Hauskatze Testbericht

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Erfahrungsbericht von BabyT24

Mein Unix und ich...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich hoffe, dass ihr diesen Bericht ehrlich lest und bewertet, denn von Gefälligkeitsbewertungen halte ich nicht viel und dafür habe ich mich auch nicht 3 Tage hingesetzt und diesen Bericht recherchiert und geschrieben.

Danke!!!


_/ Vorwort

Heute möchte ich euch etwas über Katzen erzählen. Denn diese Tiere, die ihren eigenen Willen haben und dennoch die Nähe der Menschen zum Leben suchen, habe ich tief in mein Herz geschlossen. Auch wenn ich vor einigen Jahren den Verlust meines geliebten Katers hinnehmen musste.

Ich habe meinen Bericht in folgende Punkte gegliedert:

1. Die Geschichte der Katze
2. Die artgerechte Ernährung
3. Katzenpflege
4. Katzenschlaf
5. Körper- und Katzensprache
--> a) Körpersprache
--> b) Katzensprache
6. Katzenkrankheiten

7. Die Anschaffung einer Katze
8. Einzug einer Katze
9. Was tun, wenn die Katze in die Wohnung macht?
10. Mein Unix

Die ersten sechs Punkte befassen sich mehr oder weniger mit allgemeinen Dingen rund um die Katze. Und die letzten Punkte drehen sich dann komplett um die Anschaffung einer Katze und was dabei beachten werden sollte. Außerdem habe ich als Schlusswort ein klein bisschen über meinen Kater geschrieben.

_/ 1. Die Geschichte der Katze

Im alten Ägypten, zur Zeit des bekannten Pharaos Tut-ench-Amun und des mächtigen Pharaos Ramses wurde die Katze verehrt und verkörperte die schönste und edelste Göttin - die Göttin Bastet. Die Katze stand symbolisch für fette Jahre und Fruchtbarkeit, so dass die Tötung einer Katze mit dem Leben bezahlt wurde. Die Ausfuhr der Katzen aus dem alten Ägypten war strengstens verboten, da sie als wertvoll und heilig galten. Dennoch gelang es den Phöniziern (Kaufleute des Mittelmeeres – besiedelten das heutige Libanon, früher Phönizien genannt) Katzen nach Italien, Gallien und Britannien zu schmuggeln.

Auch in China wurde die Katze verehrt, denn die Chinesen dachten, dass Katzen eine Seele hätten. Selbst im Buddhismus und Christentum konnte man alte Sagen finden, wonach die Katze das Liebste des Menschen war.

Der direkte Vorfahre unserer Hauskatze ist die Wildkatze der Gattung ‚Felis’. Wann jedoch die erste Katze zu einer Hauskatze wurde, ist bis heute ungeklärt. Der Grund könnte die Art der Katzen sein, denn diese sind Einzelgänger und lieben ihre Unabhängigkeit. Außerdem mögen sie kein Nomadenleben, so dass man die Vermutung hat, dass sich die Katze dem Menschen erst anschloss, als er sich einen festen Wohnsitz gesucht hatte.

Wie man durch wissenschaftliche Ergebnisse weiß, zähmte nicht der Mensch die Katze, denn die Katze schloss sich dem Menschen aus freiem Willen an, ganz ohne dessen zutun. Man vermutet, dass die erste Zähmung in Ägypten stattfand, denn in den Kornkammern waren reihenweise Mäuse und Ratten vorhanden, die für die Katzen ein gefundenes Fressen darstellten. Auf diese Art und Weise wurden die Katzen von den Menschen zuerst nur geduldet. Als man jedoch den Nutzen der Katze erkannte, wurde sie geliebt und verehrt.

_/ 2. Die artgerechte Ernährung

Jede Katze muss so ernährt werden, dass ihr Nährstoffbedarf voll gedeckt wird. Mit der Nahrung nimmt die Katze die Nährstoffe auf, die sie benötigt um aktiv zu bleiben, sowie klare Augen und ein dichtes, glänzendes Fell zu haben. Denn gleich, was die Katze tut, wie der Mensch verbraucht auch sie Energie. Vor allem Fette stellen für die Katzen Energiequellen dar, damit ihre Körpertemperatur ständig bei rund 38 Grad gehalten wird, die Muskulatur bewegt werden kann, das Nervensystem optimal funktioniert und das Wachstum bei jungen Tieren optimal verläuft.

