Kinder und Jugendliche Testbericht

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Erfahrungsbericht von danisoel

Leibeserziehung für Kinder

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Leibeserziehung für Kinder

1.

· Ich denke es ist wichtig als Übungsleiter flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können, individuelle und spontane Ideen und Vorschläge sollte man wahrnehmen und miteinbeziehen.
· Spontanität, Offenheit, nicht „ober“ den Kindern zu stehen versuchen, sondern miteinander gestalten
· Akzeptanz, z.B.: wenn manche Kinder eine Übung nicht so gut können, mit den Stärken und nicht mit den Schwächen der Kindern arbeiten, genügend Zeit geben
· Den Kindern Möglichkeiten geben selbstständig tätig sein zu dürfen – Erfolgserlebnisse
· Die Freude an der Bewegung nicht vergessen
· Das Anbieten von mehreren Bewegungsmöglichkeiten die sich in ihrer Aufgabenstellung, Förderungsbereichen und Schwierigkeitsgrad voneinander unterscheiden
· Das Miteinbeziehen und Respektieren von allen Kindern, auch z.B.: Integrationskindern


2.

Haben Bezugspersonen das Interesse und Motivation die motorische Entwicklung eines Kindes zu fördern, ist es anfangs nötig das jeweilige Kind in verschiedenen Situationen zu beobachten. Wie bewegt sich das Kind im Kindergarten/Schule, wie zuhause oder am Spielplatz. Man macht sich ein Gesamtbild des momentanen Entwicklungsstandes des Kindes. Welche Stärken und Schwächen hat das Kind?
Um vorhandene Mängeln ausgleichen zu können, ist es nötig vielfältige, differenzierte und kindgemäße Bewegungsanlässe zu schaffen. Stellt man fest, dass das Kind Gleichgewichtsschwächen hat, so bieten sich eine Vielfalt von Erfahrungsebenen, z.B.: Schaukelbewegungen, Karussellbewegungen, Kippbewegungen, Drehbewegungen, Bewegung auf waagrechten und senkrechten Objekten.

Um die Freude oder die motorische Förderung nicht zu hemmen, ist es nötig dem Kind Freiheiten zu geben. Es ist wichtig es nicht zu zwingen, denn somit geht auch die Freude an der Bewegung verloren und das Kind entwickelt vielleicht auch Ängste, z.B.: über eine „Langbank - brücke“ zu balancieren.

Voraussetzung für eine natürlich Entfaltung und Förderung der Motorik ist auch räumliche Möglichkeiten anzubieten. Hat das Kind keine Zeit und keinen Platz sich zu bewegen, wird sich dies hemmend auf die Motorik auswirken. Meistens werden Bewegungsmöglichkeiten im Kindergarten/in der Schule angeboten. Auch zuhause sollte man dies berücksichtigen. Um verschiedenste Erfahrungen sammeln zu können, müssen auch große Räume geschaffen werden, die sich einerseits im Freien oder auch drinnen befinden können. Es ist nicht wichtig möglichst viele bewegungsförderende Spielsachen zu besitzen oder anzubieten. Die spontanen Ideen, Kreativität und die Phantasie sollte vorerst im Vordergrund stehen. Trotz Freiheiten sollte man die Verletzungsgefahr nicht vergessen (zu glatter Fußboden, passende Kleidung, spitze Ecken und Kanten,...). Grenzen oder Regeln müssen wenn nötig eingeführt werden.
3.

Bewegungsspiele für Kinder im Vorschulalter können sehr verschieden sein. Sowohl Fein – wie auch Grobmotorik kann mit unterschiedlichsten Spielen gefördert werden. Wichtig ist, dass Bewegung mit Freude und Spiel verbunden ist. Herausforderungen sollten gegeben sein. Vorallem Bewegungsspiele die mit den Sinnen zusammenhängen sind besonders gut geeignet. „Möglichkeiten immer eine Stufe weiterzugehen“.

Der Umgang und das Anbieten von Konkurrenz und Wettspielen muss gut durchdacht werden. Es sollte sich nicht um ein „Gegeneinander“ sondern ein „Miteinander“ handeln. Trotzdem sollte auf das Bedürfnis der Kinder, ihre Kräfte zu messen eingegangen werden.

4.

Diskussionsthema: Würden alle Kinder meine angebotenen Bewegungsspiele als „Konkurrenzkampf“ ansehen, würde ich mir ernsthafte Gedanken über mein Verhalten machen. Vielleicht preise, bevorzuge, lobe und hervorhebe ich einige Kinder immerwieder unbewusst. Oder biete ich nicht die richtigen Übungen an?

