Homöopathische Medizin Testbericht

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Erfahrungsbericht von Ursa99

Die Schüßler-Salze

Pro:

risikolos und nebenwirkungsfrei

Kontra:

bis zum Einsetzen der Wirkung braucht`s unterschiedlich lange Zeit

Empfehlung:

Ja

Die Schüßler-Salze sind im Trend, obwohl sie schon vor über hundert Jahren von ihrem Begründer, dem deutschen Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) in langen Jahren entwickelt wurden.

Obwohl die verschiedenen Schüßler-Salze in potenzierter Form in Apotheken erhältlich sind, bezeichnete Schüßler sein Heilsystem nicht als homöopathisch.
Die Mittel werden nicht nach dem Ähnlichkeitsprinzig (wie in der Homöopathie), sondern nach physiologisch-chemischen Vorgängen im Körper ausgewählt. Doch das soll hier nur am Rande erwähnt sein.

Schüßler nannte seine Behandlungsmethode auch Biochemie (griech. bios = Leben), weil er erkannt hatte, daß der Bau und die Lebensfähigkeit des menschlichen Organismus wesentlich vom Vorhandensein bestimmter Mineralsalze abhängig ist.

Nun, Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Eisen u.a. kann man in jeder Drogerie oder Supermarktabteilung als Dragee, Kautablette oder in trinkbarer Form als Nahrungsergänzungsmittel kaufen. Wo liegt der entscheidende Unterschied zu den Schüßler-Salzen?

Entscheidend ist die potenzierte Herstellung, ich nenne es jetzt mal der Einfachheit halber homöopathische Herstellung. Dadurch wird der Körper angeregt, die fehlenden Mineralstoffe wieder selber vermehrt zu produzieren bis das individuelle, notwendige Maß erreicht ist.

Dadurch hat sich die Therapie mit den Schüßler-Salzen als natürlich, nebenwirkungsfrei, risikolos und deshalb auch im Trend erwiesen.

Sie hat ihre Grenzen auf dem Gebiet der Diätik, der Chemotherapie, der Chirurgie, der Gynäkologie u.a..

Die Schüßlerschen Mineralsalze bestehen aus 12 (klassischen) Mitteln:

1. Calcium fluoratum - z.B. bei Bindegewebsschwäche
2. Calcium phoshoricum - Aufbau-u.Kräftigungsmittel
3. Ferrum phosphoricum - 1. Entzündungsstadium
4. Kalium chloratum - 2. Entzündungsstadium
5. Kalium phosphoricum - Erschöpfungszustände
6. Kalium sulfuricum - 3. Entzündungsstadium
7. Magnesium phosphoricum - gegen Krampfzustände
8. Natrium Chloratum - Säure-Basen-Gleichgewicht
9. Natrium phoshoricum - Stoffwechselanregung
10. Natrium sulfuricum - Ausscheidungsfördernd
11. Silicea - Haut,- Haare,- Nagelmittel
12. Calcium sulfuricum - chronische Eiterungen

Die Anwendungsgebiete sind bewußt nur sehr knapp angegeben, sie sind wesentlich umfangreicher. Manche Erkrankung, die auf einen Mineralstoffmangel zurückzuführen ist, sollte erst mit dem Arzt oder Therapeuten durchgesprochen werden.

Ebenso die Dosierung und die Potenz, die es in D 3, D 6 und D 12 gibt. (Es handelt sich hier um Dezimalpotenzen im Verhältnis 1: 1.000 = D3; 1: 1.000.000 = D6 und 1: 1.000.000.000.000 = D12 d.h. im Falle einer D 6, daß ein Molekül eines Mineralsalzes von etwa 1 Million Michzuckermolekülen umgeben und in diesem Ausnahmezustand zu höchster Kraftentfalfung, lat. potentia = Kraft, befähigt ist).

Für die Selbstbehandlung bietet jede Apotheke inzwischen kostenlos unterschiedliche Broschüren zum Thema Schüßler-Salze an.

Verschiedene Hersteller bieten die Schüßler-Salze an, so z.B. die DHU (Deutsche Homöopathie Union), die Firma ISO-Arzneimittel oder auch Fa. Pflüger.

In der kleinsten Einheit befinden sich bei allen Anbietern 80 Tab. - entspricht 25 g der homöopathischen, mit Milchzucker verriebenen Tabletten.

Die Kosten für die Mittel - die rezeptfrei, aber nur in Apotheken zu erhalten sind - liegen bei ca. 3,50 Euro für 80 Tab. mit leichten Cent-Schwankungen zwischen den verschiedenen Apotheken und Herstellern.

Eigene Erfahrungen, besonders mit der Nr. 7, Magnesium phoshoricum gegen z.B. Muskelkrämpfe haben mich von der Wirkung überzeugt und seit einiger Zeit empfehle ich die Schüßler-Salze gern auch meinen Klienten.

Ursa99

14 Bewertungen