Die weiße Massai (Taschenbuch) / Corinne Hofmann Testbericht




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Erfahrungsbericht von sunflower76
zwischen Heimat und Fremde
Pro:
einfühlsame Story
Kontra:
tw. langartmig
Empfehlung:
Ja
Okay, ich geb´s zu, ich bin eine, die Bestseller erst dann liest, wenn sie als Taschenbuch erscheinen und oft muss man mich auch noch mit der Nase draufstoßen, so wie es meine Schwester bei Corinne Hofmann´s Buch „Die weiße Massai“ gemacht hat. Sicher, ich kannte den Titel schon, aber ich habe nie viel darüber nachgedacht, vor allem weil ich nicht mal wusste, was ein Massai ist. Lange hatte ich auch nicht vor, dieses Rätsel aufzuklären, aber als meine Schwester dann gerade von diesem Buch so schwärmte, habe ich´s mir von ihr ausgeliehen – und gleich mal die Nase gerümpft, als ich am Ende des Buches die Zahl 461 stand – na das kann ja eine Weile dauern. Diese Weile hat dann vor gut einer Woche begonnen und war nach vier Tagen auch schon wieder vorbei, denn ganz entgegen meiner Erwartung war das Buch wirklich spannend, aber auch verwunderlich. Wieso? Das erzähle ich euch jetzt:
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****INHALT****
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Corinne Hofmann macht mit ihrem Freund Marco eine Reise nach Kenia und während er für die Einzigartigkeit dieses Landes wenig übrig hat, weil es „hier stinkt“, ist sie vom ersten Moment an begeistert. Bereits nach zwei Tagen sieht sie den ersten Massai – Lketinga – auf einer Fähre und hält ihn von da an für einen „Halbgott“. Den ganzen Urlaub sucht sie nach ihm, bis sie ihn endlich in einer Busch-Baby-Disco wieder sieht. Er stellt ihr Priscilla vor, die ihr in Zukunft eine wertvolle Freundin sein wird und man plant ein weiteres Treffen, immer noch zusammen mit Marco. ,Aus dem geplanten Wiedersehen wird allerdings nichts, weil Lketinga ins Gefängnis kommt, doch Corinne gibt nicht auf, sucht und findet ihn und verspricht wieder zu kommen. Sie trennt sich von Marco, fährt aber für ein halbes Jahr in die Schweiz zurück. Obwohl der Kontakt zu Lketinga in dieser Zeit eher spärlich war, erwartet er sie bereits im Hotel. Während Eric und Jelly – ihre Mitreisenden – im Hotel bleiben, zieht Corinne zu Priscilla und sie und Lketinga werden ein Paar. Nach zahlreichen gescheiterten Versuchen, für Lketinga einen Pass zu bekommen, damit er Corinne in der Schweiz besuchen kann, fliegt Corinne nochmals nach Hause, gibt dort ihr gut gehendes Geschäft und ihre Wohnung auf und folgt dem Ruf ihres Herzens nach Kenia. Doch Lketinga ist wie vom Erdboden verschwunden und auch Priscilla weiß nicht, wie er zu finden ist. Nachdem sie bereits über einen Monat alleine in Kenia ist, begegnet ihr Jutta, einer weißen, die in Mombase ein kleines Häuschen ihr Eigen nennt. Die beiden freunden sich an und schließlich ist es Jutta, die ihr hilft, Lketinga wieder zu finden. Das Wiedersehen verläuft harmonisch doch kurze Zeit später werden sie wieder getrennt. Lketinga ist krank und neidische Massai-Männer schicken Corinne alleine fort, während sie Lketinga zurück nach Hause schicken. Doch Corinne gibt nicht auf und findet ihren Freund schlussendlich bei seiner Familie zu Hause, die in ärmlichsten Behausungen, sogenannte Manyattas wohnt und schließt sofort die Mutter von Lketinga in ihr Herz, mit der sie ab diesem Zeitpunkt immer innerlich verbunden sein wird. Auch James, Lketingas Bruder, wird ihr in dieser Zeit als auch in den nächsten Jahren vor allem durch seine Englisch-Kenntnisse zu einer unglaublichen Stütze.