Ich würde versuchen den Kindern den Sinn der Bewegungsspiele zu erklären und würde im Weiteren speziell Spiele aussuchen, die Gemeinsamkeit und Teamwork voraussetzen und fordern (etwas gemeinsam gestalten, erfinden und überlegen..............“Gordischer Knoten“,...).Wichtig ist es auch mein Verhalten kritisch zu betrachten um jegliche unbewusste Fehleinstellungen zu vermeiden.

Um zu dem angeführten Beispiel Stellung zu nehmen, kann ich nur sagen, dass es mir schon häufig passiert ist sehr aggressive Kinder in meiner Gruppe, mit der ich beschäftigt war, zu haben. Um dieses unangemessene Verhalten zu verhindern ist es sehr wichtig klare Grenzen und Regeln mit den Kindern aufzustellen. An diesen können sich die Kinder orientieren. Kommt es dennoch dazu, dass einzelne Kinder, mit meiner Zurechtweisung stören und vielleicht auch andere Kinder in ihrer Konzentration beeinträchtigen, müssen Konsequenzen getroffen werden, z.B.: nur zuschauen, wieder in den Gruppenraum zurückgehen. Kommt dieses Verhalten öfters vor, sollte man sich fragen ob dem Kind etwas bestimmtes fehlt – Beobachtung.

Natürlich ist es auch möglich, in einem bestimmten Rahmen Kampf – und Ringelspiele planen und anzubieten. Hierbei sollte aber ganz besonders vorsichtig umgegangen werden.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-10 13:09:57 mit dem Titel Werbekompetenz-Wie kommen Kinder mit Werbung zurecht?

Pädagogik – Arbeit WERBUNG

Zielgruppe Kind

Behauptung 1:

Es zeigt sich, dass Eltern aus gehobenem Bildungsmilieu besonders werbekritisch sind; entsprechend zeigen Kinder gerade darum eine auffällige Werberesistenz und einen relativ souveränen Umgang mit Werbung.

Man spricht von Werbekompetenz wenn Kinder zwischen Werbespot und Sendung unterscheiden können und Ziel und Zweck von Werbung verstehen können (dies ist erst im sehr späten Alter von 11 – 14 Jahren der Fall). Werbekompetenz wird beeinflusst vom Ort der Mediennutzung, der Anwesenheit anderer Eltern und die daraus resultierende Verarbeitung der Inhalte.
Besonders die primäre Sozialisation, die Familie, bzw. die Eltern haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Medienkompetenz ihrer Kinder. Der wichtige Stellenwert der Eltern bestätigt eine Untersuchung der Kinderserie „Sesamstraße“. Ziel dieser Serie war Bildungsunterschiede zwischen den Kindern auszugleichen – Verbesserung des Wissens und der sozialen Fähigkeiten. Das Endresultat ergab, dass die Kinder der Grundschicht im Vergleich zu den Kindern der Oberschicht oft keine Möglichkeit der Verarbeitung der wahrgenommenen Fernsehinhalten hatten, da meistens keine anderen Personen während dem Medienkonsum anwesend waren. Die „Medienschere“ konnte nicht verkleinert werden.
Dieses Beispiel zeigt wie bedeutsam die Medienkompetenz der Eltern für das Kind ist, um den selbstkritischen Umgang mit Medien erlernen zu können. Eltern sollten sich daher ihrer Vorbildwirkung bewusst sein.
Warum Eltern eines gehobenem Bildungsniveau besonders werbekritisch sind, ist sicherlich auf das Wissen und das große Interesse an Medien zurückzuführen. Das führt dazu, dass beide soziale Gruppen bestimmte Kanäle, bzw. Medien benutzen. Eltern aus der Oberschicht haben oft einen offenen Zugang zu Medien, welcher Eltern aus der Grundschicht vielleicht nicht zur Verfügung steht (z.B.: aus finanziellen Gründen). Auch mangelndes oder fehlendes Wissen über technische Vorgänge mit Medien (z.B.: Internet) kann dazu führen seinen Kindern keine Medienkompetenz zu vermitteln.
Tatsache ist, dass die „Medienschere“ immer mehr steigt und die Unterschiede zwischen den sozialen Schichten sich verstärken.

Behauptung 2:

Kinder verfügen noch nicht über eine ausreichende Werbekompetenz.
1 ) insbesondere Vorschulkinder können nur unzureichend Werbung vom Programm unterscheiden
2 ) Ungewöhnliche Formen von Werbung können sie nicht erkennen
3 ) die Familie übt nur eine beschränkten Einfluss auf die Werbeerziehung aus.

