Hewlett Packard HP Laserjet 1100 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/1998
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Summe aller Bewertungen
- Druckqualität:
- Betriebskosten:
- Installation:
- Support & Service:
Erfahrungsbericht von Andreas1501
Laserdrucker mit bestechender Qualität auch nach längerer Nutzung!
Pro:
Hervorragende Druckqualität auch nach jahrelanger Nutzung (weil mit jeder neuen Tonerpatrone auch der Druckkopf gewechselt wird).
Kontra:
Hoher Preis
Empfehlung:
Ja
Auch nach mehreren Jahren noch ein hervorragender Drucker!
Heute poste ich einen Bericht über einen Drucker, den ich leider nicht privat besitze, aber an meinem Arbeitsplatz täglich intensiv nutze. Um es vorweg zu sagen: Der HP Laserjet 1100 hat mich vom ersten Tag an überzeugt.
Einsatzgebiet
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Wir haben diesen Drucker in unserer berufsbildenden Schule in einem Schulsaal mit 17 PCs seit Dezember 1999 als Netzwerkdrucker im Dauereinsatz. Pro Schultag dürften im Schnitt um die 150-200 Seiten gedruckt werden, alle paar Wochen ist eine neue Tonerpatrone fällig. Mit dem Gerät gehen Schüler und Lehrer nicht gerade zimperlich um. Vor allem Kollegen, die sich mit Hardware nicht gut auskennen, verursachen schon das eine oder andere Problem. Trotzdem hat das Gerät bis heute keinen ernsthaften Defekt gehabt. Aus diesen guten Erfahrungen heraus laufen mittlerweile (Sommer 2002) 8 Drucker dieses Typs bei uns, außerdem 4 Stück des Nachfolgemodells HP Laserjet 1200.
Druckqualität und Drucktempo
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Die Qualität der Ausdrucke sowohl bei Texten als auch bei Grafiken ist am Anfang wie auch heute einwandfrei. Man könnte glauben, dass die Auflösung viel höher als 600x600 wäre, ist sie aber tatsächlich nicht. Diese eher geringe Auflösung wird aber durch RET (resolution enhancement technology) dermaßen aufgewertet, dass eine deutlich höhere Qualität entsteht als man erwarten könnte.
Ich drucke sehr viele Texte mit Bildschirmfotografien und habe noch keinen (Laser-)Drucker erlebt, der diese qualitativ so gut gedruckt hätte. (Natürlich übertrifft ein guter Farbtintenstrahler schon allein wegen der Farbe diese Qualität schon noch.) Dadurch, dass mit jeder neuen Tonerpatrone auch ein neues Druckwerk mit eingebaut wird, ist die Qualität gleich bleibend gut. Die Patronen sind ebenfalls von sehr hoher Qualität und in ein kostenloses Rücknahmesystem eingebunden, das wir in unserer Schule rege nutzen.
Das Drucktempo wird mit acht Seiten pro Minute angegeben. Ich habe zwar nicht nachgemessen, vom Eindruck her kommt das aber ganz gut hin, ein Klassensatz Ausdrucke dauert maximal drei Minuten. Damit kann man zufrieden sein, obwohl es natürlich auch deutlich schnellere Drucker gibt.
Installation und Bedienung
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Die Installation und Bedienung ist kinderleicht; auch das gute Handbuch und die super Treiber (auch für Win NT und Win 2000, XP gab's damals noch nicht, Treiber sollten aber per Download zu erhalten sein) erleichtern die Handhabung. Treiber werden für jede gängige Windowsversion mitgeliefert, Treiberupdates sind im Internet in reicher Auswahl erhältlich.
Im Betrieb bewährt sich die Möglichkeit, die Papierführung so einzustellen, dass ein Blatt nach vorne ausgegeben wird und somit nicht im Drucker gedreht werden muss. Mit dieser Hilfe (sinnvoll allerdings nur bei einzelnen Seiten, nicht bei "Massenausdrucken") können auch dickeres Papier, Folien usw. prima gedruckt werden. Gerade mit Folien für den Overheadprojektor habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
Der Austausch der Tonerpatrone ist sehr einfach und geht ohne Schmutz vor sich. Die Patronen sind so geformt, dass sie fast von allein an die dafür vorgesehene Stelle im Drucker rutschen, da hakelt und klemmt nichts.
Kosten
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Der Drucker hat 749 DM (das wären heute ca. 380 Euro) gekostet. Mit diesem Preis lag er zum Zeitpunkt der Anschaffung im oberen Bereich der Laserdruckerpreise. Ich kann jedoch mittlerweile sagen, dass sich die Mehrausgabe im Vergleich zu einem Billigdrucker von der Qualität her auf jeden Fall gelohnt hat. (Mit anderen Modellen haben wir deutlich schlechtere Erfahrungen gemacht.)
