Harry Potter und die Kammer des Schreckens (DVD) Testbericht

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ab 9,43
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  viel
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von Kain_Graveholder

Bibi Blocksberg hat ausgedient Teil II

Pro:

Lesespaß für viele Stunden und eine spannende Story mit überraschenden Wendungen

Kontra:

Leider ist ein Schuljahr in Hogwarts ziemlich kurz

Empfehlung:

Ja

Hallo ihr Yopis!

Neuer Tag, neuer Bericht! Und was wäre nach meinem Bericht zum "Stein der Weisen" geeigneter als ein Bericht über den zweiten Teil der erfolgreichen Potter-Saga? Eben und hier ist er, viel Spaß mit dem Bericht zu

+++ HARRY POTTER UND DIE KAMMER DES SCHRECKENS +++

+++ Vorgeschichte und Inhalt +++

Zuersteinmal wird sich der geneigte Leser fragen, wer Harry Potter ist und was er denn den ganzen Tag so treibt. Die Antwort ist einfach: Harry ist ein Zauberer! Aber kein gewöhnlicher, denn er besiegte bereits im Alter von nichteinmal einem Jahr den größten schwarzen Magier seiner Zeit: Lord Voldemort, dessen Namen sich niemand auszusprechen traut, auch nach seinem Tode nicht. Obwohl, tot ist er eigentlich nicht, wie der erste Band bereits bewies. Doch langsam schießen die Preußen, beginnen wir am Anfang der Story.

Harry lebt bei seinem Onkel und seiner Tante (Vernon und Petunia Dursley) und deren Sohn Dudley in einer Kleinstadt nahe London. Er erhält während der Sommerferien ständig Briefe von einem unbekannten Absender und Onkel und Tante wollen ihn mit aller Macht davon abhalten, einen dieser Briefe zu lesen. So "flüchten" die Dursleys und unfreiwillig auch Harry vor der Briefeflut, bis sie schließlich in einer Hütte auf einem Fels weit draußen im Meer Zuflucht finden. Doch genau an diesem Zeitpunkt (übrigens Harrys elftem Geburtstag) findet er durch den Riesen Rubeus Hagrid heraus, dass er ein Zauberer ist und sehr bald auf die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei gehen wird. Hagrid klärt auch das Geheimnis um den Tod von Harrys Eltern auf: Sie sind nämlich nicht, wie die Dursleys steif und fest behaupteten, bei einem Autounfall gestorben, sondern durch Voldemort getötet wurden. So werden am nächsten Tag zusammen mit Hagrid eifrig Besorgungen gemacht, schließlich kann Harry ja nicht ohne Zauberutensilien in eine Zaubererschule gehen. So werden Umhänge, Schulbücher, Zaubertrankzutaten und ein Zauberstab organisiert und Ende der Ferien geht es dann nach Hogwarts. Dort trifft er auf seine beiden besten Freunde, Ron Weasley und Hermine Granger, die mit ihm im ersten Schuljahr allerlei Abenteuer bestehen, bevor Harry am Ende dem leibhaftigen Lord Voldemort gegenüber tritt. In welcher Form das geschieht werde ich hier nicht verraten, sonst ist ja der Anreiz zum Lesen für euch verloren.

Doch kommen wir nun zum eigentlichen Thema, dem zweiten Schuljahr Harrys.
Da es Harry bei seinem Onkel und seiner Tante schon immer schlechtging, hasste er die Sommerferien mehr als jede andere Zeit des Jahres und wünscht sich sehnlichst nach Hogwarts zurück. Außerdem haben ihm seine beiden besten Freunde nicht geschrieben, obwohl er mit Ron vereinbart hatte, dass Harry ihn besuchen würde. Die ganze Sache klärt sich auf, als ein gewisser Hauself namens Dobby eines Abends in Harrys Zimmer erscheint und ihn bittet, nicht nach Hogwarts zurückzugehen. Er hat auch alle Briefe seiner Freunde abgefangen in der Hoffnung, Harry würde ohne Freunde nicht mehr nach Hogwarts zurückwollen. Harry willigt aber nicht ein, nciht wieder in die Schule zu gehen und Dobby begeht eine Verzweiflungstat. Er lässt eine große Platte mit Nachtisch vom Küchenschrank
fallen. Dumm nur, dass der als Krönung eine wichtigen Geschäftsessens auf den Tisch sollte. Dobby verschwindet daraufhin und Onkel Vernon ist selbstverständlich wütend. Zu allem Überfluss bekommt Harry nun auch noch eine offizielle Verwarnung vom Zaubereiministerium, da ein Schwebezauber ausgeführt wurde (Dobby hat das getan) und man nun annimmt, dass Harry gezaubert hatte. Nun wissen auch Tante und Onkel Bescheid, dass Harry in den Ferien nicht zaubern darf und drangsalieren ihn nun noch mehr als normal. So wird er jetzt in seinem Zimmer eingeschlossen und darf kaum heraus. Und herauszaubern kann er sich natürlich auch nicht...

