Hatebreeder - Children of Bodom Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Colonel
Der Hass wird gebrütet und zwar von Children Of Bodom
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Mitarbeiter...
...könnte man schon fast sagen :-)
Ich komme nun (wie angedroht) zu einem Bericht über die CD \"Hatebreeder\"
von \"Children Of Bodom\" - meiner Lieblingskapelle sozusagen :-)
Vor kurzem schrieb ich ja den (fast) alles umfassenden Bericht über die
Band, ihre CD\'s, Videos, etc. Dieser (große) Beitrag ist unter \"Something Wild\" (ihr erstes Album) zu finden; wer sich für die Bandgeschichte oder einen (kleinen) 16-Seiten langen \"All-round\"-Bericht interessiert, sollte das Lesen, aber hier geht es eben im Detail zum Album \"Hatebreeder\".
Das Line-Up hat sich nicht großartig verändert (soll heissen - gar nicht):
Alexi Laiho - Guitars, Vocals
Alexander Kuoppala - Guitars
Jaska Raatikainen - Drums
Janne Wirman - Keyboards, Synthesizer
Henkka T. Seppälää - Basses
Die CD kostete mich 17 Euro im Media-Markt Kaiserslautern; für die Follow The Reaper musste ich sogar ganze 20 Euro hinlegen *grummel* Ok, es ist aber beste Metalkost aus dem Ausland (Finnland um genau zu sein).
Enthalten sind darauf xx Lieder mit einer Gesamtspieldauer von ca. 38
Minuten; auf einer Version (der Toy\'s Factory Variante) ist noch das
Lied \"No Commands\", welches eine Spieldauer von 4:45, was die
Gesamtspieldauer um ein weiteres auf ca. 43 Minuten erhöhen würde.
Die Lieder sind folgende:
01 Warheart (4:08)
02 Silent Night, Bodom Night (3:12)
03 Hatebreeder (4:19)
04 Bed Of Razors (3:57)
05 Towards Dead End (4:54)
06 Black Widow (3:58)
07 Wrath Within (3:52)
08 Children Of Bodom (5:13)
09 Downfall (4:33)
10 No Commands (4:45)
Warum sie nicht den gleichnamigen \"Hauptaufmacher\" der CD als erstes
Lied reingehauen haben, weiss ich nicht, muss ja aber auch nicht sein,
oder ?
Die Lieder im Detail:
01 Warheart
-----------
Wie schon in meinem vorigen Bericht erklärt, kann das Lied (anfangs?) etwas brutal und heftig klingen; beginnen tut es mit den Worten \"From now on, we are enemys - you and I !\" (wie schon früher erwähnt wohl aus einem Film herausgeschnitten).
Dann hämmert der (um einen Ganzton oder mehr heruntergestimmte) Bass los, der von ein bisschen Schlagzeugeinsatz verstärkt wird; danach setzen die E-Gitarren ein; die Rhythmusgitarre war vorher schon eine gewisse Zeit lang dabei (ein paar vereinzelte Akkorde) und die Leadgitarre spielt etwas in der Art von Speedmetal - soll heissen sie spielt in schnellstem Tempo eine Melodie (die sich wegen des hohen Tempos vielleicht für einige Leute schon zu agressiv anhört).
Alexi (der Sänger und Leadgitarrist) legt nach einiger Zeit mit der ersten Strophe los, die auch weiterhin von den Instrumenten in hoher Geschwindigkeit begleitet wird. Das Lied geht dann in das, was ich wohl am ehesten als Hauptmelodie bezeichnen kann (ein schönes Stück Melodie das einige Male im Lied wiederholt wird); dabei wird folgender Refrain \"gesungen\":
Warheart! No remains from compassion or love
Warheart! Hate your fellow as yourself
Übersetzung:
Kriegsherz! Keine Reste von Frieden und Liebe !
Kriegsherz! Hasse deinen Nächsten wie die selbst !
Ob das auf einen Teil der Bibel, nämlich die Nächstenliebe bezogen ist, kann jeder für sich halten wie er will; ich will dazu nur noch sagen, das man wohl nicht jeden lieben kann, aber versuchen sollte mit jedem auszukommen (möglichst ohne seine Gefühle oder ihn selbst zu verletzen).
02 Silent Night, Bodom Night
----------------------------
Nein, das Lied wird immer noch nicht nach der Melodie von \"Stille Nacht, Heilige Nacht\" gespielt. Immernoch das eigene Werk der finnischen Metaljungspunde.