Eine Tonerpatrone kostet je nach Anbieter so um die 100 - 120 DM (heute 60 - 65 Euro) und reicht für ca. 2.500 Seiten, wenn mit 5% Abdeckung gedruckt wird. Leider machen sich viele Schüler einen Spaß daraus, schwarze Flächen zu drucken (z.B. in Excel-Diagrammen, die sie über eine ganze Seite ziehen), wodurch die maximale Seitenzahl deutlich abnimmt. Ich erreiche selten mehr als 2.200 Seiten pro Patrone. Somit ist der Drucker im Verbrauch nicht gerade billig. Dass wir trotzdem noch ganz gut damit wegkommen, liegt daran, dass der Laserdrucker eine ganze Reihe von HP-Tintenstrahlern ersetzt hat, und im Vergleich zu denen ist er immer noch so richtig billig im Verbrauch.
Noch einige technische Daten
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Druckersprache: HP PCL 5e
Druckmedien: Normalpapier, Kopierfolien, Karton, Postkarten, Etiketten u.v.m.
Papiergewicht: 60 - 163g/m²
Papierzuführung und -ablage: ca. 100 Seiten A4
Speicher: 2 MB, erweiterbar auf 18 MB über einen DIMM-Steckplatz
Anschluss über die parallele Schnittstelle, Kabel im Preis enthalten
Garantie: 1 Jahr
Empfohlenes Druckvolumen im Monat: bis 7.000 Seiten
Fazit
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Der Drucker erfüllt alle Anforderungen mit Bravour. Da mit jedem Wechsel der Tonerpatrone auch die gesamte Drucktechnik ausgetauscht wird, ist eine gleich bleibende Qualität garantiert. Auch nach mittlerweile fast drei Jahren Nutzung bin ich mit dem Drucker sehr zufrieden; Tausende von Seiten wurden bisher damit ausgegeben. Es gibt kein Nachlassen in der Qualität und keine Ermüdungserscheinungen, sondern nur exzellente Drucke.
Urteil: Sehr empfehlenswert!
Der Drucker dürfte nicht mehr als Neugerät erhältlich sein, höchstens als Auslaufmodell. Ich kann aber auch einen Gebrauchtkauf ohne Weiteres empfehlen; meinen dienstlichen Drucker würde ich sofort privat übernehmen, denn er ist viel besser als mein privater Laserdrucker von Brother. Also Augen auf, wo sich eine Gelegenheit bietet!
© Andreas Wilhelm, Bericht aktualisiert am 24.03.2003 und am 13.03.2005
Heute poste ich einen Bericht über einen Drucker, den ich leider nicht privat besitze, aber an meinem Arbeitsplatz täglich intensiv nutze. Um es vorweg zu sagen: Der HP Laserjet 1100 hat mich vom ersten Tag an überzeugt.
Einsatzgebiet
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Wir haben diesen Drucker in unserer berufsbildenden Schule in einem Schulsaal mit 17 PCs seit Dezember 1999 als Netzwerkdrucker im Dauereinsatz. Pro Schultag dürften im Schnitt um die 150-200 Seiten gedruckt werden, alle paar Wochen ist eine neue Tonerpatrone fällig. Mit dem Gerät gehen Schüler und Lehrer nicht gerade zimperlich um. Vor allem Kollegen, die sich mit Hardware nicht gut auskennen, verursachen schon das eine oder andere Problem. Trotzdem hat das Gerät bis heute keinen ernsthaften Defekt gehabt. Aus diesen guten Erfahrungen heraus laufen mittlerweile (Sommer 2002) 8 Drucker dieses Typs bei uns, außerdem 4 Stück des Nachfolgemodells HP Laserjet 1200.
Druckqualität und Drucktempo
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Die Qualität der Ausdrucke sowohl bei Texten als auch bei Grafiken ist am Anfang wie auch heute einwandfrei. Man könnte glauben, dass die Auflösung viel höher als 600x600 wäre, ist sie aber tatsächlich nicht. Diese eher geringe Auflösung wird aber durch RET (resolution enhancement technology) dermaßen aufgewertet, dass eine deutlich höhere Qualität entsteht als man erwarten könnte.
Ich drucke sehr viele Texte mit Bildschirmfotografien und habe noch keinen (Laser-)Drucker erlebt, der diese qualitativ so gut gedruckt hätte. (Natürlich übertrifft ein guter Farbtintenstrahler schon allein wegen der Farbe diese Qualität schon noch.) Dadurch, dass mit jeder neuen Tonerpatrone auch ein neues Druckwerk mit eingebaut wird, ist die Qualität gleich bleibend gut. Die Patronen sind ebenfalls von sehr hoher Qualität und in ein kostenloses Rücknahmesystem eingebunden, das wir in unserer Schule rege nutzen.
