Heuschnupfen - Hintergrundinfos Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von schweig
Herbstzeit - Spritzenzeit!?!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Sicherlich freuen sich jetzt viele Allergiker über die belastungsfreie Zeit! Keine Schniefnase, kein Augenjucken, alles geht jetzt einfacher. Jaja, ich kenne das auch, oder besser, ich kannte das auch noch.
Denn gerade heute holte ich mir meine 2. Spritze ab. Mittlerweile bin ich im dritten Jahr der Hyposensibilisierung. Und ich bin froh, dass ich überhaupt damit angefangen habe.
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Am Anfang waren die Beschwerden
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Kaum begann die schönste Jahreszeit - der Frühling - fing auch ich an zu blühen. Meine Nase war zu, ich musste ständig niesen, die Augen juckten, dann der Gaumen und schließlich noch die Ohren. Ich fühlte mich ständig schlapp und kaputt. Auch mein Training litt unter dieser Schlappheit. Ich bekam schlecht Luft, meine Stimme war ganz dünn. Schließlich wurden die Beschwerden schlimmer, ich konnte keine Äpfel, keine Kiwis oder gar Avocados essen.
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Endlich der Arztbesuch
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Ich wusste ja, dass ich unter einer Allergie litt. Schließlich hatte ich mich schon vor 10 Jahren hyposensibilisieren lassen. Doch der Schutz war einfach weg.
Deshalb wurde ich erneut getestet. Der sogenannte Pricktest wurde durchgeführt. Bei diesem Test werden die Allergene - also zum Beispiel Birke - mittels eines Tropfens auf den Unterarm geträufelt und anschließend mit einem kleinen pickser unter die Haut transportiert. Das führt man mit weiteren Substanzen durch und wartet schließlich eine halbe Stunde. Nach dieser Zeit sieht der Unterarm wie eine kleine Kraterlandschaft aus. Hier kann der Mediziner dann feststellen, wie stark die Allergie ist. Bei mir mußte anschließend ein Provokationstest durchgeführt werden. Grund hierfür, die sehr starken Reaktionen am Unterarm und der besseren Abgrenzung der nachfolgenden Hypo. Dieser Test war ziemlich belastend und wurde deshalb an zwei Tagen durchgeführt.
Hier bekam ich eine Maske über Nase und Mund - wie bei den Fliegern! - und mußte dann direkt durch Nase eins von diesen Allergenen einatmen. Die Nase war sofort zu geschwollen und anschließend wurde ein kleiner Meßpfropfen in meine Nase gesteckt und gemessen, wie weit eine Atmung noch möglich war. Dieser Test war wie gesagt anstrengend und ich bekam zur Beruhigung eine Zyrtec verpasst.
Jedenfalls wurden alle Werte ausgelesen und meine Hypos gemischt.
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Die Behandlung
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Meine Allergie ist so umfangreich, dass ich zwei getrennte Lösungen bekommen habe. Teil eins enthält Haselnuss, Birke ect., besteht aus einer A und B Flasche und Teil zwei besteht aus Gräser, Beifuss ect. Jede Ampulle enthält 8 Spritzen, die Dosis beginnt super gering und wird dann weiter gesteigert. Nach dieser Spritze soll man keine Anstrengungen, kein Sport ausüben. Das wäre zu belastend für den Körper.
Die Spritze soll einmal pro Woche verabreicht werden, eine Pause bis zu 14 Tagen ist erlaubt. Darüber hinaus nicht mehr, die Behandlung müsste dann wieder mit der kleinsten Dosis beginnen.
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Die Verträglichkeit
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Wie einleitend gesagt, ich befinde mich bereits im 3. Jahr. Die Spritzen vertrage ich gut, bislang hatte ich keine Gegenreaktion. Nur wenn ich die höchsten Dosen verabreicht bekam, musste ich den Arm - in dem ich die Spritze bekam - kühlen. denn der Arm war an der Stelle der Spritze ziemlich heiss und leicht angeschwollen. Doch diese Reaktion war am nächsten Tag weg.
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Die Notwendigkeit
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Hier teilen sich wahrscheinlich viele Meinungen. Die einen befür worten diese Behandlung, andere lehnen sie ab. Doch sollte jeder für sich in Erfahrung bringen, ob eine solche Hyposensibilisierung Abhilfe für seine Beschwerden sein kann. Jeder hat ein anderes Beschwerdebild, mach einem hilft eine Tablette oder gar Nasentropfen. Doch wer wie ich unter der Allergie litt und dazu noch Asthma gekam, sollte zu dieser Behandlungsmethode offen stehen.
#############################
Fazit
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Ich kann aus eigener Erfahrung nur gutes zu dieser Behandlungsmethode schreiben. Selbst der Aufenthalt in der Toscana in diesem Frühjahr, brachte mir keinerlei Beschwerden. Ich brauchte keinerlei Nasen- oder Augentropfen. Der intensive Ausdauersport im Freien, verlief dieses Jahr ohne jegliche Zwischenfälle oder Ausfälle (von meinem Armbruch mal abgesehen...). Es ging und geht mir weiterhin richtig Klasse und sehe deshalb der wöchentlichen Spritzentortur gelassen entgegen.
