Hamburg Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von RatteHamburg
Die Alster in Hamburg
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
In der Hamburger Innenstadt ist das Bild besonders von der Alster geprägt.
Die Alster ist ein rechter Nebenlauf der Elbe.
Er entspringt etwa 25 km nördlich vom Hamburger Stadtkern im Henstedter Moor in Schleswig Holstein.
In vielen Windungen durchfließt sie dann den Nordosten des Hamburger Stadtkerns, danach ist sie kanalisiert und ist am Ende zur Außenalster, Binnenalster und Kleinen Alster gestaut, bis sie am Ende durch abgestaute Fleete in die Nordelbe mündet.
Alles in allem hat sie eine Länge von insgesamt 56 km, mit einem Gefälle – von der Quelle bis zur Mündung – von 28 m.
Die Außenalster
--------------------
ist ein ca. 160 ha großes gestrecktes Becken mit einer maximalen Wassertiefe von 2,50 Meter.
Um die Außenalster findet man fast nur Ufergrünstreifen und Parkanlagen.
Am Nordufer befindet sich der ca. 70 ha große Alsterpark in dem man auch viele interessante Kunstwerke von Hamburger Künstlern findet.
Der Park wurde 1953 angelegt.
Am westlichen Alsterufer grenzen die „vornehmen“ Stadtteile Rotherbaum (Universitätsviertel) und Harvesterhude.
In die Außenalster münden mehrere kanalisierte Zuflüsse, die alle schiffbar sind.
An dieser Stelle kann ich eine Alterkanal oder Fleetfahrt nur empfehlen :o)
In der Alster kann man zwar nicht baden, das Angebot der Aktivitäten erstreckt sich aber von Segelbootfahrten, Paddelbootverleih oder auch der Verleih von Ruderboten.
Auch eine Fahrt mit den sogenannten „Alsterdampfern“ – flache Motorschiffe die in regelmäßigen Abständen von der Anlegestelle am Jungfernstieg ablegen – sollte man sich nicht entgehen lassen.
Im Winter ist die Außenalster meist komplett zugefroren.
Das begehen der Alter wird dann in Hamburg als eine Art Volksfest gefeiert und von Würstchen bis Glühwein ist dann dort alles zu haben.
Die beste Aussicht auf die Alster und die Skyline der Hamburger Innenstadt hat man von der Uferpatie am Nordostufer im Stadtteil Uhlenhorst.
Ein von vielen Villen gesäumtes Wohngebiet das auch den Namen „Schöne Aussichten“ trägt.
Am Nordostufer findet man auch das bekannte Hotel „Atlantic Kempinski“, ein Nobelhotel in dem schon viele Berühmtheiten eine Nacht in Hamburg verbracht haben.
Die Binnenalster
--------------------
ist ein ca. 18 ha großes, fast quadratisch angelegtes Becken.
Sie wird gesäumt von der Einkaufsstraße Jungfernstieg, Neuer Jungfernstieg und Ballindamm.
Eine Umwanderung der Binnenalster ist in etwa 30 – 40 Minuten zu bewältigen.
Unter der Binnenalster verläuft die S – Bahnstrecke.
In der Mitte der Binnenalster ist im Sommerhalbjahr täglich zwischen 6 und 22h die „Alsterfontäne“ zu sehen die bis zu 35 m ihr Wasser in die Höhe steigen lässt!
Die Kleine Alster
---------------------
ist ein kleineres Becken das an der Südspitze der Binnenalster zu finden ist.
Alterwasser ist nebenbei nicht nur das Wasser in der Alster, sondern auch der Name eines leckeren Hamburger Erfrischungsgetränks.
Ein Mischgetränk aus Bier und „Brause“ (Zitronenlimonade) das besonders eiskalt genossen eine gute Erfrischung an heißen Hamburger Tagen bietet :o)
Auch die Alterarkaden hinter dem Jungfernstieg gelegen (hier findet man in den Sommermonaten auch immer eine Menge Schwäne) ist einen kleinen Ausflug wert.
Von hier ist es auch nicht weit zum Hamburger Rathaus, das man auch mal gesehen haben sollte :o).