Kinder und Jugendliche so wird angenommen, seien besonders anfällig für Formen und Inhalte der Massenkommunikation, zumindest anfälliger als Erwachsene, die aufgrund bereits gefestigter Ansichten und Überzeugungen den Lockungen massenmedialer Angebote kritischer begegnen können, als Kinder und Jugendliche. Bedenkt man z.B.: auch, dass das Kind erst sein Weltbild aufbauen muss, und dazu natürlich auch die Medien miteinbezieht, kommt auch der Werbung ein bedeutsamer Stellenwert zu .
Die Wirkung von Medien orientiert sich am Entwicklungsstand – und den zusammenhängenden Fähigkeit der Verarbeitung und des Verständnisses des Kindes. Die Werbekompetenz, also inwieweit das Kind in der Lage ist Werbung zu erkennen, deren Intention zu verstehen und den Realitätsgehalt einzuschätzen, ist entscheidend.
Man muss auch sagen, dass insbesonders Vorschulkinder durch das Schauen von Werbebotschaften kognitiv überfordert sind, weil sie die Merkmale, die eine Werbung kennzeichnet noch nicht erkennen können. Erst mit zunehmenden Erfahrungen und kognitiver Entwicklung kann das Kind entscheidende Intentionen, die in Werbespots enthalten sind, nachvollziehen. Mit etwa 10 Jahren kann das Kind Werbungen entsprechend einschätzen, bewerten und relativieren.
Untersuchungen ergaben, dass rund ein Viertel der Kinder zwischen 4 und 6 Jahren Werbespots nicht als solche erkannten, wussten auch nicht was die Werbung überhaupt will. Dazu muss man sagen, dass es auch immer schwieriger ist Werbespots zu erkennen, wenn man bedenkt, dass z.B.: oft das Werbebild oder der Werbevorspann als wichtiges Merkmal der Werbung weggelassen wird. Die Tatsache, dass der Großteil der Kinder die Bedeutung der Werbewirtschaft noch nicht erkennen können verstärkt ihre Manipulationsmöglichkeit und umso mehr deutlich wird die Schutzbedürftigkeit von ihnen.
Die Familie als wichtiges Vorbild hat dennoch nur einen beschränkten Einfluss auf die Werbeerziehung ihrer Kinder. Instanzen der Gleichaltrigen – Gruppe spielen besonders heute eine wesentliche Rolle. Auch der Kindergarten / die Schule (sekundäre Sozialisation) hat die Aufgabe den Kindern Werbekompetenz zu vermitteln. Genauso wie die Verkehrs , - Umwelt – und Gesundheitserziehung darf die Werbeerziehung nicht vergessen werden.

Behauptung 3:

Die dritte Aussage ist nur dann richtig, wenn man davon ausgeht, dass Eltern insgesamt sich wenig um die Medienerziehung, insbesonders Fernseherziehung kümmern. Andererseits haben die Untersuchungen gezeigt, dass gerade im Hinblick auf Werbung vor allem besser gebildete Eltern hier durchaus Einfluss einüben.

Die Familie, bzw. die Eltern üben als, primäre Sozialisation einen großen Einfluss auf die Werbekompetenz der Kinder aus. Sie bestimmen mit, wie ihr Kind zukünftig mit der großen Vielfalt von Medien umgehen werden. Wird die Werbung als Überforderung auf das Kind wirken oder kann dieses kritisch mit ihnen umgehen?
Studien haben ergeben, dass Unterschiede in der Medienerziehung in den einzelnen sozialen Schichten erkennen zu sind. So nehmen sich Eltern aus dem gehobenen Bildungsniveau oft mehr Zeit für ihre Kinder kritisch fernzusehen und wahrgenommene Inhalte zu verarbeiten . Grund dafür ist sicherlich auf das Wissen aber auch auf das Interesse zurückzuführen. Da diese Eltern meistens selbst Zugang zu Medien haben, z.B.: Internet haben die Erwachsenen auch Wissen über den technischen Umgang. Eltern aus der Grundschicht ist aus finanziellen Gründen oft nicht möglich an der großen Medienvielfalt teilzuhaben. Vielleicht fehlt auch das Interesse Medien zielorientiert und bewusst einzusetzen, z.B.: bevorzugen Spiele am Computer statt Internetsuche von Bildungsinhalten. Untersuchungen zeigten auch Unterschiede in deren Fernsehnützung: soziale Gruppen bevorzugten spezielle Kanäle.
Trotzallem ist es bedeutsam die Kinder nicht „wehrlos“ den Medien zu überlassen, diese als Druck – oder sogar Bestrafungsmittel einzusetzen. Der Fernseher aber auch andere Medien ersetzen keine realen Erfahrungen, die eigentlich die Grundbasis für jeglichen Medienkonsum darstellen sollte (Piaget). Dessen sollten sich Eltern bewusst sein, wenn sie ihre Kinder stundenlang dem Fernsehen überlassen, nur um selbst Ruhe zu haben.

