Identität (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Dennisp
Identität - Ein Meisterwerk
Pro:
Spannung während des ganzen Films und ein überraschendes Ende
Kontra:
Nichts
Empfehlung:
Ja
DVD Erscheinungstermin: 23. März 2004
Produktion: 2003
Preis: bei Amazon ab 5,99€, bei Media Markt 6,50€
Genre: Thriller
Regie: James Mangold
Musik: Alan Silvestri
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9, 2.40:1
Freigegeben ab 16 Jahren
DVD Features:
o beinhaltet Kinofassung / Langfassung (Extended Version)
o Filmkommentare: Regisseur, Autor, Entfallene Szenen
o Filmografien: Schauspieler, Regisseur, Autor
o Making of
o Storyboard-Vergleiche
o Verschiedene Trailer
Die Darsteller:
John Cusack: Bekannt aus "Der schmale Grat", "ConAir" und "Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers". Spielt den ehemaligen Cop und Chauffeur. Ist in seiner Rolle überzeugend und der rote Faden des Films.
Ray Liotta: Hat mitgespielt in "Hannibal" und scheint es zu lieben, dem Bösen ein Gesicht zu geben. Diesmal allerdings in der Rolle des Polizisten, also auf der Seite des Gesetzes. Auch er ist ein Träger der Handlung und wichtig für den Film.
John C. McGinley: Glänzt in seiner Rolle als Dr. Cox in "Scrubs - Die Anfänger". Hier als Mister York, der den Stein durch seine unfreiwillige Reifenpanne erst ins Rollen bringt.
Weitere Darsteller:
Alfred Molina, Amanda Peet, William Lee Scott, Jake Busey u.a.
Die Story:
Aufgrund eines Unwetters und des scheinbar schon vorher beschlossenen Schicksals treffen sich 10 Menschen in einem Motel, die auf Reisen sind und einen Unterschlumpf suchen.
Die Familie York muss im strömenden Regen wegen einer Reifenpanne anhalten. Während sich die Mutter um den kleinen Sohn Timmy kümmert, versucht der Vater die Panne zu beheben. Plötzlich kommt ein Auto herangerast und erfasst die Mutter - vor Timmys Augen. Auf der Suche nach einem Telefon, um Hilfe für die Schwerverletzte Frau zu holen, landen die Familie York, sowie der Unglücksfahrer Ed in dem besagten Motel. Dort müssen sie jedoch feststellen, dass die Verbindung durch das Unwetter tot ist. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als im Motel zu bleiben.
Nach und nach checken immer mehr Charaktere im Motel ein: Die Prostituierte Paris, das frisch verheiratete Pärchen Ginny und Lou, die frustrierte Schauspielerin Caroline Susanne und der Polizist Rhodes, der einen Gefangen namens Maine transportieren muss. Eine weitere Rolle spielt der Motelbesitzer Larry. Aus jeder Gesellschaftsschicht ist jemand vertreten, nun heißt es herauszufinden, welche Gemeinsamkeit all diese unterschiedlichen Menschen verbindet, da sich in dem Motel ein Mörder befindet. Die Suche beginnt nach dem ersten Mord. Die Schauspielerin Caroline Susanne wird beim Telefonieren von hinten erstochen. Und während sich das Ehepaar streitet, die Frau sich in der Toilette eingesperrt hat und der Mann herumschreit und an die Tür klopft wird er grausam abgeschlachtet und in der Ecke des Raumes gefunden. Der Häftling verdächtigt - bis er mit einem Baseballschläger, den er in den Hals geschoben hat, aufgefunden wird. Einer nach dem anderen kommt auf tragische Weise um, bis nur noch Wenige übrig sind. Als nächstes stirbt die verletzte Frau. Und auch der Taxifahrer fängt an zu verzweifeln und ist total am Ende.