Ich wünsche allen die mal nach Hamburg kommen einen netten Tag an der Alster und kann noch einen Besuch im bekannten „Alsterpavillon“ empfehlen.
Eine Gaststätte direkt an der Alster am Jungfernstieg zu finden das auch eine Menge Veranstaltungen im ganzen Jahr bietet und nebenbei noch einen wirklich schönen Blick auf die Binnenalster.
Viel Spaß wünscht
die Ratte aus Hamburg :o)
P.S.: Im Rahmen des alljährlichen Hamburger Alstervergnügens findet am 02. September 2002 der 13. Alsterlauf über 10 km statt.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-27 21:44:02 mit dem Titel Typische Hamburger Speisen und Getränke
Für jede Stadt oder auch ein ganzes Land gibt es typische Speisen und Getränke.
Hier möchte ich euch ein paar vorstellen die jeder echte Hamburger Jung oder jede echte Hamburger Dirn auch schon mal gegessen haben sollte :o)
Fange wir mal mit den Speisen an:
------------------------------------------
- Scholle „nach Finkenwerder Art“: In der Pfanne gebraten und mit angerösteten Schinkenspeckwürfeln bestreut.
Dazu am besten Kartoffelsalat nach Hausmannsart.
- Matjes: Matjeshering ( = junger Hering), Heringsfilet mit den verschiedensten Beilagen.
Speckstippen oder herb-süße Preiselbeeren zum Beispiel.
- Labskaus: Sieht nicht lecker aus, schmeckt aber so :o)
Das Labskaus ist ursprünglich ein norwegischer Begriff (vermutlich über das Englische in die Seemannssprache gekommen).
Es handelt sich hierbei um einen sogenannten „Matroseneintopf“ und das sind nicht wie der Name vermuten lässt gekochte Matrosen, nein das wäre fies! *gg* sondern ein Eintopf aus Pökelfleisch (bevorzugt Rinderbrust, die gepökelt und vorgekocht durch den Fleischwolf gedreht wird).
Dazu kommen Stampfkartoffeln, Röstzwiebeln und Pfefferkörner.
Diese Bestandteile werden erst einzeln zubereitet und schließlich mit Angosturabitter und Worcestersauce abgeschmeckt.
Drüber ein Spiegelei, rote Beete und Salzgurke.
Sieht wirklich aus wie ausge*****! Schmeckt aber klasse :o)
- Das Fischerfrühstück: Bratkartoffeln und Ei, dazu reichlich Nordseekrabben.
LECKER LECKER :o)
- Birnen, Bohnen und Speck: Grüne Bohnen, kleine ganze Birnen (angestochen zwar, aber ungeschält) und ein Stück durchwachsenen Speck.
Das ganze zusammen gegart, fertig.
- Bauernfrühstück: In Schmalz kleingehackte Zwiebeln, gebratene Kartoffelscheiben sowie Schinkenspeckwürfel und Ei. (Kennt ja wohl jeder – oder?)
- Rundstück warm: Ist eine Zwischenmahlzeit und besteht aus zwei Brötchenhälften mit einer Scheibe Bratenfleisch.
Das Ganze mit Bratensoße übergossen. LECKER :o)
- Rote Grütze: (plattdeutsch: „Rode Grütt“) Himbeeren, Erdbeeren oder Johannesbeeren – vielleicht auch Waschbeeren oder Eisbeeren *gg* - auspressen nach Geschmack auch süßen, dann andicken und kochen.
Die sich daraus und danach ergebende Masse in Schälchen füllen und erkalten lassen.
Dazu dann Milch oder auch flüssige Sahne (besonders gut für die schlanke Linie lol) oder auch Vanilliesoße. Voila!
- Fliederbeerensuppe: Diese Fruchtsuppe sollte aus frischen Holunderbeeren (Fliederbeeren) bestehen. Aufkochen und servieren, das wars schon. Vielleicht danach je nach Geschmack noch ein bisschen Zucker, dann ist es nicht so bitter im Geschmack.
Getränke aus Hamburg:
-----------------------------
- Bier: An erster Stelle in Hamburg das „Bavaria St. Pauli“ oder das „Holsten“ aus der Hamburger Holsten Brauerei.