Behauptung 4:

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass in den Medien sehr stark geschlechtsspezifisch differenziert wird. Von den Themenbereichen über die formale Gestaltung gibt es in der Bewertung klare Bevorzugungen des männlichen und weiblichen Warensektors. Werbung ist hinsichtlich eines geschlechtstypischen Menschenbildes äußerst konservativ.

Da Kinder Werbeinhalte oft noch nicht bewerten und einschätzen können (unzureichende Erfahrungen), ist besonders diese Gesellschaftsgruppe manipulierbar. Sie stellt in der Werbewirtschaft eine wichtige Zielgruppe dar. Dazu muss man sagen, dass Kinder eine beachtliche Kaufkraft verfügen (Taschengeld, Beeinflussung der Eltern,...). Um die Kinder in der Werbung intensiv anzusprechen, werden spezielle Rollenbilder von Mädchen und Buben vermittelt. Meistens sind diese sehr stark geschlechtsspezifisch orientiert.
Beispiel „Barbiewerbung“: Mädchen spielen mit Barbie „Familie“, ahmen das Verhalten der Mutter und des Vaters nach, indentifizieren sich mit der Puppe und leben in einer „heilen“ Welt.
Beispiel „Rennautos“: Buben planen etwas, Geschwindigkeitsrausch, sind stark und mutig, haben keine Angst und kämpfen gegeneinander.
Die optische und auditative Wahrnehmung der Kinder wird mit „aufbrausender und wilden“ oder „friedlicher und schöner“ Hintergrundmusik und dementsprechenden Bildern beeinflusst. Die Kinder fühlen sich angesprochen und können sich mit den Personen in der Werbung indentifizieren. Nun stellt man sich die Frage inwiefern diese Rollenbilder die Einstellungen und Vorstellungen der Kinder beeinflusst. Nach M. Millner im „Beta – Kind“ weiß man, dass das Kind sein Weltbild unter anderem auch durch die Medien entwickelt.
Auch Kinderserien verwenden häufig geschlechtsspezifische Inhalte, denkt man z.B.: an „Lucky Luke“, „Fred Feuerstein“ oder „Wickie und die starken Männer“. Kinder indentifizieren sich mit den Hauptcharakteren, suchen sich Vorbilder und ahmen diese nach. Nicht selten präsentieren die einzelnen Rollen im Fernsehen Verhalten das nicht der Realität entspricht. In vielen Fernsehinhalten nimmt der Mann den stärkeren, mutigeren und überlegenen Part ein, während die Frau als hilf – und wehrlos dargestellt wird. Kinderserien wie z.B.: „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren stellen leider eine Seltenheit dar.
Dennoch bleibt es überwiegend die Aufgabe der Eltern ihren Kindern bewusst Medieninhalte zu zeigen und die Inhalte mit ihnen zu erarbeiten.





----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-10 13:15:06 mit dem Titel Naturbegegnung im Kindergarten

Stichwörter zum Thema: „Naturbegegnung im Kindergarten, Naturerfahrungen, Spiele mit Naturerfahrungen“

· Allgemein: Bedeutung Natur (besonders in der heutigen Zeit), Interesse der Kinder, Freude an lebendigen Veränderungen, an der Forschung und Untersuchung, bzw. Experimentierfreude) Miteinbeziehen in die Planung der Kdgtn.
· wichtig Kindern die Möglichkeit zu geben Einsicht in Naturabläufen und Naturveränderungen zu erlangen
· Stellenwert des Freien / Gartens: Wahrnehmung, Grobmotorik, Naturerfahrungen,... Vorteile in Bezug auf Gruppenraum
· Verschiedene Methoden der Naturbegegnung:
· 1 ) Feldforschung ( Kinder sind die Forscher und Entdecker, Untersuchung, Beobachtung und Betrachtung nur sinnvoll über einen längeren Zeitraum, Überschaubarkeit, genaue Vorbereitung des Projektsàz.B.: Biotop, Aquarium, Kompost, Beetanlegung, naturbelassene Wiese,...)
· 2 ) Experimentieren (Freude, Faszination, Begeisterung, Achtung und Wert vor Tieren und Pflanzen, Planung, überschaubare und logische Reihenfolge der Abläufeànahe Umgebung des Kindes: Wasser, Luft, Erde, Sandexperimente: Lupe, Mikroskop ), Kinder sollen Denkstrukturen und Zusammenhänge erfassen à gesamte Wahrnehmung soll angesprochen werden
· 3 ) spielerische Auseinandersetzung und Wissen aus Bilderbüchern und Fachbüchern ( durch das Spiel Naturerfahrungen sammelnàman kann aber nicht mit allen Materialien spielen, schon gar nicht mit lebendigen! z.B.: zurückgeben der Kaulquappenàentspricht auch der Emotionalität des Kindes, fehlende Erfahrungen lassen sich mit Fach – und Bilderbüchern ergänzen (Bilder, Fotos, Dias, Modelle, Geschichten)

