Großglockner Hochalpenstraße Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
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Summe aller Bewertungen
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von tuxfan
Kurven + Gletscher + Grossglockner = Spass
Pro:
grandiose Landschaft, leicht erreichbarer Gletscher, gute Strassen
Kontra:
mautpflichtig
Empfehlung:
Ja
Im September 2004 zog es mich mit meinem Roller mal wieder in die Berge. Diesmal stand der Grossglockner in Österreich auf dem Programm.
Über den ADAC bekam ich das Tagesticket günstiger als direkt vor Ort. Aktuell werden folgende Preise verlangt:
PKW mit/ohne Anhänger
oder Wohnmobil EUR 26,00 bzw. 22,80 (beim ADAC)
Motorrad EUR 17,00 bzw. 13,50 (beim ADAC)
Für einen Tag sind das zwar deftige Preise, aber in Österreich ist es man ja gewohnt für fast jede Bergstrecke eine Maut zu bezahlen.
Ausserdem wollte ich den Grossglockner und das angepriesene Kurvenparadies einfach einmal live gesehen haben.
Für die Anreise wählte ich den Weg über Fernpass, Innsbruck, Gerlospass (Maut). Schon die Anreise hatte zahlreiche schöne Aussichten (z.B. Grimsler Wasserfälle am GerlosPass) zu bieten.
Am Grossglockner hatte ich mit dem Wetter wahnsinniges Glück. Es drohten zwar immer wieder mächtige Wolkenberge, aber so schnell wie sie gekommen waren, waren sie dann meist auch wieder verschwunden. Das Wetter in 3000m Höhe,
der Grossglockner selbst ist 3798m hoch, kann recht schnell umschlagen. Deshalb muss man auch im Sommer immer mit
winterlichen Verhälnissen rechnen. Nicht umsonst befindet sich unterhalb des Grossglockners noch der Pasterzen-Gletscher, der allerdings in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen ist.
Der Grossglockner ist in der Regel ab Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet. Die Strassen wurden laut Eigenwerbung in den letzten Jahren speziell für Motorradfahrer sicherer gemacht (gepolsterte Leitplanken, keine Bitumenflicken, neue Fahrbahnbeläge), dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
Auch wenn die Strasse wegen der Maut meist nicht als Durchgangsstrasse verwendet wird, herrscht hier doch ein sehr reger Verkehr. Speziell während der Ferienzeit sind die Strassen gut befahren und die Parkplätze an den interessantesten Punkten oft belegt.
Über das Grossglocknergebiet sind mehrere Informationspunkte verteilt, bei denen man Infos zum Alpenraum und zur Entstehung der Strasse erhält. Hier hat man meist auch die Gelegenheit sich in Jausen zu stärken oder auf einer Bank das Panorama zu geniessen.
Im mautpflichtigen Bereich zwischen Ferleiten und Heiligenblut befinden sich zahlreiche Gastwirtschaften und ein paar Pensionen, die die Übernachtung am Grossglockner ermöglichen. Die Preise waren recht human, zumal man sich so eine zweite Tageskarte spart. Für Naturliebhaber die hier den Sonnenaufgang oder -untergang geniessen wollen sicher eine Empfehlung.
Die Hauptattraktion ist der Pasterzengletscher an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Hier befindet sich ein riessiges Parkhaus mit Ausstellung zur Grossglocknerwelt. Beim Parkhaus befinden sich zahlreiche Schliessfächer und für die Motorradfahrer Parkplätze in der ersten Reihe. Von hier aus gelangt man über einen steilen Pfad hinunter zum Gletscher. Alternativ kann man auch eine Bergbahn benutzen. Wer selten in den Bergen unterwegs ist, wird leicht durch die starken Steigungen an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gebracht, zumal man sich hier bereits in gut 3000m Höhe befindet. Mir hat der Fussweg gefallen, aber auf dem Rückweg habe ich manchen des öfteren völlig erschöpft eine Pause machen sehen.
Meine Empfehlung: Die Bergbahn benutzen, da man leicht seine
Kräfte überschätzt.
Von der Talstation der Bergbahn ist nur noch ein kurzer Weg zum Gletscher. Trotz der Absicherungen birgt der Gletscher noch
ausreichend Gefahren. Ich fand es einfach wunderbar in die Gletscherspalten hinunterzuschauen, zum Teil gab es hier wunderschöne Lichtspiele. Einmal sah ich sogar Eisbrücken zusammenbrechen.
In diesem Zusammenhang fand ich es unverantwortlich, wie manche Leute, zum Teil auch mit Kindern, die Sicherungsseile überstiegen und ohne Seilsicherung auf dem Gletscher umherliefen. Das muss wirklich nicht sein.
Nach dem Erlebnis am Gletscher bin ich dann wieder auf die Hauptstrecke zurückgefahren und habe die wunderbaren Kurven
einfach nur genossen.
Schön fand ich, dass es hier oben zahlreiche Parkplätze und Haltemöglichkeiten gab, um das grandiose Panorama zu geniessen, das vom Pfeifen der Murmeltiere fast Disney-mässig
arrangiert war.
