Highlander - Es kann nur einen geben (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Grindolf

Highlander - Es kann nur einen geben

Pro:

Soundtrack, Atmosphäre, Sean Connery

Kontra:

Ohne Hintergrundinformationen hätte Ich ein paar Probleme mit dem Verständnis der Handlung gehabt.

Empfehlung:

Ja

Der Fantasyfilm \"Highlander - es kann nur einen geben\" ist zweifellos ein Klassiker des Fantasy-Genres. Seit mehreren Tausend Jahren leben auf der Erde eine unbekannte Zahl von Unsterblichen, deren Berufung es ist, im Laufe der Zeit so lange gegeneinder zu kämpfen, bis nur noch einer von Ihnen übrig ist. Der Sieger der einzelnen Duelle nimmt die Kraft des Besiegten in sich auf und der letzte Überlebende soll eine Art neuer Messias werden.
Hauptperson des Films ist der Schotte Connor McLeod (gespielt von Christopher Lambert - die Rolle machte ihn übrigens bekannt), der zuerst nichts von seiner Berufung weiß und erst davon erfährt, als er im Verlauf einer blutigen Schlacht gegen einen verfeindeten Clan scheinbar tödlich verwundet wird, aber trotz seiner Verletzungen in kürzester Zeit wieder völlig genesen ist. Aufgrund dieses Vorfalls wird er von seinem Clan verstoßen und trifft schließlich auf den spanischen Edelmann Ramirez (gespielt von Sean Connery) - einem weiteren Unsterblichen. Von diesem erfährt er unter anderem, daß man einen Unsterblichen nur töten kann, indem man ihn köpft (daher das Faible für Schwertduelle) und daß es unter den Unsterblichen auch den Berüchtigten Kurgan gibt, der die Menschheit als letzter Überlebender versklaven würde. Um dies zu verhindern übernimmt Ramirez McLeod\'s Ausbildung, wird aber selbst von Kurgan getötet. Im New York des 20.Jahrhunderts kommt es schließlich zum entscheidenden Duell zwischen dem Highlander und seinem Rivalen.

Zugegebenermaßen eine etwas abstruse Geschichte, aber es sind andere Dinge, die den Film so genial machen. Zu einen der ständige Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitebenen. Abwechselnd erlebt man auf der einen Seite McLeods Lebensgeschichte von den schottischen Highlands über das Frankreich des 18.Jahrhunderts bis zum 2.Weltkrieg und auf der anderen Seite die Handlung in New York, wo sich Kurgan und der Highlander - gejagt von der Polizei - auf das letzte Duell vorbereiten. Die verschiedenen Zeitebenen sind dabei auf geniale Weise miteinander verwoben. Das Mädchen, das von McLeod vor den Nazis gerettet wird, ist zum Beispiel im späteren New York seine Vertraute (und wohl auch ehemalige Geliebte). Der Schnitt ist ebenfalls Meisterklasse. Die Kamera fährt scheinbar direkt durch die Decke einer Sportarna in New York, in der McLeod vor sich hin träumt und plötzlich ist man mitten in den Highlands. Ewas verwirrend für den Zuschauer, aber gut gemacht.
Auch der Soundtrack der englischen Rockgruppe \"Queen\" um den leider viel zu früh an AIDS verstorbenen Leadsänger Freddy Mercury ist einfach nur genial. Songs wie \"A kind of magic\", \"Princes of the universe\" oder \"Who wants to live forever\" (Hintergrundmusik für die traurigste Szene des Films, in der die erste Geliebte von Connor McLeod immer älter wird, während dieser jung bleibt und sie schließlich auf einem Hügel der Highlands beerdigt) kann man sich auch ohne den dazu gehörenden Film immer wieder mal anhören.

Fazit : Ich habe mir den Film mehrmals angesehen und das will etwas heissen.

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