· Spiele mit Naturmaterialien (vorgefertigt, selbsthergestellt, Kreis – und Gesellschaftsspiele ) : Legespiele, Websspiele, Matsschspiele, Spiele mit Kastanien, Steinen, Zapfenwerfen, jegliche Arten von Memorys à Sandmemory

· Ziele, Vorstellungen, Herstellung, methodische Überlegungen und Reflexion des Sandmemorys




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-11 12:41:03 mit dem Titel Rhythmik für Kinder

Hallo Ihr Alle!

Da ich viel im Kindergarten gearbeitet habe und ich in meiner Schmökerkiste so einiges gefunden habe, möchte ich euch diesmal eine Rhytmikeinheit für und mit Kindern vorstellen. Für alle Pädagogikinterssierten, die mit \"kleinen Leuten\" arbeiten, könnte dieser Beitrag vielleicht eine Hilfe sein. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Stundenbild zur Thematik: „Die Winterzeit“

· Thema: „Die Winterzeit“, (Winter, Schnee, Schneemann...)
· Sozialform: 10 – 12 Kinder
· Alter: 3 – 6 Jahre
· Raumstruktur: Bewegungsraum/ Rhytmikraum
· Zeitstruktur: immer anbietbar, wiederholbar
· Dauer: höchstens 1 Stunde
· Medien/Material das man benötigt: verschiedene Winterbegleitung (Haube,
Handschuhe, dicke Socken, Schal, Winterstiefeln,...) , 1 Reifen, 1 großes Tuch, 1 großen Korb oder Tasche, 1 Handtrommel, 1 Stab oder Stock, viele weiße Servietten
· Verwendete Bücher: Herder, „Ein bunter bunter Regenbogen“
Herder, „Alte Kreisspiele neu entdeckt“
Don Bosco, „Quacki, der kleine freche Frosch“
Ökotopia Verlag, „Meditative Tänze mit Kindern“

Der Ablauf:

Vorbereitung: * Materialien werden besorgt und vorbereitet, damit man sie später nicht mehr suchen muss (in einem Reifen wird Winterbekleidung gelegt. Diese werden mit einem großem Tuch bedeckt, sodass man sie nicht sehen kann).
· Kinder können noch in der Garderobe dicke Pullover und Westen ausziehen, Turnschuhe oder rutschfeste Socken anziehen
· Wir verlassen zusammen den Gruppenraum. Bevor wir den Bewegungsraum betreten, Anforderung an die Kinder sich an einen prägnanten/üblichen Ort zusetzen, z.B.: auf die Matte, zur Wand, auf eine auffallende Linie,...
· Kinder mit Schlapfen, können diese ausziehen und an den Rand stellen (ansonsten Rutschgefahr!)
· Wir reichen uns die Hände, bilden einen Kreis um den Reifen, lassen die Hände wieder los und setzen uns nieder
1.) Einführung: Erste Gespräche entstehen (was könnte sich denn unter dem Reifen befinden?,...), Kinder greifen einzeln unter das Tuch, und ziehen vorsichtig einen Gegenstand heraus > Impuls für Erfahrungsaustausch (Erlebnisse erzählen,...)
Wenn alle Kinder an der Reihe waren, wird ein Korb/Tasche durchgegeben, und die Gegenstände werden wieder eingesammelt
2.) Bewegungseinheit zur Trommelbegleitung: freies Laufen im Raum, auf ein ausgemachtes Zeichen( Hand in der Höhe halten,...), stoppen die Kinder. Wir laufen zur Trommelbegleitung, die ich übernommen habe (schnell, langsam, im Galopp, leise und sanft, stampfend,...)
TIP: Bei eingeübten Kindern geht dieser Teil sehr gut, ist diese Übung den Kindern dennoch neu, würde ich diese in vereinfachter Form anbieten. Auch sollte man als Erzieherin den Hinweis geben, auf die anderen Kinder Acht zu geben, und nicht an ihnen zu stoßen.
Eine weitere Variante wäre auch, dass man ohne Handtrommel mit den Kindern spielt
durch den Schnee zu stapfen, sich im Schnee herumzuwühlen, Kälte nachzufühlen,
Schneeballschlacht nachzustellen
3.) Singspiel: „Viele weiße Flöckchen“ Wir setzen uns wieder in den Kreis. Wenn die Kinder
das Kreisspiel noch nicht kennen, stelle ich das Lied erstmals alleine langsam vor bis diese mitsingen können, Melodie (Alle meine Entchen) und Text sind leicht zu merken. Man kann anfangs nur eine Strophe vorstellen, Steigerungen sind natürlich möglich. Wenn die Kinder das Lied gut können, kann man auch schrittweise die dazugehörenden Bewegungen vorstellen
TIP: Je nach Alter der Kinder und Können des Kreisspiels Strophen, Bewegungen reduzieren oder erweitern