Nun folgt eine ziemlich genaue Schilderung der Begebenheiten vor Ort und bin ich immer wieder erstaunt, wie gut sich die Autorin an winzige Einzelheiten erinnern kann. Sie erzählt, dass nach Samburu-Recht die erstegeborene Tochter der Großmutter gehört, damit diese beim Wasser holen und Tiere hüten unterstützt wird. Sie erzählt von dem grausamen Ritual der Beschneidung, von der Tatsache, dass junge Mädchen zumeist als Zweit- oder Drittfrauen für ältere Männer verheiratet werden und wie ihre Aufnahme in dieser fremden Kultur so vor sich ging. Außerdem liest man oft von der Mission und den beiden Patern, die ihr in jeder Lebenslage so gut sie konnten, beigestanden haben. Doch neben all den schaurigen Schilderungen wie dem wenigen Essen, der beengten Hütten, der langen Märche, um Wasser zu holen, bemerkt man doch die tiefe, oft unverständliche Liebe, die Corinne ihrem Lketinga entgegengebracht hat. Diese Liebe wird schlussendlich nach einigen bürokratischen Hindernissen und einem schweren Malariaanfall von Corinne mit einer kenianischen Heirat besiegelt. Da auch für den Lebensunterhalt gesorgt werden muss, beschließen sie, einen Shop ins Leben zu rufen, damit die Einwohner des Dorfes auch mit Lebensmittel versorgt werden können. Zu Beginn läuft alles gut, doch die Unbeschwertheit währt nicht lange, Corinne wird weiter oft aufgrund der mangelnden Hygiene und der ungewohnten Kost krank und verbringt viel Zeit im Krankenhaus. Außerdem überfällt Lketinga immer öfter Eifersucht und macht daher seiner Frau auf unerträgliche und unverständliche Szenen. Sophie, eine Freundin die in Maralal wohnt, das die erste größere Ansiedlung der Gegen ist, hilft ihr oft diese schwere Zeit zu überstehen. Alles scheint sich zu bessern, als Corinne schwanger ist und Napirai auf die Welt kommt.
Doch bald darauf wird Corinne wieder krank und muss für lange Zeit in Quarantäne. Danach fliegt sie zur Erholung in die Schweiz, zusammen mit ihrer Tochter, doch da sie nun als Ehefrau eines Samburus die Unterschrift ihres Gatten braucht, war dies schwieriger als gedacht, denn Lketinga will sie nicht gehen lassen. Doch noch einmal kehrt Corinne danach nach Kenia zurück und versucht, ihre Ehe zu kitten. Die Eifersuchtsanfälle von Lketinga werden immer schlimmer und schließlich wirft er ihr auch vor, dass Napirai bestimmt nicht sein Kind ist, weil sie überall andere Affären hat. Lketinga trinkt immer mehr und kaut Mira, was dort sicher eine Art von Droge ist, an Arbeit denkt er nicht. Als Corinne ihm mitteilt, dass sie wieder nach Mombasa zurück will um dort ein Shop zu eröffnen, ist er wenig begeistert, als Druckmittel verwendet sie die Lüge, dass ihre Eltern ihr sonst kein Geld mehr aus der Schweiz schicken werden.
Nach einigem hin und her ziehen sie schlussendlich nach Mombasa und der Shop geht zu Beginn auch wirklich gut, aber da sich Lketinga auch hier nicht ändert und immer misstrauischer und egoistischer wird, beschließt Corinne die Flucht in die Heimat. Doch auch dies geht wieder nicht ohne Lketingas Hilfe und obwohl sie ihre Abreise wieder mit einem Urlaub benennt, ist es dieses Mal noch schwieriger, zu seiner Unterschrift zu kommen. Erst als sie ihm sowohl ihre Kreditkarten als auch die Auto- und Shopschlüssel lässt, glaubt Lketinga an ein Wiedersehen.
Nach ungefähr vier Jahren Leben in Kenia kehrt Corinne zusammen mit ihrer Tochter in die Schweiz zurück.
Im Anhang befinden sich noch Briefe, die Corinne nach ihrer Rückkehr an Lketinga, James, Sophia und dem Missionar Pater Giuliano geschrieben hat, um zu versuchen, die Situation zu erklären, aber dennoch bleiben schlussendlich noch einige Fragen offen, die aber – wie ich jetzt weiß – im zweiten Buch beantwortet werden.
