Golden Sun 1 (Game Boy Advance Spiel) Testbericht
ab 10,80 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von Eiswolf
das bisher beste GBA Rollenspiel!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Golden Sun ist das erste bei uns erhältliche Rollenspiel für den Game Boy Advance. Entwickelt wurde es bei Camelot und Nintendo, was bi mir in bezug auf Rollenspiele eher Misstrauen hervorruft, weil so gut wie alle mir bekannten von Nintendo entwickelten Rollenspiele viel zu sehr die Konkurrenz kopierten und zu wenig Innovation zeigten.
Doch Golden Sund is da zum Glück anders. Als ich die ersten Bilder sah, dachte ich erst mal: "Wow!" . Wunderschöne Farbübergänge, exzellente Alpha- und Lichteffekte und sehr viele Details bringen das Spiel schon allein optisch in die Premium Abteilung der Game Boy Advance Spiele. Der Sound ist wie erwartet typisch für den Handheld, unauffälliges Hintergrundgedudel, dass sich aber wenigstens situationsbedingt ändert. Die Soundeffekte sind ähnlich unspektakulär ausgefallen. Die Bedienung ist recht einfach, aber das Menüsystem ist irgendwie schon etwas umständlich geworden, doch dazu später mehr.
Der Spieler wird durch Isaac [im japanischen Original Robin] repräsentiert. Er lebt in einem kleinen Dorf am Fuße eines Vulkans, der - wie sollte es anders sein - natürlich ausbricht. Nun sieht man, wie der Bruder von einer Freundin - Jenna - von Wassermassen weggespült wird und sucht mit Isaacs bestem Freund Garet und Jenna nach Hilfe., doch man begegnet nur 2 komischen gestalten, die einen prompt umhauen. 3 Jahre später setzt sich die Handlung fort, die drei und ihr Mentor schleichen sich ins Sonnen Heiligtum und finden dort die Psynergy Stones, die die Welt zusammenhalten. Jeder dieser Steine steht für einen Planeten: Jupiter, Mars, Venus, Merkur. Die 2 Typen von vor 3 Jahren und Jennas Bruder tauchen urplötzlich auf, nehmen Jenna und den Mentor gefangen und hauen mit 3 der 4 Steine ab. Nun muss man losziehen und diese wiederholen und in alle 4 Leuchttürme der Welt reisen, und so fängt das Abenteuer erst richtig an...
Die Story ist ganz interessant und birgt immer wieder Zwischenaufgaben und überraschende Momente, allerdings kann man vieles auch einfach vorhersehen. Die Rätsel in den Dungeons sind recht moderat, meistens muss man ein paar Schalter umlegen, versteckte Wege finden, Säulen verschieben oder Objekte zusammenfügen. Oft muss man dabei auf seine Psynergy zurückgreifen um Objekte zu manipulieren.
Die Psynergy funktioniert im Prinzip wie Magie. Die Charaktere besitzen Psynergy Points, die sie beim Ausüben ihrer Kräfte verbrauchen. Durch das Besiegen von Gegnern erhält man wie üblich Erfahrungspunkte, hat man genug davon, steigt der Charakter ein Level auf. Dabei verbessern sich seine Attribute und manchmal lernt er eine Psi Kraft dazu.
Eine weitere Besonderheit bei Golden Sun stellen die Djinni dar. Diese Idee ist zwar auch nicht legendär neu [G.F. bei Final Fantasy 8; Kapselmonster bei Lufia...] wurde aber recht gut umgesetzt. Die Djinni findet man überall, in Dungeons, auf der Landkarte oder in Dörfern. Hat man einen von den insgesamt 28 im Spiel gefangen, kann man ihn einem Partymitglied zuordnen. Dieser erhält dann je nach Art des Djinns verbesserte Attribute. Die Djinnis können aber noch mehr: lässt man einen Djinn während eines Kampfes frei, entfaltet jeder einen anderen Effekt. Wenn man mehrere Djinnis des gleichen Elements lostoben lässt, ruft das einen sehr coolen und starken Effekt auf den Plan. Je nach Element des Djinns [Erde, Feuer, Luft oder Wasser] werden andere Psynergy Kräfte dem Charakter offenbart. Dabei sind auch Kombinationen möglich, was viel Raum für Experimente lässt.