Kohlenhydrate liefern der Katze zusätzliche Energiequellen, sind jedoch nicht lebensnotwendig, wogegen Eiweiße unbedingt erforderlich ist, da dadurch Aminosäuren bereitgestellt werden, die Katzen zum Wachstum und zur Neubildung von Körpergewebe brauchen.

Aber hier muss man Vorsicht walten lassen, denn genau wie Menschen, wandeln Katzen Überschüssige Energie in Fett um und speichern diese. Auf gut Deutsch, auch Katzen können dick und kugelrund werden. Es kommt daher vor allem auf das richtige Verhältnis und die richtige Menge der Grundnährstoffe an. Denn wer zuviel isst, wird dick und wer falsch isst, wird krank. Aber wozu gibt es denn heutzutage Trockenfutter, deren Inhaltsstoffe so kombiniert sind, dass die Katze weder unter- noch überernährt wird.

Am besten ist es der Katze morgens ein bis zwei Hände voll Trockenfutter zu geben und abends dann eine Dose oder eine halbe Dose Feuchtfutter zu geben, je nachdem wie viel die Katze frisst. Viele Katzen sind auch sehr mecklig und wollen nur Futter vom Feinsten. Wenn sie den Fressnapf nicht ausfuttern oder das Futter nicht anrühren, sollte man es nicht wechseln, denn die Katze frist es auf jeden Fall, denn der Hunger treibt bekanntlich alles rein.

Viele Katzen sind Naschkatzen und lieben Süßigkeiten, Sahne, Speiseeis, Kuchen, Fleisch, Käse und noch viele leckere Dinge mehr. Aber eigentlich vertragen sie so etwas gar nicht gut. Deshalb gilt die Regel, wenn schon Schleckereien, dann bitte nur im Rahmen, denn eine fette und träge Katze ist krankheitsanfällig und macht uns mehr Kummer als Freude.

_/ 3. Katzenpflege

Bei Katzen ist der Putzinstinkt angeboren, auch wenn diese nach der Geburt unter der strengen Pflege der Mama stehen. Nach rund 6 Wochen putzen sich dann kleine Katzen vollkommen selbstständig. Diese Pflege dient vor allen der Fellpflege und Sauberkeit und beansprucht die Katzen ca. 3 ½ Stunden am Tag.

Bei der Pflege dient ihre Zunge als Waschlappen, mit dem sie sich über jede Stelle des Körpers lecken. Diese Prozedur regt die Sekretion der Talgdrüsen an, damit das Fell imprägniert wird und vor Wasser schützt. An den Stellen, die mit der Zunge nicht erreicht werden können, nimmt die Katze ihre Pfoten hinzu, wobei die Vorderpfoten dann wie kleine Bürsten funktionieren.

Dennoch sollte man seine Katze liebevoll unterstützen, denn an eine Stelle am Körper kommen sie nur schwer bis gar nicht ran. Diese Stelle ist auf den Rücken am Schwanzansatz. Krault oder bürstet man hier eine Katze, empfindet diese das als sehr angenehm und streckt der Bürste das Hinterteil entgegen. Auch finden es Katzen angenehm ab und zu gebürstet zu werden, dazu sollte man einen Staubkamm und eine Bürste verwenden. Langhaarige Katzen sollten täglich gebürstet werden, um verfilztem Fell und Klettenbildung in der feinen Unterwolle vorzubeugen.

Dieses Pflegeprogramm dient nicht nur der Schönheit der Katze, sondern auch der Gesundheit.

_/ 4. Katzenschlaf

Die Katze verbringt am Tag rund 15 Stunden schlafend und dösend.

Im halbwachen Dämmerschlaf und leichten Schlaf bewegt sich die Katze noch und ihre Sinne bleiben teilweise aktiv. Wenn man sie jedoch stört, schreckt sie auf und ist meist mürrig und abwehrend. Der Tiefschlaf dagegen dauerd bei Katzen maximal 4 Stunden am Tag, wobei die Katze sehr viel träumt. Dabei kann es zu wilden Verfolgungsjagden kommen, und man sieht die Katze zucken, schnattern und brummen.

Für den Tiefschlaf sucht sich die Katze ein ruhiges, zugfreies Plätzchen. Meist zieht sie die Pfoten unter den Körper und rollt sich u-förmig zusammen. Je kälter es dabei an ihrem Schlafplatz ist, desto mehr rollt sich eine Katze zusammen.