In diesem Sinne, kann es bald wieder warm werden und anfangen zu blühen.
Ciao e saluti
copyright bei mir - auch bei dooyoo veröffentlicht
Denn gerade heute holte ich mir meine 2. Spritze ab. Mittlerweile bin ich im dritten Jahr der Hyposensibilisierung. Und ich bin froh, dass ich überhaupt damit angefangen habe.
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Am Anfang waren die Beschwerden
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Kaum begann die schönste Jahreszeit - der Frühling - fing auch ich an zu blühen. Meine Nase war zu, ich musste ständig niesen, die Augen juckten, dann der Gaumen und schließlich noch die Ohren. Ich fühlte mich ständig schlapp und kaputt. Auch mein Training litt unter dieser Schlappheit. Ich bekam schlecht Luft, meine Stimme war ganz dünn. Schließlich wurden die Beschwerden schlimmer, ich konnte keine Äpfel, keine Kiwis oder gar Avocados essen.
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Endlich der Arztbesuch
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Ich wusste ja, dass ich unter einer Allergie litt. Schließlich hatte ich mich schon vor 10 Jahren hyposensibilisieren lassen. Doch der Schutz war einfach weg.
Deshalb wurde ich erneut getestet. Der sogenannte Pricktest wurde durchgeführt. Bei diesem Test werden die Allergene - also zum Beispiel Birke - mittels eines Tropfens auf den Unterarm geträufelt und anschließend mit einem kleinen pickser unter die Haut transportiert. Das führt man mit weiteren Substanzen durch und wartet schließlich eine halbe Stunde. Nach dieser Zeit sieht der Unterarm wie eine kleine Kraterlandschaft aus. Hier kann der Mediziner dann feststellen, wie stark die Allergie ist. Bei mir mußte anschließend ein Provokationstest durchgeführt werden. Grund hierfür, die sehr starken Reaktionen am Unterarm und der besseren Abgrenzung der nachfolgenden Hypo. Dieser Test war ziemlich belastend und wurde deshalb an zwei Tagen durchgeführt.
Hier bekam ich eine Maske über Nase und Mund - wie bei den Fliegern! - und mußte dann direkt durch Nase eins von diesen Allergenen einatmen. Die Nase war sofort zu geschwollen und anschließend wurde ein kleiner Meßpfropfen in meine Nase gesteckt und gemessen, wie weit eine Atmung noch möglich war. Dieser Test war wie gesagt anstrengend und ich bekam zur Beruhigung eine Zyrtec verpasst.
Jedenfalls wurden alle Werte ausgelesen und meine Hypos gemischt.
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Die Behandlung
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Meine Allergie ist so umfangreich, dass ich zwei getrennte Lösungen bekommen habe. Teil eins enthält Haselnuss, Birke ect., besteht aus einer A und B Flasche und Teil zwei besteht aus Gräser, Beifuss ect. Jede Ampulle enthält 8 Spritzen, die Dosis beginnt super gering und wird dann weiter gesteigert. Nach dieser Spritze soll man keine Anstrengungen, kein Sport ausüben. Das wäre zu belastend für den Körper.
Die Spritze soll einmal pro Woche verabreicht werden, eine Pause bis zu 14 Tagen ist erlaubt. Darüber hinaus nicht mehr, die Behandlung müsste dann wieder mit der kleinsten Dosis beginnen.
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Die Verträglichkeit
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Wie einleitend gesagt, ich befinde mich bereits im 3. Jahr. Die Spritzen vertrage ich gut, bislang hatte ich keine Gegenreaktion. Nur wenn ich die höchsten Dosen verabreicht bekam, musste ich den Arm - in dem ich die Spritze bekam - kühlen. denn der Arm war an der Stelle der Spritze ziemlich heiss und leicht angeschwollen. Doch diese Reaktion war am nächsten Tag weg.
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Die Notwendigkeit
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Hier teilen sich wahrscheinlich viele Meinungen. Die einen befür worten diese Behandlung, andere lehnen sie ab. Doch sollte jeder für sich in Erfahrung bringen, ob eine solche Hyposensibilisierung Abhilfe für seine Beschwerden sein kann. Jeder hat ein anderes Beschwerdebild, mach einem hilft eine Tablette oder gar Nasentropfen. Doch wer wie ich unter der Allergie litt und dazu noch Asthma gekam, sollte zu dieser Behandlungsmethode offen stehen.
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Fazit
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Ich kann aus eigener Erfahrung nur gutes zu dieser Behandlungsmethode schreiben. Selbst der Aufenthalt in der Toscana in diesem Frühjahr, brachte mir keinerlei Beschwerden. Ich brauchte keinerlei Nasen- oder Augentropfen. Der intensive Ausdauersport im Freien, verlief dieses Jahr ohne jegliche Zwischenfälle oder Ausfälle (von meinem Armbruch mal abgesehen...). Es ging und geht mir weiterhin richtig Klasse und sehe deshalb der wöchentlichen Spritzentortur gelassen entgegen.
In diesem Sinne, kann es bald wieder warm werden und anfangen zu blühen.
Ciao e saluti
copyright bei mir - auch bei dooyoo veröffentlicht
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