K2 Fatty Pro 2013 Testbericht


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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Design:
- Qualität & Verarbeitung:
- Laufverhalten:
Erfahrungsbericht von LuvShining
K2 „Camano“, Fahrspaß pur
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
°°° Vorwort °°°
Seit Monaten hatte ich mir vorgenommen mir endlich ein paar Inline-Skates zu kaufen. Leider hatte ich keinerlei Anhaltspunkt worauf ich zu achten habe. Auch wollte ich nicht allzu viel anlegen, da mein Umzug schon genügend am Geldbeutel genagt hat. Vor ein paar Monaten nun erzählte mir ein Bekannter, dass ich K2 Inliner im REAL kaufen könnte. K2 war mir namentlich schon bekannt. Vom hören sagen: \"Preis-Leistungsverhältnis sehr gut\".
°°° Der Kauf °°°
Montag war meine erste Amtshandlung der Gang in den REAL, Hamm Stadtmitte. Es bot sich mir ein Bild des Grauens. Aufgerissene Kartons, überall Inliner der o.g. Marke verstreut. Nun muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich über die zarte Schuhgrösse 41-42 verfüge. Mein erster Griff also: K2 Softboots \"Camano\" in der Größe 42.5. Ich kam nicht rein... das Blanke Grauen in meinen Augen. Die Größe an sich für eine Frau ist peinlich genug. Die selbe Erfahrung musste ich dann allerdings auch beim probieren der Größen 43, 43.5, 44 machen. Ich traf einen Bekannten der mir dann mitteilte, ich müsste mir keine Sorgen machen. Inliner müsste man immer min. 2 Nummern größer kaufen um richtig fahren zu können. Tatsächlich musste ich an der Kasse nun ein Paar in der Größe 44.5 bezahlen. Man sollte eben immer in Betracht ziehen, dass der Fuss, aufgrund der Belastung noch anschwillt.
Im Auto fiehl mir nun ein, dass es doch sinnvoll wäre zusätzlich ein paar Schoner zu kaufen, um später noch eine sanfte Landung in Kauf zu nehmen. Das Gesamt-Schonerpack bestand nun noch aus 2Armschoner, 2Ellenbogen-Schonern, 2Knie-Schonern und kam gerade einmal 19.99Euro von der Firma Rollerblade. Um eine Einheit zu haben wollte ich erst zu den K2-Schonern greifen. Aber ein \"Laien-Test\" zeigte mir, dass hier lediglich der Name und der Preis den Unterschied boten. Das selbe Pack von K2 sollte nämlich 45.00Euro kosten.
°°° Technische Daten & Preis °°°
K2 Softboot Inliner „Camano“
für Damen oder Herren
74 mm/78 A Rollen
Auslaufmodell,
Abec 3 Kugellager
EUR 79,00 Sonderpreis REAL in KW 23/24
an sonsten 154.00 Euro
*Zusatzangebot REAL*
REBEL Rollen-Set
8 Super High-Rebound Rollen, 76 mm/80 A, mit Abec 5 Kugellager
EUR 15,00
Die Camano sehen aus wie herkömmliche Inliner. Vier Rollen unter den Schuhen, mittig angebracht. Die Rollen sind nicht eingefärbt sondern sind durchsichtig. Der Schuh an sich besteht nicht aus den typischen Hardschuh sondern ist ein sogenannter Softboot. Dieses dient natürlich der Bequemlichkeit. Der Schuh passt sich dem Fuss und nicht umbekehrt an. Gerade für Menschen mit \"empfindlichen\" Füssen ein absolutes Muß. Durch den Softboot ist es möglich lange Zeit mit dem Inliner zu fahren ohne das Gefühl zu haben, dass der Fuss eingeklemmt ist. An sonsten ist es ein Schnürrschuh, wobei die Schnur an sich ein Nylonseil ist. Gerade das ist meines Erachtens nach kein Vorteil, leider habe ich aber auch keinen Vergleich mit anderen Inlinern. Mir persönlich taten nach dem dritten Versuch den Schuh fest zu binden die Hände sehr weh. Über den Fussfesseln am Fuss befindet sich eine Halterung, welche man für die Festigkeit im Schuh benötigt. Viele K2 haben zusätzlich noch eine Unterhalb der Fussfessel, dieses Modell allerdings nicht.
