Hapag Lloyd Testbericht

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Erfahrungsbericht von blonde_lady

Wundervoll und trotzdem etwas traurig!!

Pro:

super nettes Flugpersonal, super Essen, keine Langeweile, erstaunlich viel Platz, viele Zeitschriften zur Auswahl, ständige Informationen

Kontra:

--

Empfehlung:

Ja

Heute kommt der letzte Bericht, der sich auf unseren Sommerurlaub in Ägypten bezieht.
Die letzten 3 Tage unseres Aufenthaltes in Ägypten waren wir in Kairo und von dort mussten wir wieder nach Hause. Die Fluggesellschaft, über die ich hier berichten werde, heißt Hapagfly.

***Allgemeine Infos über Hapagfly ***

Ich habe mich ein wenig schlau gemacht. Hier das Ergebnis.

Hapagfly wurde 1972 gegründet. Der erste Flug ging nach Ibiza und war ausgebucht. Diese Fluggesellschaft verfügt nur über zwei Flugzeugtypen. Es sind der AIRBUS 310-200 und die BOEING 737-800.

Insgesamt besitzt Hapagfly 36 Flugzeuge (5 Airbus und 31 Boeing).
Firma: Hapag Lloyd GmbH mit Sitz in Langenhagen
Hapagfly gehört zu 100 % TUI.

Im Jahr 2004 führte Hapagfly 552 pro Woche durch. Als Hauptziel gilt Spanien mit sämtlichen Inseln.
Seit 2004 sind alle Flüge Nichtraucherflüge.

Hapagfly bietet ein Vielflieger-Bonusprogramm an. Es nennt sich bluemiles.

Wer mehr über Hapagfly oder bluemiles erfahren will, sollte auf der Internetseite nachlesen.
www.hapagfly.com


So nun zu unseren Erfahrungen/Eindrücken.

***Check-In***

Da unser Flug leider 2 Stunden Verspätung hatte, wurde auch später mit dem Check-In begonnen. Wer den Flughafen von Kairo kennt, weiß was das bedeutet.

Beim Check-In half uns ein Betreuer unseres Reiseveranstalters. Wir mussten nichts tun, nur die Pässe und Tickets hingeben. Wobei ich sagen muss, wir hätten es auch allein geschafft. Es war nichts anderes als in Deutschland.

***Einsteigen***

Statt 3:10 Uhr konnten wir erst gegen 5:20 Uhr das Flugzeug betreten. Bis jetzt wussten wir immer noch nicht, warum der Flieger so spät in Kairo angekommen ist. So langsam waren wir genervt. Die halbe Nacht hatten wir inzwischen hinter uns. Vor der Tür des Fliegers lag eine Menge verschiedenster Zeitschriften. Ich habe mich reichlich eingedeckt. So ein Angebot an Zeitungen ist mir noch nie aufgefallen. Beim Betreten der Maschine wurden wir freundlichen begrüßt. Viele Kissen waren bereits auf den Sitzen verteilt.
Da das Flugzeug nur zur Hälfte ausgebucht war, konnten sich viele umsetzen. So wurde es nicht zu eng. Beim Hinsetzen musste ich sofort feststellen, dass hier ganz schön viel Platz für die Beine ist. Die Sitze waren auf der Rückseite (also die Seite vor mir) anders gestaltet. Sie waren ein wenig nach innen „gebogen“. Der Flieger machte einen sauberen Eindruck.

Das Kabinenpersonal musste noch einiges organisieren, um es vielen Gästen Recht zu machen.
Dabei waren die Damen und der Herr bestimmend aber immer freundlich.

***Sicherheitsanweisungen***


In den Sitztaschen waren die Sicherheitshinweise und eine Spucktüte. Auch ein Heft über die Duty-Free-Angebote war vorhanden.

Heutzutage werden die Sicherheitshinweise hauptsächlich über die vorhandenen Monitore und Lautsprecher bekannt gegeben. Das war hier natürlich auch der Fall. Dieses Mal in Deutsch und Englisch. Dabei ist mir die schöne Grafik des Sicherheitsfilmes aufgefallen. Hier merkte man, dass es eine deutsche Fluggesellschaft ist.

***Nach dem Start****

Der Flugkapitän hatte uns vor dem Start noch erklärt, warum wir diese Verspätung hatten. Der Flieger hatte auf Grund des Unwetters vom Freitag zum Samstag Verspätung. In München musste sogar der Flughafen für 1 Stunde geschlossen werden. Das war natürlich eine Begründung, die ich akzeptieren musste und auch konnte. Dafür kann die Fluggesellschaft nun wirklich nichts.
Gegen 05:40 Uhr kamen wir endlich von München weg. Es dauerte nicht lange, und wir hatten die Reisehöhe erreicht.

