Hamburg Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von soton
You'll get Wetter
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Morgen: es regnet in Strömen.
Vormittag: die Sonne kommt raus.
Mittag: Es schneit.
Früher Nachmittag: Strahlender Sonnenschein für zwei Stunden.
Nachmittag: Gewitter mit Graupelschauern.
Abend und Nacht: sternklar mit Nachtfrost.
Dieser kleine Überblick über das Wettergeschehen in Hamburg am 19.2.2002 bestätigt sicher die Vorurteile so manchen Lesers. Aber es ist alles ganz anders, und schließlich ist ja noch Winter.
Was Hamburg zu bieten hat, wurde bereits in dutzenden von Meinungen ausführlich geschildert: es ist wunderbar grün, bietet viel Kultur, hat Flair, kann snobistisch oder provinziell sein, hat ein gutes Nahverkehrssystem, Trabantenstädte...ist eben wie viele andere Großstädte, aber doch was Besonderes.
Mich nerven nur die Kommentare über Hamburgs sprichwörtliches Wetter. Darüber sagt man ja Ähnliches, wie über das Wetter in London. Und wer dort schon einmal im Sommer oder Herbst war, weiß, wie schön es dann dort sein kann.
Ähnlich ist es mit Hamburg. Sicherlich ist es im Schnitt etwas kühler als im Süden der Republik, aber wenn ich im Sommer zwischen 30°C und 28°C wählen kann, nehme ich doch die 28°! Im Winter ist es dafür relativ mild, was natürlich meist mit dem Ausbleiben weißer Weihnachten erkauft wird (nicht aber Weihnachten 2000/2001!)
Wann immer ich mit meinen Kollegen in Frankfurt/Main oder München telefoniere, ist dort das gleiche Wetter, wie in Hamburg, nur vielleicht etwas wärmer- das wollen die mir dann meist gar nicht glauben, bis sie dann mal auf Dienstreise hier oben sind. Vor zwei Jahren fiel der Sommer in Süddeutschland fast aus, in Hamburg fand er statt.
Wenn mal das sog. Schietwetter in Hamburg ist, was es natürlich durchaus gibt, dann ist es doch meist so unbeständig, dass auch mal die Sonne rausschauen kann- im Süden ist es doch meist so, dass es entweder superschön ist oder mehrere Täge Bindfäden regnet. Jetzt (20.2.02) zum Beispiel scheint schon eine ganze Zeit lang (drei Stunden) die Sonne, der Wetterdienst beschreibt diesen Zustand mit einem kleinen Sonnensymbol, das sich hinter einer Regenwolke versteckt. Aber dieses Symbol finde ich auch in Köln, Frankfurt/Main, Berlin und München, nur mit ein bis zwei Grad mehr auf dem Thermometer.
Das Ganze ist offensichtlich recht subjektiv, aber ich komme mit den klimatischen Bedingungen in dieser Stadt gut zurecht. Ich wollte nur mal mit der Mär vom miesen Hamburger Wetter aufräumen. So schlecht ist das nämlich nicht! Jedenfalls nicht schlechter, als in vielen anderen deutschen Städten.
Das wird auch bestätigt von Prof. Graßl vom Max-Planck-Institut für Meteorologie:
"Über's Jahr gerechnet regnet es hier rund 20 Prozent weniger als in München. [...] Wenn sich die Wolken an einer Bergkuppe stauen, kann es im Süden tagelang schütten. Das kennt man in Hamburg überhaupt nicht. Hier ist der Regen meist wenig ergiebig, und der Seewind weht auch die höchsten Wolkentürme zügig weiter."
Aber (J. Heinemann vom Deutschen Wetterdienst): "Wenn es an einem Tag fünfmal regnet, und dazwischen klart es dreimal auf, dann zählt dieser Sonnenschein zwar für die Statistik, aber nicht für's Gemüt. Für die Leute ist das dann ein echter Regentag."
