KTM LC4 620 Supercompetition Testbericht
Abbildung beispielhaft
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Gewicht:
Erfahrungsbericht von Bravehart
KTM - Jahrelange Qualität
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das waren noch Zeiten als wir mit 16 Jahren in der hessischen Gemeinde Nüsttal zum Geländerennen gingen. Dieser Rundkurs ging um mehrere Ortschaften herum, bis hin zur Zonengrenze der ehemaligen DDR. Natürlich hatte jeder von unsere seine Lieblingsfahrer und -Maschinen. Mein Freund hatte Sympathien für Husqana, doch ich fühlte mich eher zu den Orangeroten KTM-Maschinen hingezogen.
Als in Teutschenthal ein Lauf zur Motorcross-Weltmeisterschaft war, gab es auch etliche Maschinen der verschiedensten Kategorien zu bewundern. Ein Mann aus Leipzig war mit der neuen KTM 625 LC4 da. Im Laufe des Tages lernte man sich näher kennen und ich erzählte ihm von früher. Man verabredete sich dann mal zu einem Wochenende. Also machte ich mich zwei Wochen später nach Leipzig auf. Von Halle ist es ja nicht weit.
Wir fuhren beide aus Leipzig hinaus und erreichten nach ein paar Minuten freies Feld. 20 Jahre ist es her, als ich letztes Mal auf einer Geländemaschine saß. Heute heißt ja die Bezeichnung für solche Maschinen Enduro oder Offroad. Ich merkte gleich beim draufsetzen wie die Federung reagierte. Der Sound des Motors ist bei einer Enduro immer etwas feines. Bei einer 80er oder 125er ccm-Maschine ist dies eine Art Pfeifen, hier bei der 625er hörte es sich männlicher, markanter, tiefer an. Vibrationen spürte man kaum. Gestartet wird sie nicht mit einem Elektrostarter, sondern in traditioneller Methode wird sie mit dem Kickstarter angetreten. Startprobleme waren bei KTM schon früher etwas was kaum existierte.
Da es so lange her war, hatte ich erstmal Probleme mit der 5-Gang-Schaltung. Dies legte sich aber nach einer kurzen Zeit. Ihre 60 PS merkte man schnell. Ein bißchen zuviel Gas und sie bockte sich gleich auf. Schlaglöcher auf dem Feldweg nahm sie ohne Probleme hin. Die Bremsen reagierten zügig und problemlos. Als ich durch das Gelände fuhr, fiel mir ein Manko an der neuen KTM auf. Der Motor war unten zuwenig geschützt. Die durch unwegsames Gelände oder bei Rennen fahren wollen, sollten vorher für ausreichende Motorverkleidung sorgen.
Irgendwie habe ich mich doch etwas geärgert, das in dieser Gegend wo wir etwas fuhren, kein geignetes Endurogelände war. Gerne wäre ich einmal Hügel hoch und runter gefahren um einmal
die ganze Kraft und Stärke des Motors zu erleben. Aber vielleicht komme ich noch in diesen Genuß.
Vorn im Cockpit, hinter dem Scheinwerfer befindet sich ein Digitaltacho mit großen Ziffern. Der Tank mit einem Fassungsvermögen von 9 Litern (reicht für ca. 130 Kilometer) befindet sich unter der Sitzbank. Beim Kauf dieser Maschine bekommt man zum Gesamtpreis von ca. 7200 Euro eine strassentaugliche Version. Für Geländerennen sollte sie vorher umgebaut werden.
Hier noch ein paar Daten:
+ Flüssiggekühlter Einzylinder Viertaktmotor +
+ 625 ccm Hubraum +
+ Fünfganggetriebe +
+ Chrom-Molybdän-Rahmen +
+ voll einstellbare Federwege +
+ Leichtmetall-Kastenschwing +
+ vorn und hinten Einscheibenbremsen +
+ ca. 122 kg Gewicht +
+ 9 Liter Tankvermögen für ca. 130 Kilometer Reichweite +
+ Preis ca. 7200 Euro +
Danke für´s Lesen
Bravehart und Avilini
08.02.03
Als in Teutschenthal ein Lauf zur Motorcross-Weltmeisterschaft war, gab es auch etliche Maschinen der verschiedensten Kategorien zu bewundern. Ein Mann aus Leipzig war mit der neuen KTM 625 LC4 da. Im Laufe des Tages lernte man sich näher kennen und ich erzählte ihm von früher. Man verabredete sich dann mal zu einem Wochenende. Also machte ich mich zwei Wochen später nach Leipzig auf. Von Halle ist es ja nicht weit.
Wir fuhren beide aus Leipzig hinaus und erreichten nach ein paar Minuten freies Feld. 20 Jahre ist es her, als ich letztes Mal auf einer Geländemaschine saß. Heute heißt ja die Bezeichnung für solche Maschinen Enduro oder Offroad. Ich merkte gleich beim draufsetzen wie die Federung reagierte. Der Sound des Motors ist bei einer Enduro immer etwas feines. Bei einer 80er oder 125er ccm-Maschine ist dies eine Art Pfeifen, hier bei der 625er hörte es sich männlicher, markanter, tiefer an. Vibrationen spürte man kaum. Gestartet wird sie nicht mit einem Elektrostarter, sondern in traditioneller Methode wird sie mit dem Kickstarter angetreten. Startprobleme waren bei KTM schon früher etwas was kaum existierte.
Da es so lange her war, hatte ich erstmal Probleme mit der 5-Gang-Schaltung. Dies legte sich aber nach einer kurzen Zeit. Ihre 60 PS merkte man schnell. Ein bißchen zuviel Gas und sie bockte sich gleich auf. Schlaglöcher auf dem Feldweg nahm sie ohne Probleme hin. Die Bremsen reagierten zügig und problemlos. Als ich durch das Gelände fuhr, fiel mir ein Manko an der neuen KTM auf. Der Motor war unten zuwenig geschützt. Die durch unwegsames Gelände oder bei Rennen fahren wollen, sollten vorher für ausreichende Motorverkleidung sorgen.
Irgendwie habe ich mich doch etwas geärgert, das in dieser Gegend wo wir etwas fuhren, kein geignetes Endurogelände war. Gerne wäre ich einmal Hügel hoch und runter gefahren um einmal
die ganze Kraft und Stärke des Motors zu erleben. Aber vielleicht komme ich noch in diesen Genuß.
Vorn im Cockpit, hinter dem Scheinwerfer befindet sich ein Digitaltacho mit großen Ziffern. Der Tank mit einem Fassungsvermögen von 9 Litern (reicht für ca. 130 Kilometer) befindet sich unter der Sitzbank. Beim Kauf dieser Maschine bekommt man zum Gesamtpreis von ca. 7200 Euro eine strassentaugliche Version. Für Geländerennen sollte sie vorher umgebaut werden.
Hier noch ein paar Daten:
+ Flüssiggekühlter Einzylinder Viertaktmotor +
+ 625 ccm Hubraum +
+ Fünfganggetriebe +
+ Chrom-Molybdän-Rahmen +
+ voll einstellbare Federwege +
+ Leichtmetall-Kastenschwing +
+ vorn und hinten Einscheibenbremsen +
+ ca. 122 kg Gewicht +
+ 9 Liter Tankvermögen für ca. 130 Kilometer Reichweite +
+ Preis ca. 7200 Euro +
Danke für´s Lesen
Bravehart und Avilini
08.02.03
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