2. Kommt der Wind, der wilde,
weckt sie mit Gebraus,
weckt sie mit Gebraus,
tanzen viele Flöckchen
über unserm Haus.
3. Tanzen überm Kirchturm,
tanzen überm Feld,
tanzen überm Feld,
setzen müd sich nieder
weiß ist nun die Welt.

Spielform: Die Kinder halten sich an den Händen und bilden einen Kreis.
1.Vers:Der Kreis geht herum. In der Mitte ducken sich einige Kinder
schlafend als Schneeflöckchen.
2. Vers: Die Kinder im Kreis imitieren den Wind und blasen, die
Schneeflöckchen tanzen.
3. Vers: Die Schneeflöckchen tanzen und setzen sich dann wieder
nieder. Die Kinder im Kreis klatschen.
Alle Kinder, die mitmachen wollen sollten die Möglichkeit haben auch Schneeflöckchen zu sein. Das Kreisspiel kann beliebig oft wiederholt werden.
4.) Übergangsspiel: Nach einem Spiel mit viel Bewegung folgt Entspannung. Jedes Kind
Sucht sich einen Platz im Raum setzt sich nieder und schließt die Augen. Wieder zu sich kommen, ruhig atmen, entspannen,...
Ich lege jedem Kind eine weiße Serviette auf den Kopf. Wenn alle Kinder eine bekommen haben, öffnen diese ihre Augen und erkunden das Material. Ohne vielen Anweisungen, können die Kinder mit ihren Servietten experimentieren (in die Höhe schmeißen und wieder auffangen, zerknüllen, auf einem Körperteil tragen, die Serviette in kleine Stücke zerreißen > Schneeflocken machen,...Die Serviettenreste können im Raum liegengelassen werden, sie werden nachher eingesammelt.
5.) Entspannungsübung: Kinder suchen sich wieder einzeln einen Platz im Raum und
Setzen sich nieder. Wir stellen uns vor ein Schneemann zu sein. Wachsen, werden größer und größer, strecken uns > die Sonne kommt und wir werden wieder kleiner und kleiner,...
TIP: Wenn die Kinder schon sehr unruhig und unkonzentriert sind, kann diese Übung auch ausgelassen werden. Man kommt somit gleich zum Abschlusspiel.
6.) Abschluss: Kinder sitzen und haben die Augen geschlossen. Ich tupfe die Kinder sanft an.
Diese ziehen wieder ihre Schlapfen an, und verlassen einzeln den Bewegungsraum. Sie gehen selbstständig in den Gruppenraum zurück.
2 Kinder, die ich bitte noch hierzubleiben helfen mir die Serviettenreste wegzukehren > Schneeschaufeln, und die Materialien wegzuräumen.

· Allgemeine Hinweise: Man kann den Ablauf je nach momentaner Situation verändern und variieren (auch möglich Übungen auszulassen). Es ist wichtig die spontanen Ideen und Einfälle der Kinder aufzunehmen und miteinzubeziehen.
Notwendig ist es auch, Kinder die nicht mitmachen wollen nicht zu zwingen. Sie können selbst entscheiden ob sie mitmachen wollen oder nicht.
Man sollte sich auch nicht erwarten, wenn man neue Spiele und Übungen anbietet und vorstellt, dass alles perfekt abläuft.

· Intentionen: Die Übungen sind unterschiedlich gestaltet( Konzentration, Phantasie, Bewegung, Musik,...) damit sich alle Kinder angesprochen fühlen. Auch der Schwierigkeitsgrad ist verschieden und kann auch verändert werden. Das Ziel dieses Stundenbildes ist es, den Kindern mit Musik, Bewegung und Spiel die Thematik Winter näher zu bringen. Trotzdem sollte der Spaß und die Freude nicht verloren gehen. Deshalb ist es auch sehr wichtig die Erfahrungen der Kinder miteinzubeziehen.