_/ 5. Körper- und Katzensprache

An den Bewegungen, Gebärden und der Haltung einer Katze kann man interpretieren, wie sich diese im Moment fühlt. Ein paar dieser Gebärden und Laute will ich nun hier aufführen.

--> a) Körpersprache

Wohlbefinden: Die Katze sitzt oder liegt mit freundlich entspanntem Ausdruck da. Die Ohren sind nach vorn und leicht nach außen gerichtet, die Schnurrhaare stehen seitwärts und sind wenig gefächert. Die Augen blicken ruhig und blinzeln je nach Helligkeit.

Begrüßung: Hierzu kommt die Katze mit hochaufgerichtetem Schwanz und erhobenem Kopf auf Sie zu. Will sie mit Ihnen schmusen, drückt sie die Augen zu und reibt schnurrend Kopf und Flanken an Ihren Beinen oder Händen, wenn man diese der Katze entgegenstreckt.

Aufmerksamkeit: Die Ohren sind gespitzt und direkt nach vorn gedreht. Die Schnurrhaare sind ebenfalls nach vorwärts gerichtet und breit gefächert. Vorläufig wirkt die Katze noch ganz ruhig, nur der Schwanz wedelt sacht hin und her.

Abwehr: Die Ohren klappen seitlich weg, die Pupillen werden groß, und die Schnurrhaare legen sich zurück. Übersieht man diese Zeichen geht die Katze zur Verteidigung über, zeigt ihre Krallen und teilt ärgerliche Tatzenhiebe aus. Dabei faucht und spuckt sie, oder sie knurrt tief in der Kehle und steigert sich je nach Grad der Verärgerung bis zum schrillen Schrei.

Angriff: Mit hochaufgerichteten Beinen baut eine Katze sich auf, dreht die Ohren nach hinten, hat breitgefächerte Schnurrhaare und kleine Pupillen. Der Schwanz ist kurz hinter der Wurzel hakenförmig abgebogen, und seine Haare sind gesträubt. Sie duckt sich im rechten Winkel und wirft sich dann auf den Gegner. Angriffslustig zeigt sich die Katze hauptsächlich gegenüber einer anderen Katze. Bei zusammenlebenden Wohnungskatzen, die sich kennen, handelt es sich meist um eine Aufforderung zu einer Balgerei

Ängstliche Zurückhaltung: Wenn sich eine Katze in ein Versteck zurückzieht, versucht sie sich erst einmal unauffällig zu machen. Die Ohren sind nach der Seite gelegt und die Schnurrhaare angelegt. Augen und Pupillen sind schmal, das Kinn ist angedrückt. Das Gesicht sieht aus wie ‚eingefroren’, wie überhaupt alles am Körper. Wächst die Angst, geht sie schnell zum Angriff über. Ihr sträuben sich die Haare, die Ohren liegen seitwärts am Kopf an, die Pupillen sind riesengroß, der Schwanz peitscht hin und her, und womöglich stößt sie ein lautes Kreischen aus. In diesem Fall sollte man lieber beruhigend auf die Katze einreden, damit man sich blutige Kratzer erspart.

--> b) Katzensprache

Miauen: Katzen können in allen Tonlagen und Abstufungen miauen. Die Bedeutungen können viele Stimmungen ausdrücken: klagend, fordernd, fragend, aufgeregt.

Schnurren: Drückt Wohlbehagen und ein Gefühl der Geborgenheit aus. Katzenbabys schnurren, wenn sie trinken, Katzenmütter, wenn sie ihre Babys säugen und putzen. Jungtiere fordern erwachsene Katzen und Menschen schnurrend zum Spielen auf. Befreundete Katzen schnurren, wenn sie sich begegnen, überlegene Tiere, wenn sie sich unterlegenen nähern. Aber auch bei Krankheit und Schmerzen schnurren Katzen, ja sogar kurz vor dem Tod.

Gurren: Es ist eine Art Plaudersprache in vielen Variationen, die Katzen zu allen Lebenslagen parat haben. Gurrend fordert die Katze \"ihren\" Menschen auf, sich ihr zu widmen, mit sanften Gurrlauten lockt die Katzenmutter ihre Jungen.

Fauchen: Wird mit gekrauster Nase ausgestoßen und bedeutet Feindseligkeit.

Knurren: Mit diesem Laut werden Gegner gewarnt. Eine Katze stößt ihn aus, wenn sie beim Essen nicht gestört werden will.