***Das Essen***

Sofort ging es mit dem Frühstück los. Es gab was Warmes und was Kaltes.
Als Kaltes gab es ein kleines Kürbiskernbrötchen (endlich dunkles Brot!!), 2 Vollkornbrotscheiben (die ganz kleinen) – eingepackt in Folie, Frischkäse, pflanzlichen Brotaufstrich, Sauerkirschkonfitüre, 2 x Butter. Ein Joghurt war auch noch vorhanden. Der warme Anteil waren 3 kleine Eierkuchen zusammengerollt und mit Vanillesoße und Rosinen gefüllt, dazu heiße Sauerkirschen. Mmmmmmmmm, das war oberlecker. Ich wollte gar nicht glauben, dass ich noch im Flieger sitze. Das warme Essen war nicht nur warm, sondern extrem heiß. So konnte ich Ruhe erst mal Brot und Brötchen essen.

Zum Trinken gab es natürlich auch was. Ich habe mich als erstes für einen Kaffee und einen Orangensaft entschieden. Es war kein Problem, zwei Getränke mit einmal zu bekommen.
Der Kaffee war gar nicht mal so schlecht.
Es gab dann noch mal Getränke. Dieses Mal habe ich nur einen Orangensaft getrunken. Mehr ging einfach nicht.

Nach diesem tollen Frühstück war ich total satt und zufrieden.

***Unterhaltung***

Um das Unterhaltungsprogramm verfolgen zu können, brauchte man natürlich Kopfhörer. Wir hatten unsere dummerweise in den Koffern verstaut und somit keinen Zugriff. Vom Personal wurden Kopfhörer zum Kauf angeboten. Ein solcher kostete 1,50 Euro. Der Preis geht so. Wir haben aber keine gekauft.

Zu sehen gab es z. B. Kurzfilme bzw. Sketche mit Loriot. Dazu braucht man nicht unbedingt den Ton. Das haben wir uns jedenfalls gesagt. Außerdem hatten wir eine Menge Zeitungen, mit denen wir uns beschäftigen konnten. Meine Männer hatten dazu auch noch eine Weile geschlafen.

***Duty-Free***

Wie immer nach dem Unterhaltungsprogramm gab es wieder ein Duty-Free-Angebot. Wir hatten uns bereits auf dem Flughafen in Kairo mit Zigaretten eingedeckt. Im Flieger kosteten z. B. 200 Stück Marlboro 17,00 Euro. Die Zahlung mit Kreditkarte war selbstverständlich möglich.

***Informationen***

Regelmäßig erhielten wir vom Kapitän Informationen zum Flug. Er hatte uns auch vor dem Start gesagt, dass der Flug etwa 30 Minuten kürzer sein wird. Es ist wohl schneller als geplant geflogen. Immerhin warteten in München schon wieder Passagiere auf das Flugzeug.
Über die Monitore erfuhren wir immer wieder, wo wir gerade sind. Dann gab es noch spezielle Daten, wie Höhe, Geschwindigkeit, Außentemperatur und Entfernung bis zum Ziel.

***Sonstiges***

Später gab es noch mal Getränke. Aber nicht die volle Auswahl. Ich glaube, hier wurde nur das angeboten, was geöffnet war und alle werden musste. Doch das habe ich nicht so schlimm empfunden. Immerhin gab es Wasser, Cola, Apfelsaft.

***Ankunft***

08:50 Uhr sind wir in München gut gelandet. Ich muss schon sagen, der Flug verging superschnell.
Zügig erhielten wir unser Gepäck. Bereits 09:15 Uhr konnten wir den Flughafen mit dem Mietwagen verlassen.

***Fazit***

Traurichkeit kommt auf. Der Urlaub ist vorbei. Trotzdem, hier hat einfach alles gestimmt. Die Beinfreiheit war erstaunlich gut. Das Personal war gut drauf und freundlich, aber nie aufdringlich. Das Essen war absolut super und total lecker. Das war für mich bis jetzt das beste Essen bei einem Flug. In Sachen Unterhaltung und Informationen gibt es keine Beschwerden. Immer wieder gab es Infos zum aktuellen Ort, über dem wir fliegen. Viele verschiedene Zeitschriften waren im Angebot. Es kam keine Langeweile auf. Ich bin gern bereit, wieder mit Hapagfly in die Luft zu gehen. Kissen und Decken standen ausreichend zur Verfügung.
Hier kann es nur die volle Punktzahl von mir geben.


Vielen Dank.

blonde_lady

14 Bewertungen, 2 Kommentare

  • _knuddelmonster88_

    27.04.2006, 23:46 Uhr von _knuddelmonster88_
    Bewertung: sehr hilfreich

    >>> sehr hilfreich <<< <br/>Und viele liebe Grüße von Sara

  • morla

    27.04.2006, 19:06 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich <br/>