Herb und kräftig muss es sein, so wie der hohe Norden *gg*
- „Lütt und Lütt“ (platt; zu hochdeutsch: Klein und klein): Eine Kombination aus einem hellen Bier und einem Kurzen Gläschen Korn („Klarer“) oder Kümmelschnaps („Körn“).
- Alsterwasser: Nein! Das ist nicht das Wasser der Hamburger Alster abgefüllt in Gläser (das kann man nicht machen, denn da haben ja die Schwäne reingestrullert *gg*).
Das ist eine Mischung aus zwei gleichen Teilen hellem Bier und Zitronensprudel („Brause“).
Das Ganze dann am besten eiskalt und man überwindet auch die heißesten Tage :o)
- Grog: Das ist dann der Gegenpart zum Alsterwasser an den kalten Tagen (wird logischerweise dann mehr in Hamburg getrunken bei dem „Schiedwetter“ das wir hier immer haben lol – Na ja, eigentlich gibt es in Hamburg auch nicht mehr Regentage im Jahr als in anderen Deutschen Städten, aber das Gerücht hält sich wacker...).
Man mischt für den Grog Rum oder Arrak mit heißem Wasser und gibt nach Belieben Zucker hinzu.
Frei nach dem Motto: RUM MUSS! ZUCKER KANN! WASSER BRAUCH NICHT! *lach*.
Ein „Steifer“ Grog enthält in Hamburg besonders viel Rum... wo auch immer dieser
Begriff dann herkommen mag :o)
Es gibt auch noch den „Eiergrog“, da ist dann noch ein Eigelb mit drinnen und das
Dann gut gerührt – nicht geschüttelt *smile*.
- „Koks“: Bezeichnet ein in Rum getränktes Zuckerstück das dann mit Kaffebohnenkrümeln bestreut wird.
Na, das ist dann mehr was für die Härteren unter uns, aber bekanntlich kommen ja nur die Harten in den Garten *lachwech*.
So, ich hoffe das euch der kleine Ausflug in die Küchen und Lokale Hamburgs gefallen hat.
Guten Appetit oder Prost wünsche ich für den Fall der Nachahmung.
Lieben Dank fürs Lesen
die Ratte aus Hamburg :o)
Die Alster ist ein rechter Nebenlauf der Elbe.
Er entspringt etwa 25 km nördlich vom Hamburger Stadtkern im Henstedter Moor in Schleswig Holstein.
In vielen Windungen durchfließt sie dann den Nordosten des Hamburger Stadtkerns, danach ist sie kanalisiert und ist am Ende zur Außenalster, Binnenalster und Kleinen Alster gestaut, bis sie am Ende durch abgestaute Fleete in die Nordelbe mündet.
Alles in allem hat sie eine Länge von insgesamt 56 km, mit einem Gefälle – von der Quelle bis zur Mündung – von 28 m.
Die Außenalster
--------------------
ist ein ca. 160 ha großes gestrecktes Becken mit einer maximalen Wassertiefe von 2,50 Meter.
Um die Außenalster findet man fast nur Ufergrünstreifen und Parkanlagen.
Am Nordufer befindet sich der ca. 70 ha große Alsterpark in dem man auch viele interessante Kunstwerke von Hamburger Künstlern findet.
Der Park wurde 1953 angelegt.
Am westlichen Alsterufer grenzen die „vornehmen“ Stadtteile Rotherbaum (Universitätsviertel) und Harvesterhude.
In die Außenalster münden mehrere kanalisierte Zuflüsse, die alle schiffbar sind.
An dieser Stelle kann ich eine Alterkanal oder Fleetfahrt nur empfehlen :o)
In der Alster kann man zwar nicht baden, das Angebot der Aktivitäten erstreckt sich aber von Segelbootfahrten, Paddelbootverleih oder auch der Verleih von Ruderboten.
Auch eine Fahrt mit den sogenannten „Alsterdampfern“ – flache Motorschiffe die in regelmäßigen Abständen von der Anlegestelle am Jungfernstieg ablegen – sollte man sich nicht entgehen lassen.
Im Winter ist die Außenalster meist komplett zugefroren.
Das begehen der Alter wird dann in Hamburg als eine Art Volksfest gefeiert und von Würstchen bis Glühwein ist dann dort alles zu haben.