Schnattern: Diesen Laut äußern Katzen, wenn sie durch das Fenster einen Vogel erblicken, der für sie unerreichbar bleibt. Dann fangen sie zu meckern an und klappern regelrecht mit den Zähnen.

_/ 6. Katzenkrankheiten

Das untrüglichste Zeichen, dass eine Katze krank ist, ist ein ungewöhnliches Verhalten, ohne das etwas ihren gewohnten Ablauf gestört hätte, wie etwa eine Reise, eine andere Katze im Haushalt oder etwa ein Umzug.

Wenn eine temperamentvolle Katze also plötzlich apathisch und träge ist, sich verkriecht, nicht mehr spielen will. Wenn sie sich von ihrem Lieblingsmenschen nicht mehr anfassen lassen will, obwohl sie seine Nähe sucht. Wenn Ihre Augen tränen oder sie dauernd niest und wenn ihr Fell trotz Fellpflege stumpf und abgenutzt aussieht. Wenn sie stets das Katzenklo aufsucht und dabei keinen Harn lassen kann oder der Durchfall nicht mehr enden will. Und wenn die Katze länger als 2 Tage das Futter verweigert.

Wenn eines dieser genannten Dinge auf eine Katze zutrifft, dann sollte man besser den Tierarzt konsultieren. Am besten ist es, wenn man die Katze genau beobachtet und dann aufschreibt, was einem auffällt, denn so kann man sicher sein, dass der Tierarzt eine gute und richtige Diagnose stellen kann und es der Katze bald wieder besser geht.


_/ 7. Die Anschaffung einer Katze

Eine Anschaffung dieses possierlichen Tierchens sollte gut überlegt sein, denn immerhin ist man zwischen 10-16 Jahren an eine Katze gebunden. Deshalb gilt die Faustregel: Zeit nehmen und zwar ganz viel und ausschließen, dass jemand in der Familie eine Katzenallergie hat.

Im Vorhinein sollte man sich überlegen, welche Katze man haben möchte und wie sie zu den Lebensgewohnheiten passen könnte. Zum Beispiel eher eine schmusige, eine selbstständige, eine verspielte und aktive, junge oder ältere Katze. Wenn man Berufstätig ist und die Katze somit immer längere Zeit allein zuhause sein müsste, ist es wahrscheinlich besser für die Katze, wenn man zwei Katzen nimmt, damit sie nicht vereinsamt.

Natürlich kann man Glück haben und die Katze eines Freundes, Bekannten etc. hat gerade Junge bekommen, aber dass ist meist seltener der Fall. Leider landen viele Katzen im Tierheim, auch ganz kleine Kätchen, deshalb ist ein erster Schritt, zum Tierheim zu gehen und sich die Katzen und Kätzchen dort einmal anzuschauen. Wenn man jedoch eine Rasse-Katze haben möchte, sollte man sich nicht scheuen, mehrere Züchter aufzusuchen und sich die Abstammung der Katze genau anzusehen. Auch die Züchtungsstadion isst sehr wichtig, da es auch unter Züchtern immer wieder schwarze Schafe gibt, die nur ans Geld denken.

Wenn man sich ein Jungtier holt, sollte es mindestens zwölf Wochen alt sein, bevor man es von der Mutter trennt, denn der Kontakt zu Mutter und Geschwistern ist wichtig für das Akzeptieren von anderen Katzen und die Entwicklung des Sozialverhaltens.

Beobachten Sie Ihre zukünftige Katze genau und überprüfen sie den Gesundheitszustand: Wenn die Katze apathisch und scheu ist, tränende oder entzündete Augen, ein stumpfes oder ungepflegtes Fell, Über- oder Untergewicht hat oder ständig niest und unsaubere Ohren hat, dann ist die Katze wahrscheinlich krank und sollte lieber zum Tierarzt gebracht werden. Macht sie dagegen einen vitalen und gesunden Eindruck, ist zutraulich und menschenbezogen, dann können sie die Katze ohne große Bedenken mitnehmen.

Im Grunde genommen suchen sich viele Katzen den Menschen aus und nicht umgekehrt, nehmen sie sich also Zeit und schmusen ein bisschen mit den Tieren, denn dann werden sie schon von der richtigen Katze gefunden.

