Käsespätzle Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Flohli
Käsespätzle - richtig saftig
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Juhu, juhu! Das Mittagessen ist rum und alle leben noch. Meine Käsespätzle haben tatsächlich funktioniert und noch dazu allen geschmeckt. Ich habe es nämlich gewagt mal etwas neues auszuprobieren, quasi eine Eigenkreation.
Wer mag schon diese trockenen Käsespätzle, wie sie in den Kochbüchern beschrieben werden. Außerdem kann ja jeder Käse und Spätzle abwechselnd schichten. Hab mir also überlegt, wie ich das ganze saftiger machen sollen. Und was ist mir eingefallen??? Eine Käsesoße.
Doch erst mal hab ich die Spätzle gemacht, selbstgemacht schmecken sie einfach am besten.
Es gilt die Regel: Pro Person 100g Mehl und 1 Ei.
Das Mehl eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken. Darein jetzt einwenig Salz und 1 Ei geben. Das Ei mit ein wenig Mehl verquirlen. Nach und nach immer etwas Wasser in die Mulde geben und immer etwas mehr Mehl einrühren. Dies solange machen, bis alle Eier und das ganze Mehl verarbeitet sind. Leider kann ich euch keine Angabe von der gebrauchten Wassermenge geben, da ich das ganze noch nie abgemessen habe. Macht es einfach nach eurem Geschmack. Wollt ihr dicke Spätzle, muss der Teig ganz fest sein, wollt ihr lange dünne, muss der Teig eben dünner sein. Ach jetzt hätte ich das wichtigste fast vergessen: Der Teig muss noch geschlagen werden. Dazu die Rührschüssel zwischen die Beine klemmen und den Teig ganz fest etwa 5 Minuten von unten herauf mit dem Löffel gegen die Wand der Schüssel schlagen. Das hat viele Vorteile: Die vielen Kalorien die ihr beim Essen zu euch nehmt, habt ihr vorher schon abgearbeitet. Außerdem werden die Spätzle ganz wunderbar zart.
So der Teig wäre zubereitet. Jetzt einen Topf mit Wasser auf den Herd stellen und zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, Salz hineingeben. Und jetzt wird’s schon wieder anstrengend. Die Spätzle müssen durch die Spätzlepresse gedrückt werden. Es kann sein, dass ihr eventuell noch etwas Wasser zugeben müsst, denn der Mehl im Teig quillt meist noch etwas auf, und der Teig ist dann manchmal etwas zu fest. Habt ihr also die richtige Festigkeit für den Teig gefunden, gebt ihr ihn immer portionsweise in die Presse und drückt ihn ins kochende Wasser. Das Wasser muss jetzt nicht mehr so stark kochen wie zu Beginn. Die Spätzle sind fertig, wenn sie noch oben gekommen sind und das Wasser leicht angefangen hat zu schäumen. Die Spätzle herausheben, gut abtropfen lassen und in ein Sieb geben. Damit sie nicht zusammenkleben gibt es jetzt 2 Möglichkeiten. Entweder ihr gebt einwenig Butter zu den Spätzle oder wenn euch das zu kalorienreich ist, spült die Spätzle mit eiskaltem Wasser ab.
Der erste Teil ist also schon geschafft. Doch nun zu der schon oben angekündigten Käsesoße. Da wir ja beim Spätzle machen schon so viele Kalorien verbraucht haben, können wir die jetzt richtig schön fett machen. Also zuallererst eine klassische Mehlschwitze:
40g Butter zerlassen und darin dann 40g Mehl anschwitzen, 500 ml Flüssigkeit (ich hab 250g Milch und 250 ml Wasser genommen) und mit dem Schneebesen einrühren. Normalerweise gibt das dann keine Klumpen, beim mir hat es jedenfalls funktioniert. Nun 150g geriebenen Gouda in die Soße geben und schmelzen lassen, als Extra noch eine Scheibe Scheiblettenkäse (ihr könnt natürlich je nach eurem Geschmack auch andere Käsesorten verwenden. Mit Gouda wird das ganze schön pikant). Ach ja das Würzen nicht vergessen, es muss eine ganze Menge Salz hinein, sonst schmeckt das Ganze recht fade. Dafür aber ganz wenig Muskatnuß, sonst übertönt der intensive Geschmack den Käse. Die Mengeangaben, die ich eben gegeben habe, reichen für 2-3 Personen, dann wird aber auch jeder satt.
Das war der zweite Streich, die Soße ist auch fertig.
Jetzt folgt der dritte:
Reichlich Fett in einer Pfanne zerlassen und die Spätzle darin anbraten. Es darf ruhig eine kleine Kruste an den Spätzle entstehen, dann schmecken sie noch viel besser. Heute Mittag hab ich das ganze ohne die für dieses Gericht typischen Zutaten Zwiebeln und Speck zubereitet. Aber wer darauf nicht verzichten will, kann Zwiebeln, Speck, Schinken, oder vielleicht auch Erbsen zuerst in der Pfanne anbraten. Haben dann die Spätzle eine schöne braune Kruste, die Soße über die Spätzle geben und gut untermischen. Es muß kräftig gerührt werden, da die Soße sehr leicht am Pfannenboden hängen bleibt. Was aber wiederum eine schöne Kruste gibt und einfach lecker schmeckt.
Das Ergebnis: Die Pfanne ist ratzfatz leer und alle sind schön satt, denn der Käse stopft ganz schön. Das Ganze ist super saftig und immer wieder neu variierbar.
Das einzig negative ist, das man dazu wahnsinnig viel Geschirr braucht, das man dann hinterher wieder spülen muss. Tja das Kochen macht eben mehr Spaß.