Beginnen tut \"Silent Night, Bodom Night\" mit der vollen Instrumentalbesetzung und kann so einige Leute abschrecken, aber wer schon vorher Metal gehört hat, wird mit Sicherheit dabei bleiben.
Die Gitarren werden doch recht schnell gespielt (und genauso das Schlagzeug und der E-Bass *G*), was vorallem für Speed- oder Powermetalfans ein Grund sein könnte, hier zuzugreifen bzw. mal reinzuhören.
Mir kommt die Melodie mal wieder als vertraut vor (ein Talent von Bodom); ich mag ihren Stil und das Talent zu immer wieder anderen Melodien einfach...
Der Refrain:
When the calm is setting in
we\'ll watch it swiftly disappear
Too many years of silence
soon he\'s bound to reappear
Übersetzung:
Wenn die Stille einsetzt,
sehen wir es langsam verschwinden,
zu viele Jahre der Stille,
er ist (an den Ort) gebunden um
wieder zu erscheinen
^-- damit habe ich euch wohl Neugierig gemacht, hm ?
03 Hatebreeder
--------------
Dieses Lied (nach dem das Album benannt ist) startet mit einer sehr schnell gespielten Gitarre, die ein kurzes Intro spielt, in das die anderen Instrumente mit einsteigen.
Klassische Elemente kann man schon deutlich beim Anfang des Liedes hören (vorallem durch das \"künstliche Orchester\" des Synthesizers und dessen künstliche Geigen).
Die Strophen werden von ein paar Akkorden und einem Schlagzeug begleitet, welches sehr nach Black-Metal klingt; in der Hauptmelodie jedoch hört es sich ganz anders und sehr melodisch an (vorallem der Synthesizer passt mit seinen Glockenspielartigen Tönen gut dazu).
Der Refrain klingt auch sehr gut, vorallem da Alexis \"Grummelgröhlgesang\" diesmal extrem gut passt; (ui da steckt ein Plektrum in meinem PC !)
Was kann man sonst noch dazu sagen : das Lied enthält viele klassische Teile von Anfang bis Ende; nicht nur durch den Synthesizer sondern auch durch die Spielweise der Gitarre(n), aber hauptsächlich der Leadgitarre. Das Endsolo ist das heftigste, welches ich bisher gehört habe; beide Gitarren harmonieren und spielen somit (fast) das Gleiche, was sich schon extrem gut anhört - und das dann auch noch fehlerfrei,
auch in der Live-Variante von der CD \"Tokyo Warhearts\".
Wegen dem Solo kann man schonmal reinhören und wer sich für Klassik in der Moderne interessiert (oder manchmal auch Klassik allgemein) sollte auf jeden Fall einmal in dieses Lied hereinhören.
04 Bed Of Razors
----------------
Ein leiser Synthesizer der auf einer \"künstlichen\" Harfe spielt und von leichten Beckenschlägen begleitet wird, leitet das Lied ein. Dann hört man eine schöne Melodie, die sich im ganzen Lied in leicht veränderter Form (oder in der Gleichen) finden lässt.
Viele Leute, die dieses Lied gehört haben, sind dadurch zu Children Of Bodom gekommen; bei mir waren es jedoch das Sinergy-Cover \"The Trooper\", \"Hate Me!\" und \"Hatebreeder\" - und schon bald hatte ich meine erste CD daheim :-)
Zu diesem Lied gibt es nicht viel mehr zu sagen; am Takt ändert sich nicht so arg viel, man hört ein schönes Solo (nein, eigentlich mehrere) und hübsche Melodien...
05 Towards Dead End
-------------------
Eine schnelle Snare (Teil des Schlagzeugs, gelle) leitet den Song mit mehreren Schlägen ein, dann legen auch schon der Rest der Instrumente los; die Rhythmusgitarre spielt ein paar flotte Akkorde, die nicht immer so recht aushallen (guter Effekt, der beabsichtigt war) - dazu spielt Alexi auf der Leadgitarre (meines Wissens eine Jackson Randy Rhoads Custom) eine schöne (fast fröhlich anmutende) Melodie.
Während den Strophen wird natürlich etwas anderes gespielt, aber diese einzelnen Akkorde wechseln sich ständig mit (neuen) Melodien abwechseln.
