Grand Canyon Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von !!!Flöckchen!!!
Die Schlucht der Geheimnisse
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es ist schon eine merkwürdige Sache mit dem Grand Canyon. Bis heute existieren Bücher, die lehren, daß diese Schlucht die größte der Welt sei - länger und tiefer als alle anderen. Doch das ist ein Irrtum: Allein der unspektakuläre Hells Canyon in Oregon übertrifft ihn um 700 Meter Tiefe, und gerade wurde in Tibet die Yarlung Zangbo-Schlucht erkundet, die nach neuen Berechnungen gar um unglaubliche 56 Kilometer länger ist...
Eher mager im Vergleich fallen die Daten des Grand Canyons aus. Bei einer Länge von 349 Kilometern bringt er es auf maximal 1800 Meter Tiefe. Wenig rekordverdächtig - und doch eines der größten Wunder der Natur: In sieben Millionen Jahren haben Wind und Wasser unglaubliche Gebilde geschaffen - bizarre Formationen, wunderbare Kegel und herrliche Steilhänge, die bis spät in die Nacht hinein in allen nur erdenklichen Rot-, Gelb- und Brauntönen leuchten. Pumas leben hier, Wildhirsche, Adler, unendlich viele Arten von Eichhörnchen (sind sehr zutraulich!)...
Dieser Canyon aber ist viel mehr als nur ein einzigartiges Natur Reservat, das jedes Jahr fünf Millionen Besucher anlockt. Mich eingeschlossen, ich war schon 2 Mal dort und das war bestimmt nicht das letzte Mal. Er ist das älteste Geschichtsbuch dieser Welt. An seinen Wänden, so ergaben Studien, läßt sich ablesen, was seit Anbeginn des Lebens auf unserem Planeten geschah. Rund zwei Milliarden Jahre reichen die 13 Schichten des Canyons zurück - gleich die oberste birgt dabei eine Überraschung: Sie besteht aus einem Material, das sich nur auf dem Grund des Meeres bildet.
Das bedeutet: Dort, wo sich heute die Wüste Arizonas erstreckt lag einst ein Ozean, in dem Meeressaurier jagten. Dieses Land, so erzählt es der Canyon, war im Laufe von Jahrmillionen Dünenlandschaft, Küste, Flußdelta und Wüste. Und es war Zeuge der Geburt des Lebens: Hier hat es sich in Form von Algen, die erstmals eine sauerstoffhaltige Atmosphäre schufen, entwickelt. Dieses Land war Zeuge von zwölf verschiedenen Massensterben, die alle jeweils im Abstand von 30 Millionen Jahren auftraten...
Der Grand Canyon ist eine Schlucht voller Geheimnisse, die erst jetzt geklärt werden. Wegen der extremen Unzugänglichkeit war die Region bis vor knapp 100 Jahren ein weißer Fleck auf den Landkarten Amerikas - erst seit 40 Jahren existieren vollständige Grundskizzen und Karten.
So dauerte es lange, bis Forscher erkannten, daß es im Canyon sieben verschiedene Klimazonen gibt: Während der Süden geprägt ist von wüstenhaftem Klima mit Temperaturen bis zu 50 Grad, zeichnet sich der Norden aus durch grüne Nadelwälder und eisige Schneefälle. Gemeinsam ist den Abschnitten nur eines: Im Sommer ist es hier so heiß, daß kein einziger Regentropfen, der vom Himmel fällt, den Boden berührt - alles Wasser verdunstet. Und trotz der mächtigen Fluten des Colorado, die durch den Grand Canyon fließen, ist diese Schlucht trockener als die Sahara... Dennoch: Auch hier haben sich Menschen niedergelassen. Irgendwo am Ende aller Straßen, in den Tiefen eines namenlosen Seitentals, liegt der kleine Ort Supai. Exakt 423 Nachfahren der Havasupai-Indianer leben hier-so, wie seit 100 Jahren schon: Sie kennen weder Fernsehen noch Telefon oder gar Autos.
Eher mager im Vergleich fallen die Daten des Grand Canyons aus. Bei einer Länge von 349 Kilometern bringt er es auf maximal 1800 Meter Tiefe. Wenig rekordverdächtig - und doch eines der größten Wunder der Natur: In sieben Millionen Jahren haben Wind und Wasser unglaubliche Gebilde geschaffen - bizarre Formationen, wunderbare Kegel und herrliche Steilhänge, die bis spät in die Nacht hinein in allen nur erdenklichen Rot-, Gelb- und Brauntönen leuchten. Pumas leben hier, Wildhirsche, Adler, unendlich viele Arten von Eichhörnchen (sind sehr zutraulich!)...
Dieser Canyon aber ist viel mehr als nur ein einzigartiges Natur Reservat, das jedes Jahr fünf Millionen Besucher anlockt. Mich eingeschlossen, ich war schon 2 Mal dort und das war bestimmt nicht das letzte Mal. Er ist das älteste Geschichtsbuch dieser Welt. An seinen Wänden, so ergaben Studien, läßt sich ablesen, was seit Anbeginn des Lebens auf unserem Planeten geschah. Rund zwei Milliarden Jahre reichen die 13 Schichten des Canyons zurück - gleich die oberste birgt dabei eine Überraschung: Sie besteht aus einem Material, das sich nur auf dem Grund des Meeres bildet.
Das bedeutet: Dort, wo sich heute die Wüste Arizonas erstreckt lag einst ein Ozean, in dem Meeressaurier jagten. Dieses Land, so erzählt es der Canyon, war im Laufe von Jahrmillionen Dünenlandschaft, Küste, Flußdelta und Wüste. Und es war Zeuge der Geburt des Lebens: Hier hat es sich in Form von Algen, die erstmals eine sauerstoffhaltige Atmosphäre schufen, entwickelt. Dieses Land war Zeuge von zwölf verschiedenen Massensterben, die alle jeweils im Abstand von 30 Millionen Jahren auftraten...
Der Grand Canyon ist eine Schlucht voller Geheimnisse, die erst jetzt geklärt werden. Wegen der extremen Unzugänglichkeit war die Region bis vor knapp 100 Jahren ein weißer Fleck auf den Landkarten Amerikas - erst seit 40 Jahren existieren vollständige Grundskizzen und Karten.
So dauerte es lange, bis Forscher erkannten, daß es im Canyon sieben verschiedene Klimazonen gibt: Während der Süden geprägt ist von wüstenhaftem Klima mit Temperaturen bis zu 50 Grad, zeichnet sich der Norden aus durch grüne Nadelwälder und eisige Schneefälle. Gemeinsam ist den Abschnitten nur eines: Im Sommer ist es hier so heiß, daß kein einziger Regentropfen, der vom Himmel fällt, den Boden berührt - alles Wasser verdunstet. Und trotz der mächtigen Fluten des Colorado, die durch den Grand Canyon fließen, ist diese Schlucht trockener als die Sahara... Dennoch: Auch hier haben sich Menschen niedergelassen. Irgendwo am Ende aller Straßen, in den Tiefen eines namenlosen Seitentals, liegt der kleine Ort Supai. Exakt 423 Nachfahren der Havasupai-Indianer leben hier-so, wie seit 100 Jahren schon: Sie kennen weder Fernsehen noch Telefon oder gar Autos.
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