Hapag Lloyd Testbericht

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Erfahrungsbericht von wurbel

Fliegen, fliegen, fliegen.......

Pro:

Essen, Trinken, Zeitschriften, nettes Personal

Kontra:

Sitzbreite, Bordunterhaltung

Empfehlung:

Ja

In unserem Urlaub auf die Kanaren sind wir mit der Hapag-Lloyd geflogen. Das heißt 4,5 Stunden Flug einem doch recht engen Flugzeug.

Doch erst mal etwas zur Hapag-Lloyd. Sie gehört zur TUI-Gruppe und die Flieger sind hellblau gestrichen und haben das TUI Logo auf dem Heck. Die Hapag-Lloyd fliegt mit Airbus A 310-200 und Boing B 737-800. Die Flotte ist sehr modern und gehört zu den modernsten im Bereich des Charterfluges.
Hier die technischen Daten der A 310-200
Länge: 46,67 m
Spannweite: 43,90 m
Höhe: 15,80 m
Größte Kabinenbreite: 5,40 m
Kraftstoffkapazität: 55.100 l
Reisegeschwindigkeit: 850 km/h
Reiseflughöhe: 12.500 m
Startgeschwindigkeit: 290 km/h
Landegeschwindigkeit: 255 km/h
Sitzplatzzahl: 271

Sehr praktisch war, dass wir bereits am Vorabend einchecken konnten und am nächsten morgen nicht so früh am Flughafen sein mussten. Damit konnten wir immerhin 45 Minuten länger schlafen. Wir hatten, wie immer etwas Übergepäck. Aber auch das war kein Problem und wurde nicht beanstandet. Auf dem Rückflug hatten wir sogar noch wesentlich mehr Übergepäck. Über 7 Kilo. Auch das kein Problem. Auf dem Rückflug hat das einchecken etwas länger gedauert. Wir waren ziemlich früh am Flughafen und der Schalter hatte noch nicht offen. Und Murphy hatte zugeschlagen. Wir waren an dem Schalter an dem es am langsamsten ging... Dazu kam, dass das Mädchen nur spanisch sprach.

Der Flug war ganz angenehm. Nur die Filme an Bord waren nicht so toll. Auf dem Hinflug gab es „About a boy oder Der Tag der toten Ente“, auf dem Rückflug „Bella Martha“. Beides nicht die Brüller. Interessanter Weise werden die Kopfhöher bei Hapag-Lloyd ja verkauft und werden nicht gratis ausgegeben, wie dies bei vielen andern Fluggesellschaften der Fall ist. Wir hatten uns auf einem früheren Flug schon mal welche gekauft und haben die benutzt. Standardkopfhörer passen leider nicht, denn der Kopfhöher der Hapag Lloyd hat zwei Stecker. Das ist irgend wo ganz schön raffiniert.
Tja und was mir aufgefallen ist, ist dass keiner einen Kopfhörer gekauft hat und das fast keiner sich den Film angesehen hat. Die allermeisten Passagiere hatten nämlich keinen Kopfhörer. Das mag auch an den Filmen gelegen haben. Nervig war auch, dass ständig von den Stewardessen in den Film reingequatscht wurde: „... wir beginnen jetzt mit dem Bordverkauf...“ oder „... wir bringen Ihnen jetzt was zu trinken....“ usw. Der Film lief natürlich weiter.

Die Verpflegung an Bord war ganz gut. Auf dem Hinflug gab es ein Frühstück, auf dem Rückflug gab es je nach Wunsch Sauerbraten oder Huhn. Das Essen war besser als das im Hotel (siehe mein Bericht über das Parque San Antonio).

Ansonsten waren die Stewardessen recht freundlich und höflich. Es gab auch Zeitungen und Zeitschriften für den Flug.

Der Flug verlief unproblematisch, das Gepäck kam auch heil und sauber an. Der Sitzabstand ist akzeptabel, allerdings nur für Leute bis 1,90 m. Nur die Sitzbreite ist etwas schmal. Gerade für Leute mit etwas breiten Schultern oder etwas dickerem Bauch...

Merkwürdig ist nur, daß es kein Nichtraucherflug war. Aber zum Glück saßen wir weit genug vom Raucherbereich weg.

Anmerkungen: Wir sind im März von Frankfurt nach Teneriffa Süd geflogen. Den Flug haben wir als Pauschalreise bei l`Tur gebucht.

Fazit: freundlicher Service, vernünftiges Essen, Zeitschriften, etwas schmale Sitze. Für Kurz- und Mittelstrecke geeignet. Für die Langstrecke etwas schmal.

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