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****DIE ÄUSSERE GESTALTUNG****
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Das Hauptmotiv hier ist eine zu erahnende afrikanische Landschaft im rot-orangen Sonnenuntergang. Weiters sieht man im Format von ca. 3 x 4 cm ein Bild von Corinne im Hochzeitskleid umringt schon schwarzen Kindern, das an sich schon zeigt, wie wenig eine Weiße in diese Gegend passt, und ein zweites Profilfoto von ihrem Mann Lketinga mit traditionellem Kopfschmuck.
Auf der Rückseite wird unter dem Titel „Die große Liebe in einer fremden Welt“ eine kurze Zusammenfassung des Inhalts gegeben, sowie Eigenwerbung für den zweiten Band „Zurück aus Afrika“ und auch die Homepage, die sich nur mit der weißen Massai beschäftigt, wird hier mit www.massai.ch angegeben.
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****DIE INNERE GESTALTUNG****
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Wenn man das Buch aufschlägt findet man zuerst eine kurze Biografie der Autorin und auf der nächsten Seite eine Widmung für ihre Tochter Napirai. Dann findet man leider keine Inhaltsangabe, was mich ein wenig verwundert, denn ich persönlich kann mich anhand solchen immer sehr gut orientieren. Aber naja, es geht gleich los mit dem ersten Kapitel „Ankunft in Kenia“. Die Kapitel sind nie sehr lange, etwa 10 Seiten, und beschreibt in ein, zwei Worten, worüber man in den folgenden Seiten lesen wird.
Ungefähr in der Mitte des Buches gibt es Farbfotos, was ich persönlich gerade bei einer Biographie, was dieses Buch meiner Ansicht nach nunmal ist, unerlässlich finde. Neben dem Profilfoto von Lketinga, das man schon auf der ersten Seite bewundern kann, findet man eine Karte mit Corinne´s wichtigsten Aufenthaltsorten in Kenia sowie weitere Fotos ihres Mannes, ihre kenianischen Familie, ihrer Hochzeit und ihrer Tochter Napirai. Auf ein Foto von der Schlachtung einer Kuh wird beigefügt, das aber zum Glück nur erahnen lässt, wie das dort gehandhabt wird.
Ist man am Ende angelangt, gibt es wie auf der Rückseite bereits die Empfehlung für Teil zwei in der Taschenbuchausgabe und auf der letzten Seite auch bereits der Hinweis auf das dritte Werk von Corinne Hofmann unter dem Titel „Wiedersehen in Barsaloi“.
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****LESEPROBEN****
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Ich habe mir zwei Leseproben ausgesucht, die erste ist der Moment, an dem Corinne Lketinga das erste Mal sieht:
„Endlich sind auch wir an Bord und das Unfassbare geschieht. Marco sagt: „Corinne, schau, da drüben, das ist ein Massai!“, „Wo?“ frage ich und schaue in die gezeigte Richtung. Es trifft mich wie ein Blitzschlag. Da sitzt ein langer, tiefbrauner, sehr schöner, exotischer Mann lässig auf dem Fährengeländer und schaut uns, die einzigen Wei0en in diesem Gewühl, mit dunklen Augen an. Mein Gott, denke ich, ist der schön, so etwas habe ich noch nie gesehen“.
Die zweite Leseprobe habe ich mir ausgesucht, weil es für mich eine der bewegensten Stellen des Buches war. Corinne bringt die schwangere Frau des Lehrers mit ihrem alten Auto ins Krankenhaus, weil sie seit Tagen schwer blutet und das Kind einfach nicht kommen will.
„Sie schaut mich zum ersten Mal an und ich sehe blanke Angst in ihren Augen. „Please Corinne, help me, I am dying!“. Dabei hebt sie ihr Kleid hoch und ich sehe ein kleines, blaues Armchen aus der Scheide hervorhängen. Mit aller Kraft reiße ich mich zusammen und verspreche, sofort den Landrover von zu Hause zu holen.“
Doch auf der Fahrt zum Krankenhaus haben sie eine Panne und die Frau des Lehrers trifft eine mutige Entscheidung.