Das Lied ist im Insgesamten recht flott und klingt (wie fast alle anderen) sehr gut. Mittlerweile mag ich das Lied so sehr, das ich es euch wohl blind empfehlen kann :-)
06 Black Widow
--------------
\"Black Widow\" wird durch den Synthesizer eingeleitet; dann legt die Leadgitarre los, zu der schon bald die restlichen Instrumente mit kräftiger Spielweise dazustossen. Wer auf kleinere Choreinlagen (mir fällt kein vergleichbares Beispiel ein, sorry), die mit schöner Metalmusik und einem Text unterlegt sind, der sollte sich das hier mal
anhören.
Da Alexis tiefe Stimme sich an einer Stelle des Liedes sich immer wieder mit seiner höheren abwechselt, kann man allein für diese Stelle noch ein kleines Plus vergeben.
Klassische Elemente sind zum Ende des Liedes hin auch wieder zu hören :-) - das Solo klingt auch recht gut (ich finde es göttlich *g*) - also kann man sagen, das das ein sehr guter Metalsong ist.
07 Wrath Within
---------------
Mit einer schnellen Rhythmusgitarre fängt dieses Lied an - doch sie bleibt nicht lange allein... am Anfang mag dieses Lied vielleicht ein bisschen arg überschnellt und (für manche) auch etwas \"schrottig\" klingen (eben nicht ganz so melodisch wie die restlichen Bodomlieder), aber zu Ende wird man vollkommen entschädigt; ein schönes Solo und ein paar schöne Melodieteile und schon gefällt einem der Song wieder.
08 Children Of Bodom
--------------------
Dieses Lied ist (zumindest in Finnland) vorher schon als Single erschienen. Es klingt verdammt gut, obwohl mein Lieblingsriff leider nur zweimal vorkommt - dafür sind noch viele, andere schöne Melodien enthalten.
Das Lied klingt am Anfang etwas vertraut (ein paar einzelne Akkorde der Rhtyhmusgitarre beginnen das Lied und es hämmern in typischen Bodom-Style der Synthesizer, der E-Bass, das Schlagzeug und die andere Gitarre dazu).
Dafür klingt es später (nach einem Glockenschlag) etwas düsterer und schneller (geht schon wieder ein kleines bisschen in die Richtung Blackmetal), und verbleibt dann fast ausnahmslos etwas düsterer und schneller (ist für ein Solo ja auch nicht ganz schlecht, wenn die Band schon etwas schneller spielt).
Was soll man noch sagen - das Lied dreht sich eben um die Leute bzw. die Band selbst, weshalb sonst trägt sie sonst den Namen ? *fg*
09 Downfall
-----------
Dieses Lied ist (wie \"Children Of Bodom\" von \"Children Of Bodom\") vorher als Single erschienen. Es beginnt mit dem sanft klingenden Synthesizer von Janne Wirman und arbeitet sich in eine zum Teil \"brutal\" klingende Melodie hoch, die auch an Geschwindigkeit zunimmt.
Am Ende spielt Alexi wieder ein Stück Melodie, das mich vertraut vorkommt (irgendwie habe ich das Gefühl das ich sie aus Kinderzeiten kenne)... ich denke hier könnt ihr gefahrlos reinhören; hat zwar nicht ganz die besten Riff aber viele Bodom-Fans (und andere Metaller) mögen es nur wegen seinem schönen Intro.
10 No Commands
--------------
Die Rhythmusgitarre legt gleich am Anfang los und Alexi spielt auf der Leadgitarre ein paar einzelne Töne dazu, die gut passen. Das Lied wird zur Mitte hin etwas schneller und man hört Alexi mit seiner dunkle Stimme \"gröhlen\", die er ja sehr selten zum Einsatz bringt.
Wer eben auch mal ein bisschen andere Stimmenbegleitung hören will, kann sich das hier mal anhören. Ich mag (wie im anderen Bericht) nurnoch erwähnen, das dieses Lied bei weitem nicht das Beste ist, aber trotzdem gut klingt.
FAZIT
=====
So, jetzt hätten wir dieses Album auch fertig beschrieben, neva ? Mein Fazit ist, das es auch ein geniales Album ist; es sind zwar etwas weniger Lieder bzw. Spieldauer darauf enthalten als ich mir gewünscht hätte, aber dafür ist es endgenialer Metal, der bis ins letzte (?) durchdacht wurde. Ich kann euch nur empfehlen das ihr euch dieses Album (wie die anderen auch) holt, wenn ihr nur das mindeste für Metal, Melodie oder Klassik übrig habt !
Gruß,
Colonel
Textquellen : http://www.childrenofbodom.net ODER selbst herausgehört.
