Haustiere Testbericht

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Erfahrungsbericht von TheBadTaste

Wissenswertes über die Ratte!

Pro:

Viel Wissenswertes über die Ratte!

Kontra:

nichts ;)

Empfehlung:

Nein

Ich selber bin seit einigen Jahren Fan von Ratten.
Und deshalb möchte ich diese kleinen Intelligenten Tiere den Lesern näher bringen um vielleicht Vourteile beiseite zu schaffen.

Für die Schule habe ich mal ein Referat geschrieben und daraus möchte ich nun einige Textteile als Bericht übernehmen. Es ist ja nach wie vor mein eigener Text :)

Abstammung/ Erscheinungsbild und Herkunft:
Die Hausratte (Rattus Rattus) und die allseits bekannte Wanderratte (Rattus Norvegicus) gehören eindeutig zu den Nagetieren. Si gehören zu der Gattung \"Ratte\", die viele verschiedene Formen haben. Oft werden Ratten mit Mäusen verwechselt, doch verwandt sind sie nicht.
Die verschiedensten Rattenarten leben überall auf der Welt verteilt, darunter sind die Haus- und Wanderratte am bekanntesten und genau diese möchte ich Euch näher bringen.
Die Wanderratte ist auch als Labor- und Farbratte bekannt und wird heut zu Tage auch als Haustier gehalten. Die Hausratte hingegen ist ziemlich selten und hat einen ganz anderen Lebensraum und wir nicht als Haustier gehalten.

Wanderratte: . Im Gegensatz zur Hausratte läuft bei der Wanderratte der Kopf zur Schnauze hin stumpf aus. Ihr Körper ist plump und robust, sie hat außerdem kleine, runde, behaarte Ohren, kleine Augen und ein braungraues Fell. Die Wanderratte kann eine Körperlänge von 21-28cm und ihr Schwanz eine Länge von 17-23cm erreichen. Also im Ganzen kann sie bis zu 51cm lang werden. Aber Haus- und Wanderratte haben auch etwas gemeinsam und zwar ihre gespaltene Oberlippe, je zwei obere und untere Nagezähne und im hinteren Gaumenbereich auf jeder Seite 3 Backenzähne. Die Herkunft der Haus- und Wanderratte ist Asien.
Die Wanderratte stammt aus Ostasien (China) und im Gefolge der Menschen nistete sie sich in Kellern, Untergeschossen und ähnlichem ein. Sie lieben die Bodennähe, unter anderem auch die Kanalisation, Müllhalden und Flussufer. Die Wanderratte ist ein sehr guter Schwimmer, ein besserer als die Hausratte oder Wasserratte (die keine Ratte ist und auch nicht so an Gewässern zu finden ist). Die Wanderratte lebt schon seit Ewigkeiten bei uns, wie lange kann niemand so genau sagen. Doch schon in vorgeschichtlicher Zeit war die Rede von ihr und 1553 fand man ein unverkennbares Bild der Wanderratte in einem Tierbuch des schweizerischen Naturforschers Lesner. Haus- und Wanderratten findet man überall auf der Welt, außer in den kalten Regionen, wie die Antarktis und auf Inseln der Nordpolregion. Denn Kälte mögen Ratten überhaupt nicht. Über Schiffe und Frachtgüter gelangte die Ratte als blinder Passagier zu uns und überall hin. Sie galt damals, wie auch heute noch als “Schiffsratte“. Ende des 19. Jahrhunderts fing man mit der Domnestikation von “Albinos“ der wilden Wanderratte an, mit dem Ziel sie im Bereich der Forschung einzusetzen. Das heißt man fing wilde Albino-Wanderratten ein, zähmte und züchtete sie. Vermutlich hat im Jahre 1906 der Biologe Dr. H. H. Donalds eine domnestizierte Albinoratte von Europa zum Wistar-Institut nach Philadelphia (USA) gebracht. Diese Ratte soll die Ausgangsbasis des “Wistar-Albino-Stammes“ (Stamm der domnestizierten Albinoratten) sein, den es bis heute gibt. Im Jahre 1908 begann die Biologin Dr. Helen D. King am gleichen Institut mit Vergleichsstudien der zahmen Albinoform und den wilden Wanderratten. Aus diesen Vergleichsstudien gewonnenen Ergebnissen begründete sich die Zucht von Laborratten (Albinoratten) und den braungrauen Wanderratten (Farbratten) mit den bis heute erhaltene gebliebenen, positiven Eigenschaften dieser Zuchtreihen. Daraus entstand die heutige, als Haustier gehaltene Ratte (Farbratte), mit Abstammung der Wander- und Albinoratte. Wo wir schon zur Haltung der Ratte als Haustier angelangt wären.