Eines steht jedoch fest: Entweder ist der grausame Mörder der Taxifahrer, der Cop, der Motelbesitzer oder der kleine Timmy. Plötzlich wird ihnen klar, dass alle von ihnen den Namen von Städten haben und am selben Tag Geburtstag haben. Ein Zufall??? Wahrscheinlich nicht... Alles weist auf den Cop hin, aber ist er es wirklich? Alles steuert auf einen grandiosen Showdown zu, zu bei dem es um Leben oder Tod geht...
Und doch nimmt die Story ein absolut unerwartetes und überraschendes Ende, das Niemand, der diesen Film gesehen hat, erwartet hätte.
ACHTUNG: Wenn Sie von hier an weiter lesen, erfahren Sie die Lösung:
Die Geschichte geht ins Psychische über, d.h. alles ist nie geschehen, sondern nur im Kopf des schizophrenen Häftlings und Ex-Massenmörders Maine, der sich vorstellt all diese Personen zu sein. Doch da er wieder normal werden will, tötet er in seinem Kopf der reihe nach alle Personen, die er gerne wäre, mit dem Ziel wieder normal zu werden. Der Mörder in seinem Kopf ist das kleine Kind, dass seine Mutter, die angefahren wurde erstickte, seinen Vater in den Tod lockte, die Schauspielerin erstach etc.
Fazit:
Der Titel klingt nicht sehr viel versprechend, jedoch ist es einer der besten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Der Film ist total spannend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Minute, vor allem in der 86-Minütigen Extended Version. Und erst am Ende begreift man die ganze Geschichte und das Genie, dass hinter dem Film steckt. Denn zwischendurch wird die Szene gewechselt: Von dem Motel, in einen Raum an einem fremden Ort, in dem eine Art Prozess geführt wird. Hierbei geht es um einen Gefangenen, der hingerichtet werden soll. Natürlich denkt man hier sofort an den Gefangenen Maine, den Cop Rhodes transportieren soll. Aber geht es wirklich um ihn? Und so geht das Schauspiel weiter und irgendwann zweifelt man an seinem Verstand, besonders gegen Ende des Films, an dem Alles aufgeklärt wird. Man versteht den Film wirklich erst ganz, ganz am Ende - quasi in letzter Sekunde. Ein geschickt geknüpftes Drehbuch, gute und authentische Schauspieler und Spannung während des ganzen Films. Es geht auch nicht um brutale und blutige Szenen, und der Film kommt auch weitgehend Bestens ohne aus. Sehr Empfehlenswert!
26 Bewertungen, 13 Kommentare
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14.06.2006, 22:42 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichTop Bericht ! sh + lg panico :-)
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31.05.2006, 13:39 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht...lg inspire
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30.05.2006, 19:18 Uhr von Mogry1987
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich =)
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30.05.2006, 19:03 Uhr von bodspy
Bewertung: sehr hilfreich* * * SEHR HILFREICH * * * Liebe Grüße.. RenÖ ;o
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30.05.2006, 16:29 Uhr von Dutzi2006
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht, klingt ja wirklich spannend! LG, Svenja ;-)
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30.05.2006, 16:28 Uhr von Sommergirl
Bewertung: sehr hilfreichden habe ich auch zu Hause, habe ihn aber noch nicht angeschaut, sollte wohl endlich....
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30.05.2006, 15:04 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨¨*:•. ... sh ... .•:*¨¨*:•.
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30.05.2006, 14:49 Uhr von SuicideToday
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg
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30.05.2006, 14:35 Uhr von babysly2000
Bewertung: sehr hilfreichtoller Bericht! Grüße Sly
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30.05.2006, 14:28 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreich(•¿•)›…..SH - LG Anja......‹(•¿•)›
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30.05.2006, 13:53 Uhr von t_durden
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich *lg rene
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30.05.2006, 13:47 Uhr von B_Engal
Bewertung: sehr hilfreichSH von mir. Toller & sehr informativer Bericht. MfG B_Engal
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30.05.2006, 13:35 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreicher Bericht. und wie sagten die alten Latriner schon so gaaanz richtig: 'de gustibus NON est disputandum!' und so lange sich über Geschmack nicht streiten lässt, habe ich da auch nicht dran cognaczukritiseren, weder 'rum' noch 'cogn
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