Heuschnupfen - Hintergrundinfos Testbericht

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Erfahrungsbericht von mawirtz

*rotz*~*heul*~schnief*~*röchel*~*kratz*

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hach wie schön, die Sonne scheint, der Himmel ist blau, und ich könnte stundenlang spazierengehen, wäre da nicht das Gras so grün und würde blüh\'n...

Jawoll ich habe Heuschnupfen und um ehrlich zu sein - das schafft mich! Los geht es Mitte Mai mit laufender Nase und triefenden Augen, weiter geht es zu einer heftigen Kontaktallergie mit wüstem Ausschlag (immer lange Hosen, wenn ich rausgehe, egal wie warm es ist!!!) und schließlich ab Mitte Juni steigert sich das Drama und erreicht mit einem zweiwöchigen Asthma Bronchiale mit nächtlichen Erstickungsanfällen seinen traurigen Höhepunkt. Die klassische Schulmedizin konterkariert diese Eskapaden meines Immunsystems mit Antihistaminica, Cortison und irgendwelchen Säuren, die meine Bronchien verätzen und damit unempfindlich machen - mit mäßigem Erfolg...

Dass diese Beschwerden mittlerweile der Vergangenheit angehören, verdanke ich der homöopathischen Erfahrung meines Hausarztes und diversen zufälligen Entdeckungen - ich möchte diese Erfahrungen mit Euch teilen, in der Hoffnung, dass ihr das ein oder andere mal ausprobiert und es hoffentlich auch bei Euch hilft. Jede Allergie ist anders, und was bei mir anschlägt, muss nicht bei jedem gleich wirken. Und dies ist ein reiner Erfahrungsbericht, wer wissen will, was Heuschnupfen ist, darf gerne googeln...

So und jetzt zu meiner Taskforce gegen die frühsommerliche PEST:

1. Allium Cepa D6 (3 x 5 Globuli) (Apotheke)
Diese homöopathische Aufbereitung der Zwiebel (!) hilft erstaunlich schnell gegen Triefaugen und Rotznase - viel schneller als irgendwelche Tabletten. Wirkt nicht nur bei mir, sondern auch einige meiner Bekannten sind mittlerweile von der Wirkung überzeugt. Wer beim Zwiebelschneiden immer heulen muss... getreu dem homöopathischen Gedanken, gleiches mit ähnlichem zu heilen! Eine Flasche kostet ca. 4 Euro (?) und reicht mehrere Jahre, vergleicht das mal mit den Kosten für die schulmedizinischen Mittelchen, die es nicht auf Rezept gibt...

2. Conjunctisan Augentropfen (Apotheke)
Eine Naturmedizin vom Feinsten, nein ich schreib jetzt nicht auf, was da alles drin ist (immer noch besser als der Chemiecocktail von Ratiopharm und Konsorten)- aber sie wirken! Brennen zwar einen kleinen Moment ganz leicht, anschließend ist aber sofort klare Sicht für den Rest des Tages.

3. Ernährung
Da ich gegen Gräser allergisch bin, verzichte ich in der entsprechenden Zeit des Pollenfluges auf alles, was mit Gras zu tun hat - also Weizen, Roggen, Mais und (bei mir ganz krass) Reis. Keine Nudeln, kein Brot, kein Müsli, kein Reis- hört sich erst mal hart an, ist es aber de facto nicht, schließlich fällt das bei mir genau in die Erdbeer- und Spargelzeit... und bei der Hitze mag ich eh nicht kochen, sondern pfeif mir jeden Abend einen fetten Salat rein... und damit ich nicht zu dünn werde, danach noch eine Portion Schokoladeneis (oder auch zwei...). Darauf bin ich per Zufall gekommen, und mein Doc hat mir diese Beobachtung bestätigt. Geschichte: ich bin vormittags nach einem Erdbeer-mit Joghurt- Frühstück völlig beschwerdenfrei durchs hohe Gras gelaufen und habe mich noch gewundert... und zu Hause (mitten in der Stadt, kein Grünzeugs) gingen die Beschwerden los, nachdem ich einen Milchreis genascht habe... probiert es einfach mal aus, was Eure Allergie verstärkt, und lasst das dann weg. Ich kann es nur empfehlen!!!

4. Zink
Seitdem ich regelmäßig ein Multivitamin- und Mineralpräparat (Aldi oder Penny, ganz billig) zu mir nehme, tickt mein Immunsystem wieder normal. Am Vitamin C kann es nicht gelegen haben, denn davon habe ich immer schon genug zu mir genommen, ich tippe nach reiflicher Überlegung und Prüfen meiner Essgewohnheiten auf einen Zinkmangel, der bei mir zu einigen gesundheitlichen Problemen geführt hat. Zink ist sehr wichtig für die Funktion des Immunsystems, und das Immunsystem wiederum ist bei Fehlfunktion für den Heuschupfen verantwortlich. Leider setzt die Wirkung nicht sofort ein, sondern erst mit einer geraumen Verzögerung... wenn Ihr jetzt erst anfangt mit der Zinksubstitution, werdet Ihr dieses Jahr wohl nix mehr von haben... aber hoffentlich nächstes Jahr, wenn Ihr weitermacht...

Fazit:
Ich bin dieses Jahr zum ersten Mal seit bald 20 Jahren so gut wie beschwerdenfrei, nachdem sich der Heuschupfen in den letzten Jahren eigentlich von Jahr zu Jahr verschlimmert hatte. Ich habe zu Beginn nicht an die Wirkung der Homöopathie geglaubt und war auch ganz überrascht von dem enormen Einfluss der Ernährung. Vorgestern hatte ich Lust auf Nudeln, und gestern ging es mir nicht sonderlich, da habe ich die Augentropfen gebraucht und bekam schlecht Luft. Aber in Anbetracht der früheren Beschwerden macht es mir wirklich nichts aus, für diese kurze Zeit auf so vieles zu verzichten. Ich nenne die Heuschnupfenzeit scherzhaft \"meine Frühlingsdiät\", macht immer 2 bis 3 Kilo weniger... ich gehe jeden Tag mit den Hunden im Feld und im hohen Gras spazieren, was mir früher unmöglich war. Deshalb kann ich jedem Heuschupfen- Allergiker nur dringend ans Herz legen, meine Erfahrungen mal auszutesten, denn der Gewinn an Lebensqualität ist enorm.

Beschwerdenfreie Grüße,

Mara

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