Hausratte: Die Hausratte ähnelt einer Maus sehr, man sagt auch “Riesenmaus“ zu ihr. Die Hausratte hat einen schlanken und zierlichen Körperbau, der Kopf läuft zur Schnauze hin spitz über, sie hat große, dünne, fast nackte Ohren, große Augen und ein grauschwarzes Fell. Sie kann eine Körperlänge von 16-45cm und eine Schwanzlänge von 18-25cm erreichen. Im ganzen kann sie also eine Gesamtlänge von bis zu 49cm erlangen.
Die Hausratte stammt aus den Wäldern Südostasiens, wo sie einst in den Bäumen lebte (daher auch der Name “Baumratte“), wo sie im Gefolge der Menschen in ihre Dachböden einzog, da dort das Futterangebot näher und besser war, denn Ratten lieben es zu futtern. Die Hausratte kam erst vor ca. 200Jahren zu uns, wurde aber von der Wanderratte fast verdrängt.

Eigenschaften/Haltung:
Viele Menschen ekeln sich vor diesen kleinen, wuscheligen und äußerst intelligenten Tieren oder können sie nicht leiden, weil sie ihren Schwanz so ekelig finden oder weil sie ja Schädlinge sind, angeblich Krankheiten übertragen, dreckig wären und stinken würden.
Ihr schlechtes Image, durch falsche Vorurteile und Unkenntnis der Menschen werden sie einfach nicht los.
Zu den positiven Eigenschaften gehören z.B., dass Ratten sehr reinliche Tiere sind. Sie putzen sich bis zu 6 mal oder mehr am Tag, auch gegenseitige Fellpflege ist angesagt. Welcher Mensch, der behauptet das Ratten dreckig sind, wäscht oder duscht sich so oft am Tag? Man kann also nicht behaupten, dass Ratten stinken. Und sollten sie es tun, liegt das nicht an der Ratte, sondern am Rattenhalter, der zu faul ist den Käfig regelmäßig sauber zu machen. Außerdem sind Ratten sehr soziale Tiere. Sie lieben es mit mehreren zusammen zu leben. Auch bei den wilden Wanderratten ist das so, dass sie in einem großen Rudel leben. Sie putzen sich gegenseitig, kuscheln sich gern aneinander, spielen und reden miteinander (für den Menschen nicht hörbar). Aber auch zu Menschen sind sie sehr sozial. Sie suchen die Nähe und Wärme von ihren Mitmenschen, auch wenn sie einen Kontakt zu Artgenossen vorziehen.
Darum sollte man immer mindestens 2 Ratten zusammen halten, am besten mehrere. Hat eine Ratte aber erst einmal Freundschaft mit ihrer Bezugsperson geschlossen, wird diese voll und ganz im Rattenrudel geschlossen und als Riesenratte angesehen. Ratten sehen schlecht und sehen keine Farben, aber dafür ist ihr Geruchssinn umso besser, womit sie andere Ratten des Rudels oder ihre Bezugsperson am Geruch wiedererkennen. Daher sollte man sich die Hände, bevor man die Ratte anpackt, nicht waschen, da die Ratte Sie sonst nicht mehr erkennt. Ratten kuscheln gern, krabbeln liebend gern in Pulloverärmel oder unter den Pullover und verstecken sich unter langen Haaren, denn sie mögen die menschliche Körperwärme. Aber es kommt auf die Ratte an, sie haben unterschiedliche Charaktere und somit unterschiedliche Vorlieben und Abneigungen, die sich in der Prägheitsphase der rattigen Kindheit entwickeln. Man sollte Ratten zu nichts zwingen, wenn sie die menschliche Zuneigung nicht so mögen. Ratten aus Zoohandlungen sind meistens nicht so zahm, da sie dort nur sauber gemacht werden, Futter und Wasser kriegen und die Zuwendung fehlt. Da kann es sein dass man eine bissige oder scheue Ratte bekommt, aber mit dem richtigen Händchen und viel Geduld lässt sich dies vielleicht noch ändern. Außer das Ratten sauber und sozial sind, sind sie auch sehr intelligent. Dies wurde in Forschungen bei unzähligen Ratten festgestellt und auch ich habe dies bei meinen Ratten bemerkt. Ratten sind sehr lernfähig und auch sehr neugierig. Durch die Neugierde finden sie vieles selbst heraus, lernen daraus und prägen es sich ein. Aber die Intelligenz ist wie bei uns Menschen von Ratte zu Ratte anders und verschieden hoch. Die Ratte und ihre Haltung hat natürlich nicht nur positive Seiten, denn man sollte beim Kauf einer Ratten wissen.
