Vergessene Welt: Jurassic Park (DVD) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 07/2008
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von __fachmann__
Mehr als nur eine Fortsetzung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich habe mich schon mehrmals über Film-Fortsetzungen ausgelassen. Normalerweise stehe ich solchen Fortsetzungen oder zweiten Teilen von erfolgreichen Filmen immer skeptisch gegenüber. Bei \"Vergessene Welt\" oder \"The Lost World\", wie er im Original heißt, war ich genauso begeistert wie vom ersten Teil \"Jurassic Park\". Eigentlich nicht weiter verwunderlich, steckt hinter \"Vergessene Welt\" doch Steven Spielberg, der schon mehrere Male bewiesen hat, dass ein zweiter Teil nicht ein billiges Remake vom ersten sein muss; ich denke gerade an Indiana Jones.
Die Handlung von \"The Lost World\" ist eigentlich kurz erzählt; interessant ist die Verknüpfung zum ersten Film. Wieder leitet der alte John Hammond (gespielt von Richard Attenborough) das Spektakel ein; dieses Mal jedoch nicht um einen Dinosaurier-Park einzurichten, sondern um die Tiere, die auf einer Nachbarinsel überlebt haben, zu fotografieren. Wieder ist es Ian Malcolm (gespielt von Jeff Goldblum), der sich mit einem Team auf die Dinosaurier-Insel schiffen lässt, und wieder ist seine gute Freundin Sarah (Julianne Moore) mit von der Partie. Parallel dazu fängt der gierige Neffe vom alten John mit seinem eigenen Team einen T-Rex ein, um ihn nach San Diego zu schiffen. Was den beiden Teams auf der Insel passiert, kann man sich denken.
Steven Spielberg setzte in seinem zweiten Teil noch einiges drauf, um nicht ein billiges Remake des ersten Filmes zu machen. Zahlreiche neue Dinosaurier-Arten wurden integriert. Die kleinen Velociraptoren erscheinen geradezu niedlich, wenn sie wie eine Schar junger Gänse nach Futter ringen und den Anschein machen, als würden sie einem aus der Hand fressen wollen; in Wirklichkeit sind jedoch auch sie gefährliche Fleischfresser, die in den Menschen Opfer sehen. Der zweite Teil unterscheidet sich zum ersten im Wesentlichen durch die Anzahl der Saurier. Während in \"Jurassic Park\" in den Szenen zumeist nur wenige Dinosaurier auf einmal zu sehen waren, erscheinen in \"Vergessene Welt\" teilweise Zig der alten Lebewesen auf einmal.
Der Echtheitsgrad wurde im Vergleich zum ersten Film nochmals gesteigert. Allerdings war mir der Freilauf des Tyrannosaurus Rex in San Diego etwas zu frei erfunden. Keine Frage, die Szenen sind beeindruckend, faszinierend und lebendig; sie erinnern mich irgendwie an Gozilla-Filme. Aber lieber Herr Spielberg, wenn schon ein Lebewesen dieser Größe durch eine amerikanische Metropole spaziert, dann versucht man ihn nicht mit Polizeiautos zu verfolgen, so witzig die Szenen auch waren. Nun, der ganze Film ist eine Fantasiegeschichte und von Natur aus völlig unrealistisch, die San Diego Szene sei ihm verziehen.
Der Film glänzt aber nicht nur durch tolle Dinosaurier-Darstellungen, sondern auch durch weitere extrem aufwendige Szenen. Ich denke da zum Beispiel an die Szene, wo der Wohnwagen von Ian\'s Team von zwei Tyorannosaurus-Rex die Klippe hinuntergeschoben wird. Diese Szene ist an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten und will schiergar nicht mehr enden. Natürlich ist Steven Spielberg bekannt dafür, dass er wie kein anderer Spannung aufzubauen weiß und diese auch anhalten kann. Im Making Of der DVD wird gezeigt, wie diese Szene gedreht wurde; man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Was bietet der Film noch? Glänzende Hauptdarsteller, exzellente Regie – selbstverständlich. John Williams komponierte bombastische Filmmusik dazu. Wer eine Dolby-Digital-Anlage sein eigen nennt, kommt voll auf seine Kosten, auch wenn man im Hintergrund Dinosaurier-Geräsche wahrnimmt. Beeindruckend ist das Herannahen eines Tyrannosaurus-Rex akkustisch dargestellt. Wer die Lautstärke etwas aufdreht bekommt es garantiert mit der Angst zu tun; zu realistisch erscheinen die Schritte der Rießentiere.
So beeindruckend die Szenen mit den verschiedenen Saurier-Arten waren, ich war nicht mehr so fasziniert wie im ersten Teil. In \"Jurassic Park\" war ich mehr von der Inszenierung der Urtiere beeindruckt als vom Film; in \"The Lost World\" war es mehr die Handlung und die Actionszenen, die mir imponierten. Ich mußte feststellen, man kann sich auch an Dinosaurier in Filmen gewöhnen. Und wer sich jetzt noch den aktuellen Disney-Film über die Urerdbewohner ansieht, wird den dritten Teil von Jurassic Park, an dem auch schon gearbeitet wird, schon als ganz selbstverständlich empfinden.