· Möglichkeiten diesen Schwerpunkt weiterzuführen: Wiederholungen der neu eingeführten Spiele, Übungen,...
Klanggeschichte: „Der gutmütige Schneemann“
Bewegung mit Tüchern (weiß) zu Musik
Meditativer Tanz: „Schneeflockentanz“
Im Garten Schneemann bauen, Schneeballschlacht,...


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-22 18:53:19 mit dem Titel 9 Monate NOAH - ein einzigartiges Projekt!

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**** Wiederbeelterung – 9 Monate NOAH ****
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Hallo Leute!

Ich war im Mai auf dem Heilpädagogischen Kongress in Gmunden und hatte so einige interessante Vorträge gehört.
Dieser Vortrag handelt von einem aufregendem Projekt mit schwer verhaltensauffälligen Jugendlichen.
Schaut mal rein, das lohnt sich!


> Vortragende: Herbert Siegrist, Diplomsozialarbeiter, Leiter des Projekts NOAH
Michaela Moser, Sozialpädagogin

>>> Inhalt <<<

Das österreichische Projekt NOAH hilft und unterstützt 13-16 jährigen Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen bei der Verbesserung ihrer sozialen, schulischen und beruflichen Bereichen. Das Angebot des ausgebildeten Teams besteht aus der Begleitung der Jugendlichen (durch zielorientiertes Leben und Arbeiten) während des 9 Monaten langen Segeltörns und einer nachfolgenden oft langjährigen Nachbetreuung in Wohngruppen und Außenwohnungen auf ihrem Weg ins erwachsen Werden.

Herbert Siegrist teilt die 9 Monate auf dem Schiff Noah in folgende Phasen ein: ersten 3 Monate à sehr schwer, nächsten 3 Monate à Gemeinschaftsarbeit im Vordergrund, letzten 3 Monate à eher in Richtung Zukunftsarbeit („Wie geht‘s weiter?“). Weiters vergleicht er die lange Zeit der Gemeinsamkeit mit den 9 Monaten der Schwangerschaft. Diese 9 Monate bleiben dem Jugendlichen in Erinnerung und ermöglichen, durch das gelebte Miteinander, Vergangenes aufzuarbeiten, nachzulernen, tragfähige Beziehungen aufzubauen und einen neuen Beginn.

>>> Was bedeutet Wiederbeelterung? <<<

Der Begriff Wiederbeelterung kommt aus der Psychotherapie und heißt, dass Familienstrukturen bewusst reinszeniert werden. Die Besonderheit ist, dass als Elternersatz professionelle BeziehungsarbeiterInnen fungieren. Das heißt auch, dass der Jugendliche, der aus dem fam. Umfeld kommt und seine Probleme auslebt, den Betreuer als Projektionsfeld nützen kann. Durch das bewusste und Päd. Verhalten der BetreuerInnen wird dem Jugendlichen vermittelt: „Ich reagiere nicht so wie die Anderen!“ – „Ich schlage dich nicht“)
Im pädagogischen Arbeiten werden die Familien der Jugendlichen nicht als Konkurrenz gesehen.

>>> Was will das Team den Kindern/jugendlichen, mit denen sie arbeiten, anbieten? <<<

Der Leiter des Projektes erklärt, dass das Schiff bestimmte, klare Formen und ein Milieu vorgibt, an die sich jeder an Bord orientieren muss (eingeschränkter Raum und Personen, ,...). Diese neuen Strukturen gleichen den Formen kurz nach der Geburt (es ist alles fremd und ein neuer Prozess beginnt). Durch den intensiven und unumgänglichen Kontakt mit den Jugendlichen, gelingt die Kontaktaufnahme viel besser als am Land.
Die Vorbildwirkung der Erwachsenen nimmt einen sehr wichtigen Part am Schiff ein.
Die Kinder sollen das „Kind-Sein“ nachholen können und ein anderes Leben erleben.
Weiters erklärt der Vortragende, dass es auch möglich sein muss Abstand von der Gruppe (Jugendliche + Erwachsenen) und Zeit für nehmen zu können. Deshalb gibt es z.B.: die auch die Möglichkeit, dass Freunde getroffen werden,.....es gibt freie Tage für die BetreuerInnen....“Das Leben soll nicht nur das Schiff bedeuten“