„Plötzlich erhebt sie sich von der Decke und geht in die Hocke. Das Mädchen und ich starren entsetzt auf die mit dem Tod kämpfende Frau. Sie fasst mit beiden Händen in ihre Scheide und würgt und dreht an dem Arm, bis nach einiger Zeit ein blauviolettes, unterentwickeltes Kind auf der Wolldecke liegt. Gleichzeitig fällt sie erschöpft urück und bleibt völlig starr liegen.“
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****PREIS UND ISBN****
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Das Taschenbuch ist im Knaur Verlag erschienen und kostet € 9,20. Die gebundene Ausgabe kann man leider nicht mal mehr vom A1-Verlag beziehen.
ISBN-3: 3-426-77717-7
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****ZUR AUTORIN****
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Im Buchinneren findet man folgende kurze Biographie über Corinne Hofmann:
Corinne Hofmann, 1960 als Kind einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters in Frauenfeld im Kanton Thurgau geboren, gelang mit ihrem Lebensbericht »Die weiße Massai« über ihre Zeit in Kenia ein internationaler Bestseller, der bisher in 19 Sprachen übersetzt wurde.
2003 erschien ihr zweites Buch »Zurück aus Afrika«, in dem sie ihren Neuanfang in der Schweiz beschreibt und das ebenfalls zu einem Bestseller wurde.
2004 konnte sie erstmals nach 14 Jahren in ihre alte Heimat in Kenia zurückkehren. Über diese bewegende Reise berichtet sie in ihrem neuen Buch »Wiedersehen in Barsaloi«.
Seit einigen Jahren lebt sie mit ihrer Tochter am Luganer See.
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****MEINE MEINUNG****
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Ich habe dieses Buch wirklich schnell gelesen, obwohl es phasenweise doch langatmig ist, weil Corinne Hofmann wirklich viele Details schildert, die den Fluss des Buches etwas in die Länge ziehen. Immer wieder wunderte ich mich über die Naivität der Autorin, die aber auf der anderen Seite wieder so kraftvoll durch das Leben geht, das sie beinahe wieder weise erscheint. Bestimmt hat sie nicht gerechnet, dass sie auf einer Urlaubsreise der Liebe ihres Lebens begegnen wird, doch kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Empfindungen damals – zumindest zu Beginn – wirklich Liebe waren. Ich denke, da ist viel Abenteuerlust und die Neugier an dem Fremden und Exotischen mit dabei, obwohl man die Anziehungskraft der beiden sehr wohl von Beginn an spürt. Corinne nimmt ihr Leben dort aber wirklich in die Hand, sie weiß, dass lange Fußmärsche für sie nicht in Frage kommen und kauft sich daher ein klappriges Auto, was in der dortigen Lage etwas Besonders war. Außerdem kämpft sie tapfer für ihre Liebe und man spürt auch die Verbundenheit ihrer kenianischen Familie gegenüber.
Dennoch, oft musste ich den Kopf schütteln und schnell wurde ich mir bewusst, dass ich so etwas im Leben nicht machen würde, denn Corinne hat eine Blauäugigkeit besessen, die ich nur schwer nachvollziehen kann. Doch sie hat sich etwas in den Kopf gesetzt und hat auch zielstrebig darauf hingearbeitet, sie hat Rückschläge in Kauf genommen und ich denke, dass sie auch durchgehalten hätte, wäre da nicht die dramatische Wesensveränderung ihres Mannes gewesen. Doch diese Art der Besitzansprüche Frauen gegenüber dürfte für die Massai einfach ihr tägliches Leben sein.
Obwohl es sich hier um eine Biographie handelt, scheut sich Corinne nicht, auch die problematischen Themen wie die grausame Beschneidung der Mädchen und junge Verheiratung derer anzusprechen, wenn auch etwas oberflächlich. Da es aber ein Unterhaltsbuch ist und so viele Menschen erreicht, finde ich es von großer Wichtigkeit, dass diese Themen zumindest angeschnitten und einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.
Wichtig ist aber noch zu bemerken, dass man zumindest Englisch-Grundkenntnisse haben muss, denn oft erklärt Corinne eine Unterhaltung in Englisch. Die Sätze sind zwar wirklich leicht zu verstehen, aber wenn man so gar keine Ahnung von Englisch hat, ist auch dies schwierig. Der Schreibstil an sich ist ebenso leicht verständlich, erhält aber doch den Spannungsbogen über das ganze Buch hinweg. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen und es gibt nichts wirklich Gravierendes von meiner Seite her zu bemängeln und es diesem Grund vergebe ich auch die volle Punktzahl!
