Neil Flynn spielt Chip Heron
Jonathan Bennett spielt Aaron Samuels
Amanda Seyfried spielt Karen Smith

Land: USA
Originaltitel: Mean Girls
Genre: Komödie
Regie: Mark Waters
FSK: ab 6
Länge: 97 min.
Start: 26.08.2004 in Deutschland in den USA seit April 2004


Lindsay Lohan hat schon einige (im europäischen Raum eher unbedeutende) Filme gedreht. Für mich ist sie bis dato ein Neuling, aber für diese Hauptrolle vergebe ich glatt die Note 1.
Sie spielt die Rolle der Cady überzeugend und humorvoll.
Ihre Art den Neuling zu spielen und dabei auch noch elegant zu wirken, die Verwandlung von „graue Maus“ in einen Supervamp hat sie durch Mimik und Ideenreichtum sehr gut verkörpert.
Ihre schauspielerische Leistung ist sicher noch ausbaufähig und ich hoffe das sie nicht in der Schublade für Komödien versauert.

Regina die Diva der Highschool und die 2. Hauptrolle. Sie passt perfekt in das Schema „Zicke“. Blond und gutaussehend und nicht von Intelligenz gesegnet.
Auch hier überzeugend.

Die Mutter von Regina ist der Horror überhaupt. Jung, dynamisch, schön und schlau wäre sie gerne, dabei ist sie einfach nur strohdoof. Die Rolle passt perfekt in diesen Film. Sie sorgt für viele Lacher.

Aber auch der Direktor sollte nicht unerwähnt bleiben. Wie so oft in solchen Teenie Movies ist der Direktor abgefuckt und chronisch genervt. Manchmal sogar mit Parallelen zu den heutigen Schulleitern. Tim Meadows spielt diese Nebenrolle einfach klasse und man kann sich das Schmunzeln einfach nicht verkneifen.

Aaron, der Ex-Freund von Regina und Eventuell Freund von Cady ist das eigentliche Opfer in diesem Film. Aaron ist der typische Schönling, leider ist die Rolle und der Darsteller ziemlich flach und fast lustlos gestaltet.

Janis und Damian. Sie angeblich eine Lesbe und er schwul. Die beiden sind eher die Außenseiter an dieser Schule und mit allen Klischees behaftet. Doch sie kommen sympathisch und humorvoll rüber. Die Rollen wurde gut besetzt.

Die Lakaien von Regina sind Karen und Gretchen. Beide Rollen sind traumhaft dümmlich und perfekt besetzt.
Sie folgen Regina und beten sie förmlich an, bis eines Tages Cady .... (verrate ich nicht)
Beiden Schauspielerinnen muss ich ein großes Lob aussprechen. Überzeugend und mit viel Humor haben sie sich diesen Rollen angenommen.

Bleiben noch die Eltern von Cady übrig. Sie sind so typisch, so spießig, so langweilig und der Graus aller Teenager. Die Nebenrollen sind passend besetzt.


Dies war eine kurze Zusammenfassung aller Darsteller inklusive meiner Meinung.

Zum Film selber:
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Der Markt ist mittlerweile überfüllt mit solchen Komödien, doch ab und an macht es immer noch Spass diese zu sehen. Solange man nicht allzu viel erwartet, wird der Zuschauer auch nicht enttäuscht.
Sicher ist dieses Thema in „Girls Club“ nichts neues: Neuling kommt und bringt alles durcheinander. Diven regieren die Highschoolwelt und der Rest muss leiden. Gewinenr am Ende ist der Zuschauer, weil er ca. 1,5 h nett unterhalten wurde und lachen konnte.

Was mir an Girls Club gut gefallen hat sind die überwiegend neuen und frischen Darsteller, die alle überzeugen (bis auf Aaron). Witzig und sehr gut finde ich das Spiel mit der Kamera. Hier werden die irren Gedanken von Cady einfach klasse umgesetzt. Afrika in Illinois sage ich einfach mal.
Die Gags sind nicht zu flach und auch nicht zu übertrieben.
Die Klischees sind liebevoll umgesetzt. Der Film spielt aber nicht nur mit den Lachmuskeln des Zuschauers.
Er regt auch zum nachdenken an, so zum Beispiel hat es ja nicht jeder „Neue“ leicht sich in einer neuen Schule zurecht zu finden. Oft muss man sich die Freunde suchen, was in einer eingeschworenen Gemeinde nicht immer leicht ist.
Die vielen Gruppierungen in einer Schule machen es einem nicht einfach. Es sei denn man(n) /Frau ist ein Sporttalent (typisch amerikanisch).

Das Spiel um Macht, Intrigen und den alltäglichen Schulproblemen eines Teenagers wurden dank der Darsteller überzeigend gezeigt.
.
Diese Stimmungen hat Girls Club einfach gut umgesetzt und es hat Spaß gemacht sich einfach mal wieder berieseln zu lassen.

Fazit

Empfehlenswert sicherlich, allerdings nur für Leute die Humor mögen und sich noch einmal auf eine Schulkomödie einlassen möchten. Geschmackssache halt. Leichte Kost, die man sich auch gerne mit anderen anschauen kann, aber nur einmal.


In diesem Sinne

Zickenfreie Zone
Eure
Sunny
für ciao und yopi

©

29 Bewertungen, 3 Kommentare

  • bjlghs

    20.01.2005, 16:46 Uhr von bjlghs
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein schöner runder informativer bericht - gratualtion - gruß jörg

  • mima007

    13.01.2005, 13:26 Uhr von mima007
    Bewertung: sehr hilfreich

    DVD-Kritik! Hut ab! Hab dich in meine Infomailliste aufgenommen. VG, mima

  • brascher

    11.01.2005, 18:58 Uhr von brascher
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...für meine Tochter-knappe 18 ! MFG Lutz