Dass dieses Tier eine nicht all zu hohe Lebenserwatung hat. Sie wird im Durchschnitt 18 bis 36 Monate alt, wobei 36 Monate selten vorkommt. Es kommt auf die Haltung an, aber auch auf die Anfälligkeit für Krebs und sonstige, in der Forschung reingezüchteten Krankheiten, an. Im Alter leiden viele Ratten an Krebs und Atemwegserkrankungen wie z.B. Lungenkrebs. Dies wird dann für den Halter nicht billig, denn die Ratte muss behandelt werden und auch für Kleintiere sind die Behandlungen meist nicht günstig. Aber nicht nur im Alter werden Ratten krank, sondern auch in der Jugend. Denn das Immunsystem der Ratten ist nicht das beste, daher sind sie sehr anfällig. Schuld daran ist die Forschung, die dies beabsichtigt haben in ihren Züchtungen. Zugluft sollte vermieden werden, denn dadurch können sie Schnupfen, Husten, Augenentzündungen und Lungenentzündungen bekommen, wo sie an der Lungenentzündung bei nicht Behandlung sterben können. Weitere, häufige Krankheiten und Beschwerden sind: Atemwegserkrankungen, Durchfall, Hautprobleme (Flohbisse, Krätze,..), Nierenentzündung, Geschwüre, Fettansammlungen, Ohrenerkrankungen, Ringtail (= verängte Blutgefäße, die die Blutversorgung zum Schwanz unterbrechen, wo dieser Teil des Schwanzes abfällt. Ursache = wenn junge Ratten bei geringer Luftfeuchtigkeit gehalten werden.), Augenprobleme und Vergiftung. Mit Vergiftung ist gemeint, dass chemische und giftige Sachen wie z.B. Raumspray, Insektenspray,..... im Raum, indem die Ratten leben, gesprüht wird, sich dieses in ihrem Fell fest setzt und sich die Ratten beim putzen sozusagen selbst vergiften, da sie dabei mit der Zunge dieses Substanzen aufnehmen. Man sollte beim sprühen vorher sicher gehen, dass die Substanzen für die Ratten ungefährlich sind. Allgemein bei der Haltung von Ratten, um ihnen ein schönes, möglichst unbeschwertes Leben zu bieten, sollte man sich so viel wie möglich mit seinen Ratten beschäftigen und auch mitbeachten das Ratten nachtaktive Tiere sind. Man sollte ihnen ausgewogenes Futter geben, wie z.B. Komplettfuttermischungen, Obst, Gemüse, Nüsse ( Erdnüsse, Haselnüsse,...aber keine Walnüsse), Heu und auch mal Leckerlis und/oder was Süßes (aber nicht zu viel). Doch das Futter sollte nicht zu fettig sein und Milchprodukte sollte man am besten gar nicht geben, außer vielleicht mal ein kleines stück Käse, denn dadurch können sie Allergien und Durchfall bekommen. Außerdem brauchen sie etwas woran sie ihre Zähne, die immer nachwachsen, abwetzen können. Da wären Haselnüsse in Schale, Holzstücke zum nagen oder harte Leckerlis das beste. Dann brauchen Ratten was zum spielen und zum klettern, am besten abwechslungsreich, da kann man die eigen Kreativität benutzen oder man schaut sich im Tierhandel um. Man sollte den Käfig 1-2 mal die Woche sauber machen, je nachdem wie viele Ratten man in einem Käfig hält und welches Streu man benutzt, denn tut man dies nicht kann die Ratte krank werden und der Geruch ist für den Menschen dann auch nicht so toll. Weiterhin sollte man beachten Männchen und Weibchen zu trennen, es sei denn Nachwuchs ist erwünscht oder das Männchen kastriert, denn das Weibchen ist sehr fruchtbar und alle 4-5 Tage rattig und das dann 24 Stunden. Sie kann das ganze Jahr über Welpen bekommen. Die Tragezeit beträgt ca. 24 Tage und das Weibchen ist bald darauf wieder Paarungsbereit. Der Wurf kann verschieden groß ausfallen. Der kleinste Wurf, den ich gesehen hab waren 6 Rattenwelpen und der größte 16 Rattenwelpen, wo aber eins durch Schwäche gestorben ist und eins einen Tag später als Totgeburt zur Welt kam. Nach 4-5 Wochen sollte man die jungen Männchen und Weibchen voneinander trennen (Geschlechter sind unverkennbar), da sie sehr früh geschlechtreif sind.