Das beigefügte Foto zeigt Corinne Hofmann heute zusammen mit ihrer Tochter Napirai und habe ich direkt von der Homepage www.massai.ch.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren, vor allem von Leuten, die das Buch auch gelesen und vielleicht eine ganz andere Meinung als ich haben.
Liebe Grüße, Dani
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****INHALT****
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Corinne Hofmann macht mit ihrem Freund Marco eine Reise nach Kenia und während er für die Einzigartigkeit dieses Landes wenig übrig hat, weil es „hier stinkt“, ist sie vom ersten Moment an begeistert. Bereits nach zwei Tagen sieht sie den ersten Massai – Lketinga – auf einer Fähre und hält ihn von da an für einen „Halbgott“. Den ganzen Urlaub sucht sie nach ihm, bis sie ihn endlich in einer Busch-Baby-Disco wieder sieht. Er stellt ihr Priscilla vor, die ihr in Zukunft eine wertvolle Freundin sein wird und man plant ein weiteres Treffen, immer noch zusammen mit Marco. ,Aus dem geplanten Wiedersehen wird allerdings nichts, weil Lketinga ins Gefängnis kommt, doch Corinne gibt nicht auf, sucht und findet ihn und verspricht wieder zu kommen. Sie trennt sich von Marco, fährt aber für ein halbes Jahr in die Schweiz zurück. Obwohl der Kontakt zu Lketinga in dieser Zeit eher spärlich war, erwartet er sie bereits im Hotel. Während Eric und Jelly – ihre Mitreisenden – im Hotel bleiben, zieht Corinne zu Priscilla und sie und Lketinga werden ein Paar. Nach zahlreichen gescheiterten Versuchen, für Lketinga einen Pass zu bekommen, damit er Corinne in der Schweiz besuchen kann, fliegt Corinne nochmals nach Hause, gibt dort ihr gut gehendes Geschäft und ihre Wohnung auf und folgt dem Ruf ihres Herzens nach Kenia. Doch Lketinga ist wie vom Erdboden verschwunden und auch Priscilla weiß nicht, wie er zu finden ist. Nachdem sie bereits über einen Monat alleine in Kenia ist, begegnet ihr Jutta, einer weißen, die in Mombase ein kleines Häuschen ihr Eigen nennt. Die beiden freunden sich an und schließlich ist es Jutta, die ihr hilft, Lketinga wieder zu finden. Das Wiedersehen verläuft harmonisch doch kurze Zeit später werden sie wieder getrennt. Lketinga ist krank und neidische Massai-Männer schicken Corinne alleine fort, während sie Lketinga zurück nach Hause schicken. Doch Corinne gibt nicht auf und findet ihren Freund schlussendlich bei seiner Familie zu Hause, die in ärmlichsten Behausungen, sogenannte Manyattas wohnt und schließt sofort die Mutter von Lketinga in ihr Herz, mit der sie ab diesem Zeitpunkt immer innerlich verbunden sein wird. Auch James, Lketingas Bruder, wird ihr in dieser Zeit als auch in den nächsten Jahren vor allem durch seine Englisch-Kenntnisse zu einer unglaublichen Stütze.
Nun folgt eine ziemlich genaue Schilderung der Begebenheiten vor Ort und bin ich immer wieder erstaunt, wie gut sich die Autorin an winzige Einzelheiten erinnern kann. Sie erzählt, dass nach Samburu-Recht die erstegeborene Tochter der Großmutter gehört, damit diese beim Wasser holen und Tiere hüten unterstützt wird. Sie erzählt von dem grausamen Ritual der Beschneidung, von der Tatsache, dass junge Mädchen zumeist als Zweit- oder Drittfrauen für ältere Männer verheiratet werden und wie ihre Aufnahme in dieser fremden Kultur so vor sich ging. Außerdem liest man oft von der Mission und den beiden Patern, die ihr in jeder Lebenslage so gut sie konnten, beigestanden haben. Doch neben all den schaurigen Schilderungen wie dem wenigen Essen, der beengten Hütten, der langen Märche, um Wasser zu holen, bemerkt man doch die tiefe, oft unverständliche Liebe, die Corinne ihrem Lketinga entgegengebracht hat. Diese Liebe wird schlussendlich nach einigen bürokratischen Hindernissen und einem schweren Malariaanfall von Corinne mit einer kenianischen Heirat besiegelt. Da auch für den Lebensunterhalt gesorgt werden muss, beschließen sie, einen Shop ins Leben zu rufen, damit die Einwohner des Dorfes auch mit Lebensmittel versorgt werden können. Zu Beginn läuft alles gut, doch die Unbeschwertheit währt nicht lange, Corinne wird weiter oft aufgrund der mangelnden Hygiene und der ungewohnten Kost krank und verbringt viel Zeit im Krankenhaus. Außerdem überfällt Lketinga immer öfter Eifersucht und macht daher seiner Frau auf unerträgliche und unverständliche Szenen. Sophie, eine Freundin die in Maralal wohnt, das die erste größere Ansiedlung der Gegen ist, hilft ihr oft diese schwere Zeit zu überstehen. Alles scheint sich zu bessern, als Corinne schwanger ist und Napirai auf die Welt kommt.