Wichtige Adressen:
http://www.cobhc.com (Offizielle Homepage)
http://www.childrenofbodomnet (Große Fanpage)
...könnte man schon fast sagen :-)
Ich komme nun (wie angedroht) zu einem Bericht über die CD \"Hatebreeder\"
von \"Children Of Bodom\" - meiner Lieblingskapelle sozusagen :-)
Vor kurzem schrieb ich ja den (fast) alles umfassenden Bericht über die
Band, ihre CD\'s, Videos, etc. Dieser (große) Beitrag ist unter \"Something Wild\" (ihr erstes Album) zu finden; wer sich für die Bandgeschichte oder einen (kleinen) 16-Seiten langen \"All-round\"-Bericht interessiert, sollte das Lesen, aber hier geht es eben im Detail zum Album \"Hatebreeder\".
Das Line-Up hat sich nicht großartig verändert (soll heissen - gar nicht):
Alexi Laiho - Guitars, Vocals
Alexander Kuoppala - Guitars
Jaska Raatikainen - Drums
Janne Wirman - Keyboards, Synthesizer
Henkka T. Seppälää - Basses
Die CD kostete mich 17 Euro im Media-Markt Kaiserslautern; für die Follow The Reaper musste ich sogar ganze 20 Euro hinlegen *grummel* Ok, es ist aber beste Metalkost aus dem Ausland (Finnland um genau zu sein).
Enthalten sind darauf xx Lieder mit einer Gesamtspieldauer von ca. 38
Minuten; auf einer Version (der Toy\'s Factory Variante) ist noch das
Lied \"No Commands\", welches eine Spieldauer von 4:45, was die
Gesamtspieldauer um ein weiteres auf ca. 43 Minuten erhöhen würde.
Die Lieder sind folgende:
01 Warheart (4:08)
02 Silent Night, Bodom Night (3:12)
03 Hatebreeder (4:19)
04 Bed Of Razors (3:57)
05 Towards Dead End (4:54)
06 Black Widow (3:58)
07 Wrath Within (3:52)
08 Children Of Bodom (5:13)
09 Downfall (4:33)
10 No Commands (4:45)
Warum sie nicht den gleichnamigen \"Hauptaufmacher\" der CD als erstes
Lied reingehauen haben, weiss ich nicht, muss ja aber auch nicht sein,
oder ?
Die Lieder im Detail:
01 Warheart
-----------
Wie schon in meinem vorigen Bericht erklärt, kann das Lied (anfangs?) etwas brutal und heftig klingen; beginnen tut es mit den Worten \"From now on, we are enemys - you and I !\" (wie schon früher erwähnt wohl aus einem Film herausgeschnitten).
Dann hämmert der (um einen Ganzton oder mehr heruntergestimmte) Bass los, der von ein bisschen Schlagzeugeinsatz verstärkt wird; danach setzen die E-Gitarren ein; die Rhythmusgitarre war vorher schon eine gewisse Zeit lang dabei (ein paar vereinzelte Akkorde) und die Leadgitarre spielt etwas in der Art von Speedmetal - soll heissen sie spielt in schnellstem Tempo eine Melodie (die sich wegen des hohen Tempos vielleicht für einige Leute schon zu agressiv anhört).
Alexi (der Sänger und Leadgitarrist) legt nach einiger Zeit mit der ersten Strophe los, die auch weiterhin von den Instrumenten in hoher Geschwindigkeit begleitet wird. Das Lied geht dann in das, was ich wohl am ehesten als Hauptmelodie bezeichnen kann (ein schönes Stück Melodie das einige Male im Lied wiederholt wird); dabei wird folgender Refrain \"gesungen\":
Warheart! No remains from compassion or love
Warheart! Hate your fellow as yourself
Übersetzung:
Kriegsherz! Keine Reste von Frieden und Liebe !
Kriegsherz! Hasse deinen Nächsten wie die selbst !
Ob das auf einen Teil der Bibel, nämlich die Nächstenliebe bezogen ist, kann jeder für sich halten wie er will; ich will dazu nur noch sagen, das man wohl nicht jeden lieben kann, aber versuchen sollte mit jedem auszukommen (möglichst ohne seine Gefühle oder ihn selbst zu verletzen).
02 Silent Night, Bodom Night
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Nein, das Lied wird immer noch nicht nach der Melodie von \"Stille Nacht, Heilige Nacht\" gespielt. Immernoch das eigene Werk der finnischen Metaljungspunde.