Qualzuchten:
Außer dieser “normalen“ Form der Farbratten, gibt es auch sogenannte Qualzuchten, die reine Modetrends sind und der Ratte nur schaden. Die wohl bekannteste Qualzucht sind die “Rexratten“.
Da ist die Rexratte Modeträger Nr.1, obwohl ihr Fell eher gekräuselt ist und das sogar in unterschiedlichen Stärken. Aber nicht nur das Fell ist gekräuselt sondern auch die Vibrisen (=Barthaare). Dadurch wird der Tastsinn eingeschränkt und in extremen Fällen stechen die Vibrisen ins Auge, was zu Reizungen und Entzündungen führt. Eine große Tierquällerei ist die Züchtung von sogenannten “Nacktratten“.
Sie werden ohne Fell gezüchtet, je weniger um so besser. Das es Leute gibt, die dies schön finden, was ja Grund dieser Zucht ist, ist unverständlich und Rattenfreunde sind das sicherlich nicht, nur Egoisten. Die Nachteile dieser Ratte sind, dass die natürliche Klimatisierung fehlt, Sonneneinstrahlungen und Zugluft sorgen schneller als sonst für gesundheitliche Schäden. Auch das natürliche Verhalten der Fellpflege kann nicht mehr nachgegangen werden und durch die Fellpflege rattiger Mitbewohner kann es leicht zu Verletzungen an der ungeschützten Haut kommen. Eine ähnliche Zucht ist die “Patchwork-Ratte“.
Der einzigste Unterschied zur Nacktratte ist, dass ihr Fell wächst, dann aber wieder ausfällt, wieder wächst um dann wieder aus zu fallen,usw....Wozu das gut sein soll, kann keiner sagen. Eine alte Zuchtform ist die der “Schwanzlosen Ratte“.
De Grund war der Ekel vor dem Schwanz. Doch dadurch verliert die Ratte an Lebensqualität. Ohne Schwanz hat die Ratte keinen Wärmeausgleich mehr, da Ratten über den Schwanz schwitzen und sie benutzen ihn auch als fünfte Pfote und Kletterhilfe. Ohne den Schwanz deformiert sich das Skelett, dadurch haben sie Koordinationsprobleme und es kann zu Problemen beim werfen der Rattenweplen kommen. Eine weitere und nun letzte Qualzucht sind die “Dumboratten“.
Dumboratte, abgeleitet von Walt Disney´s Elefanten mit den riesen Ohren. Diese Ratten haben riesige Ohren, die seltsam an den Seiten angewachsen sind. Zusätzlich ist der Körper kürzer, der Kopf dafür breiter und platter. Zu vermuten sind dadurch Verformungen des Skeletts, stark eingeschränkte bis unmögliche Geräuscheerortung und wahrscheinlich ist dadurch der gesamte Hörsinn eingeschränkt. Diese nun genannten Qualzuchten sind eine große Sauerei, sind zu nichts nütze, sondern beschränken die Ratte in vielen Dingen.