Doch da naht auch schon Rettung in Form seines Freundes Ron und seiner beiden Brüder, Fred und George. Die haben nämlich flugs den fliegenden Wagen ihres Vaters entwendet um nachzuschauen, was mit Harry los ist, da er ja nicht zurückschrieb. Kurzerhand wird Harry befreit, sein Schulzeug eingepackt und ab geht's zum Fuchsbau, dem Haus der Weasleys. Hier verbringt Harry einige glückliche Wochen, bis es ab nach Hogwarts geht. Doch am Bahnhof tun sich Probleme auf: Die magische Absperrung, die den Hogwarts Express und dessen Gleis (9 3/4) von denen der "Muggel" (Nichtmagier) trennt, ist versiegelt. Ron und Harry kommen nicht zum Zug! Doch Ron hat eine Idee: Sie nehmen kurzerhand den fliegenden Wagen seines Vaters. So sind sie auch gegen Abend in Hogwarts, doch hatten sie sich ihre Ankunft anders vorgestellt: Sie krachen mit dem Wagen nämlich mitten in einen Baum, aber in keinen normalen, sondern in eine Peitschende Weide, die mit ihren mächtigen Ästen kräftig zuschlagen kann, was man dem Wagen dann auch ansehen kann. Doch trotzdem schaffen es Harry und Ron sich zu befreien und damit gehen ihre Abenteuer in Hogwarts erst richtig losl, denn neben dem Unterricht haben die drei Freunde immer noch ein paar Geheimnisse zu lüften, so zum Beispiel das Geheimnis um die sagenumwobene Kammer des Schreckens und das Monster, was sie beherbergt. Denn es wurden Schüler angegriffen und versteinert, alle sind sehr verängstigt. Und als es dann auch noch Hermine erwischt, fassen Ron und Harry kurzerhand den Entschluss, auf eigene Faust etwas zu unternehmen. Hilfe erhalten sie dabei von Hermine, obwohl sie versteinert ist. Wie das geht, was es mit der Kammer auf sich hat, was für ein Monster darin steckt, ob Harry es besiegen kann und wie die Story ausgeht, lest ihr am besten selbst!

+++ Die Autorin +++

Es existiert bereits ein Bericht über Harry Potter Band 1 von mir, in diesem könnt ihr die Biografie der Autorin nachlesen. Ich hielt es für sinnlos, dieselbe Biografie zweimal zu benutzen und eine neue zu schreiben würde auch keinen Sinn machen, da sich ihr Lebenslauf nunmal nicht ändern kann. ;) Also, wer interessiert an Miss Rowlings Leben ist, der schaut mal hier:

http://www.yopi.de/erfahrungsbericht_187870

(ggf. Leerzeichen entfernen)

+++ Fazit +++

Ich bin ein Fan der Serie und frage mich oftmals: Warum eigentlich? Ich kann es nicht erklären. Von diesen Potter-Büchern geht irgendetwas Anziehendes aus, sie sind kaum aus der Hand zu legen. Genauso wie die anderen Bücher ist auch "Die Kammer des Schreckens" vollgepackt mit Storywendungen und unerwarteten Überraschungen, zum Beispiel immer gewisse Personen unter Verdacht, die geradezu prädestiniert sind für die Rolle des Bösewichtes und plötzlich findet man heraus, dass die wahren Übeltäter meist die "unwichtigeren" Charaktere sind. Dies und Miss Rowlings Schreibstil machen auch den zweiten Potter zu etwas besonderem. Ausgenommen die Herr der Ringe-Bücher habe ich selten ein Buch gelsen, bei dem man sich die Welt und die Charaktere so genau vorstellen konnte, wie bei den Potter Büchern. Es ist, als wäre man Teil der Story, als würde man alles hautnah miterleben. Und noch einen Pluspunkt muss man Rowlings Büchern zusprechen: Sie vermittelt Werte, versucht Kindern Dinge wie Mut, Freundschaft, Treue und ähnliches auf spannende Art und Weise näherbringen. Wie ihr seht ist dieses Buch, wie eigentlich alle HP-Bücher, ein rundum gelungenes Machwerk, was eigentlich in keiner Buchsammlung fehlen sollte. An alle "großen" Muggel: das Buch beißt nicht, also tut nicht nur euren Kindern sondern auch mal euch selbst etwas Gutes und gönnt euch J. Rowlings Machwerke!

Danke für das Lesen meine Berichtes und viel Spaß beim Bewerten und Kommentieren! Und was euch nicht gefallen hat, bitte in den Kommentaren oder in meinem Gästebuch vermerken, denn ich möchte mich ja auch verbessern!

16 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Naffy

    16.03.2006, 09:15 Uhr von Naffy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruß Naffy