Doch bald darauf wird Corinne wieder krank und muss für lange Zeit in Quarantäne. Danach fliegt sie zur Erholung in die Schweiz, zusammen mit ihrer Tochter, doch da sie nun als Ehefrau eines Samburus die Unterschrift ihres Gatten braucht, war dies schwieriger als gedacht, denn Lketinga will sie nicht gehen lassen. Doch noch einmal kehrt Corinne danach nach Kenia zurück und versucht, ihre Ehe zu kitten. Die Eifersuchtsanfälle von Lketinga werden immer schlimmer und schließlich wirft er ihr auch vor, dass Napirai bestimmt nicht sein Kind ist, weil sie überall andere Affären hat. Lketinga trinkt immer mehr und kaut Mira, was dort sicher eine Art von Droge ist, an Arbeit denkt er nicht. Als Corinne ihm mitteilt, dass sie wieder nach Mombasa zurück will um dort ein Shop zu eröffnen, ist er wenig begeistert, als Druckmittel verwendet sie die Lüge, dass ihre Eltern ihr sonst kein Geld mehr aus der Schweiz schicken werden.
Nach einigem hin und her ziehen sie schlussendlich nach Mombasa und der Shop geht zu Beginn auch wirklich gut, aber da sich Lketinga auch hier nicht ändert und immer misstrauischer und egoistischer wird, beschließt Corinne die Flucht in die Heimat. Doch auch dies geht wieder nicht ohne Lketingas Hilfe und obwohl sie ihre Abreise wieder mit einem Urlaub benennt, ist es dieses Mal noch schwieriger, zu seiner Unterschrift zu kommen. Erst als sie ihm sowohl ihre Kreditkarten als auch die Auto- und Shopschlüssel lässt, glaubt Lketinga an ein Wiedersehen.
Nach ungefähr vier Jahren Leben in Kenia kehrt Corinne zusammen mit ihrer Tochter in die Schweiz zurück.
Im Anhang befinden sich noch Briefe, die Corinne nach ihrer Rückkehr an Lketinga, James, Sophia und dem Missionar Pater Giuliano geschrieben hat, um zu versuchen, die Situation zu erklären, aber dennoch bleiben schlussendlich noch einige Fragen offen, die aber – wie ich jetzt weiß – im zweiten Buch beantwortet werden.
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****DIE ÄUSSERE GESTALTUNG****
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Das Hauptmotiv hier ist eine zu erahnende afrikanische Landschaft im rot-orangen Sonnenuntergang. Weiters sieht man im Format von ca. 3 x 4 cm ein Bild von Corinne im Hochzeitskleid umringt schon schwarzen Kindern, das an sich schon zeigt, wie wenig eine Weiße in diese Gegend passt, und ein zweites Profilfoto von ihrem Mann Lketinga mit traditionellem Kopfschmuck.
Auf der Rückseite wird unter dem Titel „Die große Liebe in einer fremden Welt“ eine kurze Zusammenfassung des Inhalts gegeben, sowie Eigenwerbung für den zweiten Band „Zurück aus Afrika“ und auch die Homepage, die sich nur mit der weißen Massai beschäftigt, wird hier mit www.massai.ch angegeben.