Quälerrei:
Ratten werden aber nicht nur verändert, sondern auch als Versuchstiere missbraucht. Weltweit werden jährlich mehr als 200 Millionen Tiere, darunter Millionen von Ratten für Versuche verwendet. “Im Dienste der Wissenschaft und zum Wohle des Menschen“, werden Tiere in Versuchlabors vergiftet, aufgeschnitten, verbrüht, radioaktiv verstrahlt, ihre Gehirne zerstört, ihre Knochen gebrochen oder zersägt, sie werden erdrosselt, ertränkt, man lässt sie verdursten und verhungern, ausbluten, gießt ihnen heißes Wasser oder Öle ein und hält ihren jeweiligen Todeskampf in Protokollen fest. Und natürlich zum Wohle der Menschen!!! Der größte Teil an Tierversuchen wird für die Forschung und Entwicklung von Produkten und Geräten der Medizin durchgeführt. Aber auch in den Bereichen Giftigkeits- und Unbedenklichkeitsprüfungen z.B. Pflanzenschutzmittel, aber auch für allgemeine und berufliche Bildung, Grundlageforschung, Krankheitsdiagnostik und die Kosmetik. 90% der verwendeten Labortiere sind Mäuse, Ratten und Kaninchen, aber auch Meerschweinchen, Hamster, Katzen, Hunde, Pferde,... Die Tierversuche sind Verbrechen an Tieren und in den 150 Jahren der Tierversuche hat sich an Brutalität, Erfolglosigkeit und den Deckmantel der wissenschaftlichkeit, vorgeschützen Nutzen für die Menschen nichts verändert. Da die Anatomie von Mensch und Tier absolut verschieden sind, darf an nur Tieren erprobtes nicht für Menschen verwendet werden, denn was z.B. einem Tier nichts macht, kann für einen Menschen tödlich sein und was für ein Tier schlecht oder tödlich ist kann für den Menschen lebensrettend sein.
Da kommt die Frage auf: „Wozu das alles?“ Gegen Tierversuche eingesetzt werden können Zell- und Gewebekulturen, Organmodelle bis hin zu Computersimulationen. Dennoch ist kein Absehen der Tierversuche zu erwarten. Eher im Gegenteil!!! In der Gentechnik/Forschung wird ein Aufstieg an Tierversuchen erwartet. Und trotz vieler Beschwerden von vielen Seiten, auch aus der Medizinischen erlaubt die EU-Komission weiterhin die grausamen Versuche, vor allem in der Kosmetikbranche und so rechnet man allein in der EU mit 38.000 Tieren, die für Kosmetikversuche eingesetzt werden. Nun ein paar Zahlen, wo wir schon dabei sind.
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Þ Die Entwicklung eines einzigen Medikamentes kostet in etwa 100.000 Tieren das Leben.
Þ 30.000 Menschen, allein in Deutschland, sterben an Nebenwirkungen tierversucherprobter
und für unschädlich gehaltener Arzeneimittel.
Þ In etwa 30.000 Versuchstiere im Jahr sterben für die Kosmetikindustrie. Und dennoch geben z.B. die Deutschen 8,5 Millionen DM im Jahr für genau diese Kosmetikprodukte aus.
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Ein Beispiel zur Testung der Verträglichkeit von Kosmetika kann z.B. so aussehen: eine Ratte wird in einem Körperlangen Behälter völlig bewegungsunfähig fixiert. Mit Klammern werden ihr die Augen offen gehalten und ohne jegliche Betäubung wird die zu testende Substanz in die Augen eingeträufelt. Die Ratte kann sich in keinster Weise dagegen wehren und muss 24, 48 oder sogar 72 Stunden entsetzliche Höllenqualen durchleiden. Es gibt weltweit bisher nur 7 Weltkonzerne die ihre Kosmetiker nicht mehr an Tieren testen und die wären: Avon, Faberge, Amway, Revlon, Claris, Beneton und Dior. Doch 7 von so vielen ist noch viel zu wenig! Solang aber der Mensch nicht umdenkt und nicht daran denkt, dass für ihr Billigparfum, Lippenstift, usw.... zig Tiere einen qualvollen Tot erleiden mussten, wird sich daran in Zukunft auch nicht viel ändern, es sei denn es wird weltweit verboten oder die Hersteller kommen von selbst darauf es sein zu lassen. Aber die Geldgier ist bei den meisten zu hoch. Seit 1999 gibt es in Österreich ein Verbot gegen Tierversuche für Kosmetikprodukte und Inhaltsstoffe. In Deutschland heißt ein Verbot “Verbot von Tierversuchen für dekorative Kosmetika“, nur hat bisher noch keiner den Begriff “dekorativ“ definiert.

