Die weiße Massai (Taschenbuch) / Corinne Hofmann Testbericht

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Erfahrungsbericht von Charlienschen

Himmel und Hölle in Afrika

Pro:

sachlich gute Beschreibung über das Leben in Afrika

Kontra:

Naivität der Autorin

Empfehlung:

Ja

Endlich bin ich mal wieder dazugekommen ein Buch zu lesen.
Die Auswahl in dem Bücherschrank meiner Eltern war groß und nachdem ich einige Zusammenfassungen auf der Buchrückseite gelesen hatte, habe ich mich entschlossen \'Die weiße Massai\' zu lesen, da es sich wirklich interessant anhörte.

Der Inhalt:
Das Buch beruht auf eine Lebenserfahrung von der Autorin selbst.
Diese ist in den 80er Jahren mit ihrem damaligen Freund nach Afrike gefahren, um genau zu sein nach Kenia um dort Urlaub zu machen.
Jedoch trifft sie in Kenia auf einen Massai in den sie sich unsterblich verliebt.
Dieser Mann lässt ihr keine Ruhe mehr und sie entschließt sich ihr bisheriges Leben in der Schweiz aufzugeben. Ihren Freund, ihre Freunde und den Luxus und mit dem Massai ihr Leben in Kenia zu verbringen.
Obwohl die beiden sich kaum verständigen können, sind Corinne und der Massai, Lketinga, fortan ein Paar.
Aus Liebe zu ihm zieht Corinne sogar in sein kleines Dorf, heiratet ihn und wohnt dort unter ärmsten Verhältnissen.
Doch das Leben ist nicht immer ein Zuckerschlecken. So machen sich Probleme breit.
Corinne wird oft schwerkrank und entkommt nur knapp dem Tod, sie fühlt sich einsam und verlassen und auch zwischen ihr und dem Massai, der einer völlig anderen Kultur entstammt und so ganz andere Ansichten über die Liebe und das Leben hat.


Der Stil:
Das Buch ist serh einfach geschrieben und kommt eher einem Erfahrungsbericht gleich als einem Roman.
Die Autorin beschreibt ihre Erfahrungen, die sie mit dem Massai gemacht hat, aber von Gefühlen ist hier kaum etwas zu lesen.
Ich denke aber das kommt daher, dass die Autorin eben keine wirkliche Autorin ist. Corinne Hoffmann teilt uns hier eher in Form einer Reportage ihre Erfahrungen von Afrika mit. Das Buch ist sachlich, aber wer einen Einblick in das wirkliche Afrika haben möchte, der sollte es lesen.

Meine Meinung:
Als ich das Buch gelesen hatte, war ich total zweigeteilt in meiner Meinung. Zum einen fand ich es unglaublich mutig von einer Frau ihr europäisches Leben aufzugeben für die Liebe zu einem Massai und unter ärmsten Verhältinissen zu leben.
Durch das Buch erfährt man einen Einblick in das arme Afrika und in die Welt der Massai fernab vom Tourismus am Meer.
Die Kultur und das Verständnis der Massai wird hier klar dargelegt.
Man erfährt vom Leben in einem kleinen Dorf in Kenia, von dem Hunger dort, der Armut, aber, dass sich auch dort eine Zivilisation aufgebaut hat und dass es auch dort den eigentlichen \'Busch\' nicht mehr gibt.
Diese beschreibung fand ich serh interessant und hat mir einen völlig neuen Eindruck von Agrika verschafft.
Auf der aderen Seite fand ich Corinne dagegen enttäuschend.
Die Autorin selbst, die sich dazu entschlossen hatte aus Liebe nach Afrika zu gehen lässt Europa hinter sich, um in Afrika ihr eines Europa zu erschaffen.
Statt sich den Massai anzupassen versucht sie ihrem Massai, meienr Meinung nach, ein europäisches Leben aufzuzwingen.
Sie dagegen passt sich kaum der afrikanischen Kultur an, was ich sehr schade finde, denn damit macht sie vieles kaputt.
Außerde kommt mir die Figiur sehr naiv vor. So verliebt SIE sich in den Massai und entschließt sich ihr Leben aufzugeben. Von dem Massai selbst ist anfangs nicht wirklich etwas von Liebe zu spüren. So wirkt das ganze auf mich zumindest sehr einseitig und da Corinne sich nicht wirklich mit der Kultur der Massai auseinandergesetzt hat, wird sie ihren Massai auch nie wirklich verstehen können.
Schade finde ich hierbei, dass ich dabei das Gefühl hatte, dass sie durch ihre Naivität nicht nur negative Erfahrungen für sich gesammelt hat, sondern sie hat womöglich auch mit ihrer Unwissenheit das Leben des Massai zerstört.
im ganzen kann ich euch dises Buch jedoch empfehlen, denn es zeigt Einblicke ins Afrika und ist wirklch sehr interessant.
Außer meiner Antiphatie gegenüber der Hauptperson kann ich eigentlich nichts andem Buch bemängeln.
Gut fand ich noch,m dass in dem Buch Fotos integriert sind, die die Autorin, sowie einige Massai zeigen, so dss man eine Vorstellung von den Leuten kriegt.
Außerdem wird das ganze so noch echter.
Ich zumindest fand das ganze Buch sehr beeindruckend

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