Wenn man sich eine Katze ausgesucht hat, sollte diese auf jeden Fall entwurmt sein oder werden und gegen Katzenschnupfen und -seuche geimpft sein oder werden. Darf die Katze in Zukunft draußen rumstreunen, sollte sie auf jeden Fall einen umfangreichen Schutz gegen tödliche Krankheiten erhalten. Der Tierarzt, weiß in dem Fall, was zu tun ist und welche Schutzimpfungen die Katze erhalten sollte.

_/ 8. Einzug einer Katze

Wenn eine Katze neu einzieht, sollte man einen Wassernapf und einen Fressnapf haben, sowie ein Katzenklo. All das sollte immer an der gleichen Stelle in der Wohnung oder dem Haus stehen, da Katzen Gewohnheitstiere sind und so gewährleistet ist, dass die Katze im Notfall das Katzenklo zum Beispiel schnell findet. Außerdem sollten sie ihr sofort zeigen, wo sie was im Haus findet. Setzen sie die Katze also gleich vor den Vollen Fress- und Trinknapf und danach ins Katzenklo.

Im Wassernapf sollte nach Möglichkeit immer frisches Wasser sein, was bedeutet, dass es einmal am Tag gewechselt werden sollte. Katzen sind Fleischfresser und benötigen eine eiweißreiche Nahrung. Trocken- und Feuchtfutter, dass man in jedem Supermarkt bekommen kann, erfüllen alle Nahrungsanforderungen der Katze.

Das Katzenklo sollte regelmäßig gereinigt werden, vor allem, wenn die Katze es benutzt hatte. Seltenst gehen Katzen noch mal ins Katzenklo, wenn sie zum Beispiel ein großes Geschäft erledigt hatten. Dabei reicht es in den meisten Fällen, einfach nur das Geschäft zu entfernen. Am besten eignet sich dazu Katzenstreu, dass zu einem Klumpen wird, wenn die Katze Harn gelassen hat, da man dies dann einfach mit einer kleinen Schaufel entfernen kann. Mindestens einmal die Woche sollte das Katzenklo dann komplett mit einem neutralen Seifenwasser gereinigt werden, auch zum Wohl des Menschen, denn mit der Zeit fängt das Katzenklo dann an zu stinken.

Nehmen sie sich beim Einzug der Katze und auch später Zeit mit ihr zu spiele, und alles zu zeigen, damit sie vor nichts im Haus Angst haben muss. Als Spielzeug eignen sich Klopapierrollen, Fäden, Kordeln, alte Tennisbälle, etc. aber natürlich auch die handelsüblichen Spielzeuge. Auch über einen Katenbaum oder ähnliches freuen sich Katzen, denn sie lieben erhöhte Ausblicke. Meist reicht ihnen aber auch schon eine Sofalehne oder der Zugang zu einer Fensterbank.

Was man vor allem beachten sollte, ist das man eine Freikatze mindestens einen Monat im Haus behalten sollte, damit diese beim ersten Ausgang nicht sofort wegläuft. Denn viele Katzen wollen erst einmal wieder zurück in ihre vertraute Umgebung.

_/ 9. Was tun, wenn die Katze in die Wohnung macht?

Als erstes sollte man untersuchen, ob es sich eventuell um organische Ursachen handelt und wenn das der Fall ist, sollte man den Tierarzt aufsuchen.

Wenn organische Ursachen ausgeschlossen werden, kann es sich bei Katern um normales Revierverhalten handeln. In diesem Fall markiert der Kater die gesamte Wohnung mit seinem Urin, um deutlich zu machen, dass das alle ihm gehört. Am besten lässt man einen Kater kastrieren, da es sehr schwierig ist, einen unkastrierten Kater unter Kontrolle zu halten.

Pinkeln kann aber auch Protestverhalten bedeuten. In dem Fall wird die Geduld bei der Ursachensuche auf eine harte Probe gestellt, denn manchmal können es Kleinigkeiten sein, gegen die eine Katze protestiert. Zum Beispiel kann ein einfacher Streuwechsel schon erfolgreich seinund die Katze sucht wieder das Katzenklo auf.

Wenn man zwei Katzen hat, kann eine Ursache sein, dass die eine Katze nicht das Katzenklo teilen will. In diesem Fall kann man entweder mehrmals täglich das Katzenklo reinigen oder gleich ein zweites Katzenklo kaufen.