Beginnen tut \"Silent Night, Bodom Night\" mit der vollen Instrumentalbesetzung und kann so einige Leute abschrecken, aber wer schon vorher Metal gehört hat, wird mit Sicherheit dabei bleiben.
Die Gitarren werden doch recht schnell gespielt (und genauso das Schlagzeug und der E-Bass *G*), was vorallem für Speed- oder Powermetalfans ein Grund sein könnte, hier zuzugreifen bzw. mal reinzuhören.
Mir kommt die Melodie mal wieder als vertraut vor (ein Talent von Bodom); ich mag ihren Stil und das Talent zu immer wieder anderen Melodien einfach...
Der Refrain:
When the calm is setting in
we\'ll watch it swiftly disappear
Too many years of silence
soon he\'s bound to reappear
Übersetzung:
Wenn die Stille einsetzt,
sehen wir es langsam verschwinden,
zu viele Jahre der Stille,
er ist (an den Ort) gebunden um
wieder zu erscheinen
^-- damit habe ich euch wohl Neugierig gemacht, hm ?
03 Hatebreeder
--------------
Dieses Lied (nach dem das Album benannt ist) startet mit einer sehr schnell gespielten Gitarre, die ein kurzes Intro spielt, in das die anderen Instrumente mit einsteigen.
Klassische Elemente kann man schon deutlich beim Anfang des Liedes hören (vorallem durch das \"künstliche Orchester\" des Synthesizers und dessen künstliche Geigen).
Die Strophen werden von ein paar Akkorden und einem Schlagzeug begleitet, welches sehr nach Black-Metal klingt; in der Hauptmelodie jedoch hört es sich ganz anders und sehr melodisch an (vorallem der Synthesizer passt mit seinen Glockenspielartigen Tönen gut dazu).
Der Refrain klingt auch sehr gut, vorallem da Alexis \"Grummelgröhlgesang\" diesmal extrem gut passt; (ui da steckt ein Plektrum in meinem PC !)
Was kann man sonst noch dazu sagen : das Lied enthält viele klassische Teile von Anfang bis Ende; nicht nur durch den Synthesizer sondern auch durch die Spielweise der Gitarre(n), aber hauptsächlich der Leadgitarre. Das Endsolo ist das heftigste, welches ich bisher gehört habe; beide Gitarren harmonieren und spielen somit (fast) das Gleiche, was sich schon extrem gut anhört - und das dann auch noch fehlerfrei,
auch in der Live-Variante von der CD \"Tokyo Warhearts\".
Wegen dem Solo kann man schonmal reinhören und wer sich für Klassik in der Moderne interessiert (oder manchmal auch Klassik allgemein) sollte auf jeden Fall einmal in dieses Lied hereinhören.
04 Bed Of Razors
----------------
Ein leiser Synthesizer der auf einer \"künstlichen\" Harfe spielt und von leichten Beckenschlägen begleitet wird, leitet das Lied ein. Dann hört man eine schöne Melodie, die sich im ganzen Lied in leicht veränderter Form (oder in der Gleichen) finden lässt.
Viele Leute, die dieses Lied gehört haben, sind dadurch zu Children Of Bodom gekommen; bei mir waren es jedoch das Sinergy-Cover \"The Trooper\", \"Hate Me!\" und \"Hatebreeder\" - und schon bald hatte ich meine erste CD daheim :-)
Zu diesem Lied gibt es nicht viel mehr zu sagen; am Takt ändert sich nicht so arg viel, man hört ein schönes Solo (nein, eigentlich mehrere) und hübsche Melodien...
05 Towards Dead End
-------------------
Eine schnelle Snare (Teil des Schlagzeugs, gelle) leitet den Song mit mehreren Schlägen ein, dann legen auch schon der Rest der Instrumente los; die Rhythmusgitarre spielt ein paar flotte Akkorde, die nicht immer so recht aushallen (guter Effekt, der beabsichtigt war) - dazu spielt Alexi auf der Leadgitarre (meines Wissens eine Jackson Randy Rhoads Custom) eine schöne (fast fröhlich anmutende) Melodie.
Während den Strophen wird natürlich etwas anderes gespielt, aber diese einzelnen Akkorde wechseln sich ständig mit (neuen) Melodien abwechseln.
