Kartoffelsalat Testbericht

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  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von silke-silke

Unser Familienrezept "Kartoffelsalat" - passend zur Grillsaison

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nun ist die Zeit der Grillabende und Radtouren. Was darf dabei niemals fehlen? Richtig, der gute alte Kartoffelsalat. Hoffen wir, dass unser Draht zu Petrus auch wirklich das sommerliche Wetter in den nächsten Tagen bringen wird, dass man den Grill auch wieder ausmotten kann. Wie dem auch sei, ich habe eben für morgen einen Kartoffelsalat, genauer gesagt einen nach unserem Familienrezept, gemacht, da ich eine Radtour geplant habe.

Unser Kartoffelsalat ist schnell zubereitet, kinderleicht und hat in der Vergangenheit jedem, der nicht gerade eine Abneigung gegen Kartoffeln hatte, gut geschmeckt.

Hier kommen zunächst die Zutaten, damit ihr auch wisst, was ihr noch besorgen müsst:

2 Eigelb
Fleischsalat (am besten von der Fleischtheke, abgepackter tut es auch)
Majonäse (sieht das in der neuen Rechtschreibung nicht seltsam aus?)
Pfeffer
Paprika aus dem Glas (Schnipselstreifen)
Zucker
Öl
Dosenmilch
Weinessig (oder Kräuteressig mit einem Schwups Obstessig)
Gewürzgurken
Äpfel (Stückchen)
hartgekochte Eier (Achteln)
ach ja, Kartoffeln natürlich auch J


Als erstes müsst ihr natürlich die möglichst festkochenden Kartoffeln kochen. Aber darauf wärt ihr auch alleine gekommen, nicht? Diese werden nach dem Abkühlen in Streifen bzw. Stücke geschnitten und weiter zum Auskühlen beiseite gestellt.

Während der Abkühlphase könnt ihr schon die Majonäse selber herstellen.
Ihr nehmt zwei Eigelb, verschlagt sie mit der Gabel, gebt dann einen kleinen Becher Kartoffelsalat von der Fleischtheke oder aber abgepackten (z.B. von Homann) hinzu und verrührt alles mit der Gabel. Ich bevorzuge Fleischsalat vom Fleischer, da hier in der Regel der Fleischwurstanteil höher ausfällt als bei abgepackten.

Zu dieser Masse gebt ihr nun 2-3 EL Majonäse, es kann auch Salatmajonäse sein. Pfeffert alles.

Als optischer und farblicher Tupfer kommen nun Paprikaschnipsel aus dem Glas hinzu. Bekommt ihr nur die großen Schotenstücke im Glas, schneidet ihr einfach zwei Schotenstücke in kurze Streifen.

Noch ist die Salatsoße aber nicht fertig:
Zucker (große Prise), Sonnenblumen- oder Olivenöl sowie einen großen Schwup Dosenmilch und Weinessig als säuerliche Komponente müssen noch hinzugegeben werden. Was ist ein Schwup? \"Öffnung nach unten und max. bis zwei zählen\". Das wäre dann die selbstgemachte Majonäse. Die Mengenverhältnisse müsstet ihr ausprobieren, da die Geschmäcker verschieden sind und ich nie die Menge abmesse.

Der Kartoffelsalat ist aber dennoch noch nicht fertig.
Es fehlen noch kleingeschnittene Gewürzgurken (2-3) sowie zwei kleingewürfelte Äpfel. Letztere runden den Kartoffelsalat perfekt mit ihrem süßlich-säuerlichen Geschmack ab, da die Stückchen sehr erfrischend schmecken. Ferner ist der Geschmack immer eine kleine Überraschung, da sich die kleinen Apfelstückchen optisch kaum von den Kartoffelstückchen / -scheiben abheben und dann frisch im Munde \"knacken\".

Zur Abrundung des Ganzen achtelt ihr noch hartgekochte Eier und verziert den Kartoffelsalat damit. Hervorragend schmecken Bouletten bzw. Frikadellen dazu.

Ich wünsche euch eine schöne Grillsaison und guten Appetit bei den Kartoffelsalaten eurer Familienrezepte oder aber meines. Ich würde mich freuen, wenn ihr dieses Rezept mal ausprobieren würdet und mir dann berichtet, wie er euch geschmeckt hat.

Tschüss, Silke

31 Bewertungen, 1 Kommentar

  • LiFo

    21.03.2009, 11:09 Uhr von LiFo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut geschrieben! Liebe Grüße, Lifo