°°° Fahrerlebnis °°°
Wie bereits beschrieben bin ich in Hinsicht \"Inline-Skates\" noch absolute Jungfrau. Trotz allem hatte ich eigentlich wenig Sorgen, weil man mir zuvor erzählte, dass inlinern problemlos von den Füssen geht, wenn man bereits ein Gott auf Schlittschuhen war/ist. Das Gerüchte möchte ich ein wenig relativieren, denn obwohl ich von mir behaupten möchte, dass ich sehr gute Schlittschuhläuferin bin, fühlte ich mich auf den Inlinern zu Anfang wenig häuslich. Nach einigen Metern klappte es allerdings wunderbar. Schwierig, allerdings habe ich auch keinen Vergleich zu anderen Inlinern, fand ich das \"steuern\" auf den Inlinern. Es ist nicht einfach die grossen Rollen nach rechts oder links zu lenken. Da muss man den Fuss schon ein wenig vom Boden anheben und in die richtige Richtung lenken. Die Bodenhaftung auf der Straße war allerdings bombig. Obwohl ich sehr unsicher auf den Inlinern war, war es für mich fast gar kein Problem selbst auf Kopfsteinpflastern den Halt und vor allem das Gleichgewicht zu halten. Das Bremsen war nicht nur sehr ungewohnt im Vergleich mit z.B. Schlittschuhen, sondern zudem auch nicht ganz so einfach. Der Stopper aus Hartgummi befindet sich am unteren Teil des rechten Inliner. Links ist gar keiner vorhanden und meine persönliche Meinung ist, dass eine alt bewährte Bremse am vorderen Teil des Inliners wesentlich besser angebracht wäre. Mir war es nach der ersten Fahrt noch nicht möglich mein Gewicht derart zu verlagern, dass ich auf Anhieb hätte bremsen können. So kam es dazu, dass ich mir Ampelanlagen, Hauswände oder auch Autos als Zielpunkt für Bremsversuche ausgesucht habe. Es für mich kein Problem mit den Inlinern drei Stunden über die Straßen zu eiern, fahren kann man es nicht wirklich nennen, für den ersten Versuch. Die Füsse waren natürlich ein wenig angespannt, nachdem ich die Inlinern ausgezogen hatte, aber während der Fahrt hatte ich keinerlei Schmerzen, kein Drücken, kein gar nichts. Davon war ich schon schwer beeindruckt.
Mittlerweile habe ich diese Gefährten bei jedem Sonnenstrahlen in die große, weite Welt gebracht. Hierbei ist mir aufgefallen, dass sie weniger empfindlich, wie z.B. Bauer Inliner meiner Freundin auf rauheren Asphalt reagieren. Sie sind also sehr gut gedämpft und machen selbst bei unebenen Straßen keinerlei Probleme. Die Rollen selbst scheinen auch weniger schnell abzunutzen, als bei dem genannten Bauer Modell (leider habe ich kein anderes zum Vergleich). Was mir allerdings noch negativ aufgefallen ist, ist dass die Schuhe sich schnell einem Fuss anpassen. Das ist ein Vorteil? Nein, sollte man einmal mehr nach links innen mit einem Fuss laufen, kämpft man mit diesem Problem auch weiterhin, weil sich der Schuh der Fusslage angepasst hat. Ich hatte die Inliner lediglich für einen Tag an einen Bekannten geliehen, der nicht die selbe Fusslage hatte wie ich und nun ist es schon ärgerlich.
°°° Fazit °°°
Ich würde die Inliner empfehlen. Es mag sein, dass diese Inliner nicht unbedingt für \"Profils\" geeignet sind, da sie mir nicht sonderlich wendig vorkommen, aber hierüber kann ich mir kein objektives Urteil bilden. Was mich wirklich geärgert hat war, dass die Schnürrsenkel aus einem \"Seil\" bestehen und dieses die Hand zum Schmerzen bringt. Nach dem dritten Versuch den Schnürrsenkel richtig fest zu ziehen hatte ich bereits striemen an den Innenseiten meiner Handflächen. Wie bereits erwähnt, befinde ich auch die Handhabung der Bremse am rechten Fuss als unangebracht. Sie sollte entweder tiefer angebracht oder direkt vorn am Inlinern sein, was allerdings wohl bei allen erdenklichen Modellen gleich ist. Fahrgefühl ist ungewohnt, aber nicht anstrengend. Fast ohne Anstrengung ist es möglich lang auszurollen bzw. dahin zu schweben.