Manche Katzen, besonders Jungtiere machen jedoch auch in die Wohnung, weil sie ein Katzenklo nicht gewohnt sind. In diesem Fall können sie ihrer Katze mit einem Sprüher Wasser auf die Nase spritzen, wenn sie die Katze auf frischer Tat ertappen. Wenn es jedoch schon zu spät ist, nehmen sie die Katze, zwingen sie daran zu riechen und stupsen sie danach in das Katzenklo. Das hört sich jetzt vielleicht sehr brutal an, aber im Fall meines Katers hat es gewirkt. Nach dem dritten Mal hat er es aufgegeben in die Wohnung zu pinkeln und ist artig in sein Katzenklo gegangen.

_/ 10. Mein Unix

Viele von euch werden jetzt wahrscheinlich denken, was denn das und einige von euch denken bestimmt auch, was will sie denn nun mit einem Betriebssystem. Aber Unix ist in diesem Fall kein Betriebssystem, sondern mein ehemaliger Kater. Allein daran kann man schon erkennen, dass meine Familie ein bisschen daneben ist. Kein Wunder, immerhin sind bis auf meine Schwester alle Fachinformatiker.

Wie kam es zu dem Name? Tja, als wir den Kleinen bekamen, wussten wir nicht genau, ob unser Bekannter uns das Weibchen oder das Männchen des Wurfes geschickt hatte, also suchten wir einen Namen, den man für beide Geschlechter verwenden konnte. Zuerst kamen meine Eltern mit so Zeug wie Excel, Word, Windows, Suse etc. Doch dann meinte mein Dad plötzlich, wie es denn mit UNIX wäre und wir waren alle sofort begeistert. Lediglich meine Oma hatte Probleme den Namen auszusprechen und sagte immer Lunix zu dem Kater. Sein Spitzname wurde mit der Zeit zu ‚Mister Unix’, da es ein wunderschöner edler Kater mit schlankem Körper und langen Beinen war, der immer sehr majestätisch aussah.

Eigentlich sollte der Kater meiner Schwester gehören, aber da ich ihn bei seiner Ankunft aus seinem Käfig gelassen hatte, wurde ich wohl sein Lieblingsmensch und meine Schwester hatte leider das Nachsehen. Ich fing sofort an, diesen putzigen Kerl lieb zugewinnen und wir fingen an, im sein neues Zuhause gemütlich zu machen. Seit dem Tag begrüßte mich morgens immer ein Kater, indem er mich morgens um fünf immer sanft weckte oder mir übermütig in den Zeh biss. Dann brauchte man ihm nur zu sagen, dass man ihm in einer Stunde Futter geben würde und er rollte sich an den Füßen oder am Kopf zusammen und schlief noch eine Stunde.

Doch eines Tages, nach rund sieben Jahren hatte diese heile Welt ein jähes Ende. Denn meine Mutter war beim Allergologen gewesen und kam mit der Nachricht nach Hause, dass sie allergisch gegen die Katze sei. Wir überlegten nicht lange und fragten sofort alle Leute, die wir kannten, ob sie unseren Kater haben wollten. Doch überall bekamen wir die gleiche Antwort: ‚Wir wollen lieber ein kleines Kätzchen.’ Und so schwanden meine Hoffnungen bald, dass ich meinen geliebten Kater vielleicht in meiner Nähe halten konnte, damit ich ihn vielleicht wenigstens ab und zu besuchen konnte.

Schweren Herzens gab ich ihn zusammen mit meiner Mutter nach dreimonatiger Suche im Tierheim ab. Mein Kleiner schien genau zu wissen, was da vor sich ging und maunzte so furchtbar, dass mir schier das Herz kaputt ging und ich fluchtartig das Tierheim verließ. Aber es dauerte nicht lange, denn schon nach drei Wochen erreichte uns die Nachricht, dass mein Unix in einer neuen Familie einen Platz gefunden hatte.

Bis heute weiß ich nicht, wo mein Kater gelandet ist und ob es ihm gut geht. Aber selbst jetzt noch nach vier Jahren, wenn ich zu meinen Eltern fahre, erwarte ich ab und zu, dass mein Kater mit majestätischem Gang auf mich zukommt, bereit zum schmusen oder spielen. Dieses Gefühl dauert meist nur Sekunden, aber dennoch macht es mich meist traurig. Und eines Tages werde ich mir wieder einen kleinen Kater holen und der wird wieder Unix heißen.


So, damit endet mein Bericht und ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Infos über Hauskatzen helfen konnte. Ich danke euch vielmals für das ehrliche Lesen meines Berichtes und freue mich über eure Kommentare.

Gruß BT

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