Das Lied ist im Insgesamten recht flott und klingt (wie fast alle anderen) sehr gut. Mittlerweile mag ich das Lied so sehr, das ich es euch wohl blind empfehlen kann :-)
06 Black Widow
--------------
\"Black Widow\" wird durch den Synthesizer eingeleitet; dann legt die Leadgitarre los, zu der schon bald die restlichen Instrumente mit kräftiger Spielweise dazustossen. Wer auf kleinere Choreinlagen (mir fällt kein vergleichbares Beispiel ein, sorry), die mit schöner Metalmusik und einem Text unterlegt sind, der sollte sich das hier mal
anhören.
Da Alexis tiefe Stimme sich an einer Stelle des Liedes sich immer wieder mit seiner höheren abwechselt, kann man allein für diese Stelle noch ein kleines Plus vergeben.
Klassische Elemente sind zum Ende des Liedes hin auch wieder zu hören :-) - das Solo klingt auch recht gut (ich finde es göttlich *g*) - also kann man sagen, das das ein sehr guter Metalsong ist.
07 Wrath Within
---------------
Mit einer schnellen Rhythmusgitarre fängt dieses Lied an - doch sie bleibt nicht lange allein... am Anfang mag dieses Lied vielleicht ein bisschen arg überschnellt und (für manche) auch etwas \"schrottig\" klingen (eben nicht ganz so melodisch wie die restlichen Bodomlieder), aber zu Ende wird man vollkommen entschädigt; ein schönes Solo und ein paar schöne Melodieteile und schon gefällt einem der Song wieder.
08 Children Of Bodom
--------------------
Dieses Lied ist (zumindest in Finnland) vorher schon als Single erschienen. Es klingt verdammt gut, obwohl mein Lieblingsriff leider nur zweimal vorkommt - dafür sind noch viele, andere schöne Melodien enthalten.
Das Lied klingt am Anfang etwas vertraut (ein paar einzelne Akkorde der Rhtyhmusgitarre beginnen das Lied und es hämmern in typischen Bodom-Style der Synthesizer, der E-Bass, das Schlagzeug und die andere Gitarre dazu).
Dafür klingt es später (nach einem Glockenschlag) etwas düsterer und schneller (geht schon wieder ein kleines bisschen in die Richtung Blackmetal), und verbleibt dann fast ausnahmslos etwas düsterer und schneller (ist für ein Solo ja auch nicht ganz schlecht, wenn die Band schon etwas schneller spielt).
Was soll man noch sagen - das Lied dreht sich eben um die Leute bzw. die Band selbst, weshalb sonst trägt sie sonst den Namen ? *fg*
09 Downfall
-----------
Dieses Lied ist (wie \"Children Of Bodom\" von \"Children Of Bodom\") vorher als Single erschienen. Es beginnt mit dem sanft klingenden Synthesizer von Janne Wirman und arbeitet sich in eine zum Teil \"brutal\" klingende Melodie hoch, die auch an Geschwindigkeit zunimmt.
Am Ende spielt Alexi wieder ein Stück Melodie, das mich vertraut vorkommt (irgendwie habe ich das Gefühl das ich sie aus Kinderzeiten kenne)... ich denke hier könnt ihr gefahrlos reinhören; hat zwar nicht ganz die besten Riff aber viele Bodom-Fans (und andere Metaller) mögen es nur wegen seinem schönen Intro.
10 No Commands
--------------
Die Rhythmusgitarre legt gleich am Anfang los und Alexi spielt auf der Leadgitarre ein paar einzelne Töne dazu, die gut passen. Das Lied wird zur Mitte hin etwas schneller und man hört Alexi mit seiner dunkle Stimme \"gröhlen\", die er ja sehr selten zum Einsatz bringt.
Wer eben auch mal ein bisschen andere Stimmenbegleitung hören will, kann sich das hier mal anhören. Ich mag (wie im anderen Bericht) nurnoch erwähnen, das dieses Lied bei weitem nicht das Beste ist, aber trotzdem gut klingt.
FAZIT
=====
So, jetzt hätten wir dieses Album auch fertig beschrieben, neva ? Mein Fazit ist, das es auch ein geniales Album ist; es sind zwar etwas weniger Lieder bzw. Spieldauer darauf enthalten als ich mir gewünscht hätte, aber dafür ist es endgenialer Metal, der bis ins letzte (?) durchdacht wurde. Ich kann euch nur empfehlen das ihr euch dieses Album (wie die anderen auch) holt, wenn ihr nur das mindeste für Metal, Melodie oder Klassik übrig habt !
Gruß,
Colonel
Textquellen : http://www.childrenofbodom.net ODER selbst herausgehört.
Wichtige Adressen:
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