Seit Monaten hatte ich mir vorgenommen mir endlich ein paar Inline-Skates zu kaufen. Leider hatte ich keinerlei Anhaltspunkt worauf ich zu achten habe. Auch wollte ich nicht allzu viel anlegen, da mein Umzug schon genügend am Geldbeutel genagt hat. Vor ein paar Monaten nun erzählte mir ein Bekannter, dass ich K2 Inliner im REAL kaufen könnte. K2 war mir namentlich schon bekannt. Vom hören sagen: \"Preis-Leistungsverhältnis sehr gut\".
°°° Der Kauf °°°
Montag war meine erste Amtshandlung der Gang in den REAL, Hamm Stadtmitte. Es bot sich mir ein Bild des Grauens. Aufgerissene Kartons, überall Inliner der o.g. Marke verstreut. Nun muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich über die zarte Schuhgrösse 41-42 verfüge. Mein erster Griff also: K2 Softboots \"Camano\" in der Größe 42.5. Ich kam nicht rein... das Blanke Grauen in meinen Augen. Die Größe an sich für eine Frau ist peinlich genug. Die selbe Erfahrung musste ich dann allerdings auch beim probieren der Größen 43, 43.5, 44 machen. Ich traf einen Bekannten der mir dann mitteilte, ich müsste mir keine Sorgen machen. Inliner müsste man immer min. 2 Nummern größer kaufen um richtig fahren zu können. Tatsächlich musste ich an der Kasse nun ein Paar in der Größe 44.5 bezahlen. Man sollte eben immer in Betracht ziehen, dass der Fuss, aufgrund der Belastung noch anschwillt.
Im Auto fiehl mir nun ein, dass es doch sinnvoll wäre zusätzlich ein paar Schoner zu kaufen, um später noch eine sanfte Landung in Kauf zu nehmen. Das Gesamt-Schonerpack bestand nun noch aus 2Armschoner, 2Ellenbogen-Schonern, 2Knie-Schonern und kam gerade einmal 19.99Euro von der Firma Rollerblade. Um eine Einheit zu haben wollte ich erst zu den K2-Schonern greifen. Aber ein \"Laien-Test\" zeigte mir, dass hier lediglich der Name und der Preis den Unterschied boten. Das selbe Pack von K2 sollte nämlich 45.00Euro kosten.
°°° Technische Daten & Preis °°°
K2 Softboot Inliner „Camano“
für Damen oder Herren
74 mm/78 A Rollen
Auslaufmodell,
Abec 3 Kugellager
EUR 79,00 Sonderpreis REAL in KW 23/24
an sonsten 154.00 Euro
*Zusatzangebot REAL*
REBEL Rollen-Set
8 Super High-Rebound Rollen, 76 mm/80 A, mit Abec 5 Kugellager
EUR 15,00
Die Camano sehen aus wie herkömmliche Inliner. Vier Rollen unter den Schuhen, mittig angebracht. Die Rollen sind nicht eingefärbt sondern sind durchsichtig. Der Schuh an sich besteht nicht aus den typischen Hardschuh sondern ist ein sogenannter Softboot. Dieses dient natürlich der Bequemlichkeit. Der Schuh passt sich dem Fuss und nicht umbekehrt an. Gerade für Menschen mit \"empfindlichen\" Füssen ein absolutes Muß. Durch den Softboot ist es möglich lange Zeit mit dem Inliner zu fahren ohne das Gefühl zu haben, dass der Fuss eingeklemmt ist. An sonsten ist es ein Schnürrschuh, wobei die Schnur an sich ein Nylonseil ist. Gerade das ist meines Erachtens nach kein Vorteil, leider habe ich aber auch keinen Vergleich mit anderen Inlinern. Mir persönlich taten nach dem dritten Versuch den Schuh fest zu binden die Hände sehr weh. Über den Fussfesseln am Fuss befindet sich eine Halterung, welche man für die Festigkeit im Schuh benötigt. Viele K2 haben zusätzlich noch eine Unterhalb der Fussfessel, dieses Modell allerdings nicht.