Die beste Aussicht auf die Alster und die Skyline der Hamburger Innenstadt hat man von der Uferpatie am Nordostufer im Stadtteil Uhlenhorst.
Ein von vielen Villen gesäumtes Wohngebiet das auch den Namen „Schöne Aussichten“ trägt.
Am Nordostufer findet man auch das bekannte Hotel „Atlantic Kempinski“, ein Nobelhotel in dem schon viele Berühmtheiten eine Nacht in Hamburg verbracht haben.
Die Binnenalster
--------------------
ist ein ca. 18 ha großes, fast quadratisch angelegtes Becken.
Sie wird gesäumt von der Einkaufsstraße Jungfernstieg, Neuer Jungfernstieg und Ballindamm.
Eine Umwanderung der Binnenalster ist in etwa 30 – 40 Minuten zu bewältigen.
Unter der Binnenalster verläuft die S – Bahnstrecke.
In der Mitte der Binnenalster ist im Sommerhalbjahr täglich zwischen 6 und 22h die „Alsterfontäne“ zu sehen die bis zu 35 m ihr Wasser in die Höhe steigen lässt!
Die Kleine Alster
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ist ein kleineres Becken das an der Südspitze der Binnenalster zu finden ist.
Alterwasser ist nebenbei nicht nur das Wasser in der Alster, sondern auch der Name eines leckeren Hamburger Erfrischungsgetränks.
Ein Mischgetränk aus Bier und „Brause“ (Zitronenlimonade) das besonders eiskalt genossen eine gute Erfrischung an heißen Hamburger Tagen bietet :o)
Auch die Alterarkaden hinter dem Jungfernstieg gelegen (hier findet man in den Sommermonaten auch immer eine Menge Schwäne) ist einen kleinen Ausflug wert.
Von hier ist es auch nicht weit zum Hamburger Rathaus, das man auch mal gesehen haben sollte :o).
Ich wünsche allen die mal nach Hamburg kommen einen netten Tag an der Alster und kann noch einen Besuch im bekannten „Alsterpavillon“ empfehlen.
Eine Gaststätte direkt an der Alster am Jungfernstieg zu finden das auch eine Menge Veranstaltungen im ganzen Jahr bietet und nebenbei noch einen wirklich schönen Blick auf die Binnenalster.
Viel Spaß wünscht
die Ratte aus Hamburg :o)
P.S.: Im Rahmen des alljährlichen Hamburger Alstervergnügens findet am 02. September 2002 der 13. Alsterlauf über 10 km statt.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-27 21:44:02 mit dem Titel Typische Hamburger Speisen und Getränke
Für jede Stadt oder auch ein ganzes Land gibt es typische Speisen und Getränke.
Hier möchte ich euch ein paar vorstellen die jeder echte Hamburger Jung oder jede echte Hamburger Dirn auch schon mal gegessen haben sollte :o)
Fange wir mal mit den Speisen an:
------------------------------------------
- Scholle „nach Finkenwerder Art“: In der Pfanne gebraten und mit angerösteten Schinkenspeckwürfeln bestreut.
Dazu am besten Kartoffelsalat nach Hausmannsart.
- Matjes: Matjeshering ( = junger Hering), Heringsfilet mit den verschiedensten Beilagen.
Speckstippen oder herb-süße Preiselbeeren zum Beispiel.
- Labskaus: Sieht nicht lecker aus, schmeckt aber so :o)
Das Labskaus ist ursprünglich ein norwegischer Begriff (vermutlich über das Englische in die Seemannssprache gekommen).
Es handelt sich hierbei um einen sogenannten „Matroseneintopf“ und das sind nicht wie der Name vermuten lässt gekochte Matrosen, nein das wäre fies! *gg* sondern ein Eintopf aus Pökelfleisch (bevorzugt Rinderbrust, die gepökelt und vorgekocht durch den Fleischwolf gedreht wird).
Dazu kommen Stampfkartoffeln, Röstzwiebeln und Pfefferkörner.
Diese Bestandteile werden erst einzeln zubereitet und schließlich mit Angosturabitter und Worcestersauce abgeschmeckt.