Zum schluß noch einige kleine Geschichten und Fakten über die Ratte:
- Rattengift ist Tierquälerei!!! Das Tier erleidet fürchterliche Qualen, die sich bis zu mehreren Stunden hinziehen. Wenn der Körper schon tot und starr erscheint und die Augen schon matt sind ringt sie innerlich noch um ihr Leben, was man an dem leichten pulsieren sehen kann. Ich finde dies eine große Schweinerei und Rattengift sollte verboten werden.
Auch andere Tiere, wie z.B. Hunde oder Katzen,..... aber auch Kinder können damit in Kontakt kommen und Schaden davon tragen.
- Es gibt viele verschiedene Rattenarten, die in unterschiedlichen Umfeld leben. Dazu gehören die hochspringenden Kängururatten Nordamerikas, die südamerikanische Fischfressratte und die afrikanische Stachelbeerratte.
- Die älteste, als Haustier gehaltene Ratte, namens Rodney hat ein Alter von 7 Jahren und 4 Monaten erreicht. Dies ist kein Märchen, sondern sogar nachgewiesen.
-Im indischen Deshnok ist den Ratten ein Tempel gewidmet, wo mehr als 10.000 braune Ratten leben. Man glaubt dort das sie die lebenden Vertreter der Hindugottheit Karniji sind und dass man nach dem Tod als Ratte wiedergeboren wird.
- Ratten waren berüchtigt als Verbreiter der Beulenpest, Ursache des Schwarzen Todes, der im 14. Jahrhundert ein Massensterben auslöste. Aber es waren nicht die Ratten, sondern die Flöhe der Ratten, welche die Seuche verbreiteten.

Nachwort:
Mit diesem Text wollte ich die Ratten an die Gegner und an diejenigen mit Unkenntnis nähe bringen und einige Vorurteile abbauen um Ihnen zu zeigen, wie die Ratte wirklich ist und ich hoffe, dass es mir vielleicht ein wenig gelungen ist und man in Zukunft ein anderes Bild von ihr hat. Eine Ratte hat auch das Recht zu leben, ohne Qual, Missbrauch und Tötung. Denn wenn man die Ratte kennt und versteht und respektiert brauch man keine Angst vor ihr zu haben.....und die Menschen haben nichts besseres zu tun al jeden Tag die Welt ein bisschen mehr zu zerstören....da sollte man sich nicht über ein paar angenagte Hölzer und dergleichen aufregen!

Wer ein gutes Rattenforum sucht: http://rattenforum.de

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