Nachzulesen in GEO Special Hamburg.
Vormittag: die Sonne kommt raus.
Mittag: Es schneit.
Früher Nachmittag: Strahlender Sonnenschein für zwei Stunden.
Nachmittag: Gewitter mit Graupelschauern.
Abend und Nacht: sternklar mit Nachtfrost.
Dieser kleine Überblick über das Wettergeschehen in Hamburg am 19.2.2002 bestätigt sicher die Vorurteile so manchen Lesers. Aber es ist alles ganz anders, und schließlich ist ja noch Winter.
Was Hamburg zu bieten hat, wurde bereits in dutzenden von Meinungen ausführlich geschildert: es ist wunderbar grün, bietet viel Kultur, hat Flair, kann snobistisch oder provinziell sein, hat ein gutes Nahverkehrssystem, Trabantenstädte...ist eben wie viele andere Großstädte, aber doch was Besonderes.
Mich nerven nur die Kommentare über Hamburgs sprichwörtliches Wetter. Darüber sagt man ja Ähnliches, wie über das Wetter in London. Und wer dort schon einmal im Sommer oder Herbst war, weiß, wie schön es dann dort sein kann.
Ähnlich ist es mit Hamburg. Sicherlich ist es im Schnitt etwas kühler als im Süden der Republik, aber wenn ich im Sommer zwischen 30°C und 28°C wählen kann, nehme ich doch die 28°! Im Winter ist es dafür relativ mild, was natürlich meist mit dem Ausbleiben weißer Weihnachten erkauft wird (nicht aber Weihnachten 2000/2001!)
Wann immer ich mit meinen Kollegen in Frankfurt/Main oder München telefoniere, ist dort das gleiche Wetter, wie in Hamburg, nur vielleicht etwas wärmer- das wollen die mir dann meist gar nicht glauben, bis sie dann mal auf Dienstreise hier oben sind. Vor zwei Jahren fiel der Sommer in Süddeutschland fast aus, in Hamburg fand er statt.
Wenn mal das sog. Schietwetter in Hamburg ist, was es natürlich durchaus gibt, dann ist es doch meist so unbeständig, dass auch mal die Sonne rausschauen kann- im Süden ist es doch meist so, dass es entweder superschön ist oder mehrere Täge Bindfäden regnet. Jetzt (20.2.02) zum Beispiel scheint schon eine ganze Zeit lang (drei Stunden) die Sonne, der Wetterdienst beschreibt diesen Zustand mit einem kleinen Sonnensymbol, das sich hinter einer Regenwolke versteckt. Aber dieses Symbol finde ich auch in Köln, Frankfurt/Main, Berlin und München, nur mit ein bis zwei Grad mehr auf dem Thermometer.
Das Ganze ist offensichtlich recht subjektiv, aber ich komme mit den klimatischen Bedingungen in dieser Stadt gut zurecht. Ich wollte nur mal mit der Mär vom miesen Hamburger Wetter aufräumen. So schlecht ist das nämlich nicht! Jedenfalls nicht schlechter, als in vielen anderen deutschen Städten.
Das wird auch bestätigt von Prof. Graßl vom Max-Planck-Institut für Meteorologie:
"Über's Jahr gerechnet regnet es hier rund 20 Prozent weniger als in München. [...] Wenn sich die Wolken an einer Bergkuppe stauen, kann es im Süden tagelang schütten. Das kennt man in Hamburg überhaupt nicht. Hier ist der Regen meist wenig ergiebig, und der Seewind weht auch die höchsten Wolkentürme zügig weiter."
Aber (J. Heinemann vom Deutschen Wetterdienst): "Wenn es an einem Tag fünfmal regnet, und dazwischen klart es dreimal auf, dann zählt dieser Sonnenschein zwar für die Statistik, aber nicht für's Gemüt. Für die Leute ist das dann ein echter Regentag."
Nachzulesen in GEO Special Hamburg.
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