Wem das ganze zu fett und zu kalorienreich ist, kann sich dazu ja einen grünen Salat machen, das passt ganz wunderbar. Probiert es einfach mal aus. Guten Appetit.
Wer mag schon diese trockenen Käsespätzle, wie sie in den Kochbüchern beschrieben werden. Außerdem kann ja jeder Käse und Spätzle abwechselnd schichten. Hab mir also überlegt, wie ich das ganze saftiger machen sollen. Und was ist mir eingefallen??? Eine Käsesoße.
Doch erst mal hab ich die Spätzle gemacht, selbstgemacht schmecken sie einfach am besten.
Es gilt die Regel: Pro Person 100g Mehl und 1 Ei.
Das Mehl eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken. Darein jetzt einwenig Salz und 1 Ei geben. Das Ei mit ein wenig Mehl verquirlen. Nach und nach immer etwas Wasser in die Mulde geben und immer etwas mehr Mehl einrühren. Dies solange machen, bis alle Eier und das ganze Mehl verarbeitet sind. Leider kann ich euch keine Angabe von der gebrauchten Wassermenge geben, da ich das ganze noch nie abgemessen habe. Macht es einfach nach eurem Geschmack. Wollt ihr dicke Spätzle, muss der Teig ganz fest sein, wollt ihr lange dünne, muss der Teig eben dünner sein. Ach jetzt hätte ich das wichtigste fast vergessen: Der Teig muss noch geschlagen werden. Dazu die Rührschüssel zwischen die Beine klemmen und den Teig ganz fest etwa 5 Minuten von unten herauf mit dem Löffel gegen die Wand der Schüssel schlagen. Das hat viele Vorteile: Die vielen Kalorien die ihr beim Essen zu euch nehmt, habt ihr vorher schon abgearbeitet. Außerdem werden die Spätzle ganz wunderbar zart.
So der Teig wäre zubereitet. Jetzt einen Topf mit Wasser auf den Herd stellen und zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, Salz hineingeben. Und jetzt wird’s schon wieder anstrengend. Die Spätzle müssen durch die Spätzlepresse gedrückt werden. Es kann sein, dass ihr eventuell noch etwas Wasser zugeben müsst, denn der Mehl im Teig quillt meist noch etwas auf, und der Teig ist dann manchmal etwas zu fest. Habt ihr also die richtige Festigkeit für den Teig gefunden, gebt ihr ihn immer portionsweise in die Presse und drückt ihn ins kochende Wasser. Das Wasser muss jetzt nicht mehr so stark kochen wie zu Beginn. Die Spätzle sind fertig, wenn sie noch oben gekommen sind und das Wasser leicht angefangen hat zu schäumen. Die Spätzle herausheben, gut abtropfen lassen und in ein Sieb geben. Damit sie nicht zusammenkleben gibt es jetzt 2 Möglichkeiten. Entweder ihr gebt einwenig Butter zu den Spätzle oder wenn euch das zu kalorienreich ist, spült die Spätzle mit eiskaltem Wasser ab.
Der erste Teil ist also schon geschafft. Doch nun zu der schon oben angekündigten Käsesoße. Da wir ja beim Spätzle machen schon so viele Kalorien verbraucht haben, können wir die jetzt richtig schön fett machen. Also zuallererst eine klassische Mehlschwitze:
40g Butter zerlassen und darin dann 40g Mehl anschwitzen, 500 ml Flüssigkeit (ich hab 250g Milch und 250 ml Wasser genommen) und mit dem Schneebesen einrühren. Normalerweise gibt das dann keine Klumpen, beim mir hat es jedenfalls funktioniert. Nun 150g geriebenen Gouda in die Soße geben und schmelzen lassen, als Extra noch eine Scheibe Scheiblettenkäse (ihr könnt natürlich je nach eurem Geschmack auch andere Käsesorten verwenden. Mit Gouda wird das ganze schön pikant). Ach ja das Würzen nicht vergessen, es muss eine ganze Menge Salz hinein, sonst schmeckt das Ganze recht fade. Dafür aber ganz wenig Muskatnuß, sonst übertönt der intensive Geschmack den Käse. Die Mengeangaben, die ich eben gegeben habe, reichen für 2-3 Personen, dann wird aber auch jeder satt.
Das war der zweite Streich, die Soße ist auch fertig.
Jetzt folgt der dritte:
Reichlich Fett in einer Pfanne zerlassen und die Spätzle darin anbraten. Es darf ruhig eine kleine Kruste an den Spätzle entstehen, dann schmecken sie noch viel besser. Heute Mittag hab ich das ganze ohne die für dieses Gericht typischen Zutaten Zwiebeln und Speck zubereitet. Aber wer darauf nicht verzichten will, kann Zwiebeln, Speck, Schinken, oder vielleicht auch Erbsen zuerst in der Pfanne anbraten. Haben dann die Spätzle eine schöne braune Kruste, die Soße über die Spätzle geben und gut untermischen. Es muß kräftig gerührt werden, da die Soße sehr leicht am Pfannenboden hängen bleibt. Was aber wiederum eine schöne Kruste gibt und einfach lecker schmeckt.
Das Ergebnis: Die Pfanne ist ratzfatz leer und alle sind schön satt, denn der Käse stopft ganz schön. Das Ganze ist super saftig und immer wieder neu variierbar.
Das einzig negative ist, das man dazu wahnsinnig viel Geschirr braucht, das man dann hinterher wieder spülen muss. Tja das Kochen macht eben mehr Spaß.
Wem das ganze zu fett und zu kalorienreich ist, kann sich dazu ja einen grünen Salat machen, das passt ganz wunderbar. Probiert es einfach mal aus. Guten Appetit.
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