Das Drucktempo wird mit acht Seiten pro Minute angegeben. Ich habe zwar nicht nachgemessen, vom Eindruck her kommt das aber ganz gut hin, ein Klassensatz Ausdrucke dauert maximal drei Minuten. Damit kann man zufrieden sein, obwohl es natürlich auch deutlich schnellere Drucker gibt.
Installation und Bedienung
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Die Installation und Bedienung ist kinderleicht; auch das gute Handbuch und die super Treiber (auch für Win NT und Win 2000, XP gab's damals noch nicht, Treiber sollten aber per Download zu erhalten sein) erleichtern die Handhabung. Treiber werden für jede gängige Windowsversion mitgeliefert, Treiberupdates sind im Internet in reicher Auswahl erhältlich.
Im Betrieb bewährt sich die Möglichkeit, die Papierführung so einzustellen, dass ein Blatt nach vorne ausgegeben wird und somit nicht im Drucker gedreht werden muss. Mit dieser Hilfe (sinnvoll allerdings nur bei einzelnen Seiten, nicht bei "Massenausdrucken") können auch dickeres Papier, Folien usw. prima gedruckt werden. Gerade mit Folien für den Overheadprojektor habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
Der Austausch der Tonerpatrone ist sehr einfach und geht ohne Schmutz vor sich. Die Patronen sind so geformt, dass sie fast von allein an die dafür vorgesehene Stelle im Drucker rutschen, da hakelt und klemmt nichts.
Kosten
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Der Drucker hat 749 DM (das wären heute ca. 380 Euro) gekostet. Mit diesem Preis lag er zum Zeitpunkt der Anschaffung im oberen Bereich der Laserdruckerpreise. Ich kann jedoch mittlerweile sagen, dass sich die Mehrausgabe im Vergleich zu einem Billigdrucker von der Qualität her auf jeden Fall gelohnt hat. (Mit anderen Modellen haben wir deutlich schlechtere Erfahrungen gemacht.)
Eine Tonerpatrone kostet je nach Anbieter so um die 100 - 120 DM (heute 60 - 65 Euro) und reicht für ca. 2.500 Seiten, wenn mit 5% Abdeckung gedruckt wird. Leider machen sich viele Schüler einen Spaß daraus, schwarze Flächen zu drucken (z.B. in Excel-Diagrammen, die sie über eine ganze Seite ziehen), wodurch die maximale Seitenzahl deutlich abnimmt. Ich erreiche selten mehr als 2.200 Seiten pro Patrone. Somit ist der Drucker im Verbrauch nicht gerade billig. Dass wir trotzdem noch ganz gut damit wegkommen, liegt daran, dass der Laserdrucker eine ganze Reihe von HP-Tintenstrahlern ersetzt hat, und im Vergleich zu denen ist er immer noch so richtig billig im Verbrauch.
Noch einige technische Daten
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Druckersprache: HP PCL 5e
Druckmedien: Normalpapier, Kopierfolien, Karton, Postkarten, Etiketten u.v.m.
Papiergewicht: 60 - 163g/m²
Papierzuführung und -ablage: ca. 100 Seiten A4
Speicher: 2 MB, erweiterbar auf 18 MB über einen DIMM-Steckplatz
Anschluss über die parallele Schnittstelle, Kabel im Preis enthalten
Garantie: 1 Jahr
Empfohlenes Druckvolumen im Monat: bis 7.000 Seiten
Fazit
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Der Drucker erfüllt alle Anforderungen mit Bravour. Da mit jedem Wechsel der Tonerpatrone auch die gesamte Drucktechnik ausgetauscht wird, ist eine gleich bleibende Qualität garantiert. Auch nach mittlerweile fast drei Jahren Nutzung bin ich mit dem Drucker sehr zufrieden; Tausende von Seiten wurden bisher damit ausgegeben. Es gibt kein Nachlassen in der Qualität und keine Ermüdungserscheinungen, sondern nur exzellente Drucke.
Urteil: Sehr empfehlenswert!
Der Drucker dürfte nicht mehr als Neugerät erhältlich sein, höchstens als Auslaufmodell. Ich kann aber auch einen Gebrauchtkauf ohne Weiteres empfehlen; meinen dienstlichen Drucker würde ich sofort privat übernehmen, denn er ist viel besser als mein privater Laserdrucker von Brother. Also Augen auf, wo sich eine Gelegenheit bietet!
© Andreas Wilhelm, Bericht aktualisiert am 24.03.2003 und am 13.03.2005
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