Fazit: Steven Spielberg ist es meisterlich gelungen, Jurassic Park eine würdige Fortsetzung zu verpassen. Der Film beeindruckt an Szenen und Effekten, begeistert durch die Hauptdarsteller, imponiert durch fantastische Filmmusik und ist spannend und actionreich bis zum letzten Ende; das Ganze in zwei Stunden Länge – absolut empfehlenswert. Der Film ist übrigens in der Hitliste der Einspieleinnahmen auf Platz 10 gelandet.
Die Handlung von \"The Lost World\" ist eigentlich kurz erzählt; interessant ist die Verknüpfung zum ersten Film. Wieder leitet der alte John Hammond (gespielt von Richard Attenborough) das Spektakel ein; dieses Mal jedoch nicht um einen Dinosaurier-Park einzurichten, sondern um die Tiere, die auf einer Nachbarinsel überlebt haben, zu fotografieren. Wieder ist es Ian Malcolm (gespielt von Jeff Goldblum), der sich mit einem Team auf die Dinosaurier-Insel schiffen lässt, und wieder ist seine gute Freundin Sarah (Julianne Moore) mit von der Partie. Parallel dazu fängt der gierige Neffe vom alten John mit seinem eigenen Team einen T-Rex ein, um ihn nach San Diego zu schiffen. Was den beiden Teams auf der Insel passiert, kann man sich denken.
Steven Spielberg setzte in seinem zweiten Teil noch einiges drauf, um nicht ein billiges Remake des ersten Filmes zu machen. Zahlreiche neue Dinosaurier-Arten wurden integriert. Die kleinen Velociraptoren erscheinen geradezu niedlich, wenn sie wie eine Schar junger Gänse nach Futter ringen und den Anschein machen, als würden sie einem aus der Hand fressen wollen; in Wirklichkeit sind jedoch auch sie gefährliche Fleischfresser, die in den Menschen Opfer sehen. Der zweite Teil unterscheidet sich zum ersten im Wesentlichen durch die Anzahl der Saurier. Während in \"Jurassic Park\" in den Szenen zumeist nur wenige Dinosaurier auf einmal zu sehen waren, erscheinen in \"Vergessene Welt\" teilweise Zig der alten Lebewesen auf einmal.
Der Echtheitsgrad wurde im Vergleich zum ersten Film nochmals gesteigert. Allerdings war mir der Freilauf des Tyrannosaurus Rex in San Diego etwas zu frei erfunden. Keine Frage, die Szenen sind beeindruckend, faszinierend und lebendig; sie erinnern mich irgendwie an Gozilla-Filme. Aber lieber Herr Spielberg, wenn schon ein Lebewesen dieser Größe durch eine amerikanische Metropole spaziert, dann versucht man ihn nicht mit Polizeiautos zu verfolgen, so witzig die Szenen auch waren. Nun, der ganze Film ist eine Fantasiegeschichte und von Natur aus völlig unrealistisch, die San Diego Szene sei ihm verziehen.
Der Film glänzt aber nicht nur durch tolle Dinosaurier-Darstellungen, sondern auch durch weitere extrem aufwendige Szenen. Ich denke da zum Beispiel an die Szene, wo der Wohnwagen von Ian\'s Team von zwei Tyorannosaurus-Rex die Klippe hinuntergeschoben wird. Diese Szene ist an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten und will schiergar nicht mehr enden. Natürlich ist Steven Spielberg bekannt dafür, dass er wie kein anderer Spannung aufzubauen weiß und diese auch anhalten kann. Im Making Of der DVD wird gezeigt, wie diese Szene gedreht wurde; man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Was bietet der Film noch? Glänzende Hauptdarsteller, exzellente Regie – selbstverständlich. John Williams komponierte bombastische Filmmusik dazu. Wer eine Dolby-Digital-Anlage sein eigen nennt, kommt voll auf seine Kosten, auch wenn man im Hintergrund Dinosaurier-Geräsche wahrnimmt. Beeindruckend ist das Herannahen eines Tyrannosaurus-Rex akkustisch dargestellt. Wer die Lautstärke etwas aufdreht bekommt es garantiert mit der Angst zu tun; zu realistisch erscheinen die Schritte der Rießentiere.
So beeindruckend die Szenen mit den verschiedenen Saurier-Arten waren, ich war nicht mehr so fasziniert wie im ersten Teil. In \"Jurassic Park\" war ich mehr von der Inszenierung der Urtiere beeindruckt als vom Film; in \"The Lost World\" war es mehr die Handlung und die Actionszenen, die mir imponierten. Ich mußte feststellen, man kann sich auch an Dinosaurier in Filmen gewöhnen. Und wer sich jetzt noch den aktuellen Disney-Film über die Urerdbewohner ansieht, wird den dritten Teil von Jurassic Park, an dem auch schon gearbeitet wird, schon als ganz selbstverständlich empfinden.
Fazit: Steven Spielberg ist es meisterlich gelungen, Jurassic Park eine würdige Fortsetzung zu verpassen. Der Film beeindruckt an Szenen und Effekten, begeistert durch die Hauptdarsteller, imponiert durch fantastische Filmmusik und ist spannend und actionreich bis zum letzten Ende; das Ganze in zwei Stunden Länge – absolut empfehlenswert. Der Film ist übrigens in der Hitliste der Einspieleinnahmen auf Platz 10 gelandet.
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