°°° Fahrerlebnis °°°
Wie bereits beschrieben bin ich in Hinsicht \"Inline-Skates\" noch absolute Jungfrau. Trotz allem hatte ich eigentlich wenig Sorgen, weil man mir zuvor erzählte, dass inlinern problemlos von den Füssen geht, wenn man bereits ein Gott auf Schlittschuhen war/ist. Das Gerüchte möchte ich ein wenig relativieren, denn obwohl ich von mir behaupten möchte, dass ich sehr gute Schlittschuhläuferin bin, fühlte ich mich auf den Inlinern zu Anfang wenig häuslich. Nach einigen Metern klappte es allerdings wunderbar. Schwierig, allerdings habe ich auch keinen Vergleich zu anderen Inlinern, fand ich das \"steuern\" auf den Inlinern. Es ist nicht einfach die grossen Rollen nach rechts oder links zu lenken. Da muss man den Fuss schon ein wenig vom Boden anheben und in die richtige Richtung lenken. Die Bodenhaftung auf der Straße war allerdings bombig. Obwohl ich sehr unsicher auf den Inlinern war, war es für mich fast gar kein Problem selbst auf Kopfsteinpflastern den Halt und vor allem das Gleichgewicht zu halten. Das Bremsen war nicht nur sehr ungewohnt im Vergleich mit z.B. Schlittschuhen, sondern zudem auch nicht ganz so einfach. Der Stopper aus Hartgummi befindet sich am unteren Teil des rechten Inliner. Links ist gar keiner vorhanden und meine persönliche Meinung ist, dass eine alt bewährte Bremse am vorderen Teil des Inliners wesentlich besser angebracht wäre. Mir war es nach der ersten Fahrt noch nicht möglich mein Gewicht derart zu verlagern, dass ich auf Anhieb hätte bremsen können. So kam es dazu, dass ich mir Ampelanlagen, Hauswände oder auch Autos als Zielpunkt für Bremsversuche ausgesucht habe. Es für mich kein Problem mit den Inlinern drei Stunden über die Straßen zu eiern, fahren kann man es nicht wirklich nennen, für den ersten Versuch. Die Füsse waren natürlich ein wenig angespannt, nachdem ich die Inlinern ausgezogen hatte, aber während der Fahrt hatte ich keinerlei Schmerzen, kein Drücken, kein gar nichts. Davon war ich schon schwer beeindruckt.
Mittlerweile habe ich diese Gefährten bei jedem Sonnenstrahlen in die große, weite Welt gebracht. Hierbei ist mir aufgefallen, dass sie weniger empfindlich, wie z.B. Bauer Inliner meiner Freundin auf rauheren Asphalt reagieren. Sie sind also sehr gut gedämpft und machen selbst bei unebenen Straßen keinerlei Probleme. Die Rollen selbst scheinen auch weniger schnell abzunutzen, als bei dem genannten Bauer Modell (leider habe ich kein anderes zum Vergleich). Was mir allerdings noch negativ aufgefallen ist, ist dass die Schuhe sich schnell einem Fuss anpassen. Das ist ein Vorteil? Nein, sollte man einmal mehr nach links innen mit einem Fuss laufen, kämpft man mit diesem Problem auch weiterhin, weil sich der Schuh der Fusslage angepasst hat. Ich hatte die Inliner lediglich für einen Tag an einen Bekannten geliehen, der nicht die selbe Fusslage hatte wie ich und nun ist es schon ärgerlich.
°°° Fazit °°°
Ich würde die Inliner empfehlen. Es mag sein, dass diese Inliner nicht unbedingt für \"Profils\" geeignet sind, da sie mir nicht sonderlich wendig vorkommen, aber hierüber kann ich mir kein objektives Urteil bilden. Was mich wirklich geärgert hat war, dass die Schnürrsenkel aus einem \"Seil\" bestehen und dieses die Hand zum Schmerzen bringt. Nach dem dritten Versuch den Schnürrsenkel richtig fest zu ziehen hatte ich bereits striemen an den Innenseiten meiner Handflächen. Wie bereits erwähnt, befinde ich auch die Handhabung der Bremse am rechten Fuss als unangebracht. Sie sollte entweder tiefer angebracht oder direkt vorn am Inlinern sein, was allerdings wohl bei allen erdenklichen Modellen gleich ist. Fahrgefühl ist ungewohnt, aber nicht anstrengend. Fast ohne Anstrengung ist es möglich lang auszurollen bzw. dahin zu schweben.
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