Drüber ein Spiegelei, rote Beete und Salzgurke.
Sieht wirklich aus wie ausge*****! Schmeckt aber klasse :o)
- Das Fischerfrühstück: Bratkartoffeln und Ei, dazu reichlich Nordseekrabben.
LECKER LECKER :o)
- Birnen, Bohnen und Speck: Grüne Bohnen, kleine ganze Birnen (angestochen zwar, aber ungeschält) und ein Stück durchwachsenen Speck.
Das ganze zusammen gegart, fertig.
- Bauernfrühstück: In Schmalz kleingehackte Zwiebeln, gebratene Kartoffelscheiben sowie Schinkenspeckwürfel und Ei. (Kennt ja wohl jeder – oder?)
- Rundstück warm: Ist eine Zwischenmahlzeit und besteht aus zwei Brötchenhälften mit einer Scheibe Bratenfleisch.
Das Ganze mit Bratensoße übergossen. LECKER :o)
- Rote Grütze: (plattdeutsch: „Rode Grütt“) Himbeeren, Erdbeeren oder Johannesbeeren – vielleicht auch Waschbeeren oder Eisbeeren *gg* - auspressen nach Geschmack auch süßen, dann andicken und kochen.
Die sich daraus und danach ergebende Masse in Schälchen füllen und erkalten lassen.
Dazu dann Milch oder auch flüssige Sahne (besonders gut für die schlanke Linie lol) oder auch Vanilliesoße. Voila!
- Fliederbeerensuppe: Diese Fruchtsuppe sollte aus frischen Holunderbeeren (Fliederbeeren) bestehen. Aufkochen und servieren, das wars schon. Vielleicht danach je nach Geschmack noch ein bisschen Zucker, dann ist es nicht so bitter im Geschmack.
Getränke aus Hamburg:
-----------------------------
- Bier: An erster Stelle in Hamburg das „Bavaria St. Pauli“ oder das „Holsten“ aus der Hamburger Holsten Brauerei.
Herb und kräftig muss es sein, so wie der hohe Norden *gg*
- „Lütt und Lütt“ (platt; zu hochdeutsch: Klein und klein): Eine Kombination aus einem hellen Bier und einem Kurzen Gläschen Korn („Klarer“) oder Kümmelschnaps („Körn“).
- Alsterwasser: Nein! Das ist nicht das Wasser der Hamburger Alster abgefüllt in Gläser (das kann man nicht machen, denn da haben ja die Schwäne reingestrullert *gg*).
Das ist eine Mischung aus zwei gleichen Teilen hellem Bier und Zitronensprudel („Brause“).
Das Ganze dann am besten eiskalt und man überwindet auch die heißesten Tage :o)
- Grog: Das ist dann der Gegenpart zum Alsterwasser an den kalten Tagen (wird logischerweise dann mehr in Hamburg getrunken bei dem „Schiedwetter“ das wir hier immer haben lol – Na ja, eigentlich gibt es in Hamburg auch nicht mehr Regentage im Jahr als in anderen Deutschen Städten, aber das Gerücht hält sich wacker...).
Man mischt für den Grog Rum oder Arrak mit heißem Wasser und gibt nach Belieben Zucker hinzu.
Frei nach dem Motto: RUM MUSS! ZUCKER KANN! WASSER BRAUCH NICHT! *lach*.
Ein „Steifer“ Grog enthält in Hamburg besonders viel Rum... wo auch immer dieser
Begriff dann herkommen mag :o)
Es gibt auch noch den „Eiergrog“, da ist dann noch ein Eigelb mit drinnen und das
Dann gut gerührt – nicht geschüttelt *smile*.
- „Koks“: Bezeichnet ein in Rum getränktes Zuckerstück das dann mit Kaffebohnenkrümeln bestreut wird.
Na, das ist dann mehr was für die Härteren unter uns, aber bekanntlich kommen ja nur die Harten in den Garten *lachwech*.
So, ich hoffe das euch der kleine Ausflug in die Küchen und Lokale Hamburgs gefallen hat.
Guten Appetit oder Prost wünsche ich für den Fall der Nachahmung.
Lieben Dank fürs Lesen
die Ratte aus Hamburg :o)
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