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****DIE INNERE GESTALTUNG****
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Wenn man das Buch aufschlägt findet man zuerst eine kurze Biografie der Autorin und auf der nächsten Seite eine Widmung für ihre Tochter Napirai. Dann findet man leider keine Inhaltsangabe, was mich ein wenig verwundert, denn ich persönlich kann mich anhand solchen immer sehr gut orientieren. Aber naja, es geht gleich los mit dem ersten Kapitel „Ankunft in Kenia“. Die Kapitel sind nie sehr lange, etwa 10 Seiten, und beschreibt in ein, zwei Worten, worüber man in den folgenden Seiten lesen wird.
Ungefähr in der Mitte des Buches gibt es Farbfotos, was ich persönlich gerade bei einer Biographie, was dieses Buch meiner Ansicht nach nunmal ist, unerlässlich finde. Neben dem Profilfoto von Lketinga, das man schon auf der ersten Seite bewundern kann, findet man eine Karte mit Corinne´s wichtigsten Aufenthaltsorten in Kenia sowie weitere Fotos ihres Mannes, ihre kenianischen Familie, ihrer Hochzeit und ihrer Tochter Napirai. Auf ein Foto von der Schlachtung einer Kuh wird beigefügt, das aber zum Glück nur erahnen lässt, wie das dort gehandhabt wird.
Ist man am Ende angelangt, gibt es wie auf der Rückseite bereits die Empfehlung für Teil zwei in der Taschenbuchausgabe und auf der letzten Seite auch bereits der Hinweis auf das dritte Werk von Corinne Hofmann unter dem Titel „Wiedersehen in Barsaloi“.
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Ich habe mir zwei Leseproben ausgesucht, die erste ist der Moment, an dem Corinne Lketinga das erste Mal sieht:
„Endlich sind auch wir an Bord und das Unfassbare geschieht. Marco sagt: „Corinne, schau, da drüben, das ist ein Massai!“, „Wo?“ frage ich und schaue in die gezeigte Richtung. Es trifft mich wie ein Blitzschlag. Da sitzt ein langer, tiefbrauner, sehr schöner, exotischer Mann lässig auf dem Fährengeländer und schaut uns, die einzigen Wei0en in diesem Gewühl, mit dunklen Augen an. Mein Gott, denke ich, ist der schön, so etwas habe ich noch nie gesehen“.
Die zweite Leseprobe habe ich mir ausgesucht, weil es für mich eine der bewegensten Stellen des Buches war. Corinne bringt die schwangere Frau des Lehrers mit ihrem alten Auto ins Krankenhaus, weil sie seit Tagen schwer blutet und das Kind einfach nicht kommen will.
„Sie schaut mich zum ersten Mal an und ich sehe blanke Angst in ihren Augen. „Please Corinne, help me, I am dying!“. Dabei hebt sie ihr Kleid hoch und ich sehe ein kleines, blaues Armchen aus der Scheide hervorhängen. Mit aller Kraft reiße ich mich zusammen und verspreche, sofort den Landrover von zu Hause zu holen.“
Doch auf der Fahrt zum Krankenhaus haben sie eine Panne und die Frau des Lehrers trifft eine mutige Entscheidung.
„Plötzlich erhebt sie sich von der Decke und geht in die Hocke. Das Mädchen und ich starren entsetzt auf die mit dem Tod kämpfende Frau. Sie fasst mit beiden Händen in ihre Scheide und würgt und dreht an dem Arm, bis nach einiger Zeit ein blauviolettes, unterentwickeltes Kind auf der Wolldecke liegt. Gleichzeitig fällt sie erschöpft urück und bleibt völlig starr liegen.“
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****PREIS UND ISBN****
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Das Taschenbuch ist im Knaur Verlag erschienen und kostet € 9,20. Die gebundene Ausgabe kann man leider nicht mal mehr vom A1-Verlag beziehen.
ISBN-3: 3-426-77717-7
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****ZUR AUTORIN****
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Im Buchinneren findet man folgende kurze Biographie über Corinne Hofmann:
Corinne Hofmann, 1960 als Kind einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters in Frauenfeld im Kanton Thurgau geboren, gelang mit ihrem Lebensbericht »Die weiße Massai« über ihre Zeit in Kenia ein internationaler Bestseller, der bisher in 19 Sprachen übersetzt wurde.