Mir hat der Tag am Grossglockner wunderbar gefallen. Die Strassen waren im besten Zustand und vor allem das Wetter spielte mit. Von Freunden und Bekannten hatte ich schon gehört, dass sie vor lauter Wolken keine Berge sahen.
Über den ADAC bekam ich das Tagesticket günstiger als direkt vor Ort. Aktuell werden folgende Preise verlangt:
PKW mit/ohne Anhänger
oder Wohnmobil EUR 26,00 bzw. 22,80 (beim ADAC)
Motorrad EUR 17,00 bzw. 13,50 (beim ADAC)
Für einen Tag sind das zwar deftige Preise, aber in Österreich ist es man ja gewohnt für fast jede Bergstrecke eine Maut zu bezahlen.
Ausserdem wollte ich den Grossglockner und das angepriesene Kurvenparadies einfach einmal live gesehen haben.
Für die Anreise wählte ich den Weg über Fernpass, Innsbruck, Gerlospass (Maut). Schon die Anreise hatte zahlreiche schöne Aussichten (z.B. Grimsler Wasserfälle am GerlosPass) zu bieten.
Am Grossglockner hatte ich mit dem Wetter wahnsinniges Glück. Es drohten zwar immer wieder mächtige Wolkenberge, aber so schnell wie sie gekommen waren, waren sie dann meist auch wieder verschwunden. Das Wetter in 3000m Höhe,
der Grossglockner selbst ist 3798m hoch, kann recht schnell umschlagen. Deshalb muss man auch im Sommer immer mit
winterlichen Verhälnissen rechnen. Nicht umsonst befindet sich unterhalb des Grossglockners noch der Pasterzen-Gletscher, der allerdings in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen ist.
Der Grossglockner ist in der Regel ab Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet. Die Strassen wurden laut Eigenwerbung in den letzten Jahren speziell für Motorradfahrer sicherer gemacht (gepolsterte Leitplanken, keine Bitumenflicken, neue Fahrbahnbeläge), dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
Auch wenn die Strasse wegen der Maut meist nicht als Durchgangsstrasse verwendet wird, herrscht hier doch ein sehr reger Verkehr. Speziell während der Ferienzeit sind die Strassen gut befahren und die Parkplätze an den interessantesten Punkten oft belegt.
Über das Grossglocknergebiet sind mehrere Informationspunkte verteilt, bei denen man Infos zum Alpenraum und zur Entstehung der Strasse erhält. Hier hat man meist auch die Gelegenheit sich in Jausen zu stärken oder auf einer Bank das Panorama zu geniessen.
Im mautpflichtigen Bereich zwischen Ferleiten und Heiligenblut befinden sich zahlreiche Gastwirtschaften und ein paar Pensionen, die die Übernachtung am Grossglockner ermöglichen. Die Preise waren recht human, zumal man sich so eine zweite Tageskarte spart. Für Naturliebhaber die hier den Sonnenaufgang oder -untergang geniessen wollen sicher eine Empfehlung.
Die Hauptattraktion ist der Pasterzengletscher an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Hier befindet sich ein riessiges Parkhaus mit Ausstellung zur Grossglocknerwelt. Beim Parkhaus befinden sich zahlreiche Schliessfächer und für die Motorradfahrer Parkplätze in der ersten Reihe. Von hier aus gelangt man über einen steilen Pfad hinunter zum Gletscher. Alternativ kann man auch eine Bergbahn benutzen. Wer selten in den Bergen unterwegs ist, wird leicht durch die starken Steigungen an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gebracht, zumal man sich hier bereits in gut 3000m Höhe befindet. Mir hat der Fussweg gefallen, aber auf dem Rückweg habe ich manchen des öfteren völlig erschöpft eine Pause machen sehen.
Meine Empfehlung: Die Bergbahn benutzen, da man leicht seine
Kräfte überschätzt.
Von der Talstation der Bergbahn ist nur noch ein kurzer Weg zum Gletscher. Trotz der Absicherungen birgt der Gletscher noch
ausreichend Gefahren. Ich fand es einfach wunderbar in die Gletscherspalten hinunterzuschauen, zum Teil gab es hier wunderschöne Lichtspiele. Einmal sah ich sogar Eisbrücken zusammenbrechen.
In diesem Zusammenhang fand ich es unverantwortlich, wie manche Leute, zum Teil auch mit Kindern, die Sicherungsseile überstiegen und ohne Seilsicherung auf dem Gletscher umherliefen. Das muss wirklich nicht sein.
Nach dem Erlebnis am Gletscher bin ich dann wieder auf die Hauptstrecke zurückgefahren und habe die wunderbaren Kurven
einfach nur genossen.
Schön fand ich, dass es hier oben zahlreiche Parkplätze und Haltemöglichkeiten gab, um das grandiose Panorama zu geniessen, das vom Pfeifen der Murmeltiere fast Disney-mässig
arrangiert war.
Mir hat der Tag am Grossglockner wunderbar gefallen. Die Strassen waren im besten Zustand und vor allem das Wetter spielte mit. Von Freunden und Bekannten hatte ich schon gehört, dass sie vor lauter Wolken keine Berge sahen.
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