>>> Das Team <<<

6 („sattelfeste“) PädagogInnen (SozialpädagogInnen- arbeiterInnen): langjährige Erfahrungen mit Jugendlichen sind erwünscht, Gitarre spielen können,...
2 Leute müssen eine Ausbildung haben um das Schiff steuern zu können
Den Erwachsenen wird regelmäßig Supervision auf der Noah angeboten

>>> Welche Kinder/jugendlichen? <<<

6 Jugendliche im Alter von 13-16 (früher –19!) aus allen Bundesländern werden vom Team ausgewählt. Die Mädchen und Buben kommen aus schwierigen Verhältnissen und Lebenslagen (soziale Vernachlässigung, Verwahrlosung,..).
Am Anfang des Projekts werden sämtliche Jugendämter angeschrieben.
Körperbeeinträchtigte Jugendliche oder Personen die regelmäßig Medikamente zusich nehmen können nicht mitgenommen werden.

>>> Finanzierung <<<

Ein Teil von den Ämtern, ein Teil von den betroffenen Eltern.

>>>Phasen – Ablauf des Projekts <<<

Vorstellungsgespräch: etwa ein ½ Jahr davor lernen sich Jugendliche und Erwachsene kennen. Gespräche mit Angehörigen(Eltern), SozialarbeiterInnen,... finden statt. Erste Fragen werden geklärt
Nach diesen Gesprächen setzen sich die Noah- BetreuerInnen zusammen um zu klären welche Mädchen und Buben nun mit auf die Reise kommen. Diese Diskussion kann sehr lange dauern. Denn genaue Überlegungen sind wichtig um eine Gruppe zusammenzustellen, dass sich möglichst ergänzt und zusammenpasst.
Vorbereitungszeit: 3-6 Monate lebt die Gruppe in einem anmieteten Haus um sich einander kennenzulernen und einstellen zu können. Weiters bietet diese Zeit die Möglichkeit sich auf die Schiffsphase vorzubereiten und nochmal zu überlegen, ob man wirklich mitfahren möchte.
Schiffsphase: Die Schule am Vormittag und Schiffsarbeiten (Schiff steuern, ankern, Kochen, sauber machen, reparieren,...) sind wichtige Bestandteile im Alltagsgeschehen auf der Noah.

>>> Motto: „Der Weg ist das Ziel“ <<<

Gegen Ende der Schiffsphase: gibt es oft Ängste und viele Zukunftsfragen: „Was wird mich erwarten?“, „Schaff‘ ich das alleine?“ Themen wie der Abschluss einer Ausbildung oder die Jobsuche werden intensiv bearbeitet
Nachbetreuung: Nach der langen Zeit mit der Gruppe ist es besonders wichtig entstanden Beziehungen weiterführen zu können. 1 Jahr trifft sich die gesamte Gruppe wieder in dem ,vorher erwähnten Haus, um Visionen und Gedanken der Jugendlichen weiterzuführen und ihnen weiterhin zur Seite zu stehen. Danach merken die Betreuer wie sich die Gruppe allmählich langsam trennt („abbröckelt“) und jeder Jugendliche seinen eigenen Weg geht.

>>> Ziele <<<

* Lebensqualität ermöglichen
* Selbstwert aufbauen (an sich glauben)
Es geht darum, Wege zu finden, die den Jugendlichen helfen, ein Bild von sich selbst als erfolgreich und kompetent zu bekommen, sodass sie ihre eigenen Stärken und Ressourcen kennenlernen, auf dies vertrauen und somit neue Handlungsstrategien entwickeln. „Wir orientieren uns nicht an diagnostizierten Defiziten, sondern an einem gelungenem Alltag!

* Tragfähige positive Beziehungen aufbauen
* Entwicklung von neuen Visionen und positiven Perspektiven
* „Ordnung in ein Chaos bringen“
* Unterstützung in der Berufswahl, schulische Ausbildung


Was kann ich mir von diesem Seminar mitnehmen?
Der Vortrag war sehr interessant und beeindruckte mich in jeder Hinsicht. Nach den Erfahrungen, die geschildert wurden konnte ich mir ein möglichst reales Bild von dieser Reise machen. Ich bewundere die Betreuer und Betreuerinnnen, die mit äußerst viel Einfühlsamkeit, Geduld und auch Standhaftigkeit mit den Jugendlichen arbeiten bzw. à eigentlich leben.
Auch den Mut zu haben mit auf diese lange Riese zu gehen und das eigenständige Organisieren des Projektes ist beeindruckend.
Da ich noch einige Fragen hatte und mich dieses Projekt wirklich sehr interessiert hat, habe ich mir das Buch besorgt.

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