Insgesamt macht das Spiel richtig Spaß, wenn man mal das Djinn-System verstanden hat. Stellenweise ist das Spiel aber gewaltig text lastig. Trotzdem kann ich es jedem, der auf Final Fantasy für den Game Boy Advance wartet [Square darf wieder mitmischen!] nur empfehlen.
Doch Golden Sund is da zum Glück anders. Als ich die ersten Bilder sah, dachte ich erst mal: "Wow!" . Wunderschöne Farbübergänge, exzellente Alpha- und Lichteffekte und sehr viele Details bringen das Spiel schon allein optisch in die Premium Abteilung der Game Boy Advance Spiele. Der Sound ist wie erwartet typisch für den Handheld, unauffälliges Hintergrundgedudel, dass sich aber wenigstens situationsbedingt ändert. Die Soundeffekte sind ähnlich unspektakulär ausgefallen. Die Bedienung ist recht einfach, aber das Menüsystem ist irgendwie schon etwas umständlich geworden, doch dazu später mehr.
Der Spieler wird durch Isaac [im japanischen Original Robin] repräsentiert. Er lebt in einem kleinen Dorf am Fuße eines Vulkans, der - wie sollte es anders sein - natürlich ausbricht. Nun sieht man, wie der Bruder von einer Freundin - Jenna - von Wassermassen weggespült wird und sucht mit Isaacs bestem Freund Garet und Jenna nach Hilfe., doch man begegnet nur 2 komischen gestalten, die einen prompt umhauen. 3 Jahre später setzt sich die Handlung fort, die drei und ihr Mentor schleichen sich ins Sonnen Heiligtum und finden dort die Psynergy Stones, die die Welt zusammenhalten. Jeder dieser Steine steht für einen Planeten: Jupiter, Mars, Venus, Merkur. Die 2 Typen von vor 3 Jahren und Jennas Bruder tauchen urplötzlich auf, nehmen Jenna und den Mentor gefangen und hauen mit 3 der 4 Steine ab. Nun muss man losziehen und diese wiederholen und in alle 4 Leuchttürme der Welt reisen, und so fängt das Abenteuer erst richtig an...
Die Story ist ganz interessant und birgt immer wieder Zwischenaufgaben und überraschende Momente, allerdings kann man vieles auch einfach vorhersehen. Die Rätsel in den Dungeons sind recht moderat, meistens muss man ein paar Schalter umlegen, versteckte Wege finden, Säulen verschieben oder Objekte zusammenfügen. Oft muss man dabei auf seine Psynergy zurückgreifen um Objekte zu manipulieren.
Die Psynergy funktioniert im Prinzip wie Magie. Die Charaktere besitzen Psynergy Points, die sie beim Ausüben ihrer Kräfte verbrauchen. Durch das Besiegen von Gegnern erhält man wie üblich Erfahrungspunkte, hat man genug davon, steigt der Charakter ein Level auf. Dabei verbessern sich seine Attribute und manchmal lernt er eine Psi Kraft dazu.
Eine weitere Besonderheit bei Golden Sun stellen die Djinni dar. Diese Idee ist zwar auch nicht legendär neu [G.F. bei Final Fantasy 8; Kapselmonster bei Lufia...] wurde aber recht gut umgesetzt. Die Djinni findet man überall, in Dungeons, auf der Landkarte oder in Dörfern. Hat man einen von den insgesamt 28 im Spiel gefangen, kann man ihn einem Partymitglied zuordnen. Dieser erhält dann je nach Art des Djinns verbesserte Attribute. Die Djinnis können aber noch mehr: lässt man einen Djinn während eines Kampfes frei, entfaltet jeder einen anderen Effekt. Wenn man mehrere Djinnis des gleichen Elements lostoben lässt, ruft das einen sehr coolen und starken Effekt auf den Plan. Je nach Element des Djinns [Erde, Feuer, Luft oder Wasser] werden andere Psynergy Kräfte dem Charakter offenbart. Dabei sind auch Kombinationen möglich, was viel Raum für Experimente lässt.
Insgesamt macht das Spiel richtig Spaß, wenn man mal das Djinn-System verstanden hat. Stellenweise ist das Spiel aber gewaltig text lastig. Trotzdem kann ich es jedem, der auf Final Fantasy für den Game Boy Advance wartet [Square darf wieder mitmischen!] nur empfehlen.
Bewerten / Kommentar schreiben