2003 erschien ihr zweites Buch »Zurück aus Afrika«, in dem sie ihren Neuanfang in der Schweiz beschreibt und das ebenfalls zu einem Bestseller wurde.
2004 konnte sie erstmals nach 14 Jahren in ihre alte Heimat in Kenia zurückkehren. Über diese bewegende Reise berichtet sie in ihrem neuen Buch »Wiedersehen in Barsaloi«.
Seit einigen Jahren lebt sie mit ihrer Tochter am Luganer See.
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****MEINE MEINUNG****
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Ich habe dieses Buch wirklich schnell gelesen, obwohl es phasenweise doch langatmig ist, weil Corinne Hofmann wirklich viele Details schildert, die den Fluss des Buches etwas in die Länge ziehen. Immer wieder wunderte ich mich über die Naivität der Autorin, die aber auf der anderen Seite wieder so kraftvoll durch das Leben geht, das sie beinahe wieder weise erscheint. Bestimmt hat sie nicht gerechnet, dass sie auf einer Urlaubsreise der Liebe ihres Lebens begegnen wird, doch kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Empfindungen damals – zumindest zu Beginn – wirklich Liebe waren. Ich denke, da ist viel Abenteuerlust und die Neugier an dem Fremden und Exotischen mit dabei, obwohl man die Anziehungskraft der beiden sehr wohl von Beginn an spürt. Corinne nimmt ihr Leben dort aber wirklich in die Hand, sie weiß, dass lange Fußmärsche für sie nicht in Frage kommen und kauft sich daher ein klappriges Auto, was in der dortigen Lage etwas Besonders war. Außerdem kämpft sie tapfer für ihre Liebe und man spürt auch die Verbundenheit ihrer kenianischen Familie gegenüber.
Dennoch, oft musste ich den Kopf schütteln und schnell wurde ich mir bewusst, dass ich so etwas im Leben nicht machen würde, denn Corinne hat eine Blauäugigkeit besessen, die ich nur schwer nachvollziehen kann. Doch sie hat sich etwas in den Kopf gesetzt und hat auch zielstrebig darauf hingearbeitet, sie hat Rückschläge in Kauf genommen und ich denke, dass sie auch durchgehalten hätte, wäre da nicht die dramatische Wesensveränderung ihres Mannes gewesen. Doch diese Art der Besitzansprüche Frauen gegenüber dürfte für die Massai einfach ihr tägliches Leben sein.
Obwohl es sich hier um eine Biographie handelt, scheut sich Corinne nicht, auch die problematischen Themen wie die grausame Beschneidung der Mädchen und junge Verheiratung derer anzusprechen, wenn auch etwas oberflächlich. Da es aber ein Unterhaltsbuch ist und so viele Menschen erreicht, finde ich es von großer Wichtigkeit, dass diese Themen zumindest angeschnitten und einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.
Wichtig ist aber noch zu bemerken, dass man zumindest Englisch-Grundkenntnisse haben muss, denn oft erklärt Corinne eine Unterhaltung in Englisch. Die Sätze sind zwar wirklich leicht zu verstehen, aber wenn man so gar keine Ahnung von Englisch hat, ist auch dies schwierig. Der Schreibstil an sich ist ebenso leicht verständlich, erhält aber doch den Spannungsbogen über das ganze Buch hinweg. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen und es gibt nichts wirklich Gravierendes von meiner Seite her zu bemängeln und es diesem Grund vergebe ich auch die volle Punktzahl!
Das beigefügte Foto zeigt Corinne Hofmann heute zusammen mit ihrer Tochter Napirai und habe ich direkt von der Homepage www.massai.ch.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren, vor allem von Leuten, die das Buch auch gelesen und vielleicht eine ganz andere Meinung als ich haben.
Liebe Grüße, Dani
23 Bewertungen, 7 Kommentare
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05.05.2008, 16:51 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichsuper beschrieben lg
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24.08.2007, 03:15 Uhr von Kjeldi
Bewertung: sehr hilfreichklasse Bericht
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12.02.2007, 19:13 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichKlasse bericht
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27.08.2006, 19:54 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan :>))))
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27.08.2006, 15:27 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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27.08.2006, 14:58 Uhr von Tweety30
Bewertung: sehr hilfreich☼ sh. Sonnige Grüße, Tweety30! ☼
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27.08.2006, 14:40 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich

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